UNCRIPTED – Der Marketing Podcast

Der ungescriptete, uncodierte Marketing-Podcast aus Wien.

Corporate Influencer – Sehnsucht nach Authentizität

Zu Gast im UNCRIPTED Studio ist Dominik Frey, Managing Partner bei LEADS & CONTENT

17.07.2026 48 min

Zusammenfassung & Show Notes

Corporate Influencer: Authentizität als stärkste Waffe im digitalen Marketing

Stell dir vor, eine Buchhalterin wird zum Corporate Influencer des Jahres und erzielt mit nur zwei monatlichen Posts enorme Reichweite. Genau solche überraschenden Erfolge zeigen, warum das Thema Corporate Influencer gerade so viel Aufmerksamkeit bekommt.

Dominik Frey, Managing Partner der Agentur LEADS & CONTENT, gibt in dieser Episode von UNCRIPTED bemerkenswert ehrliche Einblicke in die Welt der Corporate Influencer. 

Besonders im österreichischen und deutschen Mittelstand sieht Frey enormes ungenutztes Potenzial, da viele Unternehmen die Möglichkeiten organischer Reichweite schlicht noch nicht erkannt haben. Authentizität ist der Kern, denn rein kontrollierte, inszenierte und KI-generierte Inhalte funktionieren heute nicht mehr.

Zur Person:
Dominik Frey ist Managing Partner der Social Media Agentur LEADS & CONTENT und verfügt über mehr als 22 Jahre Erfahrung in Medien, Marketing und strategischer Kommunikation. Als Mitgründer des Business-News-Portals leadersnet.at hat er früh bewiesen, wie erfolgreich digitale Medienmodelle sein können. In seiner Arbeit stellt er konsequent den Menschen in den Mittelpunkt – Überzeugung, Haltung und Mindset sind für ihn zentrale Erfolgsfaktoren für starke Marken. Ein besonderer Fokus seiner Tätigkeit liegt auf Corporate Influencern auf LinkedIn und Brand Voices auf TikTok bzw. Instagram: In über 50 Workshops, Programmen und Projekten hat er gemeinsam mit seinem Team Unternehmen dabei begleitet, Mitarbeitende authentisch zu Markenbotschafter:innen zu entwickeln.

Wir freuen uns wie immer über eine Bewertung auf Apple oder Spotify. Anregungen und Fragen bitte an: contact@uncripted.com

UNCRIPTED Hosts:
Moderation und Produktion:

Transkript

Aber die Wahrheit ist, dass es insgesamt noch in Österreich vor allem, in Deutschland wesentlich mehr, aber in Österreich sehr wenige Unternehmen machen. Also wir machen fast nur Konzerne, große Unternehmen, aber gerade im mittelständischen Bereich ist da noch unglaubliches Potenzial. Da scheitert es ganz oft an dieser Erkenntnis, wie relevant es ist. Deswegen propagieren wir ja immer ganz stark, was für organische Reichweiten du über LinkedIn du bekommen kannst. Willkommen zur Folge Nummer 71 von
Peter Rosenkranz
00:00:38
Uncrypted, dem Marketing -Podcast. Mein Name ist Peter Rosengranz von Media4More und heute im Studium mit mir unser Moderator und Produzent Thomas Nasswetter vom Planet Podcast. Hallo Thomas. Hallo, grüß Gott und herzlich willkommen. Hallo liebe Hosts und hallo lieber
Thomas Nasswetter
00:00:53
Gast. Genau, und natürlich mein Co -Host
Peter Rosenkranz
00:00:56
Willi Steindl von Resync Consulting. Hallo Willi. Hallo in die Runde und vielen Dank fürs Zuhören. Und natürlich willkommen im Studio unser Gast. Hallo Dominik. Hallo, danke, dass ich da sein darf. Dominik Frey ist Managing Partner der Social Media Agentur Leads & Content und seit über 22 Jahren in Medien, Marketing und strategischer Kommunikation tätig. Als Mitgründer des Business -Newsportals Leadersnet at gehört er zu den führenden digitalen Medienunternehmen in Österreich. Sein Fokus liegt auf Corporate Influencern und starken Brandvoices auf LinkedIn, TikTok und Instagram und darauf, Menschen zu authentischen Markenbotschaftern und Botschafterinnen zu entwickeln. Super, dass du es ins Studio geschafft hast. Die Vorgeschichte dazu erzählen wir dann in den Shownotes. Nein? In der Weihnachtsepisode. In der Weihnachtsepisode, genau, in der Zusammenfassung. Dominik, du beschäftigst dich seit
Willy Steindl
00:01:45
Jahren mit dem Thema Corporate Influencer.
Peter Rosenkranz
00:01:47
Warum erleben wir jetzt gerade so einen Boom um dieses Thema? Und vielleicht kannst du noch einen Schritt zurückgehen. Was versteht man überhaupt unter Corporate Influencern? Also ich denke mal, vielleicht einmal zur Begriffserklärung zuerst, was ist ein Corporate Influencer? Da habe ich kürzlich einen Vortrag gehabt beim Handelsverband, wo ich
Dominik Frey
00:02:03
diese Frage auch reingestellt habe. Und natürlich sind wir alle Corporate Influencer. Also jeder, jede. der in einem Unternehmen arbeitet oder ein Unternehmen hat, wird damit auch automatisch zum Markenbotschafter und zur Stimme, zu einer von vielen Stimmen des jeweiligen Unternehmens. Und es geht bei uns dann halt im Speziellen darum, wie können Corporate Influencer über Social Media Kanäle kommunizieren, aber Corporate Influencing ist ja genau genommen ja nicht nur in der digitalen Welt ein Thema, sondern ja auch sozusagen in der... Also ich bin ja damit auch ein Markenbotschafter. Wenn ich jetzt mit Freunden zusammensitze, spreche ich über mein Unternehmen zwangsläufig irgendwann einmal in der Familie und so weiter. Und das tut ja letztlich auch was mit dem Image des Unternehmens, je nachdem halt, wie ich über das spreche. Also das ist vielleicht so ein bisschen die Begrifflichkeit mit dem Corporate Influencer. Und warum ist das momentan ein starker Trend? Naja, ich glaube einfach, das ist dem ganzen Thema geschuldet, dass die Menschen sich nach echten, authentischen Content sehnen. Ich denke auch, es ist nicht nur auf Social Media bezogen, sondern tatsächlich generell sich nach echten Erlebnissen sehnen, getrieben durch die Entwicklung von künstlicher Intelligenz. Und ich denke, das wird ein Trend sein, der noch zunehmen wird sogar, weil wir halt mittlerweile auf den Social Media Plattformen sehr viel AI generierten Content haben und die Leute wollen das eigentlich nicht. Jetzt hast du das Thema Authentizität kurz angesprochen. Vor einigen Wochen war auf einer Veranstaltung eine Keynote, die gesagt hat, Authentizität ist schon wieder tot. Habe ich überraschend spannend gefunden, bin ich nicht ganz der Meinung. Was du gesagt hast, glaube ich auch nicht, dass du dem zustimmen würdest, oder?
Peter Rosenkranz
00:03:36
Nein, Nein, Authentizität kann ja gar nicht tot sein, weil sonst wären wir alle nicht mehr Maschinen. Das sind wir ja Gott sei Dank nicht. Insofern ist nur die Frage, wie sehr es heute gelebt wird oder heute auch nicht gelebt wird. Und natürlich gibt es da Menschen, die unterschiedliche Meinungen oder Einstellungen dazu haben.
Dominik Frey
00:03:59
Aber ich bin ein ganz klarer Befürworter von echten Begegnungen. Wenngleich wir Social Media Business betreiben und wenn wir schon heute echte Begegnungen haben, dann bin ich der Meinung, dass es dann nachhaltig erfolgreich ist für Unternehmen, wenn die wirklich schauen, dass sie ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit einbeziehen. Und hier wirklich authentischen Content produzieren. Ist ja auch getrieben gewesen durch TikTok, muss man ja auch ganz ehrlich sagen. Wie TikTok gekommen ist vor einigen Jahren, war es ja gar nicht möglich, hier professionelle Videos zu machen, weil es ja der Plattform widersprochen hätte. Und das ist ja im Grunde genommen bis heute so, wenngleich sich vieles auch Richtung Instagram entwickelt, um einfach nur breiter zu sein. Aber das hat letztlich dazu geführt, dass die Menschen plötzlich kurze Videos machen mussten, auch die Unternehmen. wo man hier nicht in einem großen Setup mit Regie und so weiter das alles so perfekt machen konnte wie sein Image -Video. Und insofern finde ich diesen Trend ja eigentlich einen total positiven Trend. Deswegen haben wir auch in unserem Belizing -Content als Claim bei uns echte Menschen starke Marken, weil es letztlich ganz essentiell ist. Aber wenn ich mir LinkedIn vor allem anschaue, dann habe ich ja sehr oft sehr... Klare Corporate Postings, auch wenn dann ein Mensch dahinter steht, der das dann teilt und vielleicht ein bisschen mit Kommentaren versieht, das sieht man ganz oft. Und das andere, wenn ich dann der CEO, wenn der CEO sich äußert, dann habe ich sehr oft sehr konstruierte Botschaften, da will ich es als Thought Leader halt präsentieren, aber du merkst,
Willy Steindl
00:05:22
okay, das hat einem jetzt wer geschrieben und dann macht das, weil er es machen muss. Da vermisse ich ja die Authentizität, wie schafft sie das? dass das trotzdem super funktioniert, dass die Mitarbeiter, also dass die Unternehmen nicht Angst haben, die Mitarbeiter wirklich auch vor den Vorhang oder auf die Bühne zu stellen und eigene Worte auch sprechen zu lassen und die CEOs ein bisschen vor ihrer Steifigkeit zu befreien. da will ich es auch vor den Vorhang oder auf die Bühne zu stellen und eigene Worte auch sprechen zu lassen und die CEOs ein bisschen vor ihrer Steifigkeit zu befreien. Das stellt mir eine schwierige Aufgabe vor. Ich glaube, du hast es schön formulieren wollen. es schön formulieren wollen. Was jetzt die LinkedIn -Postings betrifft. Ich wollte es jetzt nicht so Und ich finde, also oft kommen Teilnehmer und Teilnehmerinnen zu direkt sagen. Aber ich bin auch sehr genervt von mir und sagen, ja, mich nervt das schon so auf LinkedIn, weil es vielen LinkedIn -Postings. Ich wollte Und natürlich sind da sind so viele, ja, jeder ist so super und diese schönen Postings. ganz viele Postings, die halt mit KI geschrieben sind, drin. Und ich sage halt immer, ja, ich verstehe es und mich nervt es
Dominik Frey
00:06:13
auch. ich sage halt immer, ja, ich es und mich nervt es auch.
Peter Rosenkranz
00:06:17
Und ich sage immer, ja, mach doch mit deinem eigenen Posting den Unterschied, dass das eben nicht so ist.
Dominik Frey
00:06:24
Also beginn bei dir selbst, weil dann, wenn jeder selbst den Unterschied machen würde, dann würde man eigentlich einen viel spannenderen LinkedIn -Feed vorfinden. Und wir haben ja auch eine Neuentwicklung bei dem LinkedIn -Algorithmus. Ganz spannend, da ist jetzt sozusagen ganz offiziell eine KI auch vorgeschalten bei diesem Algorithmus und der filtert unter
Willy Steindl
00:06:40
Und wenn er merkt, dass es sich um anderem auch. ob es sich um ein KI -generiertes
Dominik Frey
00:06:45
Posting handelt oder nicht. ein KI -generiertes Posting handelt, dann wird die Reichweite zurückgefahren von diesem jeweiligen Posting. Das finde ich prinzipiell eigentlich, also ich merke es im Moment offengesagt noch nicht so gut. Also ich habe immer sehr viele Postings, die sehr konstruiert sind, die mir eingeblendet werden auf meinem Feed. Aber ich finde die Idee selber eigentlich super, wenn das funktionieren würde, dann wäre es auch super, wenn wir das auf allen anderen Social Media Plattformen hätten, damit man nämlich endlich die Reichweiten von diesen ganzen KI -generierten Postings nicht mehr haben und wieder mehr organischen Content sehen, was ja die ursprüngliche Idee einmal war. Und das wäre eine schöne Sache, das ist das eine. Das andere, was du ansprichst, ist, natürlich, wir machen das ja hauptsächlich eigentlich für große Unternehmen und Konzerne und auch öffentliche Institutionen. Und natürlich gibt es da Vorbehalte hinsichtlich, naja, also was ist, wenn da ein Mitarbeiter schlecht postet oder wir können das nicht kontrollieren, sozusagen. Ganz sicher immer. Und wir haben jetzt schon, glaube ich, über 40 von diesen Corporate Influencer Workshop -Formaten gemacht. Und ich kann sagen, es gab vielleicht drei Vorfälle, die aber nicht einmal unter Extrem fallen, sondern einfach, es wurde eine Info zu früh veröffentlicht, quasi auf dem persönlichen Profil. Und auf eine andere Geschichte kann ich mich noch erinnern, da hat ein Mitarbeiter durch das Posting indirekt eine andere Mitarbeiterin diffamiert. Okay, also der hat es aber, glaube ich, selber nicht einmal so wirklich bemerkt. Da haben wir eingegriffen, ja. Aber es ist ja durch das, dass jeder mit seinem echten Namen und identifiziert mit dem Unternehmen ist ja, auf LinkedIn erleben wir kaum Shitstorms, einfach weil jeder mit seiner vollen Identität drin ist und keiner hat Lust, hier einfach herumzuschimpfen oder irgendwas dergleichen. Weil es um echte Menschen geht, weil es um dieses Thema authentisch sein geht, haben wir ja eine gewisse Problematik, weil das Wort Corporate hat ja da auch eine Bedeutung. Das heißt, ich als Person, bin sozusagen dann in alle Ewigkeit festgelegt, weil das Internet vergisst ja nicht, mit dem, was ich sage. Und ich hätte jetzt als Mitarbeiter eines Unternehmens relativ starke Vorbehalte, sozusagen mich da festnageln zu lassen. Was ist, wenn ich zur Konkurrenz gehe? Was ist, wenn ich... nicht mehr überzeugt bin von den Machenschaften dieser Firmen, weil ich Dinge in Erfahrung bringe, die ich vielleicht zum damaligen Zeitpunkt nicht... Wie gehe ich damit um? Weil ich verkaufe ja meine Haut für Unternehmen und ich werde da auf eine gewisse Art konkurrent, also deckungsgleich mit diesem Unternehmen auch gesetzt, weil ich bin dann Markenbotschafter.
Thomas Nasswetter
00:08:53
Und wie geht man dann damit um? Weil das ist ja sicher ein Fall, der nicht nur so einmal vorkommt. Super Input. Das Wichtigste ist sicher, dass man niemanden zu irgendwas zwingen kann, logischerweise. Das ist ja immer noch ein persönliches Profil. Also die persönlichen Profile sind persönliche Profile und da kann niemand irgendjemanden zwingen zu irgendwas. Das heißt, wir sind ja auch überhaupt keine Fans, weil das glaube ich auch so ein bisschen zuerst in der vorigen Frage mitgeschwunden hat, von so vorgefertigten Postings, die dann gepostet werden. Das sieht man ja leider. Ich kenne kaum jemanden, der mir erzählt, das hat wirklich gut funktioniert, weil die Menschen wollen nicht einfach irgendwelche vorgefertigten Postings posten. sondern die haben ihre eigene Meinung und das ist gut so. leider. Wir haben da immer in den Vorgesprächen, definieren wir da immer sozusagen das Ziel des Unternehmens und das Ziel sozusagen der Person, die teilnimmt oder der Personengruppe, die teilnimmt. Und das sind aber jetzt nicht zwei Ziele, die gegeneinander sind, sondern im Gegenteil, die gemeinsam irgendwie die Kraft
Dominik Frey
00:10:00
ausmachen. Und wir halten auch alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer an, postet nur was, wofür ihr steht. Wenn ich jetzt natürlich, rein angenommen, ich wäre jetzt in meinem Unternehmen, für das ich überhaupt nicht stehe, dann werde ich wahrscheinlich kein Corporate Influencer werden. Dann werde ich nicht sagen, dass ich das mache, weil wenn ich in einem Unternehmen arbeite, aber das würde ich ja niemandem empfehlen, dass ich in einem Unternehmen arbeite, wo ich es noch mit betreuten Profilen. überhaupt nicht damit identifizieren kann, aber es kann natürlich schon Gründe geben, warum das so ist, dann ist es wahrscheinlich nicht unbedingt sinnvoll, dass genau diese Person Corporate Influencer ist. Und genau das Gleiche vielleicht
Willy Steindl
00:10:29
Wir machen das zum Beispiel nicht,
Dominik Frey
00:10:32
wir bieten das gar nicht an. dass wir Profile komplett betreuen, abgesehen davon, dass es eigentlich theoretisch auch gegen die Richtlinien von LinkedIn geht, weil du eigentlich nicht dich in ein anderes Profil einloggen darfst. Und auf der anderen Seite natürlich auch, weil das nicht auf authentisch einzahlt. Also ich kann natürlich Postings vorbereiten und kann natürlich mit einem CEO eine Betreuung haben, aber letztlich muss er schon auch immer schauen, dass das nicht authentisch in dem Wortschatz der Person ist, wenn das jetzt so konstruierte Postings sind. dann ist das ja nicht nachhaltig gescheit, wenn sich der jetzt zu uns hierher setzen würde und ganz anders wirkt als auf dem LinkedIn -Profil, dann kann das doch nicht bitte im Sinne der jeweiligen Person sein. In meiner Welt sowieso nicht. In meiner Welt sowieso nicht. Diese Art der Brustdienst finde ich ja schlecht. Das soll auf nichts sein, klarerweise. Auf der anderen Seite denke ich mal, die Unternehmen müssen doch Angst haben und das passt. Ich schließe die Frage an, wenn ich dann einen Influencer habe, einen Markenbotschafter, der 20 .000 Follower hat und das gut finden, dann geht weg vom Unternehmen. Nehmen wir die Marke mit und was ist, wenn es zur Konkurrenz geht? ich ja schlecht. Das soll Ja, das ist ein Risiko. Das ist einfach ein Risiko, das muss ich erleben. Aber ist das Unternehmen scheuen das dann auch? Oder ist das eine Hemmschwelle? ein Risiko. Das ist einfach ein Risiko, das muss ich erleben. Aber ist das Unternehmen Hemmschwelle? Es gibt immer wieder mal Bedenken, jetzt gerade zum Beispiel auch bei VertriebsmitarbeiterInnen, habe ich das immer wieder mitbekommen, dass die natürlich sagen, naja, wir wollen jetzt nicht auf dem Silbertableau den Mitbewerb präsentieren. Da kann man sich dann natürlich schon überlegen, inwieweit man jetzt zum Beispiel bei Unternehmensposting, also wir müssen eben unterscheiden zwischen dem Posting des Unternehmens, das ja ganz schlechte Reichweiten hat
Willy Steindl
00:12:03
im Verhältnis zu den persönlichen Profilen. Das ist ja im Übrigen auch der Grund, warum wir das so
Dominik Frey
00:12:06
Leute immer abgeworben, wurscht, ob es jetzt LinkedIn gibt oder propagieren, weil halt der LinkedIn -Algorithmus massiv die persönlichen Profile bevorzugt. Also ganz massiv, also 10 - bis 30 -fache Reichweite mit dem persönlichen Profil, also mit dem Posting auf dem persönlichen Profil, 10 - bis 30 -fache Reichweite. Eine neue Studie jetzt rauskommen dazu. wenn sozusagen dann Leute abgeworben werden, ja, kann man es auch nicht ändern, aber es werden
Willy Steindl
00:12:25
wechselt zur, weiß ich nicht, zur Hyundai, wurscht, ob dann ist das
Dominik Frey
00:12:25
nicht, ja, sicher ist es dann bitter, wenn der, die sehr viele natürlich für VW bitter, aber das ist halt ein Risiko, das man Follower hat und dann, sagen wir jetzt einmal, Automarke VW und nehmen muss, also ich glaube zu sagen, das ist ein... dann machen wir es lieber gar nicht und verzichten auf unglaubliche organische Reichweite, die wir ja momentan nur über TikTok und über LinkedIn bekommen, oder eigentlich nur über LinkedIn im B2B -Kontext. Und das sind wirklich gigantische Reichweiten, wo man nichts einzahlen muss, im Gegensatz zu den anderen Plattformen, ist, finde ich, nicht die richtige Lösung. Nein, das sieht ja grundsätzlich gleich, mir war die Frage noch wichtig, gibt es die Befürchtung in solchen Unternehmen? Ja, das ist immer wieder, in solchen Unternehmen? Ja, das ist immer wieder, aber es ist gar nicht mehr so ein Thema. Es wird am Rande immer wieder einmal diskutiert und gefragt, aber es war jetzt noch nie so, dass deswegen jemand das nicht gemacht hätte. Es hat andere Gründe gehabt. Was macht denn dann einen guten Corporate Influencer aus? macht denn dann einen guten Corporate Influencer aus? Und wie geht sie dann an die Textierung heran? Der Vorteil von KI -Tools, egal was da jetzt daherkommt, ist Gibt es ja Tipps, wie ein guter Posting ausschauen soll? Und musste das dann wirklich, muss, darf, soll, das dann wirklich auch persönlich selber schreiben? Oder wie geht sie dann an diese Betreuung auch heran? natürlich, ich kann was einwerfen, es kommt was raus und viele denken ja dann immer drüber nach. Genau, das ist die Gefahr. Das ist der Grund, warum auch, also wir haben ja das ein Workshop -Programm entwickelt, das ganz verschiedene Teile beinhaltet. Da gibt es unter anderem einen Kick -Off, wo die Leute mal abgeholt werden zum Thema digital, also bevor der Workshop überhaupt ist, weil wir immer sagen, der Workshop beginnt nicht mit dem Workshop, sondern eigentlich schon davor, wo die Leute auch Fragen stellen können und so weiter.
Willy Steindl
00:13:58
Und dann haben wir so einen wir halt viele Dinge unterbringen, aber wo wir ganz bewusst das Thema zweitägigen, meistens nicht immer, eintägig, zweitägigen Workshop, wo
Dominik Frey
00:14:02
KI nicht unterbringen, weil wir nicht wollen. Ich meine, es kommt immer auf den Wissensstatus an der Leute. Das ist ja sehr unterschiedlich, ob jemand jetzt doch schon eine gewisse Affinität hat oder eben nicht. Und da sind ja die Gruppen dann jeweils so, dass das jetzt nicht
Peter Rosenkranz
00:14:14
Leute sind, die quasi zum ersten Mal was machen und Leute, die schon high sophisticated sind. Da schauen wir, dass wir KI nicht unterbringen, weil wir eben nicht wollen, dass dann ein paar gescheit sind und sagen, ich mache jetzt einfach nur, ich gebe ein paar Themen ein und lasse mir das dann aus, weil das bringt dir nichts. Was wir machen, ist mit den Leuten Themensammlungen. Das kommt total gut an, weil es unglaublich ist, wenn man sich da 20 Minuten Zeit nimmt und jeder denkt nach, was wären so Themen, die ich posten könnte.
Dominik Frey
00:14:43
Das befruchtet die Gruppe unglaublich. Und das ist ein ganz spannender Aspekt, weil wir tun das dann halt noch so. quasi mit so Headlines versehen, also was sind so Themenfelder, die wichtig sind, weil natürlich das einfachste Themenfeld wäre, ich mache ein Posting, wo ich bei einem Event war, einfach, mache ein paar Fotos, markiere ein paar Leute, habe eine gute Reichweite, das funktioniert immer, das ist auch die Wahrheit, sage ich immer, das ist der Leaders -Nedge mehr, also sehen und gesehen werden, Fotogalerie, das hat schon immer funktioniert, aber das kann ja nicht die Basis sein, weil wenn ich sage, ich habe jetzt nur Events, sagen wir mal, wir posten jetzt nur für Events, dann würde mich das ja reduzieren, dass dann irgendwann einmal die Leute vermutlich denken würden, da geht die ganze Zeit nur auf Events und macht sonst nichts. Das heißt, eine ausgeklügelte Corporate -Influencer -Strategie muss ja viel mehr sein, muss ja viel mehr Themen abdecken. Und das ist das Corporate -Thema nur ein Themenaspekt von ganz vielen. Da gibt es natürlich Themen wie Sichtbarmachen von meinem Arbeitsalltag, wie... Weiterbildungsthemen, wie neue Kollegin, neue Kollege kommt. Also ganz viele verschiedene Themen, wo wir die Leute auf die Idee bringen. Und wir sagen, um auf das zurückzukommen, immer schaut, dass ihr wirklich das Posting grundsätzlich einmal grob fertig habt in eurem Wording und dann lasst es von mir aus. Aber auch vorsichtig eine KI drüberlaufen. Und es gibt natürlich schon in fortführenden, vertiefenden Sessions den Einsatz von KI. Aber das muss man halt wirklich extrem aufpassen. Also damit wir eben nicht das haben, damit wir nicht alle so einen Feed haben, den wir aktuell teilweise sehen. Das ist nicht der Sinn und Zweck. Wenn jetzt so eine Brand Voice habt ihr jetzt aufgebaut mit verschiedenen Themen und einer Bandbreite an Themen, die eine dieser Stimme kommuniziert, weil es ja authentisch sein soll und unterschiedliche Aspekte abdecken soll. Und das bedient sich auch unterschiedliche Kanäle. Wie schaffen wir es, dass man eine Brand Voice... ein LinkedIn anders darstellt, also seriös. Arbeitswelt auf TikTok kann einen Cashflow machen. Ist das was, was ihr verfolgt? Wird davon abgeraten? Es wird ja nicht, dass einfach das gleiche Posting funktioniert, weder auf Instagram, noch auf TikTok. Es interessiert euch dort überhaupt jetzt einmal frech keinen. Also da muss man ja ein bisschen anders kommunizieren. Genau. Das ist eine super Frage. Also wir differenzieren da ganz stark. Das, was wir jetzt gesprochen haben, ist LinkedIn. Also wirklich wieder LinkedIn. Also wirklich wieder Instagram und TikTok und von mir aus auch noch anderen Plattformen haben ein bisschen einen anderen Ansatz dazu, weil wir der Meinung sind, also wir nennen den Brand Voices Ansatz bewusst jetzt nicht Corporate Influencer, weil wir haben halt schon ein Thema auf Instagram und TikTok, weil wir können erstens einmal das überhaupt nicht messen und ich finde, wenn man es nicht messen kann, wird es schwierig. Für Unternehmen vor allem, wenn ich das Investment nicht messen kann, weil das kann ich auf LinkedIn super, da sehe ich, wie viel Reichweiten haben die Beiträge, das kann ich mir auch von den Leuten geben lassen. Ich habe den Social Selling Index etc. Das kann ich halt nicht auf Instagram und TikTok. Dann finde ich das auch, ehrlich gesagt, ein bisschen grenzwertig. Das sind dann wirklich komplett private Profile mit eigenen Freundeskreisen und so weiter. Also da würde ich jetzt einmal mutmaßen, dass da wirklich viel mehr Menschen gibt, die sagen, das
Willy Steindl
00:17:28
will ich nicht. Weil es ist mein privates Profil. Und in LinkedIn ist es zwar auch ein privates Profil, aber es ist, sagen wir mal, halb privat, um es jetzt ein bisschen österreichisch auszudrücken. Weil in Wahrheit, ja, du bist halt identifiziert mit der Firma. Und um da wirklich erfolgreich zu sein, sind wir der Meinung, ist das jetzt nicht über die Postings, über persönliche Postings von diesen Menschen, sondern dass man wirklich gezielt Contents aufnimmt, die auch super gemacht sind. die aber dann entweder über die Unternehmensseite gepostet werden oder halt in Form einer eigenen Kampagne an die richtigen Leute ausgeschickt werden. Weil wir reden da ja auch ganz oft davon, dass wir von Blue -Collar
Dominik Frey
00:18:05
-Menschen sprechen, das heißt Leute, die wirklich sozusagen arbeitend sind, jetzt nicht im Büro sitzen. Und die haben ja auch, ohne das jetzt irgendwie wertend zu meinen, oft nicht so einen straighten Zugang. oder so einen professionellen Zugang zu Content, wie man das erwarten würde, was sich wünschen würde als Konzern. Formulieren wir es jetzt einmal so. Und da ist es viel besser, wenn man mit diesen Leuten gemeinsam arbeitet. Das heißt, dass man sich da wirklich Content -Konzepte überlegt, wo man die Leute schon freisprechen lässt und wo die schon von ihrem Arbeitsalltag beispielsweise erzählen, aber wo es halt eine Guidance gibt und wo das halt der Extern jemand aufnimmt und macht. Wir arbeiten da auch ganz gern. mit Interviewpersonen, also mit Leuten, mit Moderatoren, Moderatorinnen, die diese Leute interviewen, weil wir ja auch die Situation haben, gerade wenn wir viel Videocontent machen, den wir für TikTok in Wahrheit machen müssen und Instagram in Wahrheit auch eine gute Idee ist, dann haben die oft wirklich eine, also wären halt nicht locker bei solchen Aufnahmen, wenn ich nicht gewöhnt bin, dass ich ständig in die Kamera spreche, dann wird das schwierig werden für jemanden, der das so nicht macht. Und da ist es immer ganz ratsam, dass da eben ein Moderator dabei ist, weil da kann man die Situation ein bisschen auflockern, dass das halt eher ein Gespräch ist, so wie wir hier sitzen. Und jetzt nicht, ich muss frontal in eine Kamera reinschauen. Aber wie findet man dann die richtigen Mitarbeiter? Weil ich kann mir das schon vorstellen, also der Peter Felsbach von der Vöstalpine war auch da. Die haben ja auch einen TV -Spot gedreht und mit den Mitarbeitern. Und die haben einen Zulauf gehabt intern, was unfassbar war, mit dem hätten sie nicht gedacht. Die rechnen damals, dass da so viele Leute waren. Die Wie kommt man dann an die richtigen Leute auch, um das zu machen? Und dazu auch, hängt das auch ein bisschen mit der Unternehmensgröße zusammen? Ob man wie viel Corporate Influencer man quasi auf die Beine stellt? Also ich würde sagen, Also ich würde sagen, es hängt mit der Unternehmensgröße und auch mit der Unternehmenskultur zusammen. Je nachdem, also auch wenn es jetzt darum geht, wie kann ich die Corporate Influencers zum Beispiel für LinkedIn definieren. Einmal eine Gruppe von 15 Personen beispielsweise. Wir arbeiten ganz gern mit circa 15 Personen. Da gibt es oft mehrere Workshops mit unterschiedlichen Leuten. Aber da gibt es Unternehmen, die sagen, wir wissen das eigentlich schon. Es gibt Unternehmen, die sagen, wir überlassen es den Abteilungsleitern, die jeweils wieder Leute definieren. Es gibt aber auch ganz viele Unternehmen, so wie du es jetzt erzählt hast. wo das dann wirklich breit intern ausgeschrieben wird und wo sich Leute melden können. Und das empfehlen wir auch ganz stark. Weil es gibt schon immer wieder viele Menschen, die da aufzeigen, wo man es gar nicht glauben würde, dass die das sind. Wir haben hier auch schon wirklich sehr spannende Erfahrungen gemacht. Also Leute, die sehr introvertiert waren, auch beim Workshop, die plötzlich mit diesen Tools, die es in die Hand bekommen haben, Unglaubliches gemacht haben. Also ich kann mich erinnern an einen Konzern, wo wir das gemacht haben. Und die haben dann zu Weihnachten den Corporate Influencer des Jahres prämiert. Cool. Und das war dann tatsächlich eine Dame aus der Buchhaltung, die so guten Content gemacht hat. Die hat, glaube ich, gemacht zwei Postings im Monat. Aber diese Postings waren dermaßen gut, dass die so viel Reichweite bekommen hat, obwohl die nicht so viele Follower hatte.
Peter Rosenkranz
00:20:58
Weil das Schöne ist ja bei LinkedIn, wir werden ja bis zum dritten Grad des Kontakts kommen, wird der Content ausgespielt theoretisch. dass die einfach unglaubliche Reichweiten erzielt hat. Mehr als viele Leute, die mehr haben. Deswegen ist es oft auch so, ich finde, gerade auch Menschen, die zeigen wollen, was sie ja drauf haben, das merkt man bei solchen Ausschreibungen dann oft. Und die unglaubliche Skills haben beispielsweise, weil sie selber eh dauernd irgendwelche privat, irgendwelche Reels machen oder irgendwelche TikTok -Videos, die kann man dadurch auch finden. Und da muss man sich dann halt auch überlegen, weil du gesagt hast bei der Föster Alpine, dass sich da so viele gemeldet haben.
Dominik Frey
00:21:26
Wie kann man das so aussteuern, damit man dann nicht 70 % der Leute frustriert, wenn man denen sagt, ihr seid jetzt nicht dabei. Und da muss man sich dann halt gewisse Kriterien überlegen, wie man das sozusagen dann im Zaum halten kann. Aber jetzt ist ja Unternehmenskommunikation ja auch immer eine sehr kontrollierte Kommunikation. Die gibt man doch da ein bisschen aus der Hand. Oder nicht? Also es muss auch das Unternehmen ein bisschen Mut dazu zeigen, oder? Aber das geht auch gar nicht mehr anders. Also wenn jemand heute sagt, er macht nur quasi so schöne, also nehmen wir mal die klassische Karriereseite von einer Webseite, eine Karriereseite von einem großen Unternehmen her, wo ein schön gestelltes Video ist, wo irgendwelche Leute, im Idealfall sogar nur Schauspieler sind, die irgendwie zeigen, wie super es ist. Wer will das heute noch sehen? Niemand. Wenn ich heute sage, nein, will ich nicht. dann werde ich mittelfristig ein Problem haben. Das ist das Gleiche, wie wann ich heute sage, ich will mit TikTok nichts zu tun haben. Muss man eh nicht. Nur ich werde ein Problem haben mittelfristig, dass ich junge Leute noch erreiche. Und ich meine, von jung reden wir gar nicht, weil wir haben ja auch Kunden, die mich auf TikTok betreuen und haben teilweise Zugriff für 50 Prozent zwischen 25 und 55 Jahre. Also davon sind wir eh schon weit weg, dass das nur eine Plattform ist für unter 18 -Jährige. Aber wenn ich halt das Unternehmen sage, nein, ich will es nicht, dann ist das ja okay, aber dann muss man sich halt schon bewusst sein, dass das mittelfristig halt diverse Konsequenzen hat. Wenn die Firma sagt, das ist auch okay, dann sollen sie es nicht machen. Jetzt wissen wir alle, dass Influencer sein ganz, ganz viel Arbeit bedeutet. Kommt man da nicht auch dann ein bisschen als Unternehmen in den Konflikt, weil Leute dann sozusagen ihre Rolle, wie auch immer, überbewerten, was er immer tut. Wie wird das dann sozusagen im Unternehmen, wenn jemand aus der Buchhaltung im Marketing plötzlich arbeitet? Dann wird er seine Arbeitszeit nicht mehr. Er muss das neben einem Liniengeschäft machen. Wie gehen die Unternehmen damit um, dass sie sich da nicht ins eigene Fleisch schneiden? Das wäre meine erste Geschichte. Und das Zweite ist, wir haben ein paar ganz wichtige Plattformen gar nicht gesprochen heute. Nämlich das ist YouTube, weil YouTube ja mittlerweile viel, viel mehr ist als eine Videoplattform, nämlich für viele Leute eine Suchmaschine. Gerade in bestimmten Dingen macht sie da auch was in diese Richtung und wir sehen da auch gute Beispiele aus.
Peter Rosenkranz
00:23:38
Also die erste Frage ist eine, die heiß diskutiert wird und wo es ganz unterschiedliche Ansätze gibt bei den Unternehmen. Das heißt, was ist jetzt Arbeitszeit und was ist jetzt keine Arbeitszeit? Und das ist natürlich, wie wir wissen, im Social Media Bereich
Dominik Frey
00:23:50
eine sehr schwierige Geschichte. Jetzt ist es natürlich bei Menschen, die in diesen Abteilungen arbeiten, sag ich jetzt einmal, wurscht. Wenn jetzt jemand aus der Buchhaltung beispielsweise, um jetzt nochmal das Beispiel zu nennen, macht, ist es nicht wurscht, weil die Person dann die Zeitung hat. Wir haben hier wirklich extrem unterschiedliche Zugänge von den Unternehmen. Also ganz oft ist es so, dass die Unternehmen sagen, wir wollen es nicht zum Thema machen. Und wir reden aber mit denen schon vorher und sagen, naja, aber wenn jemand fragt, dort beim Workshop müssen wir eine Antwort haben, logischerweise. Wir können halt sagen, wir wissen es nicht. Und da gibt es dann halt unterschiedliche Regelungen von über eine Viertelstunde pro Tag oder halt, weiß ich nicht, zwei Stunden pro Woche über, es ist doch reine Privatsache über, also da haben wir echt schon alle Varianten erlebt, die es gibt jetzt im Vertrieb und im Marketing ist es jetzt kein großes Thema. Wir machen auch sehr viele Workshops rein für Vertrieb, weil es natürlich auch sinnvoll ist, logischerweise. Aber natürlich je, bunt gemischter die Truppe ist, was ich im Übrigen auch befürworte, weil je mehr Abteilungen und unterschiedliche Leute aus unterschiedlichen Abteilungen dabei sind, desto besser ist es eigentlich. Das ist immer so eine Entscheidungsgeschichte. Das Thema YouTube, bin ich bei dir, finde es auch total spannend. Vor allem YouTube Shorts ist ein
Thomas Nasswetter
00:24:57
Thema. Also das nehmen wir aktuell nur, wenn wir jetzt Kunden betreuen, nehmen wir YouTube Shorts ganz gern mit, weil wenn ich eh schon kurze Videos produziere, die Reichweiten sind nicht schlecht von YouTube Shorts, dann ist das eigentlich eine super Geschichte. Es kommen ja jetzt auch, das ist in Amerika schon, ich bin in Europa, glaube ich, noch nicht eingeführt, ich habe es zumindest noch nicht gesehen, dass da auch massiv die KI eingesetzt wird. Das heißt, dass du in Zukunft, wenn du etwas suchst zu einem speziellen Thema, macht er dir dann eine Übersichtsseite und gibt dir jeweils Videoausschnitte, die dann gesamt zu dem führen, was du suchst. Voll arg. Das ist jetzt schon getestet. Also ich glaube, es ist in Amerika schon eingeführt. Das heißt, richtig arg. Das heißt, mit der Algorithmus, du... Und ich glaube schon, dass sie da viel tun wird. Es gibt ja immer wieder die
Dominik Frey
00:25:47
Gerüchte, dass Google ja YouTube zu einer vollwertigen Social -Media -Plattform ausbauen will. Ich weiß nicht, ob es passiert. Ich persönlich würde das eigentlich gut finden, weil ich glaube, dass das ein ganz spannender Aspekt wäre. Aber sie machen es aus irgendeinem Grund nicht. Ich weiß nicht. Aber da muss man definieren, was ist da ein vollständiger... da muss man definieren, was ist da ein vollständiger... Es geht nämlich schon wirklich in die Richtung. Da gebe ich dir recht. Mit den Diskussionen gebe ich dir recht. Es geht nämlich schon wirklich in die Richtung. Da gebe ich dir recht. Mit den Diskussionen gebe ich dir recht. Aber es ist halt immer die Frage, wie wird YouTube konsumiert? Und YouTube wird halt meistens konsumiert, dass die Leute halt gezielt eben noch ein Video suchen oder noch Themen suchen. Das ist jetzt zwar teilweise bei TikTok, vor allem auch bei TikTok auch schon so, vor allem weil die jungen Menschen ja gar nicht mehr Google -Suche gehen, sondern eigentlich direkt auf TikTok die Frage eingeben und genauso auf YouTube. Aber es ist halt jetzt nicht so klassisch mit einem Feed, wo du sagst, okay, wir unterscheiden da immer TikTok, Instagram und von mir aus auch noch Facebook und LinkedIn. Und YouTube sehen wir immer gesondert, weil das halt meistens in diesen Gesamtkonzepten, wenn es jetzt um reine Social Media Arbeit geht, so nicht reinpasst. Aber ich habe ja den großen Vorteil bei YouTube, dass ich sozusagen Kanäle abonniere. Und deshalb so einen Kontext schaffe, weil es schon was mit Fernsehen zu tun hat, was LinkedIn ja überhaupt nicht hat in dem Sinne. Da entscheidet der Algorithmus, was ich mache, während ich bei YouTuber -Kanälen abonniere, weil ich für bestimmte Themen, weil die einfach ganz anders erklärt sind. Weil die würden jetzt nicht nur auf die Shorts, also meine persönliche YouTuber -Erfahrung ist, ich habe bestimmte Themen und da suche ich mir dann das raus und das spielt mir dann so verlässlich in meine Timeline hinein. Das heißt jetzt für mich, da wird schon ein bisschen Fantasie gerade im Bereich Corporate Influencer sein, gerade wenn es um komplexere Themen zum Beispiel gibt. zum Beispiel gibt. Also das finde ich prinzipiell eine super Geschichte. Ich habe über das so nie nachgedacht. Das sind halt dann wirklich, also wenn wir zum Beispiel auch von Erklärvideos und so weiter sprechen, ist das natürlich unglaublich, was über YouTube möglich ist. Das kommt immer auf den jeweiligen Business Case an. Also wenn ich jetzt sage, ich habe zum Beispiel Produkte, die sehr erklärungsbedürftig sind, dann ist es natürlich ganz essentiell. dass ich Videos habe, wo die Produkte erklärt sind. Und da ist dann halt wiederum die Frage, was ist dann bei solchen Erklärvideos die Strategie, wie man diese Erklärvideos gestalten will? Ist das jetzt ein, wo wirklich jemand immer wieder die gleiche Person kommt, ein Mitarbeiter, wer auch immer, da gibt es ja ganz verschiedene Sachen. Und was jetzt Communities betrifft, gebe ich dir auch recht. Das finde ich auch total spannend, weil ich meine, du abonnierst halt Kanäle direkt auf YouTube und sagst, das will ich wirklich. Bei TikTok und Instagram passiert es ja indirekt.
Thomas Nasswetter
00:28:14
Anhand von deinem Blickverhalten, Suchverhalten und so weiter, wird die dich interessieren.
Dominik Frey
00:28:15
Du kannst es nur nicht direkt es ja dann auch immer mehr, kommt es in die Richtung von den Dingen, steuern. Ich glaube, der wesentliche Unterschied ist ja auch, du bist ein Kanal, da ist die Person dahinter, das dritte bisschen Hintergrund. Es kann eine Firma sein, es kann ein Kollektiv sein, was auch immer. Und ich glaube auch, der Aufwand ist, würde ich einmal annehmen, wesentlich höher. Weil es muss nicht einmal ein Klärvideo sein, ich schaue ja gerne... Videos, wo man jemandem wirklich nur zeigt, wie es macht. Es geht so in die Richtung Erklärvideo, aber ich schaue einfach nur zu. Und das ist manchmal faszinierend. Dann beschäftigen wir uns mit der Firma. Aber du hast das ein paar Mal gebracht. Kreativität ist ja da irgendwie so der Key zum Erfolg. Ein Beispiel Buchhalterin, Reichweite. Gibt ja andere Beispiele in Wien. Man würde ja nicht annehmen, dass eine Stadtbücherei eine super Reichweite hat, aber die machen total super Posts. Oder der Friedhof Wien sind für mich so super Beispiele aus Wien
Thomas Nasswetter
00:29:01
kommend. Und du übersetzt es in Reichweite. Das heißt, es gibt auch KPIs. Und das ist natürlich eine beliebte Rubrik in unserer Podcast -Serie, die KPIs. Was ich jetzt rausgehört habe, also du hast Vertrieb Marketing, klarerweise, du wirst auf Reichweite. Letztendlich will ich damit ja dann irgendwie Leads generieren, will irgendwas verkaufen. Was ich parallel rausgehört habe und was ich sehr schlau finde und was ich mir sehr gut vorstellen kann, ist natürlich das Thema. HR beziehungsweise Recruiting. Wie geht es ihr damit um? Ist das ein Thema, das ihr auch in euren Workshops drinnen habt? Ist das eine Überzeugung? Ihr garantiert wahrscheinlich jetzt nicht, dass ihr jetzt mehr Leads generiert? Oder wie geht es ihr damit unternehmen? Also ich finde, finde, es muss immer KPIs geben. Da sind wir uns, glaube ich, eher
Dominik Frey
00:29:42
einig, weil am Ende des Tages geht es ums Verkaufen. Das habe ich immer so gern. Wir wollen ihnen alle was verkaufen. Das habe ich Und das ist einerseits natürlich Reichweite, aber es ist auf Social Media Ebene immer öfters natürlich die Interaktionen. Das heißt, was für Interaktionen schaffe ich, weil Reichweite alleine kann jetzt im Einzelfall auch sinnvoll sein, aber das alleine ist eigentlich nicht wirklich zielführend. Und da geht es dann um ganz viele Aspekte. Wir haben so Soft KPIs, die wir den Kundinnen und Kunden da immer wieder vorschlagen, dass man sagt, okay, dass die Corporate Influencer zwei Postings im Monat mindestens machen. Aber, und das Thema ist ja, wenn ich erfolgreich Corporate Influencer sein will auf LinkedIn, Dann ist Posting nur ein Teil von vielen, weil wenn ich nur Postings mache, werde ich nicht erfolgreich sein. Das ist genau gleich mittlerweile übrigens vom Algorithmus auch bewertet. Die Interaktionen, das heißt, wie oft kommentiere und like ich Beiträge von anderen Leuten, habe Conversations und so weiter. Das ist mindestens genauso wichtig, wie baue ich mein Netzwerk auf. Das sind alles Teilaspekte, die da reinspielen und es gibt ja diesen Social Selling Index, das würde jetzt hier den Rahmen sprengen, um das jetzt genauer zu erklären, aber in Wahrheit. Ein für jeden nur persönlich einsehbarer Indikator, wo stehe ich in meiner Branche und wo stehe
Willy Steindl
00:30:41
ich in meinem Netzwerk. Und auch das kann man sich anschauen. Also das sind auch alles Werte. Dann hast du bei Vertrieb ganz stark das Thema, wie kann ich an neue potenzielle Kunden herankommen beispielsweise oder bestehende Kunden, die Einblicke bekommen, die sie sonst nicht bekommen. Wir sagen da immer zu den Vertrieblern. Ihr könnt nicht jeden Tag nur E -Mails schreiben und telefonieren mit jedem persönlich, sondern das geht nicht, sondern es ist einfach eine gute Möglichkeit, um breiter noch die Leute ständig zu erwischen. Und beim Thema Employer Branding ist es natürlich ganz wichtig, hier Einblicke zu geben, weil man darf ja nicht vergessen, das ist ja auch das, was wir wissen von Kununa und so weiter, die Menschen wollen einen echten Einblick ins Unternehmen haben, wenn heute eine Stelle ausgeschrieben ist. schauen die Menschen auf das LinkedIn -Profil dieser Unternehmensseite, auf das LinkedIn -Profil von dem jeweiligen Recruiter beispielsweise und fragt sich, glaube ich, passe ich dorthin? Nämlich vor einer Gehaltsfrage von eurem anderen ist das einmal essentiell. Und wenn ich hier nicht das Gefühl habe, oder wenn ich dann beispielsweise als Unternehmen in den Social -Media -Kanälen, das ist jetzt nicht nur LinkedIn, nicht präsent bin oder halt unauthentisch oder unsympathisch, wird es schwierig werden, gute Leute zu finden. Und deswegen ist das auch so wichtig. Und bei LinkedIn haben wir sowieso die lustige Situation, dass das immer wieder noch in den Unternehmen, in den unterschiedlichsten Abteilungen eingelagert ist. Nämlich wirklich Konzerne, wo HR -Abteilungen vehement bis zum Vorstand aufhört drauf sitzen und sagen, das ist unser Account, weil die das damals als erstes gemacht haben. Und damals war es ja ganz stark HR -getrieben noch. Und dann gibt es halt ganz oft dieses im Marketing drin. Und, aber wo es hingehört aus meiner Sicht ist Corporate
Dominik Frey
00:32:02
Communications, sofern es Corporate Communications Abteilung gibt, gehört es dorthin, weil wir wollen ja alle Aspekte des Unternehmens dort abgebildet haben und nicht nur Marketing, nicht nur Vertrieb und nicht nur HR.
Willy Steindl
00:32:08
Also eine klare Abgrenzung zu dem,
Dominik Frey
00:32:09
also der Hintergrund meiner Frage war, du bist Managing Partner, ich bin Gründer und Geschäftsführer, du kannst dir vorstellen, wie oft ich Anrufe kriege von Agenturen, die Social Selling. betreiben und die mit einem Preis kommen und auch mit KPIs. Ich kriege 5 bis 15 Leads die Woche. Das finde ich komplett unseriös. Das finde ich Das wäre so ein bisschen die Frage. Ich finde solche Anfragen, Frage. Ich finde solche Anfragen, wir machen das nicht. Wir machen Lead -Generierungskampagnen auch für Kunden. Man kann ja auf LinkedIn oder auf Instagram und TikTok super Lead -Generierungskampagnen machen. machen das nicht. Wir machen Lead Da kann ich dann schon in etwa sagen, mit was da zu rechnen ist. Aber ich bin nicht jemand, also ich finde das extrem unseriös, wenn jemand halt anruft oder im Idealfall noch Chatbots und so weiter, gibt es ja einiges mittlerweile auf LinkedIn und sagt, ja, ich garantiere dir so und so viele Leads, weil die Frage ist ja immer, es geht ja nicht um die Quantität, sondern um die Qualität des Leads. Und in meinem Geschäft zum Beispiel, da weiß ich ganz genau, das bringt mir genau überhaupt nichts, weil ich weiß ganz genau, wie mein Geschäft funktioniert. Und das ist definitiv nicht über irgendwelche Lead -Magnet -Geschichten, wo irgendwelche Sachen automatisiert ausgeschickt werden und so weiter. so weiter. Ich finde das immer total lustig, dass die, wenn die dann anrufen, frage ich immer, wenn ihr so erfolgreich seid, wieso ruft es mich dann an? Weil wenn das ja so funktioniert, wie ihr dann, was ihr sagt, dann braucht es ja niemanden anrufen mehr. Und dann steigen es dann in Jahren, um persönlich zu erklären. Also ich bin da auch sehr, sehr kritisch dem gegenüber. Aber weil du auch noch von Authentizität, ich möchte noch einmal kurz zurückkommen, das fällt auch immer wieder bei uns auch, wenn Mitarbeiter dann etwas darstellen und sagen, okay, so ist der Arbeitsalltag zum Beispiel jetzt bei uns, wie kritisch wird dann auch damit umgegangen, wenn vielleicht einmal schwierige oder kritischere Themen gepostet werden oder wird das dann zugelassen oder weil sonst ist man ja vielleicht wieder nur bei der schönen Heimwelt oder wird das dann auch kontrolliert zugelassen? Sicher gar ins Bereich. Also würde ich mich jetzt nicht behaupten trauen, dass da alle Firmen sagen, ja, ja, passt schon, mach's. Ich denke, wenn ich eine schlechte Unternehmenskultur habe und schlechte Stimmung in meinem Unternehmen, dann werde ich vermutlich nicht ein Corporate Influencer Programm machen, weil ich weiß, dass das wahrscheinlich keine gute Idee ist. Wir können immer relativ schnell, sage ich einmal, bei diesen ersten Calls, die wir haben, feststellen oder man merkt das auch bei den Workshops. Innerhalb von einer halben Stunde kann ich in etwa einschätzen, wie die Unternehmenskultur ist. Es gibt natürlich Unternehmenskulturen, die nicht ganz ideal sind, wobei das ja auch immer von der persönlichen Bewertung abhängt. Deswegen finde ich, man darf da auch, also was jetzt für mich vielleicht nicht so eine gute Unternehmenskultur ist, ist für jemanden anderen durchwegs okay und umgekehrt. Also das möchte ich mir gar nicht wertend sein. Aber es gibt halt sicher auch Unternehmen, wo wahrscheinlich ein Corporate -Influencer -Programm keine gute Idee ist. Aber die haben halt ein ganz anderes Problem. Zum Abschluss noch, wir neigen uns dem Ende zu, noch eine Frage. Oder meine Abschlussfrage, da kommt der Willi auch noch. eine Frage. Das Thema Corporate -Influencer ist jetzt schon eine Weile lang da.
Willy Steindl
00:35:04
Wo wird sich das hin entwickeln in den nächsten Jahren? Also wird es weiterhin an Relevanz gewinnen oder wird es, weil es so viele machen, muss man sich wieder andere Kanäle, Möglichkeiten überlegen, wie siehst du deine Entwicklung zu dem Thema? Also insgesamt machen sie eigentlich noch sehr wenig. machen sie eigentlich noch sehr wenig. Das ist das Lustige, weil wir kriegen natürlich das mit, wenn wir unsere LinkedIn -Fits anschauen, aber die Wahrheit ist, dass es insgesamt noch in nur Konzerne, große Unternehmen, aber gerade im mittelständischen
Dominik Frey
00:35:29
Österreich, vor allem in Deutschland wesentlich mehr, aber in Österreich. ist das sehr wenige Unternehmen machen. Also ich meine, wir machen fast Bereich ist da noch ein unglaubliches Potenzial.
Willy Steindl
00:35:38
Da scheitert es ganz oft an dieser Erkenntnis, wie relevant das ist.
Dominik Frey
00:35:41
Deswegen propagieren wir ja immer ganz stark, was für organische Reichweiten du über LinkedIn du bekommen kannst. Deswegen Und wir haben da sogar ein Brechenbeispiel, das jetzt bitte nicht auswendig war, aber was das heißt, organische Reichweite, wenn ich das bezahlen müsste, damit den Leuten nämlich auch, denen, die eher zahlenversiert sind, klar wird, was das eigentlich an Wert, was das für einen Wert hat. Und ich glaube, dass das schon noch zunehmen wird, das Thema. Das, was ich spannend finde, ist, dass LinkedIn die einzige B2B -Social -Media -Plattform ist aktuell und dass weit und breit niemand in Sicht ist, aus heutiger Sicht, der da ein Mitbewerb ist. Das finde ich komisch fast, weil es eigentlich ein Wahnsinn ist, dass man Microsoft dieses Feld komplett überlässt und dass da
Peter Rosenkranz
00:36:16
niemand schon längst gesagt hat, ich habe jetzt eine coolere Idee oder ich bin günstiger, weil LinkedIn ja auch aus die Lizenzen betrifft eigentlich unverschämt teuer ist und auch aus die Werbekampagne betrifft unverschämt teuer ist, einfach weil sie die einzigen sind, die in solche granularen Business -Kriterien rasten können und das lassen sie halt dementsprechend zahlen. Ich würde es cool finden, wenn noch eine weitere Business -Plattform kommt, die vielleicht ein bisschen an anderen Zugang nochmal hat. Aktuell ist es nicht der Fall. Das ist wiederum für die Unternehmen gut, weil die sagen wieder, na gut, wir wissen wenigstens, es ist ein nachhaltiges Investment, weil nicht zwei Jahre später die neue Plattform da ist, so wie damals Xing. da ist, so wie Und dann sagen, jetzt müssen wir die Plattform auch machen und was ist jetzt mit der alten Plattform? So wie wir momentan das Thema mit Instagram und TikTok haben, wohin soll ich jetzt den Fokus lenken? Das wäre zu meiner Frage gewesen,
Dominik Frey
00:37:06
nämlich in deiner Beantwortung, bevor der Thomas zu seiner Zusammenfassung kommt, muss ich jetzt doch noch eine reinschieben. Eben als OpenBC, Dank Xing, bezeichnest du als Tod? Weil das war ja eigentlich, das war im deutschsprachigen Raum ja weit vor LinkedIn. Genau, die waren halt die ersten im deutschsprachigen Raum und LinkedIn waren halt damals, Genau, die waren halt die ersten im deutschsprachigen Raum und LinkedIn waren halt damals, das war ja ein Startup, wie es noch nicht Microsoft gehört hat, das im amerikanischen Raum super aktiv war. Und ich glaube, gehört zu haben, dass ja LinkedIn damals sogar Xing kaufen wollte, damit die sozusagen im deutschsprachigen Raum viel schneller sind. Aber der richtige Zeitpunkt zum Verkauf ist immer schwierig, das haben sie scheinbar abgelehnt, was im Nachhinein betrachtet sicher nicht gut war. was im Nachhinein Und da haben sie halt ein bisschen länger gebraucht. Aber Xing finden ja keine Interaktionen mehr statt. Also ich empfehle jedem, der Xing hat. Ich lösche es jetzt auch nicht. Aber ich habe zum Beispiel stehen, bin auf LinkedIn und so. Also würde ich keine Zeit mehr
Peter Rosenkranz
00:38:05
investieren. Und hingegen TikTok und Instagram vielleicht noch ganz kurz. Ich habe jetzt kürzlich erst geschrieben, TikTok ist das neue Instagram.
Willy Steindl
00:38:13
Also ob uns das gefällt oder nicht.
Peter Rosenkranz
00:38:14
Es wird definitiv so sein. Also wir sehen, dass die Interaktionen massiv auf Instagram abnehmen und zunehmen auf TikTok. Wir sehen immer mehr private User, die für TikTok produzieren und das dann auch nur mehr auf Instagram posten. TikTok hat kürzlich jetzt diese, also kürzlich nicht, aber vor einiger Zeit diese Fotos freigeschalten. Das heißt, du kannst auch Fotos posten. Instagram posten, den auf TikTok und der funktioniert. Das heißt jetzt auch, dass große Unternehmen, lustigerweise, IWC
Dominik Frey
00:38:31
Watchers nehme ich mal als Beispiel, Luxus Brand, unglaublich erfolgreich auf TikTok. Warum? Die nehmen eins zu eins den high -end produzierten Content von Das heißt, es ist vorbei.
Peter Rosenkranz
00:38:41
dass man sagt, es muss immer
Dominik Frey
00:38:42
dieser TikTok -Able -Content sein. Nein, wir sind mittlerweile in einer anderen Phase. Wir sind nicht mehr in dieser Early -Mover -Phase, sondern wir sind in dieser Phase, wo wir sagen, es wird TikTok wirklich nachhaltig bleiben und auch wesentlich ältere Alterszielgruppen tun. Das heißt, TikTok wird jetzt auch alt wie Facebook. Naja, wie Facebook, aber zumindest einmal wie Instagram. Aber meine eigentliche Abschlussfrage, nämlich als Experten für Social Media. Du hast über Klarnamen und den Vorteil der Klarnamen in LinkedIn gesprochen. Wie schätzt du das bestrebende neue europäische Plattform WSocial ein, wo man nur Mitglied werden kann, wenn man seinen Personalausweis oder ähnliches hochlegt? wie Facebook, ähnliches hochlegt? Ich wünschte, wir hätten eine europäische Social Media Plattform. Also es wäre wie Twitter. Wäre super gut für uns und es wäre super, aber ich befürchte, dass es zu spät ist. Außer es kommt jemand mit einer richtig, richtig guten Idee, die frisch ist, die diesen Mehrwert hat. Das Problem haben wir ja bei X genauso gehabt, dann haben wir Plus, Kai und so weiter. Jetzt ist letztlich, es will dann keiner, weil der Unterschied ist einfach nicht groß genug, jetzt abgesehen von den ganzen politischen Themen, aber der Unterschied ist natürlich nicht groß genug, dass die Leute sagen, Wäre super die Leute sagen, ich tue mir das jetzt an, weil es will nicht jeder noch nochmal zusätzliche Plattformen haben und das ist halt, da müsste wirklich eine super coole Idee daherkommen, die wirklich frisch und anders ist, dann sehe ich eine Chance, aber zu sagen, jetzt haben wir ein europäisches Instagram. Wird nicht Argument genug sein. genug sein. Twitter wäre es eigentlich. Oder Twitter, ja. In dem Fall habe ich ein Blue Social. Ein Blue. Wir haben heute ganz viel über LinkedIn gehört und wir haben auch gehört, um was es geht, nämlich dieses Thema Monopol, das da drinnen liegt, gerade im Bereich
Willy Steindl
00:40:13
Corporate Communication. Ich beweise auf unseren vorletzten
Dominik Frey
00:40:14
Podcast mit Martin André, was das digitale Monopol eigentlich bedeutet. Und wir haben das heute sozusagen von einer ganz anderen Seite präsentiert gekriegt. Ich möchte mich jetzt da nicht allzu sehr damit aufhalten, was so
Willy Steindl
00:40:23
die einzelnen Dinge sind, weil das kommt eh in der Sendung vor. Es sind so ein paar Themen angeklungen, die man sich schon gut überlegen muss, wenn es um dieses Thema Corporate Influencer geht, also abgesehen von dem Monopol. Ja, wenn man den chinesischen Wir haben heute fast nur über LinkedIn geredet, dann ein Spionageansatz füttern will, dann kann man das tun. bisschen über TikTok. Was das dann für Auswirkungen für uns hat, das muss dann jeder
Dominik Frey
00:40:39
selber entscheiden. Da leben wir schon in einer relativ dystopischen Welt, um jetzt da mal den Teufel an die Wand zu malen. Was wichtig ist, und das ist immer wieder gekommen, es geht um organischen Content, es geht um diese Sache authentisch zu sein. Ja, da hat dann der Peter auch richtig gesagt, da gibt es die, die sagen, das ist schon tot. Aber ich habe es da ja mit Perksen, das Wort ist vielleicht
Willy Steindl
00:41:01
tot, aber die Bedeutung dieses Authentischsein ist genauso noch
Dominik Frey
00:41:03
da. Ein anderes Beispiel ist nachhaltiger. Auch wenn das ein Plastikwort ist, laut Perksen. Der Inhalt dieses Wortes ist noch lange nicht tot. Dann, was wir auch gehört haben, und das kommt auch an mehreren Stellen raus, es geht um dieses Freiwilligenprinzip. Man kann die Leute nicht dazu zwingen, Influencer zu sein. Und das ist für das Unternehmen, wenn man sich all diese Pros und Cons, die da drinnen vorkommen, schon ein gewisses zweischneidiges Schwert, weil es gibt viele Möglichkeiten, wo man etwas falsch macht. Aber, und das ist auch wichtig, Weil es gerade in Österreich noch nicht so betrieben wird, kann man das gerade im Bereich KMU durchaus als große Chance sehen. Und für mich hat das schon ein bisschen als Aufforderung geklungen, dass jetzt gerade KMUs sich überlegen sollten, in diesen Bereich einzusteigen, der in Deutschland schon ganz anders abgedeckt ist. Man muss natürlich jedes Unternehmen für sich entscheiden. Man sollte sich darüber schon klar sein, dass eine gewisse Unternehmenskultur herrschen muss, damit das Ganze auch irgendwie dann auch funktioniert. Ja, und eines habe ich mir da auch noch angeschrieben. KI kommt in ganz vielen Dimensionen vor. Nicht nur in diesem organischen Content als Gegengewicht zur KI, sondern es scheint heute gerade in dem Bereich ein ganzes Prinzip zu sein, dass man, wenn man Videos braucht, die KI bemüht. Ja, ich hoffe, ich habe jetzt da niemanden verwirrt mit meiner Zusammenfassung, sonst kann er sich die Sendung gerne nochmal anhören. Ja, ich bedanke mich bei unseren beiden Hosts, beim Peter
Willy Steindl
00:42:20
Rosenkranz von Media4More. Danke fürs Zuhören, danke fürs Kommen, Dominik. Und beim Willi Steindl von Resync Consulting. Ja, danke Dominik und danke fürs Zuhören. Dann bedanke ich mich bei unserem Gast, beim Dominik Strei. Und das zeichnet unseren Podcast mittlerweile wirklich aus für die relativ schonungslosen Einblicke, die wir in ein Business kriegen.
Dominik Frey
00:42:38
Klar, wir stellen auch kritische Fragen, aber die Antworten kommen wirklich gut. Und ich muss ganz ehrlich sagen, ich habe heute schon einiges an Aspekten gehört mit diesem Thema. Corporate Influencer, weil mich das so persönlich interessiert, nicht in Verbindung gebracht hat. Also lieber Dominik Frey, vielen Dank für deinen tiefen Einblick ins Business. Dankeschön. Ja, dann liebe Hörerinnen und Hörer, bedanke ich mich bei Ihnen fürs Durchhalten, fürs Zuhören. Ich hoffe, wir haben Ihnen wieder so ein bisschen Neues über Ihre digitale Device in Ihre Gehörgänge gebracht. Und ja, also an dieser Stelle für alle, die uns regelmäßig hören, vielen, vielen Dank. Mein Name ist Thomas Nasswetter von Planet Podcast und mir bleibt nichts mehr übrig, als Ihnen eine gute Zeit zu wünschen. Machen Sie es gut und bleiben Sie uns gewogen.