UNCRIPTED – Der Marketing Podcast

Der ungescriptete, uncodierte Marketing-Podcast aus Wien.

Die unterschätzte Macht der Stimmidentität

Zu Gast im UNCRIPTED Studio ist Erich Steyrer, Radiomoderator, Werbesprecher und Unternehmer

11.09.2026 58 min

Zusammenfassung & Show Notes

Die Macht der Stimme im Marketing

Bereits mit 14 Jahren wusste Erich Steyrer, dass die Stimme sein Werkzeug sein würde. Diese frühe Erkenntnis hat ihn zu einer bemerkenswerten Karriere geführt, die von den Wiener Sängerknaben über Viele Radiostationen bis in die Werbewelt reicht.

Stimmen sind, wie so vieles, eine Geschmacksache – man mag eine oder auch nicht. Das hat diesmal zu einer recht kontroversiellen Diskussion über den Einsatz von Stimme im Marketing geführt.

Warum vernachlässigen Unternehmen ihre akustische Markenidentität sträflich? Wechseln diese leichtfertig, während visuelle Elemente konsequent geschützt werden. Visuelle Identität wird gehütet? Warum Stimme als wichtiges Elemente des Brandings mit zu wenig Stellenwert bedacht wird? Kann eine Marke ohne eine konsistente Stimme wirklich erfolgreich sein?

Diese Episode von UNCRIPTED gibt die Antworten auf diese Fragen.

Besonders spannend wird die Diskussion wenn der Einsatz von KI-Stimmen zur Sprache. Bleiben echte Stimmen und bei welchen Inhalten sind sie emotional überlegen?

Hören Sie rein in die 74. Episode von UNCRIPTED.

Zur Person:
Erich Steyrer ist seit mehr als 25 Jahren eine bekannte Stimme in Österreich - als Radiomoderator, Werbesprecher und Unternehmer prägt er die Klangwelt zahlreicher Marken und Medien.

Neben seiner Tätigkeit als Sprecher für Werbung, TV-Dokumentationen und zahlreiche nationale Kampagnen führt er seit vielen Jahren erfolgreich seine eigene Werbeagentur.

Wir freuen uns wie immer über eine Bewertung auf Apple oder Spotify. Anregungen und Fragen bitte an: contact@uncripted.com

UNCRIPTED Hosts:
Moderation und Produktion:

Transkript

Das unterschätzen tatsächlich nach wie vor viele Unternehmen, was eine Mikrosekunde auslösen kann in deinem Trommelfeld. Willkommen zur Folge Nummer 74 von Uncrypted, dem Marketing -Podcast.
Peter Rosenkranz
00:00:26
Mein Name ist Peter Rosenkranz von Media4More. Und heute nicht im Studio ausnahmsweise mein Co -Host Willi Steindl von Recent Consulting, der sich im Urlaub befindet, im Wohlverdienten. Aber dafür natürlich wie immer unser Moderator und Produzent Thomas Nassweiter von Blended Podcast. Hallo Thomas. Hallo, herzlich willkommen und grüß Gott, Gott, liebe Hörerinnen
Thomas Nasswetter
00:00:47
und Hörer. Und wir haben es uns trotzdem
Peter Rosenkranz
00:00:50
nicht nehmen lassen, einen Gast ins Studio zu holen. Hallo Erich, willkommen bei Encrypted. Danke für die Einladung. Erich Steirer ist seit mehr als 25 Jahren eine bekannte Stimme in Österreich. Als Radiomoderator, Werbesprecher und Unternehmer prägt er die Klangwelt zahlreicher Marken und Medien. Neben seiner Tätigkeit als Sprecher für Werbung, TV -Dokumentationen und zahlreiche nationale Kampagnen führt er seit vielen Jahren erfolgreich eine eigene Werbeagentur. Mit ihm sprechen wir heute über das Thema Stimme und Marke und es freut uns sehr, dass du da bist. Willkommen noch einmal Erich. Erich, du bist jetzt seit 25 Jahren, also seit mehr als 25 Jahren als Stimme im Radio und in der Werbung und im Fernsehen präsent. Wann hast du selber erkannt, welche Wirkung deine Stimme auf Menschen hat? Das war relativ zeitig, würde ich sagen so mit 14, 15 Jahren. Wobei es war damals nicht so sehr die Stimme als wie der Wunsch, kreativ mit der Stimme zu arbeiten.
Erich Steyrer
00:01:46
Ich wollte eigentlich ursprünglich Pilot werden. Dann war dann auch auf der HTL extra, weil ich mir gedacht habe, wer weiß, vielleicht ist die Flugtauglichkeit nicht gegeben. Und habe nebenbei noch gesungen, nebenbei noch gesungen, war dann bei CD -Aufnahmen in der Argentinierstraße beim ORF, hatte Pause und habe den Mechu gesehen im Obenraum. Schaut, aha, wir sperren es da so bei der Tür rein. Und dann hat er gesagt, na komm doch am Abend zur Sendung vorbei. Und das habe ich dann gemacht. Und da war ich so begeistert von dem, was dieser Matt Schuh hinter dem Mikro geleistet hat. Mit Liveband, Anweisungen vom Redakteur ins Ohr. Du, du musst dich nur auf eineinhalb Minuten hinspielen, dann ist es Punkt. Und da bin ich rausgegangen und habe gesagt, das möchte ich machen. Und so kam es dazu, dass ich dann auch zum Radio wollte und dieses Ziel verfolgt habe. Und der ORF hat mich im ersten Go beim Assessment Center ausgeworfen. Und er hat gesagt, das reicht nicht. Und er hat gesagt, ui, ui, ui. Und mein Glück war, dass das Privatradio aufgekommen ist, 1998. Und da hatte ich dann die Chance bei Antenne Wien und 886 und beim Bundesheer. Ich habe das Bundesheerangebot gleich einmal angenommen und habe mir gedacht, was erledigt ist, ist erledigt. Und dann habe ich begonnen, bei St. Pölten beim Radio zu arbeiten. Und ich bin dann relativ rasch, UF Niederösterreich, 88, 6 Antenne Wien, gekommen. Und so ist die Karriere und der Weg mit der Stimme zu arbeiten weitergegangen. Du bist ja nicht im Radio geblieben, du bist ja dann in die Werbung einmal reingerutscht. Wie ist es dazu gekommen? Ich habe neben dem Moderieren auch auf der Bühne gearbeitet, war bei einem Theaterstück und als Speicher, als Konferancier. Daneben wurde getanzt und ich habe irgendwie so durch dieses Stück
Peter Rosenkranz
00:03:33
geleitet und dann kam nach dieser Premiere der Dr. Butner auf mich zu und hat mir gratuliert und so ist eine Freundschaft entstanden.
Erich Steyrer
00:03:41
Ich habe mich dann durch diese Freundschaft für die Werbung interessiert und irgendwann einmal habe ich gesagt, mich interessiert die Werbung so sehr. ich möchte das machen und wollte eigentlich an die WU gehen und er hat gemeint, du hast jetzt die Wahl, entweder drei Jahre WU oder bei mir gleich zu arbeiten, gleich Geld zu verdienen und du lernst in einem Jahr so viel wie in drei Jahren an der WU und dann mache ich das gleich. War keine falsche Entscheidung, definitiv. Kennen viele deine Stimme, aber nicht unbedingt das Gesicht dahinter. Das hat manchmal einen Vorteil. Das wollte ich gerade fragen. wollte ich gerade fragen. Ist das ein Vorteil oder ist das eine Herausforderung manchmal in unterschiedlichen Situationen? Ich glaube, das Schöne ist, gerade wenn es im Bereich Speicher geht, Radio, also alles, was ohne Bild ist, dass ja immer noch so ein gewisser Reiz, ein zusätzlicher
Peter Rosenkranz
00:04:37
Reiz zur Stimme entsteht. Die Stimme löst beim Betrachter
Erich Steyrer
00:04:42
ein gewisses Bild aus. Wenn ich jetzt die Person nicht
Peter Rosenkranz
00:04:43
kenne, dann stelle ich mir die schlank vor, blond vor, dunkel vor, wie auch immer. Aber wenn ich dann das Bild zur
Erich Steyrer
00:04:52
Stimme sehe, ist man mitunter auch enttäuscht. Also nicht jede schöne Stimme hat eine schöne Hülle. Wir haben jetzt den Weg sozusagen in den Job gehört, aber nachdem Stimme etwas ist, was ja sehr mit der Persönlichkeit zusammenhängt und man auch unterscheiden muss zwischen Singstimme und Sprechstimme, das wissen wahrscheinlich viele Hörerinnen und Hörer nicht, dass da ein riesiger Unterschied besteht, würde mich mal ein bisschen interessieren, wie sieht dein Weg zu deiner Stimme eigentlich aus? War das einfach so gut gegeben und man hat das eigene Talent? einfach sofort umgemünzt oder gibt
Thomas Nasswetter
00:05:33
es da einen Weg dahin, wie man damit umgeht? Das war eine göttliche Fügung damals in der Volksschule Herzogenburg, weil da hat die Lehrerin gesagt, der Erich hat so eine schöne Stimme, der sollte doch zu einem Wiener Sängerknaben gehen und dort vorsingen. Und das war damals noch ein richtiges Auswahlprozedere, wo hunderte Burschen hingekommen sind und man sich glücklich schätzen durfte, wenn man einer der Auserwählten war, die das Heidenhöseln da richtig vorgebracht haben und dann aufgenommen wurden. Und so war das auch bei mir. Ich habe dann die
Erich Steyrer
00:06:06
Sängerknabenschule besucht und das Internat und die Tourneen gemacht ab dem neunten Lebensjahr, also der vierten Klasse Volksschule. Und seither arbeite ich mit der Stimme oder seither ist die Stimme trainiert. Ich hatte dadurch natürlich auch den Vorteil, dass das Thema Atmung beim Sprechen bei mir nie ein Thema war. Aussprache. keiner besonderen Schulung bedarf, hat es seit ein paar Kleinigkeiten irgendwo, die korrigiert werden mussten oder die ich nachfeinjustiert habe, aber ansonsten war nicht viel zu machen. Durch diese Sängerknaben -Ausbildung, durch das frühe Arbeiten, sowohl gesanglich, wir haben ja auch immer wieder so kleine Theaterstücke dabei gehabt, also auch das Thema Sprechen war halt mit diesem schauspielerischen Wirken. Natürlich schon verbunden. Jetzt hast du es vorher schon ein bisschen gesagt, dass eben Vor - und Nachteil, dass es den Menschen dahinter nicht sieht, von der Stimme her. Aber wir sprechen ja auch in der Werbung oft über Logos, Farbenwelt, Design etc. Warum wird die Stimme dann als das Teil einer Marke vielleicht so häufig unterschätzt? Ist das Visuelle noch immer wichtiger als die Sprache oder das Audio? Warum es unterschätzt wird, ist eine... Gute Frage. Ich glaube, es ist genauso wichtig, wie ein Unternehmen klingt, genauso wie es in seiner Farbwelt, Bildwelt etc. aussieht. Das ist ein ganz wichtiger Bestandteil.
Peter Rosenkranz
00:07:30
Aber wie oft erleben wir Marken, dass in ein neues Logo hinein investiert wird oder vielleicht sogar noch in einen Slogan. Und nach zwei Jahren kommt der nächste Marketingfachmann und sagt, Den schaffen wir gleich wieder ab und alles, was du zwei Jahre lang hinein investiert hast, ist wieder weg. Vielleicht wird dazu leichtfertig gewechselt und man macht sich viel zu selten den Kopf darüber, man macht sich viel zu selten den Kopf darüber, wo haben wir denn Perlen,
Erich Steyrer
00:07:57
was muss ich denn erhalten, ist tatsächlich alles falsch oder schlecht? Was davor gemacht wurde, muss ich unbedingt so den neuen Beseneffekt rauskehren. Und dann kommt, glaube ich, noch etwas dazu, inwieweit verschiebt sich das jetzt mit, ich sage jetzt noch immer, neuen Medien, aber vor allen Dingen im Social -Media -Bereich, wo Werbespots dazu übergehen, gänzlich nur noch durch Bild zu bestechen oder, wenn es gut geht, Musik. Und nur noch Insights sind im Bewegtbild. Also jetzt, um ein Instagram -Werbemedium -ZB auszugreifen. -ZB auszugreifen. Natürlich gibt es andere Plattformen und Möglichkeiten auch Oder funktionieren wir bald nur noch so, dass ich nur noch Bilder noch. Aber brauche ich die Stimme noch? und Headlines zeige oder Schlagworte? Sind diejenigen, die im Marketing sitzen? Die sind ja alle visuell vorbelastet. Die kommen ja aus der visuellen Werbung. Wenn jemand Videoproduktion macht, und das habe ich genug mal erlebt, weil ich habe viele Jahre meines Tuns in diesem Studio auch schon damit verbracht, Dinge, die wirklich gute Aufnahmekrews verbockt haben, weil sie den Ton völlig unterschätzt haben, wieder zu reparieren. Mittlerweile gibt es KI, das können jetzt die Tonleute langsam selber. Aber es gibt immer noch Aufnahmen, wo es nicht funktioniert. Und die landen auch ab und zu bei mir wieder. Früher war das relativ häufig. Also da weiß ich von Filmcrews, ich möchte jetzt keine Namen nennen, die sind dann bei mir aufgeschlagen, weil die konnten dann nichts mehr machen. Also in Wahrheit bin ich der Überzeugung, da darfst du mir
Thomas Nasswetter
00:09:48
jetzt widersprechen oder das unterstützen, dass die Leute überhaupt nicht eine Ahnung davon haben, wie wichtig die Stimme ist, auch bei den Influencern. Schau dir TikTok an oder schau dir Instagram an und schalte den Ton aus. In dem Moment ist das völlig irrelevant für dich. Sitz dir mal vor dem Fernseher und schalte den Ton aus. Im Moment hört es auf zu existieren und zwar im eigentlichen Sinne des Wortes. Wenn ich aber das Bild ausschalte, dann funktioniert es immer noch. Und ich glaube, das hat viel damit zu tun, dass dieses Thema Marke, dass das unterschätzt wird. Weil dieses Thema zum Beispiel beim amerikanischen Film Synchronsprecher, die Leute haben die Stimme von diesen Leuten im Kopf. Wenn ein Synchronsprecher stirbt oder wird krank und man muss die Stimme wechseln, dann wird das gerade sozusagen für den Film oft zu einem ziemlichen Problem. Wie würdest du jetzt diese Aussage für mich bewerten? Da waren jetzt zwei Punkte drinnen. Einerseits das mit der verbockten Aufnahme. Das war ein Tontechnikproblem, nehme ich an, oder war der Sprecher schlecht? Nein, das war meistens ein Tontechnikproblem. Die haben sich an die Autobahn gestellt, als Beispiel haben wir einen Dokumentarfilm gedreht und sind dann draufgekommen, dass die Autos lauter sind, als das, Die das, was da eingesprochen wurde. Und da wird es mit klassischen Mitteln praktisch unmöglich, da noch etwas zu reparieren, weil wir haben Physik dahinter beim Ton, das auch beim Bild. Natürlich kann ich heutzutage mit KI... Brecher nachbauen, das geht. Da kann ich es dann wieder reparieren an der Stelle. Und das andere Thema mit der Stimme, wenn man sich anhört, wie klingt so manches YouTube -Short, das ist ein Staccato -Sprechtempo. Hier ist ein Mikrofon, hier ist ein Kopfhörer, hier ist ein runder Tisch, eine pinke Couch, ein pinker Ventilator. Da brauche ich ja jetzt, da hat
Erich Steyrer
00:11:34
das Sprechen. Das ist schon nebensächlich. Also ja, ich höre noch etwas, aber wer das sagt, ist mir in dem Fall
Thomas Nasswetter
00:11:43
schon fast wurscht. Weißt du, was ich meine? Anders als jetzt zu diesem Podcast, wo sich das Publikum Zeit nimmt hinzusetzen, das möchte ich mir bewusst anhören, habe aber noch immer die Möglichkeit, auf eineinhalbfache Geschwindigkeit zu gehen. Ich brauche das. Keine Zeit. Aber diese YouTube -Shorts zum Beispiel, da wirst du narrisch, wenn du dir das anhörst und was erfolgreich ist und was Klicks hat. Das geht nicht auf Ruhe und nicht auf Betonung, nicht im Sinne von ich nehme mir die Zeit, sondern entweder du erzählst, du hast mich
Erich Steyrer
00:12:14
in den ersten 0 ,8 Sekunden, der berühmte Hook. Und ansonsten scrolle ich drüber, da kann ich aber 0 ,8. Sekunden mit der Stimme nichts bewirken, aber mit dem Bild. Ist das dann nicht eigentlich jetzt einmal schlecht für die Stimme, für die Stimmauswahl? Weil natürlich die Medien verlagern sich total. Es ist sehr viel in Richtung Social Media gegangen. Es wird davon gesprochen, dass TV -Werbung irrelevanter wird. Da bin ich nicht der Meinung, es hat sich nur der Kanal des TVs verändert. Früher hat es Linearis -TV gegeben. Jetzt streamt man halt, wo auch immer mehr Werbung natürlich platziert werden kann, wo das... die Stimme wieder einen exponentiellen wichtigen Wert hat. Und genauso im Radio - und Audiobereich. Natürlich ist lineares, klassisches Radio vielleicht weniger, aber die Leute hören ja noch immer Radio, Musik oder Streamen ja ohne Ende. Ist dann das vielleicht jetzt eine spezielle Sache, dass das in Social Media die Stimme vielleicht nicht so wichtig ist, aber in Summe trotzdem noch ein unfassbarer Wert sein kann? Für mich ein bisschen stellt sich die Frage, stellt sich die Frage, Hat die Stimme zum Beispiel, wenn ich jetzt einen Spot nehme für Spotify ohne Bild, hier habe ich die Stimme, mehr wert, als wie
Peter Rosenkranz
00:13:35
wenn ich die Stimme habe plus Bild, YouTube, wo sich Menschen in der U -Bahn viele das ohne Ton anschauen. Nur das Bild lebt. Welche Wichtigkeit? Wenn ich auf Spotify bin, tue ich mir ohne Ton sehr schwer. Also weißt du, was ich meine? Es kommt auch auf das Medium an, wo schalte ich? Und dann gibt es noch die Mixtur natürlich, das lineare Fernsehen, wo ich Bild und Ton habe, wo beides Wichtigkeit hat. Aber wenn ich als Marke jetzt überlege, ich mache jetzt eine Instagram -Kampagne, brauche ich dringend eine Stimme? Bin ich auf YouTube? Spotify, ja, Stimme, wichtig. Radio, Stimme, ja. Aber brauche ich diese Kombination noch? Das würde ich durchaus schon hinterfragen. Weil die Medien unterschiedlich genützt werden, nämlich nicht mehr so, wie wir uns das vorstellen. Ich schaue YouTube und automatisch läuft der Ton, sondern viele machen sie immer nicht. Aber ist das nicht vielleicht sowieso ein Trugschluss, weil es wird ja oft auch genannt, naja, ich produziere ein Instagram
Erich Steyrer
00:14:29
-Video und das nehme ich für alle anderen Kanäle, beziehungsweise umgekehrt. Ich produziere einen TV -Spot und nehme mich jetzt auch digital, aber so funktioniert es ja nicht, weil du ja auf jeden Kanal individuell Rücksicht nehmen musst. Ist es denn trotzdem nicht wichtig auch, dass du eben auf diesen Audio -Bereich oder auf die Stimme Rücksicht nimmst, wenn du die richtigen Kanäle einsetzt, damit deine Marke dann auch wirklich Vertrauen auch wieder dazu gewinnt oder sagst, das ist einfach, Ich bin nicht überzeugend, dass man über Facebook eine Marke aufbauen kann. Ich glaube, man muss noch immer ein gesamtheitlicheres Bild schaffen. Gehört da die Stimme nicht dann trotzdem dazu? Muss man sich das nicht dann trotzdem gut überlegen? Oder sagst du, schwierig? Ich würde nach wie vor sagen, schwierig, weil es sich verschoben hat. Ich glaube, wir kommen noch zu sehr aus einer Welt, wo wir mit Fernsehen, Radio, Zeitung, Plakat groß geworden sind und nicht so sehr in der Welt, wo man nur digital denkt und den Rest gar nicht mehr so am Radar hat. Und man sagt heute, die Stimme ist so wichtig, die Frage ist für
Peter Rosenkranz
00:15:49
mich, ob das in fünf Jahren noch die Bedeutung hat, wenn die Generationen groß geworden sind, die es eventuell schon gar nicht mehr anders kennen. Und da bin ich eben auch auf einem Facebook -Account, wenn ich jetzt, keine Ahnung, ich bin gerade in irgendeiner Blase drinnen von Immobilienspots, die haben wunderbare Bilder von den Gärten, wunderbare Bilder von den Gärten, von der Küche, vom Schlafzimmer, vom Bad. Alles schön aufgenommen mit Drohnen und man schwebt förmlich durch das Haus, aber ich habe keinen einzigen Sprecher drunter. Ich habe dort stehen 240 Quadratmeter oder 800 Quadratmeter. Oder eben der Titel vielleicht noch irgendwas, Oder eben der Titel vielleicht noch irgendwas, ja. Badezimmer muss ich eh nicht dazu schreiben. Die meisten Menschen erkennen das. Aber es funktioniert alles ohne Beschreibung. Also einer Stimme. Und das ist jetzt dann, in dem Fall war es der Menzdorf Bouillier, Immobilien. Ich merke mir die Marke trotzdem.
Erich Steyrer
00:16:35
Aber niemand hat dazu gesprochen. Die Spots schauen großartig aus. Es kommt auch darauf an, welches Produkt. kommt auch Produkt. Also habe ich ein Produkt, das durch Bilder lebt? Oder habe ich ein Produkt, das Erklärungsbedarf hat? Wenn man ein medizinisches Produkt hat, zum Beispiel hat es einen gewissen Erklärungsbedarf. Mitunter komme ich gar nicht darum herum, hier einen Sprecher einzusetzen oder eine Sprecherin einzusetzen. Aber wenn ich ein Produkt habe, das durch schöne Bilder lebt, wie ein Urlaub, wie eine Immobilie, brauche ich nicht. Aber da stellt sich jetzt für mich die Frage, liegt da Musik darunter oder nicht? Weil wir haben ja einen großen Unterschied zwischen dem Auge und dem Hören. Das Hören können wir nicht bewusst ausschalten. Wir leben in einer Zeit, gerade wenn wir vor dem Fernseher sitzen, Second Screen, darf man nicht vergessen. Ich habe meine Aufmerksamkeit auf zwei Screens. Und wenn ich den einen Screen habe, kann ich nicht gleichzeitig auf den zweiten, aber ich kann gleichzeitig hören, was auf dem zweiten Screen sozusagen läuft.
Peter Rosenkranz
00:17:43
Und dieses Thema Musik, ich glaube nicht, dass ein Immobilienvideo funktioniert, ohne dass auf der tonalen Ebene was passiert, auf
Erich Steyrer
00:17:47
der hörbaren Ebene. Kann ich mir nicht vorstellen. Weil wenn ich die wunderschönsten Bilder habe, also man muss sie nur vor den Fernseher stellen und sich eine ORF -Dokumentation oder eine auf Seros -TV anschauen über die Natur und ich drehe den Ton ab, dann priegt da ziemlich viel zusammen. Nien. Ich habe einen Hund, einen
Thomas Nasswetter
00:18:12
Weimarana und ich habe auch eine Speicherstimme.
Erich Steyrer
00:18:17
Man könnte jetzt sagen, die ist schön oder ich bekomme zu hören, dass sie schön ist. Ich habe auch die ersten Videos gemacht. Dass ich immer dazu gesprochen habe, ich bin mittlerweile dazu übergegangen, ich mache ganz einen anderen Trend. Ich nehme diese Naturatmung aus dem Wald. Ich spreche kaum mehr was. Die Kommandos an den Hund sind immer sehr leise. Manchmal auch kaum hörbar. Und das wird auch 18 .000, wird
Thomas Nasswetter
00:18:47
auch 18 .000, 20 .000 Mal angesehen. Ist noch ein junger Kanal. Aber du hast nur Bild und Waldatmung. hast nur Bild und Waldatmung. Aber lass einmal die Atme weg, was passiert dann? Das würde mich interessieren. Weil dieses Thema Hören, das ist, glaube ich, meiner Meinung nach sehr unterschätzt, weil ich denke, das Thema Raumwahrnehmung ist eine ganz wichtige Komponente, damit das Ganze funktioniert, was viele Architekten völlig unterschätzen. Aber die Raumwahrnehmung entsteht bei uns im Kopf durch das Hören, nicht durch das Sehen im eigentlichen Sinne. das Sehen im eigentlichen Sinne. Wir sehen schon den Raum. Das, was sich im Raum abspielt, die Oberflächen und all diese Dinge entstehen sozusagen beim Hören. Diese ganze Psychoakustik, die dahinter liegt, die darf man da nicht unterschätzen. Und eines ist ja klar, das Hören ist viel schneller als das Sehen. Weil wir im Busch oder in der Savanne gelebt haben, muss ich zuerst das Erste, was ich höre, ist die Richtung, aus der das kommt. Ich muss ja wissen, in welche Richtung ich flüchte.
Erich Steyrer
00:19:46
Das ist über Millionen Jahre antrainiert. Das haben wir ja nicht verloren in diesem Sinne. Du hast gesagt Second Screen. Da steckt für mich schon drinnen, welcher Screen ist für mich der Einzelscreen, der läuft für mich mit Ton. Also selten habe ich den Fernseher vor mir und das Handy in der Hand und da habe ich aber auch, bin ich nicht im Stummmodus, weil sonst wäre ich ja ganz okay in der Birne, wenn vorne wer spricht und da wer spricht. Und hier ist Musik, also ich glaube, in dem Moment, wo das Telefon zum Second Screen wird, hat man die Frage schon die Wichtigkeit der Stimme bei manchen Sachen.
Thomas Nasswetter
00:20:26
Und wie ungleich wichtiger es ist, dass Werbung auch ohne Stimme und damit stumm funktioniert, also egal ob Stimme oder Musik, da geht es nur noch um Bild und welche Inserts mache ich und auch da, welche Inserts funktionieren in... 0 ,8 oder einer Sekunde. Es ist ja nicht eine Diskrepanz, aber du hast erst einen Punkt gesagt, am Handy wird dann geschaut und nebenbei wird der
Erich Steyrer
00:20:52
Fernseher gehört.
Thomas Nasswetter
00:20:52
Ist es dann eben, natürlich muss der TV -Spot oder die Werbung muss natürlich auch darstellen, wenn ich sie mir anschaue, aber ist es dann nicht umso wichtiger, dass die Stimme dann eben auch noch wirkt? dass ich unabhängig von beiden eine Marke aufbauen kann. Weil wenn ich dann einen TV -Spot schalte und ich bin dann das Bewegtbild in Summe und die Darstellung wird einfach immer wichtiger werden auch, um eine Marke aufzubauen. Und wenn ich dann etwas sehe, was gesprochen wird, dann habe ich die volle Aufmerksamkeit dort. Aber wenn ich nicht hinschaue, dann höre ich ja nur, ist es dann nicht umso wichtiger noch, dass die Stimme dann eigentlich, die vielleicht in den Hintergrund
Erich Steyrer
00:21:34
rückt, in Social Media, ja, da bin ich deiner Meinung, Aber dass es in Summe für die Marke nicht doch unfassbar wichtig ist, auch da die Wiedererkennung zu schaffen? Ich denke, es ist dann wichtig, wenn ich sage, ich gehe ins Fernsehen, ich habe die und die ältere Zielgruppe durchaus. Interessant finde ich ja auch zum Beispiel auch Fernsehen. Es wird halt gestreamt, aber ein Amazon zum Beispiel macht fünf oder sieben Sekunden. Puzzern von irgendwelchen Filmen als Spot. Weißt du, was ich meine? Da kommt keine große Aussage rüber, da steht halt dann Obsession neu. Aber dafür gibt es immer mehr Werbung auch, die halt läuft. Und das sind halt die klassischen 15 bis 20 Sekünder. Die Leute schauen halt nicht mehr den, also nicht mehr ist das falsche Wort. Der ORF wird noch weiter hingeschaut und auch der Privatsender Linian TV, aber natürlich. gibt es halt dann Situationen, wo
Peter Rosenkranz
00:22:28
die Leute halt mehr streamen und da ist halt die Aufmerksamkeit, glaube ich, sogar noch viel größer eigentlich, weil die Leute sich ja bewusst die Zeit nehmen, ich schaue mir jetzt um 20 .23 Uhr und nicht um 20 .15 Uhr die Serie an und dann kommt vielleicht ein bisschen Werbung und dann ist ja die volle Aufmerksamkeit dort. Das ist ja dann auch eigentlich die Chance, auch die Emotion über die verschiedensten Kanäle zu verbinden. Unbedingt. sehe ich je nach Medium genauso. Natürlich weckt die Stimme nach wie vor viel Emotion und ist je nach Marke ein sehr, sehr wichtiger Bestandteil. Bei mir ist dann auch ein bisschen was so auftaucht im Laufe der Zeit. Die Wichtigkeit früher, hat man gesagt, wenn ein Produkt aus Deutschland kommt oder ein Unternehmen. sogenannte Mutation für Österreich gemacht, weil man gesagt hat, man kann doch unmöglich die deutsche Hörfunkvariante nehmen, wo die immer sagen, ach, das ist aber lecker. Und dem Kunden sagt man, so sprechen wir hier nicht in Österreich. Also da würden wir das schon austrufizieren. Auch das ZB hat sich deutlich verschoben.
Erich Steyrer
00:23:28
Jugendliche klingen heute aus Österreich sehr deutsch von der Sprache her. weil sie durch die Werbung, weil sie durch das Internet, Fernsehen sehr hochdeutsche Sendungen oder Werbespots schauen. Und das aufgesagt, heute muss man nicht mehr extra austrophizieren. Auch etwas, was sich im Laufe der Zeit naturgemäß geändert hat. Also das sind viele Parameter, die, wenn wir uns die Werbung anschauen, Wie ausführlich hat man früher ein Waschmittel beschrieben?
Peter Rosenkranz
00:24:00
Wie ausführlich war ein Anzeigentext wie eine Printwerbung? Also das war die halbe Seite, wenn man von der ganzen Seite ausgehen war, Text. Wir sind mittlerweile bei Headlines angelangt und die sollen, früher hat man gesagt, sechs Sekunden, wenn du vorbeifahrst, Plakat. Mehr kann das Auge nicht wahrnehmen. Sechs Sekunden, sechs Worte. Mehr kann das Auge nicht wahrnehmen in der Zeit. Da bist du jetzt auch schon eher nur noch bei zwei, drei Worten, die manchmal auf irgendeinem Plakat stehen. Und auch da verschiebt sich sehr vieles an der Menge an Information, weil der Mensch vielleicht weniger aufnehmen kann oder aufnehmen will. Mensch vielleicht weniger aufnehmen kann oder aufnehmen will. Wo endet meine Konzentrationsphase oder Spanne? Aber wäre das dann nicht wieder eine Chance, um sich wieder zu unterscheiden und wieder quasi zu alten Sachen zurückzugehen? Weil natürlich, man braucht ja nicht die ganzen Serien anschauen,
Erich Steyrer
00:24:43
da gibt es kaum österreichische Synchronsprecher, die das machen, dann nicht das machen, da kommt natürlich viel der Einfluss. Wäre das dann nicht eigentlich wieder eine Chance für Unternehmen, sich herauszuheben, eben über die Stimme, über die da sich zu unterscheiden und so ein bisschen Aufmerksamkeit zu erzeugen? Ich persönlich finde es teilweise dann schon lustig, wenn man dann wieder mal schaut, eine österreichische Produktion und wenn man 90 % deutsche Synchronsprecher hat, wo man sagt, okay, das hört sich aber jetzt dann auch schon irgendwie wieder anders an, ist das dann nicht eigentlich wieder eine Chance, seine eigene Marke auch als lokal zu stärken und da auch den Unterschied ein bisschen zu machen und dann wieder zum Verknüpfen über verschiedenste Kanäle. stärken und da auch den Unterschied ein bisschen zu machen und dann wieder zum Verknüpfen über verschiedenste Kanäle. Durchaus ist es eine gute Strategie, um sich hier abzugrenzen und abzuheben. Ja, wenn es zur Marke und zum Produkt passt und es das erlaubt. Gibt es aus deiner Erfahrung heraus, ich hätte es einmal pauschal, eine passende Stimme zu einem passenden Produkt, weil die Tonlage, die Sprechweise, die machen natürlich ganz viel aus, um auch ein Produkt sympathisch zu machen. Der Thomas hat es vorher gesagt, die Stimme bleibt doch im Kopf drinnen. Was ist aus deiner Sicht heraus und aus deiner Erfahrung, die Kriterien einer vielleicht sympathischen oder nicht sympathischen Stimme? Ist es die Schnelligkeit? Ist es die Tiefe der Stimme, so wie sie du hast? Was macht das aus? Wie finde ich die passende Stimme zu meinem passenden Produkt vielleicht sogar? Indem ich mir Gedanken mache, so wie immer wäre mein Produkt ein Mensch, wie würde der aussehen? Trägt er eine Gin -Hose? Trägt er ein Sakko? Hat er die Haare lang oder kurz? Ist er männlich? Ist er weiblich? Hat er eine tiefe Stimme, eine helle Stimme, eine jugendliche Stimme, eine arrogante Stimme? Was will ich kommunizieren und welchen Part? Also hat die Stimme naturgemäß?
Peter Rosenkranz
00:27:06
Und wie würde das aussehen? Und naturgemäß, wen wäre es meine
UNKNOWN
00:27:06
Also wenn ich jetzt einen Widersacher habe, einen bösen, brauche ich naturgemäß auch eine böse Stimme. Wenn ich jetzt nur sage, ich habe einen reinen Offsprecher, dann schaue ich nach diesen Kriterien, wer passt denn stimmlich zu mir?
Peter Rosenkranz
00:27:22
Zinngruppe und wen möchte ich ansprechen? Noch wichtiger dann auch zu sagen, was macht der Mitbewerb? Das heißt, wenn ich jetzt in der Bankenbranche wäre und ich habe fünf Banken und alle haben eine weibliche Stimme, würde ich nicht hergehen als das nächste Hahn und sagen, nehmen wir doch mal eine Frau, was sagt sie davon dazu? Also sich zu differenzieren auch da, also einerseits was passt zur Marke, aber eben was macht auch da Mitbewerb. Jetzt wir haben von Social Media gesprochen und 0 ,5 bis 0 ,8 Sekunden Aufmerksamkeit. wir haben von Social Media gesprochen und 0 ,5 bis 0 ,8 Wie entscheidet dann das erste gesprochene Wort oder der erste gesprochene Satz, ob eine Marke Sekunden Aufmerksamkeit. Spanne sind so gerade die oder eine Person Vertrauen erwirken kann? aktuellen Zahlen sehen.
Erich Steyrer
00:28:02
Sehr. Ich bin am Herweg, habe ich einen Spot gehört. Das ging nur Juck, Juck, Juck, Juck, Juck, Juck, Juck, Juck, Juck, Juck, Juck, Juck, Juck,
Peter Rosenkranz
00:28:12
Juck, Juck, Juck. Und ich habe mir gedacht so, oh mein Gott, was ist jetzt los? Ich bin ausgestiegen, als es dann irgendwann einmal zur Marke ging, beziehungsweise zum Produkt, weil ich mir gedacht habe, da möchte ich eigentlich ausschalten, weil es grauenhaft ist in meinen Ohren. Das unterschätzen tatsächlich nach wie vor viele Unternehmen, was eine Mikrosekunde auslösen kann in deinem Trommelfeld. Mikrosekunde auslösen kann in deinem Trommelfeld. Es gibt auch Untersuchungen, lange Zeit ist man da beim Radio so davon ausgegangen zum Beispiel, dass man eine Frauenstimme nicht in der Früh hören möchte, weshalb es halt sehr viele Morning -Hosts männlicher Natur mittlerweile macht Ö3 den Weg, dass sie zumindest das Doppelgespann halt
Erich Steyrer
00:28:51
haben und ab und an. Auch Frauen dann wieder in der Früh sind, aber für das männliche Ohr ist die Frauenstimme nicht so angenehm, hat man lange Zeit gesagt. Vielleicht hat sich hier auch wieder einiges geändert. Aber so viel zu dem Thema, welche Wichtigkeit hat die Stimme. Eine sehr hohe und das in wenigen Sekunden. Warum? Weil du ja auch im persönlichen Gespräch in wenigen Sekunden entscheidest, sagt er das jetzt lieb zu mir? Oder böse. Und ich kann auf verschiedene Arten sagen, scheiße. Und jeder wird sagen, er hat scheiße gesagt, du süß. Ey, scheiße. Und jeder denkt sich, was ist denn jetzt los? Also der Ton macht die Musik und das entscheidet sich in Bucht ein. Also ist die Stimme dann doch wieder wichtig. Bleiben wir dabei einmal zumindest. Wenn man sie verwendet, muss man sie richtig überlegen. Wenn man sie Jetzt ist ein Wort schon am Anfang gefallen, was in unserem Podcast auch immer wieder daherkommt, das ist das Thema KI. Zumindest habe ich das Gefühl bekommen, erste Radiosports gehört, die mit einer KI -Stimme gemacht worden sind, wo ich mir dann gedacht habe, okay, wenn ich etwas unemotional transportieren möchte, dann kann ich das da irgendetwas Positives bei mir erzeugt.
Peter Rosenkranz
00:30:06
Wie ist das bei dir oder aus deiner Erfahrung heraus? wirklich damit machen. Aber es hat keine Sympathie oder Wird uns die KI -Stimme in Zukunft nur noch zum Hören bringen? Wird die irgendwann so emotional werden, dass sie dann nicht mehr zu unterscheiden ist? Das Nachbauen von Stimmen ist ja jetzt schon gang und gäbe.
Erich Steyrer
00:30:24
Es gibt ja verschiedenste Artikel, die sagen, Die Stimme von Bruce Willis wird jetzt auch nachgestellt, weil er selber leider nicht mehr drehen kann. Wie ist das Thema KI und Stimme in deinem beruflichen Leben und wo siehst du da den aktuellen Weg und wo geht die Reise hin? Es ist mehr als präsent. Also sowohl beim Fernsehen gibt es immer wieder Versuche, die KI einzusetzen. Der große Vorteil oder die Existenzberechtigung für Sprecher, dass die KI sich erschwert. tut mit gewissen Eigennamen, also wenn man jetzt sagt, die V heißt Swoboda und nicht Swoboda, da tut man sich schwer, die KI zu bomben. Du betonest das dann jetzt einmal. Der nächste Punkt ist, dass du als Speicher wesentlich flotter bist nach wie vor in der spontanen Klangfarbe, Betonung. wesentlich schneller, als wenn ich das immer pompten muss. Also sicherlich gibt es auch Beispiele, wo die KI einen Sprecher unglaublich alt aussehen lässt, weil sie, wenn ich jetzt habe, ein allgemeines Produkt, sagen wir mal, es wäre ein Waldviertler -Limonadenhersteller, bin noch in meinen Anfangsschritten als Unternehmen. möchte aber trotzdem schon und ich halte den Spot mit, ich habe Soda, ich habe Zitrone drinnen und ich bin erfrischend, werde ich einen guten Spot zusammenbekommen. Wenn ich jetzt das Waldviertler Naturhotel bin und habe aber irgendwelche Wanderwege und irgendwelche besonderen Kneippkuren, die von Namen her schwierig sind, werde ich das wahrscheinlich nicht so leicht schaffen. Mit der KI -Stichwort eben Betonung. Auch da glaube ich, wofür verwende ich es? verwende ich es? Aber kann eine KI -Stimme Authentizität erzeugen und Wiedererkennung?
Thomas Nasswetter
00:32:07
Aktuell glaube ich nicht immer.
Erich Steyrer
00:32:09
Aber nehmen wir die KI -Gesangli, da kenne ich manchmal wenig Unterschied. Im Gegenteil, ich bin manchmal paff erstaunt, wie perfekt das
Peter Rosenkranz
00:32:16
ist. Also daran erkennst du es noch eher, wie toll das gesungen ist, wie kompakt das ist von der Stimme her, wie jeder Ton sitzt. Und unglaublich, was da erzeugt werden kann, das finde ich grandios. Und genauso gute Sprechbeispiele gibt es, auch wenn es um das gesprochene Wort geht und nicht um das gesungene Wort. es um das gesprochene Wort geht und nicht um das gesungene Wort. Ob es dann für 50 Minuten TV -Dokumentation schon reicht, weiß ich nicht. Ich habe gehört, Entschuldigung, noch ganz kurz, dass es auch Radiosender gibt, die mit Moderationen probieren, Moderationen probieren, die mit Wetter probieren. Da fände ich es, oder was auch immer, Verkehrsfunk. Fände ich auch ZB ein gutes Tool, vielleicht sogar, so fern sie die KI, alle Straßennamen richtig aus. sprechen kann, aber nehmen wir jetzt einmal den Fall, Polizeimeldung kommt, die KI in der Sekunde wertet sie aus und ist schon fertig zum Sprechen, da vergehen zwei Sekunden, während der echte Redakteur, der Leibhaftige, zuerst einmal das durchlesen muss, die fünf Zeilen, dann muss ein Studio gehen, dann wird einmal das, also da ist die KI definitiv schneller. Plus die KI hätte sogar noch die Chance, das mit dem Wetter zu kombinieren und sagen übrigens, dort regional sagt mir gerade
Erich Steyrer
00:33:29
Messstelle 3259 für es regnet, passen sie jetzt auch auf, wenn sie aus der Tunnelausfahrt rauskommen. Auf der anderen Seite regnet es nämlich und auf der anderen Seite scheint die Sonne. Also das ist schon etwas, wo ich mir denke, da macht die KI durchaus Sinn und wenn sie gut und vernünftig spricht, wäre das sogar beim Autofahren und zum Thema Sicherheit ein entscheidender Faktor, der, ja, wo man dann überlegen kann, okay, wozu der Mensch? Da brauche ich aber auch keine Emotion. Wollte ich gerade sagen, weil das ist, da geht es um Sachlich. Also wenn ich jetzt meinen Morgenmoderator habe oder eben meine Marke. wenn und mir da etwas aufgebaut habe, würde ich sehr wohl noch am Menschen festhalten. Gleichzeitig habe ich aber auch wieder gelesen, das, was in Zukunft im Internet rumschwirren wird an Content, wird nur noch zu einem Bruchteil humanoider Natur sein. Also im Gegenteil, die, die noch selbst Content kreieren, bekommen quasi das arme Güte segelt auf, damit man den Menschlichkeitsfaktor hier noch betonen kann, weil es sich komplett umdreht. Und für mich ist das teilweise auch noch immer eine nicht vorstellbare Welt. Auf der anderen Seite, wenn ich nur mit dem groß geworden bin und mir dann schon schwer tue, ist das jetzt. ein echter Mensch oder eben eine Computerstimme, vermischt sich das
Peter Rosenkranz
00:35:21
ja immer mehr und ich lege dann vermutlich auch gar keinen Wert
Erich Steyrer
00:35:33
mehr so drauf, weil ich es gar nicht anders kenne. Da würde ich jetzt ein bisschen einhaken, weil du hast was ganz Wichtiges gesagt bei der Gesangsstimme. Nachdem ich im Nebenberuf von einem Musikproduzent bin und auch diese technische Ebene da sehr, sehr gut kenne, Dass dir das sozusagen gefällt, hat weniger mit der KI als Stimme zu tun, sondern mit der Art, wie seit ungefähr zehn Jahren Musik produziert wird. Nämlich heutzutage geht es nicht mehr ohne Autotune, ohne Melodyne. auf eine ganz bestimmte langweilige Art, möchte ich einmal Das sind Dinge, die die Stimme so verbiegen, dass sie perfekt klingt dazu sagen. Und das ist für die KI natürlich leicht, das sozusagen nachzubauen, weil da sind wir auf dieser Sprecherebene. Ich setze eine relativ teure Software ein, weil ich manche Podcasts mit KI -Stimmen mache, weil dieses Thema Sprecher, vor allem wenn es Änderungen gibt bei der Freigabe, wenn Dinge noch umgeworfen werden müssen, war das früher immer eine relativ komplexe Geschichte, weil ich musste dann den Sprecher noch einmal. womöglich ins Studio holen lassen oder das mühsam zusammenschneiden, was ja mit der Tonalität dann nicht immer unbedingt passt, weil man kann ein Wort, wenn es am Ende steht, muss man das anders aussprechen, als wenn es vor einem Beistrich steht oder so. Das war früher eine ziemlich zeitaufwendige Geschichte. Die Kunden sind nicht mehr bereit, das zu zahlen, das muss ich ganz ehrlich sagen. Also die wenigsten, es gibt noch welche, aber... Dann bin ich halt sehr früh, nämlich seit vier Jahren arbeite ich mit der relativ teuren Software. Und ich muss jetzt dazu sagen, am Anfang, naja, war ich nicht sehr begeistert, weil da habe ich das Problem gehabt mit den Eigennamen, mit den englischen Namen, wenn ich eine Sprache gehabt habe. Mittlerweile hat diese Sprecherbibliothek, ist riesig, die hat mittlerweile über 1500 Sprecher in weiß ich wie vielen Sprachen mittlerweile. Also ich kriege drei Moderatorinnen auf Schweizerdeutsch. Ich kriege einige österreichische Stimmen, die diesen Tonfall sozusagen imitieren. Und ich kann mittlerweile über so ein Pfeil, das ich mir angelegt habe, das, was du gesagt hast mit dem Swoboda oder Swoboda, das kann ich mittlerweile relativ gut steht kann, wird das auch ausgesprochen. machen. Und wenn ein englisches Wort da
Peter Rosenkranz
00:38:07
Da hat sich wahnsinnig viel getan in diesen vier Jahren, seit ich
Erich Steyrer
00:38:13
mit dieser Software arbeite. Jetzt muss man dazu sagen, die ist nicht ganz billig, aber man kommt da immer hin. Aber die Geschichte ist meiner Meinung nach eine andere. Nämlich das merkt man so wieder in der Musik, es geht plötzlich wieder um das Unperfekte. Wenn man die 70er Jahre Musikaufnahmen analysiert, dann stellt man fest, Also das ist ganz weit weg von Perfektion, aber genau das macht diesen Charme aus. Und da sind wir bei dir, Peter, dieses Thema Authentischsein. Und wir wissen aus den ersten Untersuchungen, dass die Leute eigentlich keine KI wollen. Wenn sie merken, es ist KI, dann machen sie zu. Hat sich vielleicht in der Werbung noch nicht herumgesprochen, aber es gibt auch ganz viele YouTuber, die sich mit diesem Phänomen auseinandersetzen. Und man kann natürlich bei denen auch so Avatare bestellen, die
Thomas Nasswetter
00:39:14
dann so Videos machen. Aber in Wahrheit, dieses Unperfekte, das merkt man bei den wirklich erfolgreichen YouTubern, die haben immer so etwas leicht Unperfektes mit drinnen, auch bei den Schnitten. Aber ich gebe dir recht, der Weg dahin, den sind wir jetzt gerade am Bestreiten und ich glaube, dass das Thema Authentizität da eine ganz wichtige Rolle spielt und spielen wird. Und ich glaube, da wird es eine Revival und eine Renaissance geben. Grundsätzlich würde ich mir das wünschen. dass man da sich auch wieder besinnt und sagt, da sich auch wieder besinnt und sagt, okay, wir haben jetzt das Thema KI ausprobiert, was für gewisses hat seine Existenzberechtigung. Was mich als Menschen aber beglückt und wo ich mich angesprochen fühle, ist noch immer der echte Mensch. Gleichzeitig glaube ich, dass die KI auch da reifen wird, der Aussprache nachgeschärft wird und Verbesserungen gibt, dass die KI auch in Zukunft mehr Emotion dann da oder dort noch in die Stimme legen kann, ist ja auch insofern wichtig, weil wenn ich jetzt einen Raubutter habe, der mich in einer wichtigen Sekunde berührt und der noch irgendwie ein liebes Wort dazu sagt, dass das in der richtigen Klangfarbe ist, also allein schon von dem her ist es wichtig. Beziehungsweise wird es ein Weg sein, dass diese Firmen Stimmen an Authentizität gewinnen und Emotionen wecken? Ich bin der festen Überzeugung, dass Stimme definitiv noch für Emotionen und für Marke stehen kann. Es ist halt so wie bei vielen anderen Sachen. Es ist Social Media gekommen. Alle haben gesagt, Social Media wird alles andere ablösen. Ja, es hat einen Shift gegeben, aber es ist noch immer da. Sie haben gesagt, das Radio wird abgeschafft, es wird nur noch gestreamt, ist auch nicht passiert. KI ist gekommen und zu bleiben, soweit, glaube ich, sind wir uns einig. Aber ich glaube, dass wenn du wirklich auf deine Marke Wert legen willst, glaube ich, dass eine Stimme, so wie eine gesamtheitliche Betrachtung von allen Sachen machst, du kannst einen TV -Spot nicht durch Stimme retten. Du kannst aber auch, eine Stimme kann auch einen TV -Spot nicht retten, wenn die Emotion nicht passiert. Also ich glaube, dass die Marketing -Grundregeln sich nicht verändert haben. Du musst alles betrachten und darum glaube ich, die Stimme als Marke weiterhin für jemanden, jemanden, der es gut machen will, ein wichtiger Punkt sein wird. Definitiv, ob es vom Menschen kommt oder von der Maschine, da möchte ich dann das Fragezeichen dahinter setzen. Schauen wir mal, lassen wir uns überraschen. Ich glaube, es lässt sich von selbst beantworten, weil wenn wir jetzt nur, nehmen wir... keine Ahnung, irgendein Bildbearbeitungsprogramm. Da haben wir früher, weiß nicht, 900 Farben zur Auswahl gehabt. Heute hast du eine, weiß nicht, was Gott war für Möglichkeiten, wo man früher auch nicht gedacht hat, hätte das wäre möglich. Und man wird weniger erkennen, ob es von Menschen ist oder gar bei einem Werbespot, ob es von Menschen ist oder von der Maschine. Ich glaube, da, wo ich sage, ich möchte unterhalten werden im Sinne von ein Kabarett, Ein Sänger, weil ich kann ja nicht mich in den Konzertsaal begeben und möchte jetzt den Act live sehen, aber von einem KI -Act, ja, können wir nur noch Hologame machen oder irgendeine Lesershow oder bunte Lamperl anschauen. Wenn Unternehmen jetzt sagen, oder wenn du einen einzigen Rat geben dürftest oder müsstest, wie Unternehmen ihre Marke hörbar und unsverwechselbar machen können. Was würdest du dafür einen Rat geben? An was sollen sie unbedingt denken? Wichtig ist, dass die Marke, das Produkt, die Zielgruppe und das Medium im Einklang sind und die Stimme, die ich dazu verwende. Plus, wenn ich mich für einen Weg entscheide, an dem auch einmal länger dranbleiben und damit meine ich zumindest einmal über fünf Jahre. Weil alles andere ist oft verschleudertes Geld. Man hat bei der Werbung sowieso
Erich Steyrer
00:43:10
selten gewusst, welcher der richtige und welcher der falsche Euro war. 50 % waren falsch, % waren falsch, noch welche. Also heute kann man es ein bisschen besser messen. heute kann man es ein bisschen besser messen. Aber auch nur, wenn dann gleich digital eingekauft wird. Wenn man in den Supermarkt geht und sich dann entscheidet zwischen Toast A und Toast B. Lässt sich das schon wieder nicht mehr genauso nachvollziehen? Hat jetzt der Werbe -Euro -Tut gefuchtet oder nicht? Das sind so für mich die wichtigsten Sachen. Sachen. Und natürlich noch einmal dieses Thema, was macht der Mitbewerb? Die gewisse Sameness -Falle, wenn alle Bierwerber oder Bierhersteller plötzlich eine Faultstimme nehmen würden, macht es auch keinen Sinn. Also auch da muss ich einen Gegenpunkt setzen. Was ja zum Abschluss wieder dafür sprechen würde, wieder dafür sprechen würde, dich zu engagieren und nicht eine KI -Stimme, die ja nur eine Kopiermaschine ist, wie der Thomas so richtig immer wieder
Peter Rosenkranz
00:44:21
sagt, und ich ja dann meinen USB eigentlich nicht herausheben kann. Natürlich, da spreche ich für alle Speicher und bitte nehmt, solange es geht, an Menschen. Gibt es ihm den einen Euro mehr, den der kostet hat? Heute haben wir eine ziemlich ausführliche Diskussion gehabt. Ich habe mich ziemlich zu Wort gemeldet, aber es ist, liebe Hörerinnen und Hörer, hat auch viel damit zu tun, dass das so mein ganzes Leben lang verfolgt, das Thema Hören, das Thema Stimme und natürlich auch alles, was so mit der Technik im Bereich Stimme, Musik und so weiter zu tun hat. Deshalb habe ich mir auch dieses Studio sozusagen zugelegt. Auf jeden Fall haben wir so einiges mitgekriegt. Also ich habe das faszinierend gefunden, diesen Einstieg über das Glück des Privatradios und den Weg vorher über die Wiener Sängerknaben. Es zeigt uns, dass die ausgebildete Stimme schon was bewirkt. Dann haben wir aber gehört, sozusagen im ersten Teil, wir haben uns dann... auf was anderes geeinigt am Schluss, aber so das Sprechen hat er als Nebensächlichkeit mittlerweile, wird es eher bewertender Erich. Je nach Medium. Je nach Medium, ja, ja, gerne.
Erich Steyrer
00:45:17
Und das würde mir nämlich zum Zweiten... Also beim Fernsehen sehr wohl, Also beim Fernsehen sehr wohl, quasi sehr wichtig, radio
Peter Rosenkranz
00:45:26
-naturgemäß auch.
Erich Steyrer
00:45:26
Da, wo ich Waagezeichen dahinter stelle, ist halt das Social Media. Ich habe das bei mir so aufgeschrieben, bei so aufgeschrieben, die Medien werden heute anders genützt. Und deshalb muss das auch anders sein, weil das stimmt mit dieser 0 ,8 oder 0 ,5 Sekunden Aufmerksamkeitsspanne. Darum ist dann auch gegangen, spielt natürlich dieses Thema Stimme eine ganz andere Rolle. Wobei, zur Verteidigung des Hörens muss man dazu sagen, wenn wir Stimmen gewohnt sind. oder Erwartungshaltungen gegen Stimmen haben, dann sind wir ganz schnell da, nämlich schneller als mit dem Sehen. Darüber muss man sich im Klaren sein und das wird dann wieder für diese Aussage, die wir am Schluss gehört haben, sprechen. Man soll die Stimme lange einsetzen, damit die Leute das lernen. Das hat schon was mit dem Lernen zu tun. Dann habe ich da aufgeschrieben, die Stimme weckt nach wie vor ganz
Peter Rosenkranz
00:46:23
viele Emotionen. Das kann man als Bestandteil einer Marke sehr, sehr gut nützen. Also ich glaube, da sind wir uns alle einig. Dann habe ich gelernt, dass die Austrifizierung im Bereich der Werbung, so wie man das früher
Erich Steyrer
00:46:43
gehabt hat, also sprich vom deutschen Sprecher, der sozusagen nicht zu Österreich gepasst hat, dass das mittlerweile ausgestorben ist oder keine Rolle mehr spielt. Dann haben wir eine interessante... Eine Sache zum Thema Auswahl von Stimmen gehört, da gibt es ganz, ganz viele Kriterien. Aber schlussendlich, es zählt die Emotionalität der Stimme. Und die muss man in Einklang setzen mit dem, was man erreichen will. Also sozusagen dieses Thema Ziel.
Peter Rosenkranz
00:47:08
Und dann haben wir natürlich sehr viel über dieses Thema KI und Sprecher, Sprecherin gehört.
Erich Steyrer
00:47:09
Und ja, nachdem das so ein bisschen mein mit ihr ist, bin ich noch der Meinung, dass der Peter gesagt hat, auch wenn es teurer ist, lieber mit echten Menschen als mit der KI, weil im Endeffekt so viel billiger wird es da nicht, wenn ich es wirklich gut machen will, auch mit diesen wirklich
Thomas Nasswetter
00:47:30
guten Stimmen, die mittlerweile vor allem in Englisch zur
Erich Steyrer
00:47:36
Verfügung stehen. Also auf Englisch würde mich trauen, eine Dokumentation mit diesen wirklich high -end Stimmen zu machen, die zur Verfügung stehen, die sehr emotional werden können, auch ganz viele Statierungen haben. Das fehlt zum Beispiel in meiner Software auf der deutschen Aber es wird nur eine Frage der Zeit sein, glaube ich. Sprache. Noch.
Peter Rosenkranz
00:47:56
Es ist ein sehr wichtiger Punkt, den du noch angesprochen hast. Also hier appelliere ich auch an die Kunden, dass ab und an dringt es ja auch schon an mein Ohr. Naja, Steirach, da braucht man ja
Erich Steyrer
00:48:10
nur noch aufs Knopf drücken, so lange kann er das nicht. Es stimmt schon, ja. Auch mir fallen auf Facebook auf, aha, keine Ahnung, Hundetrainer, die jetzt plötzlich einen neuen
Thomas Nasswetter
00:48:26
Auftritt haben. Wobei, Alles schaut auch da ähnlich aus. Also vom Bild, vom Hund, die Schriften, das ist alles sehr wie aus einer Maschine eben. Der Pompt macht es und genau der erfordert dann letzten Endes wieder Zeit, damit du zu einem besseren, einzigartigen oder einem Ergebnis kommst innerhalb deiner CD -Vorgaben. Also Corporate Design Vorgaben. Und das ist nicht immer nur ein Knopfdruck. Ja, zum Spaß, bitte das eigene Bild hochladen und zeige mich als Jolly Joker. Ja, geht sehr flott und ich bin auch gleich einmal mit dem Ergebnis zufrieden, nur für eine Makel, für das, wenn ich etwas kommunizieren möchte und das stringent, dauert es schon länger als gedacht und da fließen viele Minuten oder Stunden gar. hinein und mitunter mehr, als wenn ich es gleich selber gemacht hätte. Ja, dann bleibt mir nur noch übrig, mich zu bedanken bei Ihnen, liebe Hörerinnen und Hörer. Heute wieder fürs lange Durchhalten. Ich hoffe, es war für Sie spannend. Wir haben wirklich einen Exkurs gemacht, der wahrscheinlich auch im Marketing vielen nicht bewusst ist.
Erich Steyrer
00:49:36
Ich bin deshalb Ich bin persönlich froh um diese Sendung und das Ergebnis dieser Sendung. Deshalb bedanke ich mich als
Thomas Nasswetter
00:49:45
erstes beim Erich Steirer fürs Kommen. Vielen Dank und vielen Dank für die durchaus ambivalente Betrachtung dieses Thema Stimme, Marke, Sprecher und Emotion. Ich glaube aber noch immer, dass wir einen Punkt ausgelassen haben. Also zum Thema Marke. Wir haben sehr viel über das Thema Makel gesprochen, aber wo die Stimme zum Beispiel besonders auch wichtig ist, ist jetzt nicht nur so sehr, weil wir jetzt immer gesprochen haben über Fernsehen, über Social Media. Wie ist es, wenn ich zum Beispiel bei einem Hotel anrufe und dort mein Zimmer reserviere und einem guten 5 -Stern, vielleicht auch 4 -Stern -Haus habe ich dort die nette Dame, die mich in ihrem gelernten Duktus begrüßt mit ihrem Lokalkolorit. Eine schöne Stimme oder eine einheitliche Klangfarbe des Unternehmens ist auch im Mitarbeiterbereich, des Unternehmens ist auch im Mitarbeiterbereich, nicht nur im Werbebereich besonders wichtig und auch heute noch besonders wichtig, weil es ist wie nach Hause kommen. Wenn ich dort aufgenommen werde und ich sage, Herr Steiner, schön, dass Sie anrufen, wann möchten Sie kommen? Also auch da ist die Stimme sehr evident oder besonders wichtig für das Unternehmen. Aber halt auch, welcher Bereich ist es, wenn ich jetzt der Limonadenhersteller bin, wo kaum jemand anruft, ist es nicht so wichtig. Wenn ich aber ein Modell bin, ist es auch da wichtig, wer hebt ab, ab, was sagt der und welche Stimme hat diese Person. Aber ich glaube, die Zusammenfassung zeigt und die Zwischenrufe, dass man eigentlich nie fertig ist mit dem ganzen Thema. Weil es sehr weit spannend ist auch Thema Marketing und Stimme. Also es endet jetzt nicht nur für mich im Werbebereich, Stimme. Also also klassischen Werbebereich jetzt beim Werbemittel. Und ab und an haben wir es ja tatsächlich noch zum Glück mit Menschen zu tun. Zum Glück. Jetzt muss ich mich noch bedanken beim Peter Rosenkranz. Der, wie immer, und das zeigt, er hat ein gutes Händchen für unsere Gäste und wir haben ihm im Vorfeld gesagt, eigentlich könnten wir jede Woche eine Sendung machen, weil das Thema ist spannend, auch wenn es nur Marketing ist, aber man kann sich, es hat ganz, ganz viele Aspekte. Das hat man gerade in den letzten Sendungen gesehen. Wenn man sich aber auch das anschaut, von Geo bis zu Immobilienmarketing und auch wenn die Dinge, die Grundregeln, So wie der Philipp Hauptner am Anfang des Sommers oder so Mitte des Sommers gesagt hat, die Instrumente sind die gleichen, aber die Musik ist die andere, die da rauskommt.
Erich Steyrer
00:52:09
Und das darf man beim Marketing eben nicht vergessen. Also lieber Peter, vielen Dank und wieder einmal vielen Dank für den spannenden Gast heute. Danke fürs Zuhören und danke fürs Kommen, Erich. Danke auch nochmals. Ja, und dann bleibt mir nur noch übrig, mich bei Ihnen zu bedanken, liebe Hörerinnen und Hörer. Mein Name ist Thomas Nasswetter und ich wünsche Ihnen wie immer eine schöne Zeit, machen Sie es gut und bleiben Sie uns gewogen.