UNCRIPTED – Der Marketing Podcast

Der ungescriptete, uncodierte Marketing-Podcast aus Wien.

Automobilmarketing – 36 Touchpoints im Kunden-Life-Cycle

Zu Gast im UNCRIPTED Studio ist Jo Deimel, Head of Marketing & PR bei MG Austria

30.10.2026 59 min

Zusammenfassung & Show Notes

Wenn 20 Jahre Erfahrung auf eine neue Marke treffen

Über zwei Jahrzehnte bei Mazda, und dann der Sprung zu MG Austria: Jo Deimel zeigt in Folge 77 von UNCRIPTED, was es wirklich bedeutet, eine wenig bekannte Marke in einem gesättigten Markt aufzubauen. Das ist keine theoretische Übung, das ist tägliche Realität.

Gemeinsam mit Peter Rosenkanz, Willy Steindl und Thomas Nasswetter geht Jo tief in die Materie. Er erklärt, warum rein digitale Strategien für neue Marken schlicht nicht ausreichen und warum klassische Kanäle wie Plakatkampagnen und Events für MG Austria unverzichtbar bleiben. Wer nur auf Social Media setzt, macht einen entscheidenden Fehler.

Faszinierend ist dabei der Blick auf die Customer Journey: Rund 36 Touchpoints über den gesamten Lebenszyklus eines Fahrzeugs, wobei die Kaufentscheidung typischerweise sechs Monate dauert. 

Jo betont außerdem, dass der Neuwagenkunde im Schnitt über 48 Jahre alt ist. Ergo: Erfahrung und frische Blicke müssen in einem generationenübergreifenden Team zusammenwirken, um einen konsistenten roten Faden durch alle Kanäle zu ziehen.

Hör rein und erfahre, wie modernes Automobilmarketing wirklich funktioniert.

Zur Person
Jo Deimel, seit April 2026 Head of Marketing & PR bei MG Austria. Mit über 20 Jahren Automotive-Erfahrung – unter anderem als langjähriger PR- und Communications Director bei Mazda sowie Head of Social Media für Mazda Europe – bringt er geballte Expertise in Markenaufbau, Kampagnen und PR in die heutige Folge“

Wir freuen uns wie immer über eine Bewertung auf Apple oder Spotify. Anregungen und Fragen bitte an: contact@uncripted.com

UNCRIPTED Hosts:
Moderation und Produktion:

Transkript

Ich sehe, Meta. Das machen alle, es geht sofort. Ob das zum Erfolg führt alleine, ob das eine Marke bekannt macht, ob das hilft, ein Produkt zu verkaufen, das bezweifle ich. Willkommen zu Folge 77 von Uncrypted, dem Marketing -Podcast. Mein Name ist Peter Rosenkanz von Video of Amor und mit mir wieder im Studio unser Co -Host, mein Co -Host und mein Freund Willi Steindl von Resync Consulting. Hallo Willi. Jetzt habe ich schon befürchtet, dass du meinen Namen vergessen hast. Und natürlich unser Moderator und Produzent und auch Freund, natürlich Thomas Nasswetter vom Planet Podcast. Hallo Thomas. Hallo, grüß Gott und herzlich willkommen, liebe Hörerinnen und Hörer. Und herzlich willkommen, lieber Gast. Willkommen im Studio von Uncrypted. Hallo Joe. Hi, danke für die Einladung. Ich freue mich, da zu sein. Hallo, liebe Zuhörer. Joe Daimel ist seit April 2026 Head of Marketing und PR bei MG Austria. Mit über 20 Jahren Automotive -Erfahrung, unter anderem als langjähriger PR - und Communications Director bei Mazda sowie Head of Social Media für Mazda Europe, bringt er geballte Expertise in Markenaufbau, Kampagnen und PR in die heutige Folge rein. Joe, noch einmal willkommen. Kurz schon gesagt, du bist über 20 Jahre im Automotive. Wir, glaube ich, haben alle ein bisschen Automotive oder Autoaffinität. Aber was hat dich dazu getrieben, dort hineinzusteigen und dass du auch dieser Branche treu geblieben bist zu langer Zeit? Der Einstieg war Zufall. Ich habe angefangen zu studieren, habe einen Job wollen nebenbei und habe halt Bewerbungen rausgeschrieben. Damals wollte ich unbedingt Journalist werden und habe Bewerbungen, ich weiß nicht, 20. Zeitungen, Magazine herausgeschickt und wer sich zurückgemeldet hat, war Automagazin. Es waren schon Automagazine natürlich dabei in meiner Bewerbungsliste, es kam aus persönlichem Interesse, Kindheitstagen an schon, aber dass ich tatsächlich ein Automagazin neben den ganzen Tageszeitungen, wo ich mich beworben habe, gemeldet habe, war blanker Zufall. Und so bin ich reingekommen, bin dann vom... kleineren Automagazin zum ÖAMTC gewechselt, zum Autotouring. Habe nebenbei aber mich schon interessiert für PEAR, habe die Werbeakademie in Wien gemacht nebenbei und dann kam der Ruf von Mazda und der Ruf von der anderen Seite, also vom Journalismus auf die Corporate Seite zu wechseln und die Chance habe ich wahrgenommen. Und schauen wir mal, ob es mir dort gefällt. Auf der Corporate -Seite sind jetzt bis heute 24 Jahre geworden. Jahre geworden. Jetzt hast du ganz viel Zeit bei einer Marke verbracht, bei Mazda, und bist dann kürzlich zu MG Austria gewechselt. Was kann man bei so einem Wechsel mitnehmen, aber was muss man auch vielleicht zurücklassen und ein bisschen hinter sich bringen? Mitnehmen kann man die ganz, ganz vielen Bekanntschaften, die man über die Jahre macht. Mitnehmen soll man, finde ich, die Routine, die man entwickelt hat, die Gelassenheit. Mitnehmen soll man das Fachwissen, das sich angesammelt hat, einfach über die Jahre. Ja, und zurücklassen, und das ist eigentlich das, was ich vorher gesagt habe, soll man auch mitnehmen, soll man gleichzeitig auch zurücklassen zu viel Routinen. Also Offenheit mitzubringen und das Bewusstsein, dass es ganz anders werden kann, anders werden kann, dass es ganz anders werden wird und einfach offen zu sein, alles über den Haufen zu werfen und mit einem leeren Blatt Papier wieder zu beginnen. War aber auch leichter bei mir, weil ich bin ja nicht von einer Marke zur anderen Volet gewechselt, sondern da war schon ein bisschen Auszeit dazwischen, ein paar Monate um den Kopf freizubekommen. Aber wenn wir es jetzt anders formulieren, ein bisschen Brecher formuliert, also wir reden von einem knappen Vierteljahrhundert. Das Auto an sich ist jetzt auch nicht ewig alt, aber wenn ich mir denke, jetzt fast ein Vierteljahrhundert. Früher war... Autoanzeigen war, 24 -Bogen -Plakat war, bringt den im Besten, Schönster rein. Kultur, wunderbar geshootet, wunderbare, auch Filme natürlich, TV, aber auch Kino -Spots kann ich mal nur erinnern, hast du in ewiger Länge gegeben von neuen Autos. Es müssen sehr dramatisch viel geändert haben in den letzten 24 Jahren, war da jetzt Marketing für Autos hernehmend. Und wenn man es auf die Spitze treibt, immer wieder wird versucht, Autos jetzt komplett online zu verkaufen. Also dass ich Händler und alles irgendwie ausspare. Aber das ist vielleicht dann schon als zweite Frage gedacht. Wie siehst du das, was sich alles verändert hat in den letzten 24 Jahren? Wenn man drinsteckt, bis zu den Ohren, kriegt man es ja nicht mit. Aber rückblickend ist es irre, wie du gesagt hast. Ich habe in meinem Schreibtisch zusammengerampft, habe bei meiner hervorragenden Bude einen Medienplan gefunden. Aus dem Jahr 1997. Das war so ein klassischer Kampagnenplan für eine Launch -Kampagne. Da war drinnen TV, Kino, Print, Radio. Radio, habe ich vergessen, stimmt, ja. Fertig. Und das war kein unüblicher Plan. Na klar. Das war halt so. Jetzt brauchen wir nicht reden. Jetzt ist das, was ich aufgezählt habe. Kommt vor, aber dazu noch eine digitale Welt, die ja viele Nuancen hat. Das ist ja nicht nur digital. Also oft denke ich mir, die Marketer vor mir, der vorigen Generation, haben ein wirklich, wirklich lässiges Leben gehabt. Die haben viel Zeit gehabt. Die konnten wirklich Marketing, das Handwerk in Perfektion ausüben. Wohingegen es heute, zumindest in meiner Praxis, Darum geht, wo habe ich den Mut zur Lücke? Wie schaffe ich das alles bis zu den Deadlines, bis zur Abgabe mit Agenturpartnern, mit Service -Providern? Das ist längst nicht mehr. Ich kann immer mehr perfekt sein in allen Channels. Dann ist es better than perfect ist, glaube ich. Darin hat sich entwickelt ein bisschen. Also das heißt, es ist einfach schnelllebiger geworden. Es ist sehr viel dichter geworden. Es ist der Mitbewerb natürlich auch stärker geworden. MG gehört ja auch zum, ich weiß nicht, wie man es ausspricht, zum chinesischen Konzern, Saig oder? Saig, ja. Also das heißt, dort wird ja auch massiv, nicht nur auf dem europäischen Markt gedrängt. Und da bin ich bei dir, früher war das einfach, ja, einmal im Jahr hat eine Marke, die drei Schienen gehabt hat, die neuen Autos rausgebracht, die haben gewisse Unterschiede gehabt und man hat gewusst, für was es steht und es ist dann fortgeführt worden. Und jetzt musst du halt... alle Kanäle bedienen. Wie siehst du die Gewichtung? Was hat sich denn verschoben? Print, klassisch Print und Plakat. Wie immer noch vorne oder ist das komplett nach hinten gerutscht? Wo geht das Geld hin, wenn man so frech formulieren darf? Ja, es kommt ein bisschen an, wo die Marke steht. Wenn das Problem, wenn das Thema Awareness und Bekanntheit ist, so wie es sich jetzt gerade mir präsentiert, das ist zwar, der Name ist alt, aber Dadurch, dass es jetzt eine chinesische Marke ist, die sind seit fünf Jahren erst wieder zurück auf den europäischen Markt. Wir wissen, Bekanntheit ist ein Riesenproblem und Familiarity ist ein Riesenproblem. und Familiarity ist ein Riesenproblem. Das sagt die Schule, das sage ich aus meiner Erfahrung, da brauche ich einfache Baftelein -Kanäle, da brauche ich TV, da brauche ich eine schöne Plakatkampagne, da brauche ich auch... experiential, da brauche ich Events, da muss ich schauen, dass ich mit der Marke in Kontakt komme, sehr nahe komme an die Kundinnen und Kunden. Wenn das alles schon da ist, wenn man mich kennt als Marke, wenn die Marke vielleicht noch Premium Appeal hat, ja, dann ... Ich kann ihm schon einmal Pausen einlegen, wenn das Budget knapp wird. Dann kann ich schon einmal auf eine TV -Kampagne verzichten oder auf einen Out -of -Home -Flight und kann es mit Performance richten. Okay. Aber ich sehe es jetzt oft, es jetzt oft, wir haben viele Mitbewerber und gerade im heurigen Jahr sind viele neue Marken gestartet und ich sehe, was schnell geht und einfach, geht alle wieder auf Meta. Das machen alle, es geht sofort. Ob das zum Erfolg führt alleine, ob das eine Marke bekannt macht, ob das hilft, ein Produkt zu verkaufen, das bezweifle ich. Also du hast einen super Satz gesagt, dass man vielleicht mal Brand aussetzt oder Image -Kampagne. Ich bin vollkommen bei dir. Ich glaube, eine Marke nur dann über digital zu machen am Ende des Tages wird zu wenig sein. So wie du gesagt hast, du musst einfach den Brand auf der Line immer wieder in die Sichtbarkeit hineinbringen, weil ja so viele Marken daherkommen. Ich glaube, allein im August sind drei neue Automarken nach Österreich gekommen. Da kannst du dich, glaube ich, auf Meter nicht so unterscheiden, weil die Aufmerksamkeit nicht so groß ist, sondern dass die Marken das Ganze machen. Ich möchte aber noch ganz kurz zum Thema Handwerk, du hast das Wort vorher in den Mund genommen, zurückzukommen. Wie siehst du das mit dem Thema auch? Erfahrung, Kompetenz und was jetzt nachkommt. Also dieses gelernte Marketing ist ja oft auch ein Bereich, der ein bisschen vernachlässigt wird. Auch in den Zeiten, wenn Budgets knapp wird, dann gehe ich halt nur auf Meta und Performance, auch von den Kanälen her. Wie siehst du das mit der Erfahrung und das Lernen aus der Kombination von unterschiedlichen Kanälen? Wird das, glaubst du, in Zukunft wichtiger oder wird es weniger werden, dass man sich auskennt in den verschiedensten Sprachen des Marketings? Ich bin ein Anhänger des Handwerks. Wer das Handwerk kann, der ist schon so weit vorne gegenüber denjenigen, die es vielleicht nur in der Theorie gelernt haben und noch nicht kennen. Also Praxis ist wichtig. Nicht Praxis so weit, dass man es auch lebt, dass man in dem Lifestyle drinnen ist. Ich meine jetzt, eine moderne Marketingabteilung muss ein Generationenmix haben. Wenn nicht alle Generationen vertreten sind, dann wäre er ein Problem kriegen. Ich war für Social Media zuständig, meiner früheren Marke in Europa und meine Rolle habe ich da eher gesehen als Head of Strategie zu machen und zu schauen, zu machen und zu schauen, dass das in alle anderen Channels integriert ist. Aber ich hätte niemals machen können einen Contentplan, geschweige denn Contentcreation. Da braucht es einfach Natives, die damit aufgewachsen sind, die einfach das Gefühl haben, das Gut -Feeling, das Bauchgefühl, was ist cool, was ist angesagt, was sind die Trends. Das kann man nicht lernen. Das muss man aus dem Lifestyle heraus erlebt haben und aus der Praxis mitbringen. Aber nur eine Truppe aus jungen, wilden... die verstehen wieder Radio nicht oder Print nicht, so wie jetzt das meine Generation versteht und auch erlebt hat. Also ich bin wirklich ein Anhänger von sehr bunten, wirklich ein Anhänger von sehr bunten, sehr gemischten, altersmäßig und auch von der Diversity, Lifestyle gemischten Marketingabteilungen. Das ist, glaube ich, sicher ein Erfolgsrezept. Jetzt hast du Social Media gesagt, auch Natives und vielleicht hip oder stylish oder anders in der Anwendung. Wie groß ist die Herausforderung, eine klare Kommunikationsstrategie über alle Kanäle durchzubringen? Weil ein Social Media Reel auf ein Plakat zu bringen, ist schwierig. Ein TV -Spot vielleicht auf eine Printanzeige, vielleicht ausschnittsweise. Aber wie groß ist die Herausforderung, die Kanäle, die jetzt von vier zu Beginn, Deiner Karriere auf 50 plus, keine Ahnung, wenn man die ganzen digitalen, da eine gute Linie drüber zu sehen, dass die Wiedererkennung auch steigt? Ich denke, das ist der Job, der Einsatzjob einer Marketingleitung. Und dafür braucht es Erfahrung, es Erfahrung, glaube ich. Dafür braucht es eine Grundkenntnis von allen Kanälen. Oder ich sage es anders. Guter Social Media Manager ist noch längst kein Marketing Manager. Ein guter Marketing Manager kann auch Social Media managen, aber halt nicht operativ in die Tiefe des jeweiligen Channels eintauchen. Also das sich zurücknehmen, watch the mountain from behind, schauen, dass da roter Faden durchgeht. Und das ist ja die proaktiv, so setzt man ja. denke ich Kampagnen auf, dass man mal mit dem roten Faden beginnt, dass man mal beginnt, was ist eigentlich unser Kommunikationsziel, dass man dann ein paar Strategien festsucht und eine Strategie kann sein Experiential Events, eine Strategie kann sein Print, eine Strategie kann sein Social Media, PR und dann schupft man das Ganze rüber zu den Fachleuten und die machen dann weiter so in die Richtung. Ganze rüber zu den Fachleuten und die machen dann weiter so in die Richtung. Strategie ist dein Steckenpferd. in dieser Marketing -Schiene, also den brauchst du dann auch. So sehe ich die Rolle schon, ja. Ich möchte jetzt noch einmal auf das Thema Branding zurückkommen. Branding hat ja ganz viel mit Vertrautheit auch zu tun, weil das ist ja die Grundlage, auf die dann Vertrauen aufbaut. Und wir haben jetzt über die Veränderungen sozusagen auf Seite des Marketings geredet, aber ich glaube, die entscheidende Größe ist ja beim Marketing immer die Kundenseite. Und nachdem ich auch nicht mehr ganz zu den jungen Hüpfern gehöre, sondern eher schon zu den alten Hasen, da hat sich ja ganz, ganz viel verändert in den Köpfen der Menschen. Das merke ich an mir. Das Thema Auto, als ich 20 Jahre alt war, hat eine völlig andere Bedeutung gehabt als heute, wo ich knapp über 60 bin. Und zwar in vielerlei Hinsicht vom alltaglichen Gebrauch. der sozusagen in der Stadt keine Notwendigkeit mehr darstellt, bis mehr machen, weil sie keinen Sinn mehr dahinter sehen. zu dem Thema für eine Gen Z, die zum Teil gar keine Führerscheine Wie geht man eigentlich damit um? Weil du warst ja sozusagen in dieser Zeit kontinuierlich am selben Platz sozusagen, am selben Markt, so muss man es sagen. Und wie nimmst du das wahr? Dieses Verändern der Zielgruppen hat... Hat sich da was auseinanderentwickelt? War das früher kompakter? Haben die Leute so einlicher gedacht über das Auto? Ist das jetzt wesentlich diversifizierter geworden? Und wenn das der Fall ist, was bedeutet das für das Automotive Marketing? Also zum ersten Mal hat sich, wenn man rein auf den Markt schaut, von der Marktseite gar nicht so viel verändert. Der Markt in Österreich, wir haben pro Jahr rund 300 .000 Autos, die neu zugelassen werden. Mal ein bisschen mehr, mal ein bisschen weniger. Also zu sagen, das kann man definitiv nicht sagen, es werden keine Autos mehr gekauft. Der Neuwagenkunde ist im Schnitt 48 plus. plus. Wird jetzt bei manchen Marken auch unterschiedlich sein, aber es ist keine Zahl, die komplett falsch ist. Das Interessante ist, Das habe ich immer wieder so gehört, wenn man so in Marketing, in Corporate -Welten, in Marketing -Meetings zusammensitzt und so Kampagnen entwirft. Da wird immer gedacht, wie bin ich möglichst jung, wie bin ich möglichst wild? Und da hat man dann oft, ich habe zumindest den Eindruck bekommen, wir planen die Kampagne jetzt für Leute, die unter 30 sind. Und das Problem hat sich ein bisschen verschärft, wenn ich jetzt... für Leute unter 30 Autokommunikation macht, dann müsste ich Leute ansprechen, denen das Thema eigentlich noch relativ egal ist. Ein Auto wird dann interessant, wenn ich einmal Familie habe. Es gibt noch natürlich die ewige Kluft zwischen Stadt und Land. Auf der Stadt brauche ich es fast gar nicht mehr. Ich bin auch mit dem Radl gekommen heute in Ibsau oft in der Stadt. Am Land schaut die Sache auch anders aus. Also verändert, glaube ich, hat sich Wie man über das Auto spricht und welche Botschaften man verwendet, das ist sicher nicht mehr dieses lovable product. Das Auto ist eher ein bisschen in der Wahrnehmung oder in der medialen Welt oft ein Feindbild geworden. Also welche Botschaften man verpackt, das hat sich definitiv geändert. Leistung ist nicht mehr das, was man jetzt in die Headline schreibt. Verbraucht darf man immer, weil es gibt ja automotiv zahlreiche Regulatorien, was man sagen darf und was man nicht mehr sagen darf. Und jetzt gilt es halt darum, neue Ansätze zu finden. Und gerade jetzt, wo dieser Switch ist von traditionellen Antrieben zu immer mehr, Antrieben zu immer mehr, immer mehr Elektroautos, immer mehr Elektromobilität, ist man wieder dran, neue Botschaften zu finden. Ich glaube, Reichwert ist das System, oder? Ja, war es vor Jahren. Jetzt ist es auch nicht mehr das Hauptthema. Hauptthema. Jetzt geht es darum, wie schnell lade ich die Karre. Also schaffe ich in fünf Minuten, dass ich weiterfahren kann oder brauche ich eine halbe Stunde. Aber geht es da wirklich um diese technischen Effekte? Weil ich habe selber mal so auch relativ hochspezialisierte Maschinen verkauft an Endkunden und schlussendlich war es dann doch die emotionale Komponente. Wo liegt die emotionale Komponente? Ein Stück Freiheit. Ich glaube, es liegt in dem begründet, dass du sagst, Männer ab 48 kaufen neue Autos, aber du machst die Kampagne für unter 30 Jahre. Ich glaube, man will wieder jung sein und wild sein. Also Männer habe ich nicht gesagt. Entschuldige mich dafür. mich dafür. Nein, nein. Ja, also wenn ich zusammenfasse, ein Stück Freiheit, ein Stück Unabhängigkeit, Komfort auch. Natürlich kann ich mit den Öffis fahren, aber im Auto, das ist meine Welt, da habe ich meinen Radiosender eingestellt, da habe ich meinen Sitz eingestellt und die Welt da draußen, solange ich am Weg zur Arbeit noch bin, ist Schaum gebremst. Darauf zurückzukommen, also mit rationalen Argumenten wäre es nicht gewinnen. Und wenn ich eine Marke aufbauen will, aber das gilt ja für alle Produkte. Zuerst der Bauch und dann der Kopf. Und beim Auto, man braucht es in der Autowerbung anschauen. Das ist jetzt nicht Specs, also Specifications und Ausstattung und technische Features aufgezählt, sondern das ist irgendein lifestyle -iger Slogan, eine Lebenswelt in Wort und Bild dargestellt und umgesetzt. In der Hoffnung, dass man seine Zielgruppe damit irgendwie triggert und catcht. drehen wir uns ja eigentlich in diesen ganzen Antworten ja schon um ein Kernthema, das bei uns im Podcast sehr oft vorkommt. Also wir haben jetzt über Brand geredet, wir haben über Kanäle gesprochen und letztendlich geht es um das Verkaufen. Also wenn ich das jetzt einmal so zusammenfasst habe, jetzt denke ich einmal den Lead -Fundle oder den Sales -Fundle eigentlich. Jetzt haben wir Coca -Cola, Mediamarkt, die brauchen 10 Touchpoints, also Coca -Cola braucht 10 Touchpoints, um etwas zu verkaufen. Wie schaut das bei euch aus? Jetzt ist die Autobranche noch spezieller, weil es gibt ja die... die Kommunikation der Marke, also der Brand. Und dann gibt es ja noch Händler irgendwie. Und das ist ja dann noch einmal was Eigenes. Vielleicht gehen wir auf das dann noch einmal gesondert ein, aber wie viele Touchpoints könnt ihr, ihr, bedient ihr, wisst ihr, dass ihr braucht, um tatsächlich ein Auto zu verkaufen? Wie schließt ihr die Lücke vom ersten Klick, bis dass es wirklich verkauft wird? Und das ist ja nur dazu was. Für viele ist ja ein Auto irgendwie die zweitgrößte Investition nach dem Eigenheim, weil es ja durchaus viel Geld kostet. Also wie schaut es euch hier den Funnel an und wie könnt ihr denn auch messen, wie viel Touchpoint braucht ihr? Könnt ihr ein bisschen aus dem Nähkästchen plattern? Ich habe einen Plan gesehen und mit einem Plan gearbeitet, der hat 36 Touchpoints gehabt in der ganzen Customer Journey. Also nicht nur bis zum Kauf, bis zum Kauf, sondern dann auch im Leben mit dem Auto bis zum Neukauf. After Sales. After Sales, genau. Das Test Theories und in der Praxis, also für mich noch nie zu bespielen gewesen, 36 Touchpoints mit den Budgets und den Ressourcen, Touchpoints mit den Budgets und den Ressourcen, das ist philosophisch. Für mich greifbarer und konkreter ist eher die Zeit, die es braucht, vom ersten Mal drüber nachdenken, bis man wirklich ein Auto kauft oder bis man den Vertrag unterschreibt. Auto kauft oder bis man den Vertrag unterschreibt. Und auch da gibt es unterschiedliche Berechnungen, aber so sechs Monate ist eine schlechte Zahl. Für mich ist es aber nachdenken müssen. Und? Es kommt hin, ja. Also es ist kein Fast -Moving -Consumer -Code. Und jetzt... Da komme ich wieder zum Thema Meta und Performance zurück. Also ich habe immer super Kontakt gehabt mit den Vertriebler. Ich habe immer das Glück gehabt, dass wir uns super verstanden haben. Aber in deren Welt ist schon oft das Thema, ich habe jetzt eine Aktion, macht ein bisschen Google -Werbung und ein bisschen Facebook -Werbung, wo ihr reinschreibt, um wie viel Euro günstiger das Auto geht, zu verkaufen gibt. Und das wird funktionieren. Die Kunden wissen das und dann kaufen sie. jetzt, weil die Aktion gilt ja nur die nächsten 30 Tage. Und da steige ich komplett aus als Marketer. Wenn ich diese Kunden, die das Auto jetzt kaufen soll, nicht schon sechs Monate bei der Zahl vorher erreicht habe, über den Bauch, dann wird die Kampagne nicht funktionieren. funktionieren. Umso mehr, wenn das eine Marke ist, die noch nicht etabliert ist, keine Premium -Marke ist, neu ist. dann braucht es vielleicht noch länger, weil die Kundinnen das Vertrauen noch nicht haben, sich länger informieren müssen, öfters vergleichen, öfters Test fahren. Also man ist länger verhaftet in diesem Awareness, ganz oben am Funnel, bevor man überhaupt nach unten kommt. Und das wird jeder anders sehen, aber für mich ist das ganze Performance -Ding eigentlich ein Hygienefaktor. eigentlich ein Hygienefaktor. Der muss funktionieren. Der muss gut aufgesetzt sein. Was eigentlich den Unterschied macht, das passiert oben, wo ich meine Marke differenzieren muss. muss. Aber jetzt wird ja auch aufgrund der wirtschaftlichen Situation werden, dann wird ja oft noch gearbeitet mit eben kurzfristigen teilweise oder wenn Autoverkaufsziele nicht erreicht Aktionen, verschiedensten Rabattthemen etc. Kann sowas dann auch gegen die Marke führen? Also kann sowas dann auch eine Marke beschädigen? dass man sagt, naja, die arbeiten ja eh nur noch mit Preisen. Ich kann ja noch jetzt drei Monate warten und dann kommt schon sicher wieder die nächste Aktion und beschäftigt sich eigentlich gar nicht mit der Emotion und mit dem, für was die Marke eigentlich steht. Sicher. Also ich glaube sicher. Wenn das das einzige Markenattribut ist, wenn das überbleibt in den Köpfen, Aktionsmarke, Aktionsware, nur mehr Preis, dann hat die Marke Wert verloren oder hat keinen Wert mehr. die Marke Wert verloren oder hat keinen Wert mehr. Wir wissen ja auch aus jeder Studie, dass Preis kein Unterscheidungsmerkmal ist im Markenaufbau. Da braucht es schon noch ein bisschen mehr Substanz dahinter. Jetzt hast du gesagt, Marker ist wichtig und Markenbekanntheit, Leads, Probefahrten generieren, sind auch immer wieder so ein Thema. Inwieweit ist das wichtig für euch, dass die Leute im Auto sitzen? Es ist ja, der Thomas hat es ganz am Anfang gesagt, es geht auch in die Richtung, die Leute sollen Autos in Zukunft nur noch online kaufen. Ich persönlich glaube nicht daran. Ein Auto, wo du nicht drin gesessen bist, glaube ich, kannst die Emotion nicht machen. Also was ist so ein wichtiger Touchpoint bei euch im Sales -Zirkel? Ist das die Probefahrt wirklich der wichtigste Punkt, um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen? Oder was sind so die... die Punkte, die in deiner Customer Journey für euch extrem wichtig sind, vielleicht wichtiger als andere? Wer Probefahrt macht, hat eh schon fast gekauft. gekauft. Also ja, das ist immer so, das ist eine sehr harte Währung, Probefahrtleads, absolvierte Probefahrten dann beim Händler, aber das machen, wenn ich die Anzahl der Leads vergleiche, wo sie herkommen, dann kommen die wenigsten von Probefahrtsbuchungen, weil eben das ist doch schon ein Aufwand. Da muss man hin zum Händler, da muss man Zeit investieren. Das kann ich nicht am Abend während dem Fernsehen am Second Screen, am Second Device absolvieren. Wer eine Probefahrt macht, das ist für uns eine total Königsklasse. Dann sind wir schon fast dort, noch nicht ganz, aber fast. Was ist der Lied dann davor? Die Konfiguration oder eine E -Mail an den Händler oder was ist dann so ein bisschen das Lied? Das ist die Arbeitsteilung, du hast es schon angesprochen vorher, die Besonderheit der Autobranche. Wir haben ja nicht den gesamten Funnel, den gesamten Vertriebsfunnel unter Kontrolle. Da gibt es den Hersteller, der baut die Autos. Also wir können jetzt nur begrenzt als Importeur, als Großhändler in Österreich, können wir nur begrenzt Einfluss nehmen auf, wir nur begrenzt Einfluss nehmen auf, wie schaut das Produkt aus im Detail. Wir können schon Feedback geben, aber... Das Produkt kommt vom Hersteller. Unsere Aufgabe ist es jetzt als Importeur, die Autos nach Österreich zu bringen, richtig zu pricen, richtig zu positionieren, richtig zu promoten. Aber dann der Place, was verkauft wird, wird, das ist ein Händler, ein Vertragspartner, ein Retailer. Und unser Hauptjob im Marketing ist es, im Marketing ist es, diesen Retailer Leads zu übermitteln. übermitteln. Und dann es so zu machen, so einfach zu machen, so problemlos zu machen, dass diese Leads auch nachverfolgt und bearbeitet werden. Und dann gibt es natürlich immer die Streitfrage, schaue ich auf Quantität, schaufle ich meinem Händler so viele Leads wie möglich zu? Und beim Nachfassen muss er hundertmal jemanden anrufen, bevor er einen Termin kriegt. Oder schaufle ich ihm weniger zu, aber dafür ist die Qualität der Leads höher. Und da gesunde Balance zu finden, ist gut. Und da gibt es natürlich unterschiedliche Leadsqualitäten. Die Leads, die von Meta kommen, von Facebook -Formularen, sind von der Qualität her super schlecht, wenn ich es nicht nachqualifiziere. Also ein Formular ist schnell abgeschickt. Schauen wir mal, ob was kommt. Ein Probefahrtslied ist eine gebuchte Probefahrt, ist Königsklasse, wie du gesagt hast. Und dazwischen gibt es halt Abstufungen. Ein Lead von einem Chat, von einem Webchat ist super, der ist stark auch. Ein Lead von Web -Tools, wo sich der User damit ein bisschen beschäftigt und auch mehr Daten darlässt, ist auch super. Beispiel, wir haben so ein Tool auf der Website, wo man seinen Gebrauchtwagen, den aktuellen Wert berechnen kann. Da beschäftigen sich die User damit, haben sie schon ein bisschen herumgespielt, kriegen eine Information raus, kriegen eine Gegenleistung für ihre E -Mail -Adresse. Und der Händler hat dann auch mehr Informationen schon konkret. Er sieht, was hat mein potenzieller Kunde für ein Eintauschfahrzeug, wann will er kaufen, was ist das wert. Also solche Tools sind Gold wert, finde ich. Leasing -Rechner, auch ganz, ganz, ganz super sowas. Das heißt, ein Lead ist nicht nur die Probefahrt von euch, sondern ihr, um ein bisschen auf die andere Seite zum Thema Datengetriebene, versucht auch Daten zu generieren und mit diesen dann im Nachhinein auch weiterzuarbeiten. Also macht sie das dann auch intern, CRM oder Leadbearbeitung oder ist bei euch, wenn der Datensatz generiert ist, gibt es zum Händler? Also wie geht es mit diesem ganzen Thema CRM, Datengenerierung und Weiterbearbeitung? Auch Marketing Automation ist ein Stichwort gerade. verschiedenen Rollen, wo ich gearbeitet habe, verschiedene Reife gerade erlebt oder auch worauf man sich fokussiert. Die einen sind besser im First -Party -Data -Management. Die haben total sophisticated Marketing -Automation, auch hauseigene Tools, irrsinnig viel investiert in eine eigene IT -Architektur. Die anderen arbeiten eher mit Third -Party -Datas, arbeiten eher sind vorneweg im Lead -Management besser. Ist der Idealfall wäre, ich generiere Leads, die kommen in ein CRM -System rein. Das CRM -System nutzen auch alle Händler und da fängt das Problem schon an, weil die Händler vertreiben ja nicht nur eine Marke, sondern zwei, drei Marken. Dann haben sie nicht nur ein CRM -System, sondern drei CRM -Systeme und vielleicht noch das Hauseigene. Hauseigene. Und da ist oft der Bruch. Also dort, wo man die Daten, die man generiert, aus der Hand gibt und aus dem eigenen Ökosystem überwechselt ins Ökosystem vom Händler, ins Ökosystem vom Händler, da ist oft die Bruchstelle. Und zwar in beide Richtungen, sowohl beim Übermitteln als auch beim Rückkoppeln. Was passiert mit dem Lied? passiert mit dem Lied? Das wollte ich gerade fragen, weil es ist ja ein wichtiges Learning für euch in der Kommunikation zu wissen, was hinten raus dann passiert. Kompilation von Kanälen, weil ein einzelner Kanal nicht mehr zu bewerten ist natürlich schwierig, so wie der 36 Touchpoints hast du mal vorher kurz gesagt als Beispiel, aber das macht natürlich das große Herausforderung daran zu sehen, was kommt auch wirklich retour, weil sonst könnt ihr ja die Learnings auch nicht verarbeiten, oder? Ja, Learnings. Wir haben... Ich gebe ein Beispiel. Wir haben so ein schönes Dashboard, wie die Verarbeitungszeit der Leads ist. Da ist ein KPI da drinnen. Der Händler. Also die Händler bekommen von uns ein Lead und dann gibt es so ein Benchmark, wo wir uns erwarten oder wo wir hoffen, erwarten oder wo wir hoffen, dass die Händler den Kunden, die Kundin kontaktieren. Und da steht drinnen zur Zeit in unserem Dashboard ein Durchschnitts -Response -Time von sechs Stunden. steht drinnen zur Zeit in unserem Dashboard ein Durchschnitts -Response -Time von sechs Stunden. Das ist immer gut. Glaube ich nie im Leben. Und da ist genau das Thema. Wenn der Händler weiß, es wird für ihn erwartet, innerhalb von einem Arbeitstag oder vor acht Stunden zu reagieren, dann poppt ein Lied auf, dann macht er mal den Haken in Kontakt und ruft ihn vielleicht am nächsten Tag an. Oder er hakelt an, ist schon in Bearbeitung. Shit in, shit out bei den Daten. Und wenn die Dateneingabe schlecht ist, dann kriegen wir zwar eine Zahl. Das ist wirklich ein großes Problem, dass ich noch keine Lösung gefunden habe, wo sich dann viele einfach nur auf das Dashboard und auf die nackten Zahlen und auf die nackten KPIs schauen. Und wenn man dann tiefer reintaucht, wenn man dann schaut, wenn man dann einmal eine Kundensurvey rausschickt, wurdest du kontaktiert, dann erlebt man oft eine Überraschung und kommt darauf, dass das alles vielleicht nicht so stimmt. Zusammengefasst, diese Bruchstelle zwischen Markenhersteller -CRM und Händler -CRM, das ist ein großes Problem unserer Branche. großes Problem unserer Branche. Das heißt, da habt ihr jetzt aber auch ein Thema, das uns wieder begleitet. Die KI ist noch gar nicht so stark im Einsatz. Man muss das ja ohne Probleme Nicht schön, Warratz. lösen können, das zusammenzuführen. Denkt man sich so unbedarft. man sich so unbedarft. Ich glaube, es wird überschätzt, wie langsam KI so in Konzerne reinfindet. Ist das bei euch noch kein großes in Konzerne reinfindet. Thema? KI ist für alle ein Thema und alle hätten es gern und alle würden es gern haben, aber dann kommen halt Regulatorien und Policies und JetGPT sowieso gesperrt auf den normalen Notebooks. Und jetzt sucht man halt Anwendungen, muss die nachbauen, muss eigenes GPT bauen, muss eigene Agents bauen, muss die integrieren in ein CRM -System. 15, 20 Jahren wild gewachsen ist, wo an jedem Eck was herangestoppelt wurde. Und bis das alles ins Laufen kommt, also oft denke ich mir, so als Startup, das muss echt cool sein, die machen einfach. Vorher die Marke, wo ich war, das war eine sehr etablierte Marke, mit sehr starke Marke, auch wie ich finde, ich liebe sie noch immer. Aber dass die so lange gibt und dass die so etabliert ist, kann, wenn es um Fortschritt geht, wenn es um etwas Neues einzuführen geht, schon auch ein Nachteil sein und ein Hindernis sein. Und jetzt, ja, MG ist eine chinesische Marke, die sind Die haben weniger Auflagen, weniger Policies, auch weniger Systeme. Also die Systeme sind, weil sie einfach viel schneller, die pfeifen sich weniger. mehr neu sind, überhaupt noch nicht so sophisticated. Und da habe ich so den Eindruck, geht es schneller. Aber so wir alle jetzt von KI reden, also das erlebe ich jetzt im Arbeitsalltag in einem Konzern, jetzt sehr, sehr schaumbig gebremst. Ja, jeder ist dran, jeder hat Anwendungen in der Pipeline, aber bis die ins Laufen kommen, das dauert halt eine gewisse Zeit. Jetzt hast du das Thema Geschwindigkeit noch kurz angesprochen, also dass alles schneller auch ist, wo du jetzt bist bei MG. dass das Gefühl zumindest da ist, dass die Prozesse auch schneller sind. Könnt ihr dann auch auf andere Rahmenbedingungen ein bisschen schneller reagieren? Also es gibt ja immer wieder politische Rahmenbedingungen. Der Verbrenner wird gestoppt, dann doch nicht. Er kommt später, keine Ahnung, was auch immer ist. Jetzt kommt Elektroauto, wird der Sachbezug für Unternehmen ab 27 eingeführt. Die Konsumentenstimmung allgemein ist nicht so gut. Könnt ihr da schnell reagieren? Ist das auch eine Herausforderung im täglichen Arbeiten jetzt geworden, dass sicher, also täglich wird es etwas ändern, das ist jetzt übertrieben, aber ich glaube, dieses Jahr haben wir schon sehr viele Punkte gehabt, wo man gesagt hat, okay, Anfang des Jahres hätten wir nicht damit gerechnet, dass das passiert. Und das geht ja schon seit Jahren so. Die Autobranche ist auch stark reguliert, so wie andere Branchen auch. Und diese Regulatorien kommen Und wenn es eine neue Abgasnorm mitunter sehr schnell. gibt, ja, die weiß man schon Jahre voraus. Aber auch die Product Cycles, die Produkte werden ja nicht von heute auf morgen entwickelt. werden ja nicht von heute auf morgen entwickelt. Ein Produkt, das heute am Markt kommt, ja, zumindest drei Jahre vorher geht es da los. Länger. Und da passiert schon oft, dass man im letzten Moment noch kurbelt und speziell auch im Marketing, auch im Marketing, wo man dann alle Broschüren wegwerfen kann, alle... Alle Datenbanken neu aufsetzen muss, weil gewisse Daten nicht mehr passen, weil man die ändern musste. Kampagnen kübeln muss, weil die einfach nicht mehr gehen, nicht mehr passen. Also ich glaube, man ist ein bisschen trainiert drauf in der Autobranche, sich schnell auf neue Situationen einzustellen. Mit dem Klotz am Bein, dass das Produkt halt von der Entwicklung, von der ersten, was abgesegnet wird, bis es auf die Straße kommt, nicht Wochen, sondern eher Jahre dauert, obwohl die Zyklen viel, viel schneller geworden sind, viel kürzer und sich gewisse Sachen halt nicht so einfach ändern lassen. Also wenn die Abgasnorm nicht passt und zwischendrin, zwischen Approval und in dem Lebenszyklus eine neue Abgasnorm kommt, dann kann es passieren, dass man das Produkt einfach rausnehmen muss, wenn man es nicht mehr zulassen kann. Ein Mythos aus meiner Jugend. Vielleicht kannst du den ein bisschen... Wie ich ganz, ganz jung war, hat es geheißen, kauf da ja keinen Japaner, weil du kriegst nie Ersatzteile. Das war also irgendwie der Mythos, den mir mein Vater noch ein bisschen gegeben hat, der dann immer deutsche Autos gekauft hat. Wie ist das jetzt mit den chinesischen Herstellern? Es tauchen wahnsinnig viele Marken ganz schnell auf. Ich glaube nicht, dass alle überleben werden in irgendeiner Art und Weise. Es werden viele wieder verschwinden, die nur ausprobiert werden. Wie kann ich da dem Endkonsumenten die Sicherheit geben, dass das Auto, das er fährt in drei Jahren, wenn er eine Antriebseinheit braucht, dass die noch da ist? Also wird da auch viel gemacht? Müsst ihr da im Marketing oder im After -Sales -Marketing da auch viel vorantreiben? Ich glaube, es wird ein Unterscheidungsmerkmal werden und auch in der Kommunikation zu sagen, ein Unterscheidungsmerkmal werden und auch in der Kommunikation zu sagen, wie verlässlich die Marke ist. Und was da zählt ist, ein Händlernetz zu haben. Ich glaube, das wird auch den Unterschied ausmachen, wer es schaffen wird und wer es nicht schaffen wird. Also nicht nur ein Händlernetz, sondern auch ein Werkstättennetz. Was ich so mitbekomme, neue Marken, die jetzt starten, tun sich zunehmend schwerer, Händler und Werkstätten zu finden in Österreich. Weil es immer mehr gibt und es ist begrenzt. Weil es immer mehr gibt und es ist begrenzt. Ich kann nicht 15 Marken als Händler haben. So ist es. als Händler haben. So ist es. Und was ich auch miterlebe, ist, dass manche Händler, wenn eine neue Anfrage kommt, sich sehr wohl informieren. Wie schaut denn eure Ersatzteil -Logistik aus? Wo rufe ich denn an, wenn ich auch noch Deutsch spricht und nicht Chinesisch oder Englisch? einen Garantiefall habe? Sitzt der Wert, der vielleicht Also das sind schon Qualitätsmerkmale. Ein gutes Netz zu haben für Verkauf, aber auch speziell für Service und Reparatur. Und ja, auch in der Kommunikation und im Marketing. Mehr noch als in der Vergangenheit ist das ein Unterscheidungsmerkmal und ein USB, der sicher zu kommunizieren ist und rüberzubringen ist. ist. Das heißt, die After -Sales -Kommunikation wird immer wichtiger werden, auch um quasi die Bestätigung auf den Kunden zu geben. Wir helfen dir auch im Nachhinein dann immer mehr und wir lassen dich nicht quasi alleine über den schnellen Rabattverkauf. Würde ich so sehen. ich so sehen. Man muss es halt beweisen können, dass es auch tatsächlich so ist. Wenn ich sage, ich habe ein total tolles Netz und nur drei Händler in Österreich, ein total tolles Netz und nur drei Händler in Österreich, dann wird der Proofpoint schwer, aber ja. Das interessiert mich persönlich, hat jetzt mit Marketing vielleicht weniger zu tun. Über MG habe ich natürlich selber in meinem Kopf ein Bild, weil das waren fürschnittliche Sportwagen, zwei Sätze, wo man es für Deck runternehmen konnte. Was hat sich verändert? Die Antriebsart. Also dieser Wechsel zur Elektromobilität hat, Wechsel zur Elektromobilität hat, einfach so viel umgeworfen und so viel verändert. Und das Auto ist anders aufgebaut selber. Ich brauche nicht mehr so einen großen Motor und so ein großes Getriebe drinnen. brauche nicht mehr so einen großen Motor und so ein großes Getriebe drinnen. Und wenn ich nicht mehr so einen großen Motor habe, dann brauche ich nicht mehr so eine große Motorhaube. Dann kann ich mehr Platz auf selber Grundfläche für den Passagierraum. Das heißt aber auch, dass die Autos ein bisschen anders ausschauen. Die schauen jetzt alle ein bisschen boxy aus, mehr so wie ein Van. ein Van. Das Innenraumkonzept hat sich komplett verändert. Ich meine, eine Zeit lang sind alle weggekommen, haben halt gesagt, hurra, ich brauche keinen Knopf mehr. Ich mache jetzt alles über den Touchscreen, den Touchscreen, bis man sehr schnell draufgekommen ist, der Kunde, die Kundinnen wollen das gar nicht. Das ist die Hölle. bis man sehr schnell draufgekommen einen Mix zu finden. Jetzt geht man halt wieder zurück und versucht hier ein bisschen Aber ein Innenraum, ein Cockpit vom Auto schaut heute nicht mehr so aus wie ein Cockpit von vor zehn Jahren oder vor sieben Jahren. dass dieser Wechsel zur Elektromobilität ist. Vieles im Windschatten hat sich mit verändert und die Autos sind halt anders. hat sich mit verändert und die Autos sind halt anders. Und weil du angesprochen hast, offenes Verdeck, ja, MG hat jetzt auch einen offenen Zweisitzer, einen Roadster, Cyberstar heißt er, da kann er auch das Verdeck aufmachen, ist auch ein Sportwagen, nur er macht keinen Lärm mehr. Und das ist irre. Mazda hat auch einen Roadster gehabt und manche machen den Witz. Das war so ein Auswahlkriterium für meinen Arbeitgeber. Jeder muss einen Roadster haben. Aber es ist irre, wenn man dann mit dem Auto fährt, in der Stadt fährt, Dach offen und man hört den Motor nicht mehr. Man hört die Menschen, wie sie am Gehsteig miteinander reden. Man hört die Vögel zwitschern. Ich will nur sagen, Das Auto hat sich schon irgendwie durch diesen Elektromobilitäts -Move verändert. Und es ist eine total lässige Entwicklung, weil es war ja über Jahre hat man nur die Fugen noch, die Fugen um ein Zehntel Millimeter kleiner gemacht und, weiß ich nicht, Gurtheizung dazu reingebracht, dazu reingebracht, damit sich was tut, was Neues, was man zu vermarkten hat. Und jetzt auf einmal ist alles neu. Und das ist schon eine coole Zeit. Und wofür steht MG in dem Fall? Was ist das Besondere an der Marke? Aus deiner Sicht? Komfort. Die Autos sind einfach so unkompliziert. Man erwartet sich jetzt, ich steige da ein und da ist ein Elektroauto und noch aus China und alles ist anders. Und dann steigst du rein und so sind halt ein bisschen die sind halt ein bisschen die chinesischen Autos auch für dies. chinesischen Autos auch für dies. Die stecken so oft im Stau in China. Dass die im Auto halt gern Raruh haben wollen. haben wollen. Zeit verbringen müssen, ein bisschen Infotainment, Entertainment auch haben. Und die Autos müssen halt einfach bequem sein und funktionieren. Und speziell bei MG ist das so. Platz, Geräumigkeit, auch durch dieses neue Layout der Autos. Das ist jetzt keine hochgezüchtete, wir sind jetzt sicher nicht der Technologieführer. bei der Elektromobilität, aber es ist eine solide Technik, die funktioniert, die keine Probleme macht und das Auto kann auch Anib jeder fahren, der die Umstände von einem konventionellen sofort am Anib jeder fahren, macht und das Auto kann auch sofort am Auto. Das ist so ein bisschen, was ich auch fühle, wenn ich ins Auto reinsteige und was jetzt auch in Zukunft mein Job sein wird, das zu vermitteln. Aber das ist, jetzt sind wir da ganz am Anfang, das ist das Thema Emotion. und Marke, das Gefühl einfach vermitteln zu können und das ist halt mit einem Facebook halt schwierig, aber gut. Das ist vielleicht ein anderes Thema. ein anderes Thema. Du schneidest dir gerade ein Thema an, das hätte ich am Anfang fragen wollen, du bist ja, das ist ja Doppelfunktion, du machst Marketing und PR in Personalunion, PR steht ja dann eben sehr stützend an Marke, Verlässlichkeit, eine, wie soll ich sagen, die Kommunikation, Fakten getrieben und sehr beruhigend war. Wohingegen dann Marketing eigentlich irgendwie schon, wir verklopfen, verklopfen, verklopfen, wir müssen es ja verkaufen natürlich auch das Auto. Wie schaffst du das irgendwie in Personalunion? Nur dazu, wo du aus dem Journalismus kommst, du eigentlich der unabhängige Pressearbeit ist ja quasi so ein Credo von dir aufgrund deiner Herkunft. Hat dir das gechallenged, den wir Das ist am Anfang ein bisschen... da bist oder leicht? Hat er da leicht switchen können? Da bist du von dem einen in das andere reingerutscht, aber ist dir das leicht gefallen? Und schaffst du den Spagat immer noch problemlos? Es ist mir leicht gefallen, weil ich die Welt kannte und weil ich gelernt habe, habe, was Journalisten wichtig ist, was den Medien wichtig ist und was in der PR wichtig ist. der PR Und es ist mir dann auch leicht gefallen, mich zurückzunehmen, weil es ist ja so wie in jedem Bereich. Mein Job ist, meine Rolle ist Strategie. Und zu schauen, dass alle Kanäle integriert sind und dass es einen roten Faden gibt. Operativ umsetzen muss ich es ja nicht alles selber. Wir sind ein kleines Team, da muss jeder operativ arbeiten. Aber wichtig ist, glaube ich, dass man schon traint, auch personell traint. Wer macht Marketing? Muss jemand anderes sein, als die oder derjenige, der PR macht. Abgesehen davon hat die PR in der Autobranche schon eine Sonderstellung. weil mit unerkemmigem Journalismus hat das wenig zu tun. Ich habe mir das gedacht, wie das Wort in den Mund genommen hat. Es hat sich auch verändert, aber wie es war in der gut neuesten Zeit, da gab es in jedem Medium Autoteile. Das war Produkt -PR und Produktjournalismus und die hat man halt sehr hochprofessionell mit Maßnahmen, mit Pressereisen, mit Presseautos bedient. bedient. Jetzt sind die Umfänge durch vor allem in den Printmedien, wie es in Österreich ist, reduziert. Es gibt weniger reinrassige Motorjournalistinnen. Also die Motor PR ist nicht mehr so relevant, meiner Meinung nach, wie sie einmal war und auch sein sollte. Es wäre mir lieber, wenn es mehr vielleicht auch nicht, auch vielleicht auch nicht, wie sie Journalismus gäbe, richtigen Journalismus, der sich zum Thema Motor und Mobilität... Muss ja nicht Auto sein. Großformatige Tageszeitungen gibt es ja die Wochenendbeilage. Zwei Formaten, die ich lese, noch immer, wo Auto oder Mobilität, das ist ja weitergefahren, das ist Auto, Motorrad ist ja auch noch ein Thema, schon behandelt wird. Aber du glaubst, das ist einfach zurückgegangen. Die Umfänge sind... sind... Ja, es gibt natürlich noch Medien und Gott sei Dank gibt es die, die das covern und gut machen, sehr gut machen, qualitativ gut machen. Auto gewidmet wurde, vor zehn Jahren, vor 20 Jahren und wie viel Aber insgesamt, wenn ich es vergleiche, wie viele Seiten dem jetzt, wie viele dezidierte Journalisten und Journalistinnen es gibt, das hat sich deutlich reduziert. Dafür finde ich aber spannend, weil das fällt mir öfters auf, dass IT oder Computermagazine sehr oft über Elektromobilität und weil es natürlich, es ist jetzt kein Auto mehr, es ist ein Computer mit Rasen und Elektroantrieb und du integrierst das jetzt für die Ladestation in den Home Automation, in den Home Automation Server und redest mit der PV oder mit dem Spitzenstrom eröffnet. Also es gibt ja eine andere Zielgruppe jetzt auch, die quasi journalistisch ja auch wieder aus anderen Ecken kommt. Das ist natürlich das Auto fahren ein bisschen sekundär. Ich teile die Meinung, es verändert sich halt. Man muss sich neue Abnehmer suchen für seine Messages. Influencers. Ist so, ja. Wir nähern uns dem Ende und wir haben jetzt schon ein bisschen auch über, wo die Reise hingeht oder nicht. Normalerweise, oder früher habe ich gefragt, was ist in fünf Jahren, aber es ist manchmal auch schwierig, was in fünf Monaten ist. Wenn wir uns jetzt 2030 noch einmal zusammensetzen würden, wie glaubst du, dass die Autokommunikation, aber auch der Autoverkauf sich verändert hat? Kaufen wir dann wirklich nur noch Autos online und schicken die dann mit dem Amazon -Packern wieder retour, wenn es uns nicht gefällt? Oder wo glaubst du, dass die Reise auch in der Customer Journey vielleicht ein bisschen hingehen wird? Oder wird das der Händler weiterhin ein zentraler... Bezugspunkt sein, um das Auto zu verkaufen. Oh schön, jetzt kann ich mich komplett rauslehnen. Also es wird nicht online sein. Ich lehne mich jetzt wirklich raus. Das ist meine persönliche Meinung. Es wird nicht online sein. Es ist interessant übrigens, Gebrauchtwagen werden bedenkenlos online gekauft, Neuwagen nicht. Das ist eigentlich ein interessanter Konflikt. Es wird den Händler brauchen, um das Auto eben Probe zu fahren und mehr noch, um das Auto zu reparieren und zu warten. Und es ist, glaube ich, besagend, dass Amazon alles verkauft, nur noch keine Autos. Und die hätten die Logistik und die Power, das anzugehen. Sie haben es noch nicht gemacht. Also das hat sicher auch einen Grund. Für mich ist das dann in Österreich super. Dann ist die Paketschule mit 2 ,40 Euro für einmal 80. Das wäre eine schöne Auslieferungsgebühr. Also ich glaube fest daran, dass es den Autohandel als Vor -Ort -Betrieb geben wird, die Werkstatt geben wird. Die Marken werden sich verändern, die es bis 2030 noch gibt. Ich glaube, dass an der Elektromobilität der Tipping Point ist längst erreicht. Also wir werden nicht mehr zurückgehen zu einer Verbrennerwelt. Jetzt müssen die Elektroautos nur noch einen Anhänger ziehen können und dann, glaube ich, wird es sich wirklich durchsetzen. Einen richtigen Hänger. Die Frage ist, wie sehen die Mobilitätskonzepte der Zukunft wirklich aus? Also in der Stadt ist das Thema Auto, hat sich für viele erledigt in meinen Augen. Nutzfahrzeuge, muss immer noch geliefert werden. Zwar weniger, es gibt weniger Retailer, aber es gibt Restaurants, die halt gerne noch ihre Ware bekommen. Taxis. Also ein Thema habe ich übrigens vergessen. Lieferservices. Ja, Lieferservices. Was wird sich tun? Autonomes Fahren wird sich weiterentwickeln. Also ich würde keine Wette darauf abschließen, dass jedes Auto 2030 noch einen Fahrer oder eine Fahrerin braucht. Das, glaube ich, wird man technisch anders lösen können, wie sie in Amerika schon. Technisch geht es, die Frage ist, ob das regulativ es zulassen wird. Ich würde mal sagen, mal sagen, das wird kommen. Ich glaube, dass das funktioniert. Ich glaube dran. Ich bin ja Technologiemensch und ich glaube, dass das funktioniert und irgendwann wird das auch erlaubt sein. Und ja, die Frage Mobilität. Ich bin ein Automensch. Mein ganzes Berufsleben lang einer gewesen. Ich glaube an das Konzept des Individualverkehrs. Muss man es überall einsetzen? Nein, bitte nicht. Gewisse Gebiete hat es bitte wirklich nichts verloren. Aber wir sind Menschen, wir sind Individuen und vernünftig eingesetzt im Mix mit anderen Verkehrsmitteln, mit Öffis, mit Fahrrad, mit zu Fuß gehen, mit Rollern, wird es auch weiterhin einen hohen Stellenwert haben. Schöne Abschlussworte. Vielen Dank. Ja, wir hatten heute Joe Daimel bei uns in Uncrypted. Und ja, früher wäre das ein ganz anderes Ende geworden. Also früher, vor 30 Jahren, weil da hätte man dann über den sogenannten Altar der Nation gesprochen. Das ist heute herausgekommen, wenn auch unterschwellig, dass das mittlerweile nicht mehr so ist. Also wir haben sehr viel über das Thema Auto gehört. Es waren auch von mir ein paar interessante Dinge dabei. Zum Beispiel das, was am Schluss gefallen ist. Schnauwagen werden online nicht gebraucht, Wagen jedoch bedenkenlos. Aber fassen wir mal das Thema aus Sicht des Marketings zusammen. Also der Joe ist ein Anhänger des Handwerks. Das haben wir mal gehört. Das ist an vielen Stellen rausgekommen. Das passt auch gut zu seiner Einstig -Story mit dem Kampagnenplan von 1997. weil da einfach nur vier Kanäle oben sind, was ich sehr spannend finde. Dann, was auch immer wieder kommt, und das wurde jetzt wieder bestätigt, also auch in anderen von unseren Episoden ist dieses Thema, er hat gesagt, eine moderne Marketingabteilung muss einen Generationenmix haben. Ich glaube, das ist ganz wichtig. Dann dieses Thema roter Faden. Da geht es... der muss sich durch Kampagnen ziehen, der muss sich durch den Market ziehen. Das ist ihm wieder gefallen. Was wir gelernt haben, ist, dass sich das stark verändert hat, seit er in die Branche eingestiegen ist, also auch schon aus seiner Zeit als Journalist, dass die Art, wie man aber das Auto spricht, sich sehr verändert hat. Dann natürlich klar die vielen Regulatorien, die das Marketing nicht leichter machen. Und wenn es sozusagen um dieses Thema Bedeutung, emotionale Bedeutung geht, dann haben wir gelernt, das Auto ist ein Stück Freiheit, aber, und das kommt dann gleich, das Thema ist auch Komfort. Und das haben wir dann relativ detailliert gehört, weil, das ist offensichtlich einer der wichtigen Teile der Marke MG, da geht es darum, dass es sehr komfortable Autos sind. Dann haben wir eben auch gehört, wie schwierig das ist, eine neue Marke zu etablieren, weil es geht halt um diese Dinge wie Bekanntheit und Awareness. Dann haben wir sehr viel über das Thema Leads geredet, also die Qualität der Leads als Kriterium und dann haben wir gehört, theoretische Größe zumindest, 36 Touchpoints in einem Customer Lifecycle, was natürlich unglaublich viel ist. Der Joe hat das dann reduziert auf sechs Monate Entscheidungszeitraum, weil das ist dann greifbarer, da kann man mehr damit agieren. Und die wichtigsten Touchpoints haben wir gelernt, das ist einmal die mit Gold aufzuwiegende Probefahrt. Man ist dann fast am Ziel, aber auch so Werkzeuge, das hat mich selber überrascht. Aber wenn ich an mein eigenes Verhalten denke, dann stimmt das Thema Gebrauchtwagenrechner oder das Thema Leasingrechner als wichtigen Touchpoint. wo sozusagen die rationale Ebene mit der emotionalen Ebene schon kombiniert wird und dann daraus eben die guten Leads erstellen. Und das Unterscheidungsmerkmal, wenn es um die vielen Marken, die jetzt gerade auf den Markt kommen, geht, da sagt er, das wird das Händlernetz und das Werkstättennetz sein, das dann eben den Unterschied macht. Und dann war noch ganz viel anderes dabei, zum Beispiel, Das PR, da darf man sich keinen unabhängigen Journalismus vorstellen, habe ich sehr spannend gefunden. Liebe Hörerinnen und Hörer, ist am Ende unserer Episode angelangt. Ich bedanke mich bei unseren beiden Hosts, bei Willi Steindl von Resync Consulting. Vielen Dank, Willi. Ja, danke. Danke, Joe. Und danke fürs Durchhalten und Zuhören. und beim Peter Rosenkranz von Media for More. Danke fürs Dabeisein, danke fürs Kommen, Joe. Und dann bedanke ich ihn natürlich bei unserem Gast, der den weiten Weg daher ins Studio nicht geschaut hat, beim Joe Daimel von MG. Ja, vielen Dank, da waren auch ein paar schallungslose Einblicke dabei, die sozusagen die Dinge in einer sehr plastischen Realität darstellen. Vielen Dank fürs Kommen und vielen Dank für die Einblicke. Vielen Dank fürs Gespräch mit euch. Dann bedanke ich mich bei Ihnen, liebe Hörerinnen und Hörer. Ich hoffe, wir haben Ihnen das Thema Automotive Marketing aus einer spannenden Sicht näher gebracht. Ich persönlich finde, ja, weil ich habe da einiges dazugelernt. Und ich hoffe, bei Ihnen war es auch so. Auf jeden Fall bedanke ich mich bei Ihnen fürs Zuhören. Mein Name ist Thomas Nassvetter von Planet Podcast. Und ich wünsche Ihnen eine schöne Zeit, machen Sie es gut und bleiben Sie uns gewogen.