UNCRIPTED – Der Marketing Podcast

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Die Digitale Besatzungszone: Wie Tech-Monopole unsere Demokratie gefährden

Zu Gast im UNCRIPTED Studio ist Martin Andree, Medienwissenschaftler, Autor und Professor an der Universität zu Köln

05.06.2026 49 min

Zusammenfassung & Show Notes

Die digitalen Monopole: Wie 12 Konzerne das Internet kontrollieren

99,9 Prozent aller Websites erhalten keinen Traffic. Dieses erschreckende Ergebnis aus Martin Andrees Forschung zeigt, wie tief die Monopolisierung des Internets bereits fortgeschritten ist. Die vermeintliche digitale Vielfalt ist eine Illusion, eine gefährliche Illusion, die uns blind macht für die wahren Machtverhältnisse.

Medienwissenschaftler Martin Andree diskutiert gemeinsam mit Peter Rosenkranz, Thomas Nasswetter und Willi Steindl, wie zum Beispiel Amazon systematisch Herstellerdaten sammelt und dann erfolgreiche Produkte durch über 140 Eigenmarken kopiert. 30% aller Hersteller verdienen auf Amazon kein Geld mehr! Oder: In Europa fließen 86 Prozent aller digitalen Werbebudgets zu großen Konzernen. Wie lange können wir uns noch leisten, das als Normalzustand zu akzeptieren?

Bereits Ende der 2000er Jahre begann Andree zehnjährige Forschungsreise, die 2020 im "Atlas der digitalen Welt" mündete. Wer bestimmt, welche Informationen sichtbar werden? Nicht wir Nutzer, sondern ein Dutzend Plattformen wie Google, Meta und YouTube. Abhängig oder nicht, Unternehmen haben kaum eine Wahl mehr.

Martin Andree zeigt in diesem Gespräch auch Wege, wie wir aus diese Monopolen ausbrechen könnten.

Zur Person:
Martin Andree ist Medienwissenschaftler, Autor und einer der profiliertesten Experten für die Macht der Digitalkonzerne und die Auswirkungen von Big Tech auf Demokratie und Öffentlichkeit.

Als Professor an der Universität zu Köln forscht er seit über 15 Jahren zu digitalen Plattformen, Algorithmen und Medienmacht – und sorgt mit Büchern wie Big Tech muss weg und Krieg der Medien international für Aufmerksamkeit.

Wir freuen uns wie immer über eine Bewertung auf Apple oder Spotify. Anregungen und Fragen bitte an: contact@uncripted.com

UNCRIPTED Hosts:
Moderation und Produktion:

Transkript

Warum? Weil natürlich Amazon als Monopolist von Jahr zu Jahr immer mehr quasi an Wegezoll abverlangt von den Herstellern, bis die halt irgendwann nichts mehr verdienen. Das heißt, irgendwann ist der letzte Blutstropfen aus den Herstellern rausgesaugt, dann fallen die links und rechts quasi raus. Ist aber für Amazon total egal, weil die haben 5 oder 10 oder 15 Jahre lang die Daten gesammelt. Die wissen, was die Bestseller sind und die bauen das ganze Zeug nach. Und deswegen hat Amazon schon mehr als 140 Eigenmarken. Hallo zu Folge Nummer 68 von Uncrypted, dem Marketing -Podcast. Mein Name ist Peter Hosenkranz von Mediaformor und mit mir wieder im Studio unser Produzent und Moderator Thomas Nasswetter von Planet Podcast. Hallo Thomas. Hallo, grüß Gott und herzlich willkommen, liebe Hörerinnen und Hörer. Hallo lieber Gast, heute aus Deutschland. Und mein Co -Host Willi Steindl von Recent Consulting. Hallo Willi. Hallo Peter, hallo Podcast, hallo Thomas und ja, hallo Zuhörerinnen und Zuhörer. Und herzlich willkommen Gast, hallo Martin, willkommen bei Uncrypted. Hallo Peter, hallo alle, hallo Welt. Martin André ist Medienwissenschaftler, Autor und einer der profiliertesten Experten für die Macht der Digitalkonzerne und die Auswirkungen von Big Tech auf Demokratie und Öffentlichkeit. Als Professor an der Universität für Köln forscht er seit über 15 Jahren zu digitalen Plattformen, Algorithmen und Medienmacht und sorgt mit Büchern wie Big Tech muss weg oder Krieg der Medien international für Aufmerksamkeit. Willkommen, dass du es zu uns geschafft hast, Martin. Du beschäftigst dich seit über 15 Jahren mit dem Thema Big Tech und es ist ja nicht nur ein Wirtschaftsthema, das Ganze, also wohin Werbegelder fließen, sondern auch eine... Ein Thema für die Gefahr für Demokratie und Öffentlichkeit. Wie bist du zu dem ganzen Thema überhaupt gekommen und warum beschäftigst du dich noch immer damit? Das ist vielleicht deshalb so interessant, weil es eigentlich damals nicht ein Medienthema war oder ein Demokratiethema, interessant, weil es eigentlich damals nicht ein Medienthema war oder ein Demokratiethema, sondern tatsächlich ein Wirtschaftsthema. Wir haben damals in den Nullerjahren Content -Marketing Ansatz gehabt, der übrigens den deutschen Marketingpreis bekommen -Ansätze entwickelt und damals haben wir einen extrem starken hat und auch dann in Handbücher eingegangen ist. Und ich konnte damals quasi am Backend natürlich sehen, was da tatsächlich an Graphics so reingekommen ist. Und ich wusste natürlich damals, wie viel das alles gekostet hat. Das war nicht billig. Und ich habe erst mal mit Unschuldsmine mir das angeguckt. Und das kennen vielleicht auch viele Marketingleute. Man ist ja froh, wenn man irgendwie so einen Preis hat. so einen Preis hat. Man kriegt irgendwie in der Branche dann Anerkennung und so weiter und so fort. Dann denke ich, okay, aber ich weiß ja nur, wie das... so wirklich hier gerade funktioniert und ich würde mir jetzt denken, da hätte man das Geld irgendwie auch besser einsetzen können, um jetzt an Kontakte, Reichweiten und so weiter und so fort zu kommen. Das war tatsächlich Ende der Nullerjahre und da habe ich irgendwie erstmal so Zweifel gehabt, ob das so stimmt, weil Google hat uns ja damals erzählt, zum Beispiel den Brands, ihr erinnert euch da draußen. Hey Brands, ihr müsst einfach nur coolen Content einstellen. Ja, und dann müsst ihr ein bisschen SEO machen und dann kriegt ihr den ganzen Traffic einfach so. Also ich wette, da sind ganz viele Leute da draußen, die das gemacht haben. Und ich zwinke euch jetzt mal so ein bisschen zu und frage euch, wie läuft es denn so? Weil ich kenne keinen, bei dem das heute mehr gut läuft. heute mehr gut läuft. Tatsächlich war es damals eben so, ich habe gedacht, okay krass, das sieht eben nicht so gut aus, was ich hier sehe und dann habe ich gedacht, okay, das müsste man jetzt mal irgendwo in Relation setzen, das heißt, wer hat denn überhaupt den ganzen Traffic, wie viel Traffic findet sich denn auf den unterschiedlichen Anbietern, wie fließt der Traffic durchs Netz und das war eigentlich der Punkt, wo ich drauf gekommen bin. Er hypothetisch behauptet, dass eigentlich, ja das war damals, ich konnte es nicht beweisen, dass eigentlich nach den damaligen Mechanismen, die ich beobachten konnte, eigentlich das genaue Gegenteil dessen, was damals propagiert wurde, der Fall wäre, nämlich, dass ganz, ganz wenige ganz viel Traffic haben und fast alle gar keinen. Ja, und du kennst die Geschichte, ich habe dann quasi zehn Jahre gebraucht, um es empirisch zu beweisen. Das ist tatsächlich so, das ist aber ja die Sturheit von so Wissenschaftlernasen wie ich, wie ich, dass die dann nicht aufgeben und sehr, sehr lange an so einem Brett sitzen, an so einem Brett sitzen, bis sie es durchbohrt haben. Und genau 2020 kam dieser große empirische Beweis über diese Publikation Atlas der digitalen Welt und das ist auch schon die ganze Geschichte. Jetzt hast du schon von Google Meta gesprochen, jetzt gibt es ja noch ein paar andere, TikTok und Amazon dieser Welt, die eigentlich in unserem täglichen Leben jetzt mittendrin sind, statt nur dabei. Also jeder nutzt das, ohne vielleicht nachzudenken. Warum schätzen deiner Meinung nach viele Leute diese Macht dieser Plattformen eigentlich? Also weil es ist ja so tief in unserem täglichen Leben auch drinnen, dass es ja nicht nur um Werbung oder Produktkommunikation geht, sondern eigentlich viel mehr. Ja, also erstmal glaube ich, dass der fatale Irrtum eben derjenige der digitalen Vielfalt ist. Und der ist, ist, um es einfach zu erklären, weil auf der sozusagen naivsten denkbaren Ebene könnte man ja sagen, ja, was willst du eigentlich? Es gibt doch ganz viele digitale Angebote. Ja, ich würde auch sagen, auch sagen, es gab halt nur ganz wenige. Fernsehsender, ja, erst gab es nur die öffentlich -rechtlichen und dann gab es ein paar Privatsender und jetzt haben wir hunderttausende von Channels und Angeboten da draußen und es gibt halt ganz viel, und jetzt haben wir hunderttausende von Channels und da draußen und es gibt halt ganz viel, könnte ich ja sagen und jeder weiß ja auch zum Beispiel, wir haben 18 Millionen unterschiedliche Webseiten zum Beispiel in Deutschland kostenpflichtig registriert, also würde man ja erstmal sagen, es gibt ja so viel, also es gibt also kein Problem in der Angebotsbreite. in der Angebotsbreite. Und das ist eben die krasse Sache, dass aus der Perspektive meiner Forschung man eben sagen würde, sagen würde, es ist total egal, ob Und deswegen war ja damals diese Forschung des Atlas so wichtig, es Inhalte gibt, wenn die nicht genutzt werden. weil diese Forschung ja eben den empirischen Beweis erbracht hat, dass eben... auf 99 ,9 Prozent aller Inhalte überhaupt kein Traffic drauf ist. Inhalte überhaupt kein Traffic drauf ist. Das heißt, wir konnten damals eben zeigen, wir konnten überhaupt nur auf 130 .000 Angeboten überhaupt Traffic messen. Und dann in diesem ganzen Traffic konnten wir eben zeigen, dass de facto ein Dutzend Anbieter den ganzen Traffic kontrollieren und alle anderen so gut wie gar nichts. Und das haben wir dann bis in die einzelnen Kategorien und Märkte dargestellt. und Märkte dargestellt. Das heißt, damals hatte Zum Beispiel Google ungefähr 88 % des gesamten Suchmaschinen -Traffics, Meta hatte 85 % des Social -Media -Traffics, YouTube hatte 78 % des Gratis -Video -Traffics und wir wissen, YouTube ist derselbe Mutterkonzern wie Google, das heißt, da sehen wir schon Monopole, Monopole, Monopole und das ist halt eben sozusagen das Krasse, Krasse, dass man es so lange nicht gesehen hat, weil man eben das nicht erkennen kann, wie konzentriert der Traffic ist. Denn man sieht, der oberflächliche Blick sieht ganz, ganz viele unterschiedliche digitale Angebote. Aber de facto ist der Traffic eben auf ganz wenige Anbieter konzentrieren. Aber das heißt, der Traffic kommt auf von wenigen Quellen, die dann auch kontrollieren, was dann zu den An Informationen rüberkommt, ist das das große Problem, weil ja das Ansatz von Google und Co. ist ja, wir helfen dir, dein Angebot ja zu verbreiten. Ja, das hört sich ja voll super an. Ja, genau. Und was natürlich wir damals nicht gesehen haben, was natürlich wir damals nicht gesehen haben, ist, dass diese Zugangsmonokulisten damit, um es plakativ darzustellen, gleichzeitig Inhalteanbieter sind. als auch die Zugänge zu den Inhalten kontrollieren. Oder um das vielleicht noch mal einer anderen Metapher darzustellen. Stellen wir uns vor, ein Markt in einer mittelalterlichen Stadt haben wir einen Marktplatz. Stellen wir uns eben vor, du hast einen von diesen Anbietern, der gleichzeitig auch den ganzen Marktplatz kontrolliert. Das ist ja zum Beispiel die Situation bei Amazon. Amazon ist gleichzeitig ein Marketplace. Und auch gleichzeitig eben Webshop. Und deswegen hat Amazon überhaupt diese Macht. Und eigentlich ist es ja analog heute, wenn wir uns Google anschauen. Google ist auf der einen Seite Gateway als Suchmaschine, aber spätestens jetzt mit Zero -Click -Content, den Snippets, den KI -Zusammenfassungen wird Google immer mehr natürlich zum Content -Anbieter. Das heißt, diese Monopolisten sind eigentlich der Markt selbst. Das ist ja genau das, was eigentlich auch in der freien Marktwirtschaft nie passieren darf. Also wir würden das ja selber auch intuitiv spüren, dass das wahrscheinlich nicht fair ist, wenn wir auf diesen metaphorischen Marktplatz kommen und der halt einem Marktteilnehmer gehört, der mit diesem Markt machen kann, was er will. Jetzt haben wir aber doch ein bisschen eine disruptive Tendenz in diesem Markt, nämlich über die großen Sprachmodelle. OpenAI, Antropic und so weiter, die machen ja Google, die das jetzt mittlerweile auch nachahmen, Konkurrenz. Wie siehst du da die Entwicklung oder sind es dieselben Konzerne, die diese Entwicklung überhaupt vorantreiben? Tatsächlich ist es so, dass wenn man das ganz genau beschreiben will, ist es so, dass wir auf den Märkten, wo die Monokole herrschen, keinen Wettbewerb mehr haben. Ist aber tatsächlich so, wenn wir uns das anschauen, wie das zustande gekommen ist, dass man das so beschreiben würde, es hat aber mal Wettbewerb gegeben. Das heißt, nur mal als Beispiel, als dieses Thema Suchmaschine aufkam, da gab es eine ganz kurze Zeit Wettbewerb, bis sich dann quasi Google als Monopolist durchgesetzt hat. Und wir wissen alle, was seitdem passiert ist, seitdem beutet Google dieses Monopol aus. Analog bei Amazon, ja, auf dem Feld von E -Commerce. Analog zum Beispiel Social Media mit Meta. Analog übrigens interessanterweise bei den Messengern mit WhatsApp. Kann man ja auch die Frage stellen damals, warum hat Facebook denn bitte einen Messenger gekauft, wenn es sogar selbst einen Messenger besessen hat. Weil die Tech -Konzerne natürlich selber genau wissen, wer als erster dieses Monopol errichtet und dann absichert nach außen, der kann es bis in alle Ewigkeiten ausbeuten. reden die Tech -Konzerne natürlich ständig darüber, als ob es diesen Wettbewerb tatsächlich gibt. Übrigens, das geben sie ja sogar selber zu. Also ganz interessant ist das ja bei Peter Thiel, der sogar offen das beschreibt, wie die Big Tech -Konzerne quasi die Menschen draußen verarschen und so tun, als ob es Wettbewerb gibt, obwohl die natürlich diejenigen sind, die am besten wissen, dass es ihnen dann nicht mehr gibt. Und genau deswegen stellen sie solche Sachen dann auch gerne heraus, wie jetzt zum Beispiel generative KI. Jedes Mal wird erzählt, die Garten werden jetzt ganz neu gemischt und Competition is just one click away. Aber wir sehen erstmal schon jetzt, wir sehen erstmal schon jetzt, dass auf dem Feld der generativen KI auch wieder sehr starke Monopolisierungstendenzen erkennbar sind. Das heißt, momentan ist ungefähr 77 % des Web -Traffics bei generativer KI ist bei ChatGPT. % des Web -Traffics bei generativer KI ist bei ChatGPT. Aber ich mache jetzt sogar nochmal eine ganz steile Hypothese für die Zukunft, denn wir sehen ja, wir sehen ja, dass Google stark aufgeholt hat und deswegen würde ich sogar hypothetisch formulieren, dass es gut sein kann, dass Google das sogar noch aufholt, denn Google hat natürlich mit der Suchmaschine fast 100 % Netto -Reichweite, kann die KI immer vorne vorschieben. Das heißt, das haben wir in der Vergangenheit ja schon häufig gesehen. Wir erinnern uns, früher hatten wir mal zum Beispiel unabhängige Kartenanbieter. Das hat sich Google dann einfach reingezogen über Google Maps. Und deswegen glaube ich, dass hier dieses Rennen noch nicht entschieden ist. Das kann noch gut sein, dass quasi das Monopol an Google geht. Aber das werden wir dann in Google geht. Zukunft sehen. Ich bin auch der Meinung, also das Google wird da massiv aufholen. Vielleicht bleiben dann zwei übrig übrig. oder es gibt verschiedene Leute, die sagen, es bleiben dann drei Noch einmal zurückkehren auch auf die Kundenseite oder auf die Anbieterseite. Es gibt ja viele Unternehmen, die sagen, Google ist so super, weil die bringen mir den Umsatz, damit ich überhaupt digital überleben kann. Also warum soll ich da nicht drauf vertrauen, auch wenn das ein Monopolist ist? um das zu machen können? Oder ist es einfach auf der anderen Seite heraus, dass der Endkonsument einfach keine qualitativen Angebote mehr bekommt? Ich würde immer sagen, Monopole sind natürlich schädlich, vor allem mittelfristig und langfristig, weil Abhängigkeit führt immer zu schlechten Preisen, ist doch ganz klar. Und deswegen können wir jetzt natürlich die Situation überhaupt noch nicht richtig einschätzen. Denn was ist denn, wenn wir mal in die Zukunft schauen, in fünf oder zehn Jahren? Wir wissen ja alle, wie der digitale Funnel beschaffen ist. Das heißt, de facto ist am untersten Ende des Funnels die Transaktion bei Amazon, da haben wir einen Monopolisten. Im unteren Funnel, also eine Stufe drüber, haben wir Google als Suchmaschine, haben wir wieder einen Monopolisten. Und dann haben wir im mittleren und oberen Funnel eigentlich zwei Mediengattungen, nämlich wir haben... Hauptsächlich Social Media, das ist wieder ein Monopol, nämlich bei Meta. Und dann haben wir ein Gratis -Video, was hauptsächlich YouTube ist. Das heißt, ich würde jedes werbetreibende Unternehmen fragen, wie wollt ihr denn bitte in Zukunft überhaupt an Transaktionen kommen? Und dann ist es ja so, dass wir momentan in einer Transformationsphase leben. Das heißt, momentan ist es so, dass die Hersteller ja quasi... gleichzeitig analoge Funnel betreiben und digitale Funnel. Aber jetzt schauen wir mal in die Zukunft, in fünf oder zehn Jahren. Da werden wir auf Gedeih und Verderb von den Monopolisten abhängig sein. Monopole wissen wir, die können an Kosten von uns verlangen, was sie wollen. Das heißt, die werden dann einfach sagen, entweder zahlst du mir das für die Anzeige oder du wirst überhaupt nicht mehr am Transaktionsprozess teilnehmen. Denn wir monopolisieren den Zugang, monopolisieren den Zugang, zum Transaktionsprozess. Und ganz zum Schluss würde ich eben noch ergänzen, dass wir den Schweinepriestern der Tech -Konzerne nicht vertrauen können. Das haben sie ja nun schon dutzendfach belegt. Nicht nur, weil sie immer wieder gelogen, betrogen, geleugnet haben, sondern weil sie ja auch ihre eigenen Geschäftspartner immer wieder übers Ohr gehauen haben. Denn wir gucken uns jetzt zum Beispiel an, die ganzen Presseanbieter, denen früher gesagt worden, hey, guck mal hier, ist total cool mit unseren Plattformen, dann habt ihr viel mehr Sichtbarkeit. Warum haben die Plattformen denn dann erst die ganzen Presseanbieter reingeholt in die Plattform und dann die Outlinks runtergedreht? Das heißt, sie haben ihre Partner betrogen. Wie ist das denn zum Beispiel bei den ganzen Content -Fabriken? Die ganzen Leute, die 10, 20 Jahre lang SEO gemacht haben. denen jetzt von Google im Prinzip der Traffic abgedreht wird, weil Google einfach von einem Tag auf den anderen entscheidet, hey, ich lese das alles durch generative KI aus, bring das oben selbst an und ihr seid unten raus. Das ist uns scheißegal. Das heißt, diese Tech -Monopolisten wandeln immer wieder ihre Partner in Opfer. wandeln immer wieder ihre Partner in Opfer. Das heißt, in dem Augenblick, wo sie selbst solche Märkte schlucken können, selbst solche Märkte schlucken können, Dann werden sie ihre früheren Partner betrügen und rausfallen lassen. Und vielleicht nochmal, das schönste Beispiel ist ja für mich, sind die Amazon -Eigenmarken. Ich will nochmal hier ein Case referieren von der Amazon -freundlichen Unternehmensberatung Oliver Wyman, die ausgerechnet hat und in der Analyse gezeigt hat, dass 30 % aller Hersteller auf Amazon schon kein Geld mehr verdienen. Warum? Weil natürlich Amazon als Monopolist von Jahr zu Jahr immer mehr quasi an Wegezoll abverlangt von den Herstellern, bis die halt irgendwann nichts mehr verdienen. Das heißt, irgendwann ist der letzte Blutstropfen aus den Herstellern rausgesaugt, dann fallen die links und rechts quasi raus. Ist aber für Amazon total egal, weil die haben 5 oder 10 oder 15 Jahre lang die Daten gesammelt. Die wissen, was die Bestseller sind und die bauen das ganze Zeug nach. Und deswegen hat Amazon schon mehr als 140 Eigenmarken. Und das ist genau das Prinzip, das heißt, falls es irgendjemanden da draußen bei werbetreibenden Unternehmen gibt, der glaubt, dass er Partnerschaften mit solchen, sag ich mal, Hells Angels -artigen Unternehmen wie Google, Meta und so weiter und so fort vertrauen kann, da würde ich sagen, die Leute müssen komplett wahnsinnig sein. Das Ziel eines Unternehmens ist immer ein Monopol zu erreichen. Das ist sozusagen der Königsweg. Jetzt gibt es aber die Gesellschaft, die diesen Monopolen Jetzt hast du das gut beschrieben. entgegensteht, in Form der Legislative, die diese Monopole dann wieder verhindern müsste. Wir haben ja in Amerika vor gut 100 Jahren unter Präsident Roosevelt diese Bewegung gehabt, wo diese großen Monopole Bord zum Beispiel, dann Rockefeller und so weiter, quasi von der Politik zurechtgestutzt wurden. Und wir haben mit der EU eine Institution mit immerhin 450 Millionen Konsumenten, jemand, der eine gewisse Macht besitzt. Siehst du da, jetzt abgesehen von dieser relativ dystopischen Zukunft, die du beschrieben hast, eine Chance, dass man diesen Monopolen irgendwie was entgegenstellen kann. Also erstmal würde ich tatsächlich auch rein aus Spaß den Begriff dystopisch mal spielerisch zurückweisen. Denn ich würde immer sagen, dystopisch ist jemand, also das Gegenteil von einer Utopie, ich sag in 20 oder 30 Jahren wird etwas Schreckliches passieren. Das ist ja das Interessante an meiner Forschung. Meine Forschung zeigt den Status quo. Im Status quo haben wir Monopolisten. Wir sehen auch im Status quo, die kriegen das ganze Geld. Der ganze Rest geht quasi über den Jordan. Das heißt, das ist einfach so, wie die Lage jetzt ist. Das ist auch Mathematik. Das ist keine Meinung. Jetzt ist die Frage, ja, was können wir dagegen tun? Da ist es tatsächlich so, wenn du eigentlich richtig auf die USA verweist, dass die Situation absurderweise so ist, dass wir in Europa eigentlich gar nicht eine wettbewerbsrechtliche Gesetzgebung haben, die wir aktivieren können, um Monopole effektiv zu entflechten oder zu zerschlagen. Das heißt, selbst wenn jetzt zum Beispiel, wir nehmen jetzt nur mal einen hypothetischen Fall an, alle Menschen in Europa hören jetzt diesen Podcast. Die gehen alle in Europa mega auf die Barrikaden, sagen, wir müssen diese Monopole unbedingt abschaffen. Die machen jetzt Ultra -Druck. Also alle Politiker in Europa kriegen von diesem Podcast hier so mega Druck, dass sie sagen, wir müssen jetzt was machen. Dann brauchen wir wahrscheinlich fünf bis zehn Jahre, bis wir überhaupt solche Gesetze entwickeln können. Die haben wir in Europa nicht. Es ist interessanterweise anders in den USA. Die USA haben ein Rechtsinstrument, mit dem sie... gegen Monopolisten vorgehen könnten, und zwar den Sherman Act. Und nun ist nun leider, wenn wir uns so geopolitisch gerade umschauen, würde ich jetzt meine Zukunftshoffnung nicht zu sehr in die USA investieren, um es vorsichtig zu sagen, denn dass jetzt ausgerechnet die Trump -regierte USA diese Tech -Konzerne, die ja eigentlich auch ein Instrument ihrer eigenen Machtpolitik ist, dass die, die jetzt zerschlagen, ist, glaube ich, absolut undenkbar. Das heißt, wir sind mit diesem Problem, stehen wir tatsächlich alleine da. Und es ist aber gleichzeitig auch fast tragisch, denn wir müssen ja auch sagen, dass prinzipiell nichts einfacher ist, als Monopole für Wettbewerb zu öffnen. Das wissen wir ja zum Beispiel am Fall zum Beispiel Deutsche Telekom in den 90er Jahren, wo wir dieses Monopol für Wettbewerb geöffnet haben. Wenn jetzt die Zuhörer draußen fragen, ja aber wieso, du hast doch gerade gesagt, das geht nicht. Das ging deshalb, weil es quasi ein Staatskonzern war. Das wäre bei jetzt privatwirtschaftlichen Unternehmen, gerade eben aus den USA, wäre es eben nicht möglich. Aber prinzipiell sieht man ja am Beispiel Deutsche Telekom, es war ein Monopolist. Wie macht man das? Man trennt zum Beispiel Infrastruktur und Inhalte. Das hat man damals gemacht. Das heißt, man hat einen Netzbetreiber und dann öffnet man das und deswegen haben wir heute Dutzende von Anbietern auf demselben Netzwerk. Das könnte man mit den Plattformen exakt genauso machen. Das heißt, prinzipiell müssten wir diese Monopole gar nicht hinnehmen. Aber wir haben aktuell nicht die Instrumente, um das zu ändern. Und deswegen taugen ja auch die Gesetzgebungen der EU, die Digital Markets Act, hier auch nicht. Weil das waren Regelungen aus, sag ich mal, einer Schönwetterzeit mit funktionierenden transatlantischen Beziehungen, wo tatsächlich da draußen Leute waren, die wirklich so unfassbar naiv waren, dass sie gedacht haben, die Tech -Konzerne wären seriöse in Unternehmen, denen man vertrauen kann. Da wissen wir alle, da haben wir leider alle sehr falsch gelegen und jetzt sind wir mitten in der Misere. Aber es geht ja nicht nur um Unternehmen selber, die was verkaufen wollen, sondern es geht ja auch um ein großes Thema in Österreich, ist ja auch das Thema Werbespendings. Mein Lieblingsthema. Absolut, ich weiß es. Aber die aktuelle Studie sagt, 86 % des ganz gesamten digitalen Spendings sind 2025 in Österreich in die großen Konzerne gegangen. Und ich müsste jetzt liegen, ich glaube 62 % überhaupt. Werbebudgets. Überrascht mich nicht. Ich habe geglaubt, dass es höher ist, aber es ist jetzt 86%. Aber das passiert ja auch nicht deshalb, Ich das passiert ja auch nicht deshalb, weil die Leute sagen, ich gebe einfach mein Geld aus, ohne dass ich irgendeinen Vorteil davon habe. Du hast ja beide Seiten. Du hast Unternehmen, die das Geld ausgeben und sagen, sie hoffen sich daraus was zu lukrieren. Aber auf der anderen Seite hast du ja den Endkonsumenten, der es ja gewohnt ist, und der KI kommt ja auch noch hin, der sagt, ich habe jetzt eine Anlaufstelle, Aus Befänglichkeit oder zwei, dort bekomme ich alle Informationen gefiltert und gefiltert, weil es das falsche Wort gefiltert bekommen. Ja, also ich würde sagen, wenn ich jetzt die Betreiber der, sag ich mal, der, sag ich mal, digitalmonopolistischen Staats -App in China Nämlich WeChat frage, dann würden die Betreiber sowas ehrlich sagen. Hey, das ist total cool. Ja, alles auf einer Plattform ist voll easy, super convenient. Und wir wissen alle, dass das in China nicht so cool ist, weil eben Monopole immer zu, zu, sag ich mal, Abhängigkeiten führen. Und das ist hier natürlich ganz genauso. Und deswegen sollten wir sehr, sehr vorsichtig sein, wenn wir davon sprechen, wie praktisch das Ganze ist. Denn de facto ist es auch so, du hast ja völlig recht, was sollen denn zum Beispiel auch werbetreibende Unternehmen machen, Unternehmen machen, wenn 90 Prozent der Suchanfragen bei Google stattfinden. Dann kann ich ja nicht sagen, ich boykottiere Google. Übrigens ist das ja lustigerweise etwas, was die Tech -Konzerne mir ja vorwerfen, dass sie sagen, guckt euch mal an, der Martin André, dieser Tech -Kritiker, er verkauft seine Bücher doch auch bei Amazon. Ja, logischerweise verkaufe ich meine Bücher bei Amazon, weil jeder weiß, dass du in der digitalen Sphäre wahrscheinlich 80, 90 Prozent der Buchverkäufe dann über Amazon tätigst. Was wiederum bedeutet, wenn ich zum Beispiel als Tech -Kritiker das nicht tun würde, dann würde ich in der digitalen Sphäre 80, 90 Prozent meines Publikums dann verlieren. Und das ist eben genau der Grund, warum Monopole Scheiße sind. Denn de facto ist ja auch so. In welchen Medien wollen wir denn in Zukunft überhaupt einen Tick gegen die Tech -Konzerne üben, wenn die Tech -Konzerne die ganze digitale Sphäre beherrschen? Wir glauben doch wohl nicht im Ernst, glauben doch wohl nicht im Ernst, dass, sag ich mal, in einer Zeit, wo dieser Widerstand gegen die Tech -Konzerne so groß wird, dass immer mehr Menschen sagen, das müssen wir stoppen, dass die Tech -Konzerne sowas auf ihren eigenen Plattformen zulassen würden, in einem Ausmaß, dass die quasi weggespült würden. Niemals, ja. Und wir wissen, seitdem es die Plattformen gibt, dass die Plattformen immer manipuliert haben. Es ist übrigens medienwissenschaftlich, ist Plattformneutralität der größte Quatsch, den es überhaupt gibt. Es gibt überhaupt keine Medienneutralität. Deswegen heißt es ja auch, the medium is the message. Medien sind prinzipiell immer sozusagen mit an dem beteiligt, was sie als Medienwirklichkeit hervorbringen. Wir wissen seitdem die Plattformen existieren, dass sie immer aus bestimmten, vor allem ökonomischen Gründen, den Traffic manipuliert haben und deswegen können wir den Plattformen hier sowieso nicht vertrauen. Ja, aber es geht ja nicht nur um E -Commerce, es geht ja auch um Informationsfreiheit. Also das ist ja, glaube ich, der viel größere Punkt. Aber das ist der interessanteste Punkt, das ist der interessanteste Punkt, denn wenn wir uns nochmal 20 Jahre zurückversetzen in eine Zeit, wir uns nochmal 20 Jahre zurückversetzen in eine Zeit, wo der Großteil der Medien, eben Fernsehen, Radio, Zeitung waren, da war es natürlich so, dass die Plattformen sagen konnten, hey, wir sind endlich hier diese coolen Foren, die euch ermöglichen, eure Meinung zu sagen und so weiter und so fort. Das heißt, das war zusätzliche Freiheit. Und was wir damals eben nicht gemerkt haben, was sicherlich damit zu tun hatte, dass diese Plattformen damals noch so klein und unbedeutend waren, ist, dass diese Freiheit unter Monopolbedingungen natürlich in das Gegenteil umschlägt. Denn wenn der Monopolist kontrolliert, welche Inhalte gesehen werden und welche nicht, dann ist das keine Freiheit mehr. Ich spiegle das jetzt mal absichtlich provokativ zurück. Dann ist es kein Wunder, wenn die Plattformen dieses Meinungsfreiheits -Narrativ so stark bedienen, weil, ich sag mal, jedes Schaf da draußen in der Herde darf blöken, wie es will, aber die Plattformen entscheiden, wo die Herde hingeht. Und deswegen können wir Monopole auf keinen Fall akzeptieren, denn Monopole sind in einem extremen Ausmaß freiheitsschädigend. Aber wie soll dann die Personen oder den Menschen draußen unterscheiden können, was noch relevante Informationen sind oder nicht? Dann müssen sie ja eigentlich wieder zurückgehen zu den vertrauenswürdigen Medien und zu sagen, okay, das ist eine Information. Ich habe die zwar auf Social Media jetzt gesehen, aber ich prüfe sie jetzt. Ist ja in Österreich ORF, in Deutschland auf ZDF, keine Ahnung was, auf der Welt, am Spiegel. Ob das wirklich eine relevante Information ist oder glaubst du, dass die Leute das gar nicht mehr machen werden oder so, weil es eben der Aufmerksamkeitsspanne schon so gering ist? gering ist? Ich glaube, dass wir den Punkt längst hinter uns haben. Ich kann ja auch schon sagen, dass so viel... Shit mir in die Plattformen reingespült werden, dass ich schon die ganzen Deepfakes ständig sehe und denke, okay, ist das jetzt echt, ist es nicht. Ich schaffe es auch als Wissenschaftler, der sich damit auseinandersetzt, schon gar nicht mehr, diese Sachen alle zu überprüfen. Wie sollen das denn die Menschen da draußen tun? Und ich würde umgekehrt sagen, da merken wir genau, was das Problem ist, nämlich die Plattformen haben gelogen. als sie gesagt haben, dass sie uns eine Stimme geben, denn in der entscheidenden Dimension haben wir unsere Stimme für immer verloren. dass in allen Demokratien, seitdem Demokratien existieren, in allen Und zwar ist das die Dimension, Demokratien darf immer die demokratische Gemeinschaft selbst bestimmen, wie man auf dem demokratischen Forum miteinander spricht. Wer spricht? Wie lange sprechen die Leute? Wie gehen wir miteinander um? Darf man hier alles sagen? Oder gibt es bestimmte Sachen wie Volksverhetzung oder Verleumdung oder zum Beispiel Holocaust -Leugnung, wo wir sagen, das finden wir nicht so cool? Das durften demokratische Gemeinschaften immer selbst festlegen. Und jetzt ist es so. dass die Tech -Konzerne und die Trump -Regierung explizit, also das machen die nicht irgendwie in einer dunklen Kammer, sondern explizit leugnen, dass wir in Europa überhaupt noch ein Recht dazu haben. Diese, sag ich mal, Bedingungen des Redens in unserem eigenen demokratischen Forum werden aus den USA fremdbestimmt. Und damit haben wir unser Mitspracherecht für immer verloren. für immer verloren. Wir verlieren unsere Stimme. Unsere Stimme wird uns für immer abgenommen. aus dem Maschinenraum in den USA betrieben und das ist gleichzeitig die Grundlage unserer Demokratie und damit wissen wir, wir können eigentlich gar nicht mehr selbstbestimmt über unsere eigene Demokratie entscheiden. Wir werden fremdbestimmt und haben unsere Stimme verloren. Gibt es eine Lösung, wie wir aus dieser Misere wieder herauskommen? Internet abdrehen. abdrehen. Nein, überhaupt nicht. Ich bin ja ein radikal, überhaupt nicht. Ich bin ja ein radikal, sag ich mal, ich mal, pro -digital, sag ich mal, Das heißt, ich glaube ja überhaupt nicht, dass das Digitale das Problem ist. Das Problem ist, das Internet war frei und bunt und dann haben die Tech -Konzerne es uns weggenommen. Die haben das Internet in eine digitale Besatzungszone verwandelt und deswegen müssen wir die digitale Bastille stürmen und müssen uns das Internet zurückholen. Und das ist tatsächlich schrecklicherweise auch wieder so, dass es eigentlich ja leicht wäre. Das heißt, es gäbe Möglichkeiten, wenn wir zum Beispiel sagen würden, Plattformen müssen durchlässig sein, die müssen die Offenheit des Internets respektieren. Urheber und Urheberinnen dürfen immer Outlinks nach draußen setzen. Plattformen dürfen auch niemals Beiträge mit Outlinks runterdrehen in der Sichtbarkeit. Schon da hätten wir am nächsten Tag ein vollständig anderes Internet. Ich würde übrigens auch noch in einem Nebensatz darauf hinweisen, dass wenn wir das tun würden, wir natürlich auch eine totale befriedende Wirkung auf das Internet hätten, weil nämlich auf den unabhängigen Domains sowieso zum Beispiel auch die Haftung zieht. Wir könnten offene Standards durchsetzen. Im Augenblick, wo wir offene Standards durchsetzen, durchsetzen, dann hätten alternative Plattformen sofort eine Chance. Wir könnten es ja sogar so weit treiben, dass dann quasi Dutzende von Plattformen verzweifelt miteinander im Wettstreit wären. Und eigentlich die Inhalteanbieter wieder das Oberwasser hätten, weil dann müssten die Plattformen um die besten Inhalte konkurrieren. Das ist ja eine Setzung, dass wir den Wettbewerb genau auf der Ebene der Zugangsgewährung abgeschafft haben. Ich habe es ja vorhin gesagt, wir haben unsere Stimme verloren bei der Gestaltung dieser Plattform. Wir könnten ja zum Beispiel sagen, wer Plattform ist, der muss den Menschen auch eine Stimme geben. Das tun sie überhaupt nicht. Wir können nicht mitbestimmen, was die Algorithmen zum Beispiel sind. Wir können wissenschaftlich zum Beispiel zeigen, wenn man die Leute fragt, die mögen dieses Hass - und Lügen -Internet überhaupt nicht. Wenn die Menschen da draußen mitbestimmen dürften über die Algorithmen, würden die ganz anders aussehen. Und so geht es immer weiter. Das heißt, wir haben de facto zugelassen, dass das demokratische Forum von fremden Mächten besetzt wurde. Das gehört uns nicht mehr. Die machen jetzt damit, was sie wollen. Die haben auch längst politische Partner. Ihr kennt ja die ganze Geschichte, wie Elon Musk in Deutschland für die AfD Werbung gemacht hat. Das heißt, die wollen jetzt auch hier politische Partnerorganisationen aufbauen. Wir müssen uns auch nicht wundern, wenn wir uns immer wieder in Studien dann anschauen, dass rechtspopulistische Parteien viel, viel mehr Aufmerksamkeit und Traffic bekommen als die moderaten Parteien. Und die Agenda dahinter ist ja total klar. dann wird das bitter enden. Also wenn wir das nicht anpacken, Sehr viele, dystopisch hast du gesagt, Thomas, aber ein sehr schwarzes Bild. Wir leben jetzt in Quality Land, wahrscheinlich schon 5 .0. Marco Wigling hat das ja alles vorweggenommen, der sich auch sehr für die Rückeroberung des Internets einsetzt. Jetzt leben wir da drinnen. Welchen Stellenwert, weil jetzt ist ja nicht jeder dazu geeignet, den Kampf gegen die Windmühlen zu starten oder rumzustürzen. Wie hoch schätzt du den Wert der Bildung, beziehungsweise auch die Bestrebungen, die es in einigen Ländern gibt, junge Menschen von Social Media fernzuhalten und Medienkompetenz in Bildungseinrichtungen reinzubringen. Weil ich glaube, sehr oft ist es gekommen, wir haben das zugelassen, wir haben es ermöglicht. Der Mensch ist auch bequem, nennen wir es einmal ein bisschen höflicher. Das heißt, es wird ihm etwas geboten, also dem alten Ruhm, wo dann Spiele funktionieren, dann nimmt er es dankbar an. Er muss wissen, er muss mehr wissen. Es gibt ja nicht, das ist ja nicht immer der Vorwurf, Rechten ist immer dieses Elitendenken und die Eliten wissen alles besser und machen alles besser. Eliten sind per Definition jetzt irgendwie nicht viele. Wie machen wir so, dass viele diesen Wunsch von dir oder von uns allen hoffentlich teilen, Monopole zu stürzen und entweder das Angebot nichts anzunehmen, zu akzeptieren, dagegen zu kämpfen, wie auch immer. Da muss man ja ansetzen, dass möglichst viele von uns sich dagegen auflehnen. Und das sehe ich gerade überhaupt nicht. Nö, ich sehe es auch nicht, weil wir auch keine Debatte darüber haben und deswegen ist es tatsächlich so, und dann kann man mir vorwerfen, dass ich dystopisch bin, dass ich sage, die Chance, dass wir das Ruder rumreißen, ist unter 10%. Jetzt würde ich aber auch tatsächlich behaupten, ehrlich gesagt, es ist eine lustige Reflexion, es ist eine Frage, ist das dystopisch? Weil ich würde auf der anderen Seite sagen, wenn deine Fähre um 4 Uhr geht, Da musst du irgendwann deinen Rucksack packen und da musst du irgendwann den Bus zum Hafen nehmen. Und wenn du das nicht tust, dann wirst du die Fähre verpassen. Dann ist die Frage, ist das dystopisch, wenn ich sage, so jung, wenn du jetzt nicht mal langsam Richtung Hafen dich bewegst, dann verpasst du die Fähre. Das ist nicht dystopisch, sondern ich würde fast auch sagen, das ist auch Mathematik. Das lehrt uns über die Erfahrung und das Wissen. lehrt uns über die Erfahrung und das das Wissen. Wenn ich beides nicht habe, ist es schwierig. Dann werde ich darstellen und der Fähre zuschauen. Du hast ja völlig recht. Also wir haben das Problem. Wir tun nichts. Und die Politik hat natürlich auch das Problem, ist es schwierig. Dann werde ich darstellen und der Fähre zuschauen. Du Politik hat natürlich auch das Problem, weil dadurch, dass wir keine Debatte haben zu dem Thema, die sozusagen angemessen zeigt, wie riesengroß dieses Problem ist, dass die Leute das draußen verstehen, kann die Politik natürlich auch nicht handeln. Weil momentan ist ja so, wenn die Politik das jetzt entschlossen anpacken würde, würden ja die meisten Leute da draußen sagen, ey, was macht ihr da überhaupt? Was macht ihr da für ein Quatsch? Das heißt, da reden wir ja mit uns selber. Wir haben als Gesellschaft bisher keine Debatte dazu hinbekommen. Und deswegen fährt das Ding vor die Wand. Ich glaube, die Politik, da sind viele Leute, die auch schlau genug sind, das zu verstehen. Und dann machen sie halt so Übersprungshandlungen, weil sie sich das nicht zutrauen, wirklich das Problem bei der Wurzel zu packen. Weil wenn wir das Problem bei der Wurzel packen wollten, müssten wir im Prinzip zwei Kernprobleme angehen. Monopole und Haftung. Also Monopole habe ich ja ganz stark erklärt. Haftung ist dieses Problem. dass die Plattformen bis heute mit strafbaren Inhalten Geld verdienen können. Das ist der totale Wahnsinn. Diese zwei Probleme müssten wir aufgreifen. Und weil die Politik sich das nicht traut, macht ihr halt alle möglichen so kleine Lästerchen irgendwie. Ja, irgendwie Social -Media -Verbot für Kinder und Jugendliche oder alle möglichen kleinen Sachen mehr. Und dann sagt ihr, sagt ihr, okay, die haben Medienkompetenz und dann sollen die armen Lehrer und Lehrerinnen da draußen Sollen das lösen, was natürlich der totale Wahnsinn ist. Also das heißt, wir haben quasi Kinder und Jugendliche da draußen, die dutzende Stunden die Woche irgendwie sich die TikTok -Videos reinballern. Und dann soll irgendwie eine Medienkompetenz -Initiative soll dann in einer halben Stunde oder ein paar Stunden soll das irgendwie wegmachen. Das ist natürlich vollkommen illusorisch. Nur damit man es nicht falsch versteht, natürlich bin ich der Letzte, der sagt, man soll nicht in Medienkompetenz investieren, nicht in Medienkompetenz investieren, aber dieses Problem ist halt so groß, dass wir es an der Wurzel anpacken müssen und das ist halt total doof und das ist total scheiße. Wir müssen diese Kröte schlucken und wer schluckt schon gerne eine Kröte, aber da müssen wir halt jetzt leider durch. halt jetzt leider durch. Okay, das wäre jetzt das süße Bücher, wenn man sagt, da müssen wir jetzt leider durch. Das ist die Frage. Wie gesagt, ich würde sagen, wenn du die Fähre nehmen willst, musst du deinen Hintern irgendwie in Richtung Hafen bewegen. Und wenn die Fähre ohne dich wegfährt, ist das dann so. Ich würde nicht sagen, das ist dystopisch. Dann würde man sagen, okay, bist halt sitzen geblieben. Jetzt musst du halt mit den Konsequenzen leben. Ja, und schwimmen. leben. Ja, und schwimmen. Wie starten wir oder wie befeuern wir eine Grassroot -Bewegung, dass Aber ich glaube, schwimmen ist es nicht. es in den Köpfen vieler Menschen drin ist? aber sie sind halt super convenient. Das Convenience erschlägt halt sehr viele Bedenken bei sehr Wir tappen uns ja alle. Wenn du eine Bücher nicht auf Amazon verkaufst, kriegst du keine Reichweite. Wir tappen ja alle in der gleichen Falle. vielen Menschen. Alle schimpfen über Hotelbuchungsreiseplattformen, Wie lösen wir das? Ich glaube, schwimmen ist es nicht. glaube, am einfachsten wäre es lösbar, wenn wir zumindest vom Verständnis her dahin kommen könnten, dass wir dahin kommen könnten, dass wir überall in allen Feldern durch diese Monopole dieselben Probleme haben. Das heißt, es ist total egal, ob du zum Beispiel ein Presseanbieter bist, ob du ein privater Rundfunkanbieter bist, ob du öffentlich -rechtlicher Anbieter bist, ob du ein Mittelstandsunternehmen bist, ob du ein globaler Markenkonzern bist. Ob du Politiker bist, bist, ob du ein Startup bist, es muss doch eigentlich allen Leuten, oder zum Beispiel ob du Künstler bist, Autor oder egal was. Es müsste doch allen Leuten klar sein, dass unter den Bedingungen der Monopole haben sie keine Möglichkeit mittelfristig und langfristig erfolgreich zu sein. Denn sie haben eigentlich nur zwei strategische Wege. Entweder sie gehen dahin, wo sie unabhängig sind, dann sind sie da, wo gar kein Traffic mehr ist. Oder sie arbeiten in der Regel gratis für Monopolisten. Also es ist offenbar völlig logisch, dass beide Szenarien scheiße sind. Also weder im Friedhof ist es schön, noch gratis arbeiten für Monopolisten ist toll. Das heißt, Punkt eins, wenn wir zumindest so schlau wären und verstehen würden, dass wir in allen Feldern in die riesen strukturellen Probleme reingehen, die für alle dieselben sind. Dann können wir uns unterhaken, alle zusammen, dann wird alles ganz leicht. Und jetzt kommt noch einer drauf. Ja, aber ich muss ja hier, wird ja immer, können wir noch eine positive Hoffnung für unsere Hürden hören? Ja, hören? Ja, und deswegen mache ich das jetzt mal. Zweitens ist es ja so, dass es ja total egal sein müsste in der Politik. sein müsste in der Politik. Ob ich jetzt zum Beispiel eine linke Partei lieber mag, eine grüne Partei lieber mag, ob ich eine von mir aus hardcore marktliberale Partei lieber mag oder eine konservative Partei lieber mag, eigentlich müsste es für alle demokratischen Parteien unabdingbar sein, dass wir als demokratische Gemeinschaft unser eigenes demokratisches Forum selbst gestalten können. demokratisches Forum selbst gestalten können. Und alle Parteien da draußen müssten... kapieren, kapieren, dass unter den Bedingungen dieses Hass und Lügen Internets mittelfristig sowieso nur die Radikalen gewinnen werden. Das heißt, es ist total egal, ob ich jetzt eine linke Partei oder eine konservative oder eine marktliberale Partei bin, die diese Akteure sind gegen alle demokratischen Parteien. Und deswegen wäre es dann auch politisch total einfach, weil dann hätten wir 60, 70, 80 Prozent Mehrheiten in den unterschiedlichen europäischen Ländern. Im EU -Parlament und wo auch immer. Und dann können wir das hier so zack mit Fingerschnippen, zack, zack, zack, zack, zack. Können wir sagen, auf diesem Feld, da tun wir uns über alle Parteigrenzen hinweg zusammen. Monopole finden wir alle scheiße. Öffentliche Güter dürfen wir sowieso niemals monopolisieren. Wir wollen unsere Demokratie sichern. Wir wollen unsere Wirtschaft in Zukunft sichern. Und deswegen schaffen wir die jetzt ab. Und dann wird es ganz einfach. Ich hoffe. dass wir das noch hinkriegen. Ja, lass uns ab zum Hafen. Mein Rucksack ist noch nicht fertig gepackt, aber ich brauche nicht lange dazu. Rucksack ist noch nicht fertig aber ich brauche nicht lange dazu. Ich hoffe, dass du es schnell packen kannst. Ich kann es wahnsinnig schnell packen. Ich brauche nicht viel. Wenn man jetzt schon hört, dass die, die jetzt alle Monopolisten sind und dann irgendwie sehr gerne beim Donald Trump zum, keine Ahnung, Abendessen rumsitzen und sich eigentlich Blenden verstehen. Aber dann doch ein geheimes Meeting machen, weil sie draufkommen, irgendwann wird es so weit sein, dass die KI halt keine Produkte von der KI kauft. Irgendwie müssen wir ja Produkte kaufen. Die anderen dystopischen oder wie auch immer schmerzmalerischen Fantasien, wir alle haben bald nichts mehr zu arbeiten, weil das macht ja alles die KI. Und, und, und, und, und. Werben muss auch keiner mehr, Medien gibt es keine mehr, aber irgendwann muss ich ja noch Geld verdienen. Also auch Monopolisten können ja irgendwann kein Geld mehr verdienen, weil es kauft ihnen niemand mehr was ab. Du glaubst nicht daran, dass er das irgendwann einmal selbst regelt. Rom gibt es nicht mehr. Die bauen Bunker. Diese Jungs sagen, Bürgerkrieg ist unvermeidlich und bauen Bunker. Und ich kann dir eins sicher sagen, dass für dich und mich kein Platz in diesen Bunkern sein wird. Gut. Oder auch nicht. Die Bauernbunker, diese Jungs, das stimmt. Wir haben heute einen ziemlich schonungslosen Blick auf den Irrtum der digitalen Vielfalt geworfen, um jetzt Martin André zu zitieren. Ich tue mir jetzt ganz schwer mit der Zusammenfassung, weil sich das Ganze nicht so einfach zusammenfassen lässt. Das erste Mal, erste Mal, Thomas, ab zum Hafen. zum Hafen. Ja, das ist das, aber ab zum Hafen, da muss man den Kontext verstehen. Aber ich habe mir da ein paar Dinge aufgeschrieben, die trotzdem wichtige Saga sind, die jeder versteht, auch der, der jetzt sozusagen nicht aus dem Bildungsbürgertum stammt. Wir haben heute gehört, dass das Internet eine digitale Besatzungszone ist. Und das wurde sehr plausibel auch dargestellt. Wir haben auch gehört, dass man diesen digitalen Supermächte nicht trauern kann. Und das sollte auch ein Warnzeichen für uns Unternehmer sein, die wir da sitzen, wenn die Analyse ergibt, dass 40 Prozent der Unternehmen auf Amazon kein Geld mehr verdienen. dann hat das auch... Entschuldigung, 30 % der Unternehmen auf Amazon kein Geld mehr verdienen? auch... mehr verdienen? 30 % aller Hersteller. Dann müssen wir es richtig machen. Dann müssen wir es richtig machen. Aller Hersteller? Okay. Also die, die die Waren produzieren. Die selbst ihre, genau. Ja. Dann müssen natürlich da die Alarmglocken leuten. Dann dieses Thema, was ich auch spannend finde, dass diese digitalen Supermächte... die Demokratie dahingehend verändert haben, dass sie uns in Wahrheit verbieten, wie wir über die Art, wie wir miteinander sprechen sollten oder dürften, dass die das bestimmen und nicht mehr wir. Also de facto haben sie die Demokratie auf eine bestimmte Art und Weise abgeschafft. Und um jetzt in Richtung Schluss zu gehen, 10 Prozent Chance besteht noch, dass wir das Ruder rumreißen. Naja, das ist jetzt nicht sehr erbaulich, aber es gibt eine Lösung. Und die finde ich ganz interessant, weil die greift da meiner Meinung nach schon, wir müssen erstens diese Monopole abschaffen. Weil was heißt das? Derzeit sind diese Konzerne in der Lage, mit strafbaren Inhalten Geld zu verdienen. Man stellt sich das in der echten Welt vor. Völlig untragbarer Zustand, aber in der digitalen Welt gibt es. Und das Zweite ist, und das hängt damit zusammen, dass wir das Thema Haftung hernehmen. Das hat auch wieder mit diesen strafbaren Inhalten zu tun. Ja, das war jetzt für mich, der sich doch seit Mitte der 90er Jahre mit digitalen Medien beschäftigt, ziemlich starker Tobak. Ich muss sagen, ich bin ein bisschen erschöpft. nicht ganz so erschöpft und ich glaube, dass es wichtig ist, jetzt Deshalb, liebe Hörerinnen und Hörer, ich hoffe, Sie sind jetzt nicht nur sozusagen diesen Podcast zu konsumieren, sondern herzugehen, auch darüber zu sprechen mit anderen Leuten. Also empfehlen Sie uns weiter, nicht weil wir so gut sind, sondern weil unser Gast zwar sehr radikale, sehr ehrliche, aber vor allem auch wissenschaftlich fundierte Ansichten hat. mittlerweile das Thema Wissenschaft, gerade in Österreich, sehr am absteigenden Ast ist. Aber auf irgendwas muss man sich vertrauen. Ich bin immer nur der Meinung, der Großteil der Wissenschaft ist eine zuverlässige Entscheidungsgrundlage. Ich bedanke mich beim Peter Rosenkranz, insbesondere für seine Einladungspolitik, weil er hat es geschafft. diesen vielbeschäftigten Menschen mit seinen unglaublich tiefen Einblicken in die Digitalwelt zu uns, in unsere bescheidene Hütte, sprich Studio zu holen. Vielen Dank, Peter Rosenkranz von Media4More. Danke, bis kommen Martin und danke fürs Zuhören. Danke an alle. Dann bedanke ich mich beim Willi Steindl. Na ja, heute haben wir... Nicht viel über KI geredet. Naja, stimmt ja nicht einmal. KI war ja drinnen, also in jedem dritten Satz zumindest. Also ich habe in der Zwischenzeit meinen Rucksack gepackt und ich gehe erhobenen Hauptes mit meinem runden Blumenhemd in die Sonne und lass deinen Kopf einmal nicht hängen. Naja, du fährst jetzt in den Urlaub in Richtung Meer, in Richtung Meer, also der Hafen ist nicht weit. Dann baue ich den Rucksack. Danke für alle Fälle auch. für diese tiefen Einblicke. Ja, und dann natürlich einen ganz, ganz herzlichen Dank an den Martin André, dass du heute Zeit gefunden hast in deinem wirklich übervollen Terminkalender, dass du da heute auf dem roten Stuhl bei mir im Studio sitzt. Vielen Dank fürs Kommen und vielen Dank für die schonungslosen Einblicke in die Irrtümer der digitalen Vielfalt. Danke euch. Ja, dann liebe Hörerinnen und Hörer, verabschiede ich mich von Ihnen. Und ja, vielleicht hören Sie sich die Sendung ein zweites Mal an und nehmen was mit und diskutieren es. Ich glaube, das ist der erste Schritt, um wieder unsere digitale Freiheit, um die es ganz schlecht steht, wieder zu erlangen. Mein Name ist Thomas Nasswetter von Planet Podcast und ich wünsche Ihnen wie immer eine schöne Zeit. Machen Sie es gut und bleiben Sie uns gewogen. Uncrypted Uncrypted Uncrypted Uncrypted