Die unterschätzte Macht der Stimmidentität
Zu Gast im UNCRIPTED Studio ist Erich Steyrer, Radiomoderator, Werbesprecher und Unternehmer
11.09.2026 58 min
Zusammenfassung & Show Notes
Die Macht der Stimme im Marketing
Bereits mit 14 Jahren wusste Erich Steyrer, dass die Stimme sein Werkzeug sein würde. Diese frühe Erkenntnis hat ihn zu einer bemerkenswerten Karriere geführt, die von den Wiener Sängerknaben über Viele Radiostationen bis in die Werbewelt reicht.
Stimmen sind, wie so vieles, eine Geschmacksache – man mag eine oder auch nicht. Das hat diesmal zu einer recht kontroversiellen Diskussion über den Einsatz von Stimme im Marketing geführt.
Warum vernachlässigen Unternehmen ihre akustische Markenidentität sträflich? Wechseln diese leichtfertig, während visuelle Elemente konsequent geschützt werden. Visuelle Identität wird gehütet? Warum Stimme als wichtiges Elemente des Brandings mit zu wenig Stellenwert bedacht wird? Kann eine Marke ohne eine konsistente Stimme wirklich erfolgreich sein?
Diese Episode von UNCRIPTED gibt die Antworten auf diese Fragen.
Besonders spannend wird die Diskussion wenn der Einsatz von KI-Stimmen zur Sprache. Bleiben echte Stimmen und bei welchen Inhalten sind sie emotional überlegen?
Hören Sie rein in die 74. Episode von UNCRIPTED.
Bereits mit 14 Jahren wusste Erich Steyrer, dass die Stimme sein Werkzeug sein würde. Diese frühe Erkenntnis hat ihn zu einer bemerkenswerten Karriere geführt, die von den Wiener Sängerknaben über Viele Radiostationen bis in die Werbewelt reicht.
Stimmen sind, wie so vieles, eine Geschmacksache – man mag eine oder auch nicht. Das hat diesmal zu einer recht kontroversiellen Diskussion über den Einsatz von Stimme im Marketing geführt.
Warum vernachlässigen Unternehmen ihre akustische Markenidentität sträflich? Wechseln diese leichtfertig, während visuelle Elemente konsequent geschützt werden. Visuelle Identität wird gehütet? Warum Stimme als wichtiges Elemente des Brandings mit zu wenig Stellenwert bedacht wird? Kann eine Marke ohne eine konsistente Stimme wirklich erfolgreich sein?
Diese Episode von UNCRIPTED gibt die Antworten auf diese Fragen.
Besonders spannend wird die Diskussion wenn der Einsatz von KI-Stimmen zur Sprache. Bleiben echte Stimmen und bei welchen Inhalten sind sie emotional überlegen?
Hören Sie rein in die 74. Episode von UNCRIPTED.
Zur Person:
Erich Steyrer ist seit mehr als 25 Jahren eine bekannte Stimme in Österreich - als Radiomoderator, Werbesprecher und Unternehmer prägt er die Klangwelt zahlreicher Marken und Medien.
Neben seiner Tätigkeit als Sprecher für Werbung, TV-Dokumentationen und zahlreiche nationale Kampagnen führt er seit vielen Jahren erfolgreich seine eigene Werbeagentur.
Erich Steyrer ist seit mehr als 25 Jahren eine bekannte Stimme in Österreich - als Radiomoderator, Werbesprecher und Unternehmer prägt er die Klangwelt zahlreicher Marken und Medien.
Neben seiner Tätigkeit als Sprecher für Werbung, TV-Dokumentationen und zahlreiche nationale Kampagnen führt er seit vielen Jahren erfolgreich seine eigene Werbeagentur.
Wir freuen uns wie immer über eine Bewertung auf Apple oder Spotify. Anregungen und Fragen bitte an: contact@uncripted.com
UNCRIPTED Hosts:
- Peter Rosenkranz: CEO & Founder von media4more
- Willy Steindl: CEO & Founder von re.think Consulting
Moderation und Produktion:
- Thomas Nasswetter von planet-podcast.com
Transkript
Das unterschätzen tatsächlich nach
wie vor viele Unternehmen, was
eine Mikrosekunde auslösen kann in
deinem Trommelfeld.
Willkommen zur Folge Nummer 74 von
Uncrypted, dem Marketing -Podcast.
Mein Name ist Peter Rosenkranz von
Media4More.
Und heute nicht im Studio
ausnahmsweise mein Co -Host Willi
Steindl von Recent Consulting, der
sich im Urlaub befindet, im
Wohlverdienten.
Aber dafür natürlich wie immer
unser Moderator und Produzent
Thomas Nassweiter von Blended
Podcast.
Hallo Thomas.
Hallo, herzlich willkommen und
grüß Gott, Gott, liebe Hörerinnen
und Hörer.
Und wir haben es uns trotzdem
nicht nehmen lassen, einen Gast
ins Studio zu holen.
Hallo Erich, willkommen bei
Encrypted.
Danke für die Einladung.
Erich Steirer ist seit mehr als 25
Jahren eine bekannte Stimme in
Österreich.
Als Radiomoderator, Werbesprecher
und Unternehmer prägt er die
Klangwelt zahlreicher Marken und
Medien.
Neben seiner Tätigkeit als
Sprecher für Werbung, TV
-Dokumentationen und zahlreiche
nationale Kampagnen führt er seit
vielen Jahren erfolgreich eine
eigene Werbeagentur.
Mit ihm sprechen wir heute über
das Thema Stimme und Marke und es
freut uns sehr, dass du da bist.
Willkommen noch einmal Erich.
Erich, du bist jetzt seit 25
Jahren, also seit mehr als 25
Jahren als Stimme im Radio und in
der Werbung und im Fernsehen
präsent.
Wann hast du selber erkannt,
welche Wirkung deine Stimme auf
Menschen hat?
Das war relativ zeitig, würde ich
sagen so mit 14, 15 Jahren.
Wobei es war damals nicht so sehr
die Stimme als wie der Wunsch,
kreativ mit der Stimme zu
arbeiten.
Ich wollte eigentlich ursprünglich
Pilot werden.
Dann war dann auch auf der HTL
extra, weil ich mir gedacht habe,
wer weiß, vielleicht ist die
Flugtauglichkeit nicht gegeben.
Und habe nebenbei noch gesungen,
nebenbei noch gesungen, war dann
bei CD -Aufnahmen in der
Argentinierstraße beim ORF, hatte
Pause und habe den Mechu gesehen
im Obenraum.
Schaut, aha, wir sperren es da so
bei der Tür rein.
Und dann hat er gesagt, na komm
doch am Abend zur Sendung vorbei.
Und das habe ich dann gemacht.
Und da war ich so begeistert von
dem, was dieser Matt Schuh hinter
dem Mikro geleistet hat.
Mit Liveband, Anweisungen vom
Redakteur ins Ohr.
Du, du musst dich nur auf
eineinhalb Minuten hinspielen,
dann ist es Punkt.
Und da bin ich rausgegangen und
habe gesagt, das möchte ich
machen.
Und so kam es dazu, dass ich dann
auch zum Radio wollte und dieses
Ziel verfolgt habe.
Und der ORF hat mich im ersten Go
beim Assessment Center
ausgeworfen.
Und er hat gesagt, das reicht
nicht.
Und er hat gesagt, ui, ui, ui.
Und mein Glück war, dass das
Privatradio aufgekommen ist, 1998.
Und da hatte ich dann die Chance
bei Antenne Wien und 886 und beim
Bundesheer.
Ich habe das Bundesheerangebot
gleich einmal angenommen und habe
mir gedacht, was erledigt ist, ist
erledigt.
Und dann habe ich begonnen, bei
St. Pölten beim Radio zu arbeiten.
Und ich bin dann relativ rasch, UF
Niederösterreich, 88, 6 Antenne
Wien, gekommen.
Und so ist die Karriere und der
Weg mit der Stimme zu arbeiten
weitergegangen.
Du bist ja nicht im Radio
geblieben, du bist ja dann in die
Werbung einmal reingerutscht.
Wie ist es dazu gekommen?
Ich habe neben dem Moderieren auch
auf der Bühne gearbeitet, war bei
einem Theaterstück und als
Speicher, als Konferancier.
Daneben wurde getanzt und ich habe
irgendwie so durch dieses Stück
geleitet und dann kam nach dieser
Premiere der Dr. Butner auf mich
zu und hat mir gratuliert und so
ist eine Freundschaft entstanden.
Ich habe mich dann durch diese
Freundschaft für die Werbung
interessiert und irgendwann einmal
habe ich gesagt, mich interessiert
die Werbung so sehr.
ich möchte das machen und wollte
eigentlich an die WU gehen und er
hat gemeint, du hast jetzt die
Wahl, entweder drei Jahre WU oder
bei mir gleich zu arbeiten, gleich
Geld zu verdienen und du lernst in
einem Jahr so viel wie in drei
Jahren an der WU und dann mache
ich das gleich.
War keine falsche Entscheidung,
definitiv.
Kennen viele deine Stimme, aber
nicht unbedingt das Gesicht
dahinter.
Das hat manchmal einen Vorteil.
Das wollte ich gerade fragen.
wollte ich gerade fragen.
Ist das ein Vorteil oder ist das
eine Herausforderung manchmal in
unterschiedlichen Situationen?
Ich glaube, das Schöne ist, gerade
wenn es im Bereich Speicher geht,
Radio, also alles, was ohne Bild
ist, dass ja immer noch so ein
gewisser Reiz, ein zusätzlicher
Reiz zur Stimme entsteht.
Die Stimme löst beim Betrachter
ein gewisses Bild aus.
Wenn ich jetzt die Person nicht
kenne, dann stelle ich mir die
schlank vor, blond vor, dunkel
vor, wie auch immer.
Aber wenn ich dann das Bild zur
Stimme sehe, ist man mitunter auch
enttäuscht.
Also nicht jede schöne Stimme hat
eine schöne Hülle.
Wir haben jetzt den Weg sozusagen
in den Job gehört, aber nachdem
Stimme etwas ist, was ja sehr mit
der Persönlichkeit zusammenhängt
und man auch unterscheiden muss
zwischen Singstimme und
Sprechstimme, das wissen
wahrscheinlich viele Hörerinnen
und Hörer nicht, dass da ein
riesiger Unterschied besteht,
würde mich mal ein bisschen
interessieren, wie sieht dein Weg
zu deiner Stimme eigentlich aus?
War das einfach so gut gegeben und
man hat das eigene Talent?
einfach sofort umgemünzt oder gibt
es da einen Weg dahin, wie man
damit umgeht?
Das war eine göttliche Fügung
damals in der Volksschule
Herzogenburg, weil da hat die
Lehrerin gesagt, der Erich hat so
eine schöne Stimme, der sollte
doch zu einem Wiener Sängerknaben
gehen und dort vorsingen.
Und das war damals noch ein
richtiges Auswahlprozedere, wo
hunderte Burschen hingekommen sind
und man sich glücklich schätzen
durfte, wenn man einer der
Auserwählten war, die das
Heidenhöseln da richtig
vorgebracht haben und dann
aufgenommen wurden.
Und so war das auch bei mir.
Ich habe dann die
Sängerknabenschule besucht und das
Internat und die Tourneen gemacht
ab dem neunten Lebensjahr, also
der vierten Klasse Volksschule.
Und seither arbeite ich mit der
Stimme oder seither ist die Stimme
trainiert.
Ich hatte dadurch natürlich auch
den Vorteil, dass das Thema Atmung
beim Sprechen bei mir nie ein
Thema war.
Aussprache.
keiner besonderen Schulung bedarf,
hat es seit ein paar Kleinigkeiten
irgendwo, die korrigiert werden
mussten oder die ich
nachfeinjustiert habe, aber
ansonsten war nicht viel zu
machen.
Durch diese Sängerknaben
-Ausbildung, durch das frühe
Arbeiten, sowohl gesanglich, wir
haben ja auch immer wieder so
kleine Theaterstücke dabei gehabt,
also auch das Thema Sprechen war
halt mit diesem schauspielerischen
Wirken.
Natürlich schon verbunden.
Jetzt hast du es vorher schon ein
bisschen gesagt, dass eben Vor -
und Nachteil, dass es den Menschen
dahinter nicht sieht, von der
Stimme her.
Aber wir sprechen ja auch in der
Werbung oft über Logos,
Farbenwelt, Design etc. Warum wird
die Stimme dann als das Teil einer
Marke vielleicht so häufig
unterschätzt?
Ist das Visuelle noch immer
wichtiger als die Sprache oder das
Audio?
Warum es unterschätzt wird, ist
eine...
Gute Frage.
Ich glaube, es ist genauso
wichtig, wie ein Unternehmen
klingt, genauso wie es in seiner
Farbwelt, Bildwelt etc. aussieht.
Das ist ein ganz wichtiger
Bestandteil.
Aber wie oft erleben wir Marken,
dass in ein neues Logo hinein
investiert wird oder vielleicht
sogar noch in einen Slogan.
Und nach zwei Jahren kommt der
nächste Marketingfachmann und
sagt, Den schaffen wir gleich
wieder ab und alles, was du zwei
Jahre lang hinein investiert hast,
ist wieder weg.
Vielleicht wird dazu leichtfertig
gewechselt und man macht sich viel
zu selten den Kopf darüber, man
macht sich viel zu selten den Kopf
darüber, wo haben wir denn Perlen,
was muss ich denn erhalten, ist
tatsächlich alles falsch oder
schlecht?
Was davor gemacht wurde, muss ich
unbedingt so den neuen Beseneffekt
rauskehren.
Und dann kommt, glaube ich, noch
etwas dazu, inwieweit verschiebt
sich das jetzt mit, ich sage jetzt
noch immer, neuen Medien, aber vor
allen Dingen im Social -Media
-Bereich, wo Werbespots dazu
übergehen, gänzlich nur noch durch
Bild zu bestechen oder, wenn es
gut geht, Musik.
Und nur noch Insights sind im
Bewegtbild.
Also jetzt, um ein Instagram
-Werbemedium -ZB auszugreifen.
-ZB auszugreifen.
Natürlich gibt es andere
Plattformen und Möglichkeiten auch
Oder funktionieren wir bald nur
noch so, dass ich nur noch Bilder
noch.
Aber brauche ich die Stimme noch?
und Headlines zeige oder
Schlagworte?
Sind diejenigen, die im Marketing
sitzen?
Die sind ja alle visuell
vorbelastet.
Die kommen ja aus der visuellen
Werbung.
Wenn jemand Videoproduktion macht,
und das habe ich genug mal erlebt,
weil ich habe viele Jahre meines
Tuns in diesem Studio auch schon
damit verbracht, Dinge, die
wirklich gute Aufnahmekrews
verbockt haben, weil sie den Ton
völlig unterschätzt haben, wieder
zu reparieren.
Mittlerweile gibt es KI, das
können jetzt die Tonleute langsam
selber.
Aber es gibt immer noch Aufnahmen,
wo es nicht funktioniert.
Und die landen auch ab und zu bei
mir wieder.
Früher war das relativ häufig.
Also da weiß ich von Filmcrews,
ich möchte jetzt keine Namen
nennen, die sind dann bei mir
aufgeschlagen, weil die konnten
dann nichts mehr machen.
Also in Wahrheit bin ich der
Überzeugung, da darfst du mir
jetzt widersprechen oder das
unterstützen, dass die Leute
überhaupt nicht eine Ahnung davon
haben, wie wichtig die Stimme ist,
auch bei den Influencern.
Schau dir TikTok an oder schau dir
Instagram an und schalte den Ton
aus.
In dem Moment ist das völlig
irrelevant für dich.
Sitz dir mal vor dem Fernseher und
schalte den Ton aus.
Im Moment hört es auf zu
existieren und zwar im
eigentlichen Sinne des Wortes.
Wenn ich aber das Bild ausschalte,
dann funktioniert es immer noch.
Und ich glaube, das hat viel damit
zu tun, dass dieses Thema Marke,
dass das unterschätzt wird.
Weil dieses Thema zum Beispiel
beim amerikanischen Film
Synchronsprecher, die Leute haben
die Stimme von diesen Leuten im
Kopf.
Wenn ein Synchronsprecher stirbt
oder wird krank und man muss die
Stimme wechseln, dann wird das
gerade sozusagen für den Film oft
zu einem ziemlichen Problem.
Wie würdest du jetzt diese Aussage
für mich bewerten?
Da waren jetzt zwei Punkte
drinnen.
Einerseits das mit der verbockten
Aufnahme.
Das war ein Tontechnikproblem,
nehme ich an, oder war der
Sprecher schlecht?
Nein, das war meistens ein
Tontechnikproblem.
Die haben sich an die Autobahn
gestellt, als Beispiel haben wir
einen Dokumentarfilm gedreht und
sind dann draufgekommen, dass die
Autos lauter sind, als das, Die
das, was da eingesprochen wurde.
Und da wird es mit klassischen
Mitteln praktisch unmöglich, da
noch etwas zu reparieren, weil wir
haben Physik dahinter beim Ton,
das auch beim Bild.
Natürlich kann ich heutzutage mit
KI...
Brecher nachbauen, das geht.
Da kann ich es dann wieder
reparieren an der Stelle.
Und das andere Thema mit der
Stimme, wenn man sich anhört, wie
klingt so manches YouTube -Short,
das ist ein Staccato -Sprechtempo.
Hier ist ein Mikrofon, hier ist
ein Kopfhörer, hier ist ein runder
Tisch, eine pinke Couch, ein
pinker Ventilator.
Da brauche ich ja jetzt, da hat
das Sprechen.
Das ist schon nebensächlich.
Also ja, ich höre noch etwas, aber
wer das sagt, ist mir in dem Fall
schon fast wurscht.
Weißt du, was ich meine?
Anders als jetzt zu diesem
Podcast, wo sich das Publikum Zeit
nimmt hinzusetzen, das möchte ich
mir bewusst anhören, habe aber
noch immer die Möglichkeit, auf
eineinhalbfache Geschwindigkeit zu
gehen.
Ich brauche das.
Keine Zeit.
Aber diese YouTube -Shorts zum
Beispiel, da wirst du narrisch,
wenn du dir das anhörst und was
erfolgreich ist und was Klicks
hat.
Das geht nicht auf Ruhe und nicht
auf Betonung, nicht im Sinne von
ich nehme mir die Zeit, sondern
entweder du erzählst, du hast mich
in den ersten 0 ,8 Sekunden, der
berühmte Hook.
Und ansonsten scrolle ich drüber,
da kann ich aber 0 ,8.
Sekunden mit der Stimme nichts
bewirken, aber mit dem Bild.
Ist das dann nicht eigentlich
jetzt einmal schlecht für die
Stimme, für die Stimmauswahl?
Weil natürlich die Medien
verlagern sich total.
Es ist sehr viel in Richtung
Social Media gegangen.
Es wird davon gesprochen, dass TV
-Werbung irrelevanter wird.
Da bin ich nicht der Meinung, es
hat sich nur der Kanal des TVs
verändert.
Früher hat es Linearis -TV
gegeben.
Jetzt streamt man halt, wo auch
immer mehr Werbung natürlich
platziert werden kann, wo das...
die Stimme wieder einen
exponentiellen wichtigen Wert hat.
Und genauso im Radio - und
Audiobereich.
Natürlich ist lineares,
klassisches Radio vielleicht
weniger, aber die Leute hören ja
noch immer Radio, Musik oder
Streamen ja ohne Ende.
Ist dann das vielleicht jetzt eine
spezielle Sache, dass das in
Social Media die Stimme vielleicht
nicht so wichtig ist, aber in
Summe trotzdem noch ein
unfassbarer Wert sein kann?
Für mich ein bisschen stellt sich
die Frage, stellt sich die Frage,
Hat die Stimme zum Beispiel, wenn
ich jetzt einen Spot nehme für
Spotify ohne Bild, hier habe ich
die Stimme, mehr wert, als wie
wenn ich die Stimme habe plus
Bild, YouTube, wo sich Menschen in
der U -Bahn viele das ohne Ton
anschauen.
Nur das Bild lebt.
Welche Wichtigkeit?
Wenn ich auf Spotify bin, tue ich
mir ohne Ton sehr schwer.
Also weißt du, was ich meine?
Es kommt auch auf das Medium an,
wo schalte ich?
Und dann gibt es noch die Mixtur
natürlich, das lineare Fernsehen,
wo ich Bild und Ton habe, wo
beides Wichtigkeit hat.
Aber wenn ich als Marke jetzt
überlege, ich mache jetzt eine
Instagram -Kampagne, brauche ich
dringend eine Stimme?
Bin ich auf YouTube?
Spotify, ja, Stimme, wichtig.
Radio, Stimme, ja.
Aber brauche ich diese Kombination
noch?
Das würde ich durchaus schon
hinterfragen.
Weil die Medien unterschiedlich
genützt werden, nämlich nicht mehr
so, wie wir uns das vorstellen.
Ich schaue YouTube und automatisch
läuft der Ton, sondern viele
machen sie immer nicht.
Aber ist das nicht vielleicht
sowieso ein Trugschluss, weil es
wird ja oft auch genannt, naja,
ich produziere ein Instagram
-Video und das nehme ich für alle
anderen Kanäle, beziehungsweise
umgekehrt.
Ich produziere einen TV -Spot und
nehme mich jetzt auch digital,
aber so funktioniert es ja nicht,
weil du ja auf jeden Kanal
individuell Rücksicht nehmen
musst.
Ist es denn trotzdem nicht wichtig
auch, dass du eben auf diesen
Audio -Bereich oder auf die Stimme
Rücksicht nimmst, wenn du die
richtigen Kanäle einsetzt, damit
deine Marke dann auch wirklich
Vertrauen auch wieder dazu gewinnt
oder sagst, das ist einfach, Ich
bin nicht überzeugend, dass man
über Facebook eine Marke aufbauen
kann.
Ich glaube, man muss noch immer
ein gesamtheitlicheres Bild
schaffen.
Gehört da die Stimme nicht dann
trotzdem dazu?
Muss man sich das nicht dann
trotzdem gut überlegen?
Oder sagst du, schwierig?
Ich würde nach wie vor sagen,
schwierig, weil es sich verschoben
hat.
Ich glaube, wir kommen noch zu
sehr aus einer Welt, wo wir mit
Fernsehen, Radio, Zeitung, Plakat
groß geworden sind und nicht so
sehr in der Welt, wo man nur
digital denkt und den Rest gar
nicht mehr so am Radar hat.
Und man sagt heute, die Stimme ist
so wichtig, die Frage ist für
mich, ob das in fünf Jahren noch
die Bedeutung hat, wenn die
Generationen groß geworden sind,
die es eventuell schon gar nicht
mehr anders kennen.
Und da bin ich eben auch auf einem
Facebook -Account, wenn ich jetzt,
keine Ahnung, ich bin gerade in
irgendeiner Blase drinnen von
Immobilienspots, die haben
wunderbare Bilder von den Gärten,
wunderbare Bilder von den Gärten,
von der Küche, vom Schlafzimmer,
vom Bad.
Alles schön aufgenommen mit
Drohnen und man schwebt förmlich
durch das Haus, aber ich habe
keinen einzigen Sprecher drunter.
Ich habe dort stehen 240
Quadratmeter oder 800
Quadratmeter.
Oder eben der Titel vielleicht
noch irgendwas, Oder eben der
Titel vielleicht noch irgendwas,
ja.
Badezimmer muss ich eh nicht dazu
schreiben.
Die meisten Menschen erkennen das.
Aber es funktioniert alles ohne
Beschreibung.
Also einer Stimme.
Und das ist jetzt dann, in dem
Fall war es der Menzdorf
Bouillier, Immobilien.
Ich merke mir die Marke trotzdem.
Aber niemand hat dazu gesprochen.
Die Spots schauen großartig aus.
Es kommt auch darauf an, welches
Produkt.
kommt auch Produkt.
Also habe ich ein Produkt, das
durch Bilder lebt?
Oder habe ich ein Produkt, das
Erklärungsbedarf hat?
Wenn man ein medizinisches Produkt
hat, zum Beispiel hat es einen
gewissen Erklärungsbedarf.
Mitunter komme ich gar nicht darum
herum, hier einen Sprecher
einzusetzen oder eine Sprecherin
einzusetzen.
Aber wenn ich ein Produkt habe,
das durch schöne Bilder lebt, wie
ein Urlaub, wie eine Immobilie,
brauche ich nicht.
Aber da stellt sich jetzt für mich
die Frage, liegt da Musik darunter
oder nicht?
Weil wir haben ja einen großen
Unterschied zwischen dem Auge und
dem Hören.
Das Hören können wir nicht bewusst
ausschalten.
Wir leben in einer Zeit, gerade
wenn wir vor dem Fernseher sitzen,
Second Screen, darf man nicht
vergessen.
Ich habe meine Aufmerksamkeit auf
zwei Screens.
Und wenn ich den einen Screen
habe, kann ich nicht gleichzeitig
auf den zweiten, aber ich kann
gleichzeitig hören, was auf dem
zweiten Screen sozusagen läuft.
Und dieses Thema Musik, ich glaube
nicht, dass ein Immobilienvideo
funktioniert, ohne dass auf der
tonalen Ebene was passiert, auf
der hörbaren Ebene.
Kann ich mir nicht vorstellen.
Weil wenn ich die wunderschönsten
Bilder habe, also man muss sie nur
vor den Fernseher stellen und sich
eine ORF -Dokumentation oder eine
auf Seros -TV anschauen über die
Natur und ich drehe den Ton ab,
dann priegt da ziemlich viel
zusammen.
Nien.
Ich habe einen Hund, einen
Weimarana und ich habe auch eine
Speicherstimme.
Man könnte jetzt sagen, die ist
schön oder ich bekomme zu hören,
dass sie schön ist.
Ich habe auch die ersten Videos
gemacht.
Dass ich immer dazu gesprochen
habe, ich bin mittlerweile dazu
übergegangen, ich mache ganz einen
anderen Trend.
Ich nehme diese Naturatmung aus
dem Wald.
Ich spreche kaum mehr was.
Die Kommandos an den Hund sind
immer sehr leise.
Manchmal auch kaum hörbar.
Und das wird auch 18 .000, wird
auch 18 .000, 20 .000 Mal
angesehen.
Ist noch ein junger Kanal.
Aber du hast nur Bild und
Waldatmung.
hast nur Bild und Waldatmung.
Aber lass einmal die Atme weg, was
passiert dann?
Das würde mich interessieren.
Weil dieses Thema Hören, das ist,
glaube ich, meiner Meinung nach
sehr unterschätzt, weil ich denke,
das Thema Raumwahrnehmung ist eine
ganz wichtige Komponente, damit
das Ganze funktioniert, was viele
Architekten völlig unterschätzen.
Aber die Raumwahrnehmung entsteht
bei uns im Kopf durch das Hören,
nicht durch das Sehen im
eigentlichen Sinne.
das Sehen im eigentlichen Sinne.
Wir sehen schon den Raum.
Das, was sich im Raum abspielt,
die Oberflächen und all diese
Dinge entstehen sozusagen beim
Hören.
Diese ganze Psychoakustik, die
dahinter liegt, die darf man da
nicht unterschätzen.
Und eines ist ja klar, das Hören
ist viel schneller als das Sehen.
Weil wir im Busch oder in der
Savanne gelebt haben, muss ich
zuerst das Erste, was ich höre,
ist die Richtung, aus der das
kommt.
Ich muss ja wissen, in welche
Richtung ich flüchte.
Das ist über Millionen Jahre
antrainiert.
Das haben wir ja nicht verloren in
diesem Sinne.
Du hast gesagt Second Screen.
Da steckt für mich schon drinnen,
welcher Screen ist für mich der
Einzelscreen, der läuft für mich
mit Ton.
Also selten habe ich den Fernseher
vor mir und das Handy in der Hand
und da habe ich aber auch, bin ich
nicht im Stummmodus, weil sonst
wäre ich ja ganz okay in der
Birne, wenn vorne wer spricht und
da wer spricht.
Und hier ist Musik, also ich
glaube, in dem Moment, wo das
Telefon zum Second Screen wird,
hat man die Frage schon die
Wichtigkeit der Stimme bei manchen
Sachen.
Und wie ungleich wichtiger es ist,
dass Werbung auch ohne Stimme und
damit stumm funktioniert, also
egal ob Stimme oder Musik, da geht
es nur noch um Bild und welche
Inserts mache ich und auch da,
welche Inserts funktionieren in...
0 ,8 oder einer Sekunde.
Es ist ja nicht eine Diskrepanz,
aber du hast erst einen Punkt
gesagt, am Handy wird dann
geschaut und nebenbei wird der
Fernseher gehört.
Ist es dann eben, natürlich muss
der TV -Spot oder die Werbung muss
natürlich auch darstellen, wenn
ich sie mir anschaue, aber ist es
dann nicht umso wichtiger, dass
die Stimme dann eben auch noch
wirkt?
dass ich unabhängig von beiden
eine Marke aufbauen kann.
Weil wenn ich dann einen TV -Spot
schalte und ich bin dann das
Bewegtbild in Summe und die
Darstellung wird einfach immer
wichtiger werden auch, um eine
Marke aufzubauen.
Und wenn ich dann etwas sehe, was
gesprochen wird, dann habe ich die
volle Aufmerksamkeit dort.
Aber wenn ich nicht hinschaue,
dann höre ich ja nur, ist es dann
nicht umso wichtiger noch, dass
die Stimme dann eigentlich, die
vielleicht in den Hintergrund
rückt, in Social Media, ja, da bin
ich deiner Meinung, Aber dass es
in Summe für die Marke nicht doch
unfassbar wichtig ist, auch da die
Wiedererkennung zu schaffen?
Ich denke, es ist dann wichtig,
wenn ich sage, ich gehe ins
Fernsehen, ich habe die und die
ältere Zielgruppe durchaus.
Interessant finde ich ja auch zum
Beispiel auch Fernsehen.
Es wird halt gestreamt, aber ein
Amazon zum Beispiel macht fünf
oder sieben Sekunden.
Puzzern von irgendwelchen Filmen
als Spot.
Weißt du, was ich meine?
Da kommt keine große Aussage
rüber, da steht halt dann
Obsession neu.
Aber dafür gibt es immer mehr
Werbung auch, die halt läuft.
Und das sind halt die klassischen
15 bis 20 Sekünder.
Die Leute schauen halt nicht mehr
den, also nicht mehr ist das
falsche Wort.
Der ORF wird noch weiter
hingeschaut und auch der
Privatsender Linian TV, aber
natürlich.
gibt es halt dann Situationen, wo
die Leute halt mehr streamen und
da ist halt die Aufmerksamkeit,
glaube ich, sogar noch viel größer
eigentlich, weil die Leute sich ja
bewusst die Zeit nehmen, ich
schaue mir jetzt um 20 .23 Uhr und
nicht um 20 .15 Uhr die Serie an
und dann kommt vielleicht ein
bisschen Werbung und dann ist ja
die volle Aufmerksamkeit dort.
Das ist ja dann auch eigentlich
die Chance, auch die Emotion über
die verschiedensten Kanäle zu
verbinden.
Unbedingt.
sehe ich je nach Medium genauso.
Natürlich weckt die Stimme nach
wie vor viel Emotion und ist je
nach Marke ein sehr, sehr
wichtiger Bestandteil.
Bei mir ist dann auch ein bisschen
was so auftaucht im Laufe der
Zeit.
Die Wichtigkeit früher, hat man
gesagt, wenn ein Produkt aus
Deutschland kommt oder ein
Unternehmen.
sogenannte Mutation für Österreich
gemacht, weil man gesagt hat, man
kann doch unmöglich die deutsche
Hörfunkvariante nehmen, wo die
immer sagen, ach, das ist aber
lecker.
Und dem Kunden sagt man, so
sprechen wir hier nicht in
Österreich.
Also da würden wir das schon
austrufizieren.
Auch das ZB hat sich deutlich
verschoben.
Jugendliche klingen heute aus
Österreich sehr deutsch von der
Sprache her.
weil sie durch die Werbung, weil
sie durch das Internet, Fernsehen
sehr hochdeutsche Sendungen oder
Werbespots schauen.
Und das aufgesagt, heute muss man
nicht mehr extra austrophizieren.
Auch etwas, was sich im Laufe der
Zeit naturgemäß geändert hat.
Also das sind viele Parameter,
die, wenn wir uns die Werbung
anschauen, Wie ausführlich hat man
früher ein Waschmittel
beschrieben?
Wie ausführlich war ein
Anzeigentext wie eine
Printwerbung?
Also das war die halbe Seite, wenn
man von der ganzen Seite ausgehen
war, Text.
Wir sind mittlerweile bei
Headlines angelangt und die
sollen, früher hat man gesagt,
sechs Sekunden, wenn du
vorbeifahrst, Plakat.
Mehr kann das Auge nicht
wahrnehmen.
Sechs Sekunden, sechs Worte.
Mehr kann das Auge nicht
wahrnehmen in der Zeit.
Da bist du jetzt auch schon eher
nur noch bei zwei, drei Worten,
die manchmal auf irgendeinem
Plakat stehen.
Und auch da verschiebt sich sehr
vieles an der Menge an
Information, weil der Mensch
vielleicht weniger aufnehmen kann
oder aufnehmen will.
Mensch vielleicht weniger
aufnehmen kann oder aufnehmen
will.
Wo endet meine Konzentrationsphase
oder Spanne?
Aber wäre das dann nicht wieder
eine Chance, um sich wieder zu
unterscheiden und wieder quasi zu
alten Sachen zurückzugehen?
Weil natürlich, man braucht ja
nicht die ganzen Serien anschauen,
da gibt es kaum österreichische
Synchronsprecher, die das machen,
dann nicht das machen, da kommt
natürlich viel der Einfluss.
Wäre das dann nicht eigentlich
wieder eine Chance für
Unternehmen, sich herauszuheben,
eben über die Stimme, über die da
sich zu unterscheiden und so ein
bisschen Aufmerksamkeit zu
erzeugen?
Ich persönlich finde es teilweise
dann schon lustig, wenn man dann
wieder mal schaut, eine
österreichische Produktion und
wenn man 90 % deutsche
Synchronsprecher hat, wo man sagt,
okay, das hört sich aber jetzt
dann auch schon irgendwie wieder
anders an, ist das dann nicht
eigentlich wieder eine Chance,
seine eigene Marke auch als lokal
zu stärken und da auch den
Unterschied ein bisschen zu machen
und dann wieder zum Verknüpfen
über verschiedenste Kanäle.
stärken und da auch den
Unterschied ein bisschen zu machen
und dann wieder zum Verknüpfen
über verschiedenste Kanäle.
Durchaus ist es eine gute
Strategie, um sich hier
abzugrenzen und abzuheben.
Ja, wenn es zur Marke und zum
Produkt passt und es das erlaubt.
Gibt es aus deiner Erfahrung
heraus, ich hätte es einmal
pauschal, eine passende Stimme zu
einem passenden Produkt, weil die
Tonlage, die Sprechweise, die
machen natürlich ganz viel aus, um
auch ein Produkt sympathisch zu
machen.
Der Thomas hat es vorher gesagt,
die Stimme bleibt doch im Kopf
drinnen.
Was ist aus deiner Sicht heraus
und aus deiner Erfahrung, die
Kriterien einer vielleicht
sympathischen oder nicht
sympathischen Stimme?
Ist es die Schnelligkeit?
Ist es die Tiefe der Stimme, so
wie sie du hast?
Was macht das aus?
Wie finde ich die passende Stimme
zu meinem passenden Produkt
vielleicht sogar?
Indem ich mir Gedanken mache, so
wie immer wäre mein Produkt ein
Mensch, wie würde der aussehen?
Trägt er eine Gin -Hose?
Trägt er ein Sakko?
Hat er die Haare lang oder kurz?
Ist er männlich?
Ist er weiblich?
Hat er eine tiefe Stimme, eine
helle Stimme, eine jugendliche
Stimme, eine arrogante Stimme?
Was will ich kommunizieren und
welchen Part?
Also hat die Stimme naturgemäß?
Und wie würde das aussehen?
Und naturgemäß, wen wäre es meine
Also wenn ich jetzt einen
Widersacher habe, einen bösen,
brauche ich naturgemäß auch eine
böse Stimme.
Wenn ich jetzt nur sage, ich habe
einen reinen Offsprecher, dann
schaue ich nach diesen Kriterien,
wer passt denn stimmlich zu mir?
Zinngruppe und wen möchte ich
ansprechen?
Noch wichtiger dann auch zu sagen,
was macht der Mitbewerb?
Das heißt, wenn ich jetzt in der
Bankenbranche wäre und ich habe
fünf Banken und alle haben eine
weibliche Stimme, würde ich nicht
hergehen als das nächste Hahn und
sagen, nehmen wir doch mal eine
Frau, was sagt sie davon dazu?
Also sich zu differenzieren auch
da, also einerseits was passt zur
Marke, aber eben was macht auch da
Mitbewerb.
Jetzt wir haben von Social Media
gesprochen und 0 ,5 bis 0 ,8
Sekunden Aufmerksamkeit.
wir haben von Social Media
gesprochen und 0 ,5 bis 0 ,8
Wie entscheidet dann das erste
gesprochene Wort oder der erste
gesprochene Satz, ob eine Marke
Sekunden Aufmerksamkeit.
Spanne sind so gerade die
oder eine Person Vertrauen
erwirken kann?
aktuellen Zahlen sehen.
Sehr.
Ich bin am Herweg, habe ich einen
Spot gehört.
Das ging nur Juck, Juck, Juck,
Juck, Juck, Juck, Juck, Juck,
Juck, Juck, Juck, Juck, Juck,
Juck, Juck, Juck.
Und ich habe mir gedacht so, oh
mein Gott, was ist jetzt los?
Ich bin ausgestiegen, als es dann
irgendwann einmal zur Marke ging,
beziehungsweise zum Produkt, weil
ich mir gedacht habe, da möchte
ich eigentlich ausschalten, weil
es grauenhaft ist in meinen Ohren.
Das unterschätzen tatsächlich nach
wie vor viele Unternehmen, was
eine Mikrosekunde auslösen kann in
deinem Trommelfeld.
Mikrosekunde auslösen kann in
deinem Trommelfeld.
Es gibt auch Untersuchungen, lange
Zeit ist man da beim Radio so
davon ausgegangen zum Beispiel,
dass man eine Frauenstimme nicht
in der Früh hören möchte, weshalb
es halt sehr viele Morning -Hosts
männlicher Natur mittlerweile
macht Ö3 den Weg, dass sie
zumindest das Doppelgespann halt
haben und ab und an.
Auch Frauen dann wieder in der
Früh sind, aber für das männliche
Ohr ist die Frauenstimme nicht so
angenehm, hat man lange Zeit
gesagt.
Vielleicht hat sich hier auch
wieder einiges geändert.
Aber so viel zu dem Thema, welche
Wichtigkeit hat die Stimme.
Eine sehr hohe und das in wenigen
Sekunden.
Warum?
Weil du ja auch im persönlichen
Gespräch in wenigen Sekunden
entscheidest, sagt er das jetzt
lieb zu mir?
Oder böse.
Und ich kann auf verschiedene
Arten sagen, scheiße.
Und jeder wird sagen, er hat
scheiße gesagt, du süß.
Ey, scheiße.
Und jeder denkt sich, was ist denn
jetzt los?
Also der Ton macht die Musik und
das entscheidet sich in Bucht ein.
Also ist die Stimme dann doch
wieder wichtig.
Bleiben wir dabei einmal
zumindest.
Wenn man sie verwendet, muss man
sie richtig überlegen.
Wenn man sie Jetzt ist ein Wort
schon am Anfang gefallen, was in
unserem Podcast auch immer wieder
daherkommt, das ist das Thema KI.
Zumindest habe ich das Gefühl
bekommen, erste Radiosports
gehört, die mit einer KI -Stimme
gemacht worden sind, wo ich mir
dann gedacht habe, okay, wenn ich
etwas unemotional transportieren
möchte, dann kann ich das da
irgendetwas Positives bei mir
erzeugt.
Wie ist das bei dir oder aus
deiner Erfahrung heraus?
wirklich damit machen.
Aber es hat keine Sympathie oder
Wird uns die KI -Stimme in Zukunft
nur noch zum Hören bringen?
Wird die irgendwann so emotional
werden, dass sie dann nicht mehr
zu unterscheiden ist?
Das Nachbauen von Stimmen ist ja
jetzt schon gang und gäbe.
Es gibt ja verschiedenste Artikel,
die sagen, Die Stimme von Bruce
Willis wird jetzt auch
nachgestellt, weil er selber
leider nicht mehr drehen kann.
Wie ist das Thema KI und Stimme in
deinem beruflichen Leben und wo
siehst du da den aktuellen Weg und
wo geht die Reise hin?
Es ist mehr als präsent.
Also sowohl beim Fernsehen gibt es
immer wieder Versuche, die KI
einzusetzen.
Der große Vorteil oder die
Existenzberechtigung für Sprecher,
dass die KI sich erschwert.
tut mit gewissen Eigennamen, also
wenn man jetzt sagt, die V heißt
Swoboda und nicht Swoboda, da tut
man sich schwer, die KI zu bomben.
Du betonest das dann jetzt einmal.
Der nächste Punkt ist, dass du als
Speicher wesentlich flotter bist
nach wie vor in der spontanen
Klangfarbe, Betonung.
wesentlich schneller, als wenn ich
das immer pompten muss.
Also sicherlich gibt es auch
Beispiele, wo die KI einen
Sprecher unglaublich alt aussehen
lässt, weil sie, wenn ich jetzt
habe, ein allgemeines Produkt,
sagen wir mal, es wäre ein
Waldviertler -Limonadenhersteller,
bin noch in meinen
Anfangsschritten als Unternehmen.
möchte aber trotzdem schon und ich
halte den Spot mit, ich habe Soda,
ich habe Zitrone drinnen und ich
bin erfrischend, werde ich einen
guten Spot zusammenbekommen.
Wenn ich jetzt das Waldviertler
Naturhotel bin und habe aber
irgendwelche Wanderwege und
irgendwelche besonderen
Kneippkuren, die von Namen her
schwierig sind, werde ich das
wahrscheinlich nicht so leicht
schaffen.
Mit der KI -Stichwort eben
Betonung.
Auch da glaube ich, wofür verwende
ich es?
verwende ich es?
Aber kann eine KI -Stimme
Authentizität erzeugen und
Wiedererkennung?
Aktuell glaube ich nicht immer.
Aber nehmen wir die KI -Gesangli,
da kenne ich manchmal wenig
Unterschied.
Im Gegenteil, ich bin manchmal
paff erstaunt, wie perfekt das
ist.
Also daran erkennst du es noch
eher, wie toll das gesungen ist,
wie kompakt das ist von der Stimme
her, wie jeder Ton sitzt.
Und unglaublich, was da erzeugt
werden kann, das finde ich
grandios.
Und genauso gute Sprechbeispiele
gibt es, auch wenn es um das
gesprochene Wort geht und nicht um
das gesungene Wort.
es um das gesprochene Wort geht
und nicht um das gesungene Wort.
Ob es dann für 50 Minuten TV
-Dokumentation schon reicht, weiß
ich nicht.
Ich habe gehört, Entschuldigung,
noch ganz kurz, dass es auch
Radiosender gibt, die mit
Moderationen probieren,
Moderationen probieren, die mit
Wetter probieren.
Da fände ich es, oder was auch
immer, Verkehrsfunk.
Fände ich auch ZB ein gutes Tool,
vielleicht sogar, so fern sie die
KI, alle Straßennamen richtig aus.
sprechen kann, aber nehmen wir
jetzt einmal den Fall,
Polizeimeldung kommt, die KI in
der Sekunde wertet sie aus und ist
schon fertig zum Sprechen, da
vergehen zwei Sekunden, während
der echte Redakteur, der
Leibhaftige, zuerst einmal das
durchlesen muss, die fünf Zeilen,
dann muss ein Studio gehen, dann
wird einmal das, also da ist die
KI definitiv schneller.
Plus die KI hätte sogar noch die
Chance, das mit dem Wetter zu
kombinieren und sagen übrigens,
dort regional sagt mir gerade
Messstelle 3259 für es regnet,
passen sie jetzt auch auf, wenn
sie aus der Tunnelausfahrt
rauskommen.
Auf der anderen Seite regnet es
nämlich und auf der anderen Seite
scheint die Sonne.
Also das ist schon etwas, wo ich
mir denke, da macht die KI
durchaus Sinn und wenn sie gut und
vernünftig spricht, wäre das sogar
beim Autofahren und zum Thema
Sicherheit ein entscheidender
Faktor, der, ja, wo man dann
überlegen kann, okay, wozu der
Mensch?
Da brauche ich aber auch keine
Emotion.
Wollte ich gerade sagen, weil das
ist, da geht es um Sachlich.
Also wenn ich jetzt meinen
Morgenmoderator habe oder eben
meine Marke.
wenn und mir da etwas aufgebaut
habe, würde ich sehr wohl noch am
Menschen festhalten.
Gleichzeitig habe ich aber auch
wieder gelesen, das, was in
Zukunft im Internet rumschwirren
wird an Content, wird nur noch zu
einem Bruchteil humanoider Natur
sein.
Also im Gegenteil, die, die noch
selbst Content kreieren, bekommen
quasi das arme Güte segelt auf,
damit man den
Menschlichkeitsfaktor hier noch
betonen kann, weil es sich
komplett umdreht.
Und für mich ist das teilweise
auch noch immer eine nicht
vorstellbare Welt.
Auf der anderen Seite, wenn ich
nur mit dem groß geworden bin und
mir dann schon schwer tue, ist das
jetzt.
ein echter Mensch oder eben eine
Computerstimme, vermischt sich das
ja immer mehr und ich lege dann
vermutlich auch gar keinen Wert
mehr so drauf, weil ich es gar
nicht anders kenne.
Da würde ich jetzt ein bisschen
einhaken, weil du hast was ganz
Wichtiges gesagt bei der
Gesangsstimme.
Nachdem ich im Nebenberuf von
einem Musikproduzent bin und auch
diese technische Ebene da sehr,
sehr gut kenne, Dass dir das
sozusagen gefällt, hat weniger mit
der KI als Stimme zu tun, sondern
mit der Art, wie seit ungefähr
zehn Jahren Musik produziert wird.
Nämlich heutzutage geht es nicht
mehr ohne Autotune, ohne Melodyne.
auf eine ganz bestimmte
langweilige Art, möchte ich einmal
Das sind Dinge, die die Stimme so
verbiegen, dass sie perfekt klingt
dazu sagen.
Und das ist für die KI natürlich
leicht, das sozusagen nachzubauen,
weil da sind wir auf dieser
Sprecherebene.
Ich setze eine relativ teure
Software ein, weil ich manche
Podcasts mit KI -Stimmen mache,
weil dieses Thema Sprecher, vor
allem wenn es Änderungen gibt bei
der Freigabe, wenn Dinge noch
umgeworfen werden müssen, war das
früher immer eine relativ komplexe
Geschichte, weil ich musste dann
den Sprecher noch einmal.
womöglich ins Studio holen lassen
oder das mühsam zusammenschneiden,
was ja mit der Tonalität dann
nicht immer unbedingt passt, weil
man kann ein Wort, wenn es am Ende
steht, muss man das anders
aussprechen, als wenn es vor einem
Beistrich steht oder so.
Das war früher eine ziemlich
zeitaufwendige Geschichte.
Die Kunden sind nicht mehr bereit,
das zu zahlen, das muss ich ganz
ehrlich sagen.
Also die wenigsten, es gibt noch
welche, aber...
Dann bin ich halt sehr früh,
nämlich seit vier Jahren arbeite
ich mit der relativ teuren
Software.
Und ich muss jetzt dazu sagen, am
Anfang, naja, war ich nicht sehr
begeistert, weil da habe ich das
Problem gehabt mit den Eigennamen,
mit den englischen Namen, wenn ich
eine Sprache gehabt habe.
Mittlerweile hat diese
Sprecherbibliothek, ist riesig,
die hat mittlerweile über 1500
Sprecher in weiß ich wie vielen
Sprachen mittlerweile.
Also ich kriege drei
Moderatorinnen auf
Schweizerdeutsch.
Ich kriege einige österreichische
Stimmen, die diesen Tonfall
sozusagen imitieren.
Und ich kann mittlerweile über so
ein Pfeil, das ich mir angelegt
habe, das, was du gesagt hast mit
dem Swoboda oder Swoboda, das kann
ich mittlerweile relativ gut
steht kann, wird das auch
ausgesprochen.
machen.
Und wenn ein englisches Wort da
Da hat sich wahnsinnig viel getan
in diesen vier Jahren, seit ich
mit dieser Software arbeite.
Jetzt muss man dazu sagen, die ist
nicht ganz billig, aber man kommt
da immer hin.
Aber die Geschichte ist meiner
Meinung nach eine andere.
Nämlich das merkt man so wieder in
der Musik, es geht plötzlich
wieder um das Unperfekte.
Wenn man die 70er Jahre
Musikaufnahmen analysiert, dann
stellt man fest, Also das ist ganz
weit weg von Perfektion, aber
genau das macht diesen Charme aus.
Und da sind wir bei dir, Peter,
dieses Thema Authentischsein.
Und wir wissen aus den ersten
Untersuchungen, dass die Leute
eigentlich keine KI wollen.
Wenn sie merken, es ist KI, dann
machen sie zu.
Hat sich vielleicht in der Werbung
noch nicht herumgesprochen, aber
es gibt auch ganz viele YouTuber,
die sich mit diesem Phänomen
auseinandersetzen.
Und man kann natürlich bei denen
auch so Avatare bestellen, die
dann so Videos machen.
Aber in Wahrheit, dieses
Unperfekte, das merkt man bei den
wirklich erfolgreichen YouTubern,
die haben immer so etwas leicht
Unperfektes mit drinnen, auch bei
den Schnitten.
Aber ich gebe dir recht, der Weg
dahin, den sind wir jetzt gerade
am Bestreiten und ich glaube, dass
das Thema Authentizität da eine
ganz wichtige Rolle spielt und
spielen wird.
Und ich glaube, da wird es eine
Revival und eine Renaissance
geben.
Grundsätzlich würde ich mir das
wünschen.
dass man da sich auch wieder
besinnt und sagt, da sich auch
wieder besinnt und sagt, okay, wir
haben jetzt das Thema KI
ausprobiert, was für gewisses hat
seine Existenzberechtigung.
Was mich als Menschen aber
beglückt und wo ich mich
angesprochen fühle, ist noch immer
der echte Mensch.
Gleichzeitig glaube ich, dass die
KI auch da reifen wird, der
Aussprache nachgeschärft wird und
Verbesserungen gibt, dass die KI
auch in Zukunft mehr Emotion dann
da oder dort noch in die Stimme
legen kann, ist ja auch insofern
wichtig, weil wenn ich jetzt einen
Raubutter habe, der mich in einer
wichtigen Sekunde berührt und der
noch irgendwie ein liebes Wort
dazu sagt, dass das in der
richtigen Klangfarbe ist, also
allein schon von dem her ist es
wichtig.
Beziehungsweise wird es ein Weg
sein, dass diese Firmen Stimmen an
Authentizität gewinnen und
Emotionen wecken?
Ich bin der festen Überzeugung,
dass Stimme definitiv noch für
Emotionen und für Marke stehen
kann.
Es ist halt so wie bei vielen
anderen Sachen.
Es ist Social Media gekommen.
Alle haben gesagt, Social Media
wird alles andere ablösen.
Ja, es hat einen Shift gegeben,
aber es ist noch immer da.
Sie haben gesagt, das Radio wird
abgeschafft, es wird nur noch
gestreamt, ist auch nicht
passiert.
KI ist gekommen und zu bleiben,
soweit, glaube ich, sind wir uns
einig.
Aber ich glaube, dass wenn du
wirklich auf deine Marke Wert
legen willst, glaube ich, dass
eine Stimme, so wie eine
gesamtheitliche Betrachtung von
allen Sachen machst, du kannst
einen TV -Spot nicht durch Stimme
retten.
Du kannst aber auch, eine Stimme
kann auch einen TV -Spot nicht
retten, wenn die Emotion nicht
passiert.
Also ich glaube, dass die
Marketing -Grundregeln sich nicht
verändert haben.
Du musst alles betrachten und
darum glaube ich, die Stimme als
Marke weiterhin für jemanden,
jemanden, der es gut machen will,
ein wichtiger Punkt sein wird.
Definitiv, ob es vom Menschen
kommt oder von der Maschine, da
möchte ich dann das Fragezeichen
dahinter setzen.
Schauen wir mal, lassen wir uns
überraschen.
Ich glaube, es lässt sich von
selbst beantworten, weil wenn wir
jetzt nur, nehmen wir... keine
Ahnung, irgendein
Bildbearbeitungsprogramm.
Da haben wir früher, weiß nicht,
900 Farben zur Auswahl gehabt.
Heute hast du eine, weiß nicht,
was Gott war für Möglichkeiten, wo
man früher auch nicht gedacht hat,
hätte das wäre möglich.
Und man wird weniger erkennen, ob
es von Menschen ist oder gar bei
einem Werbespot, ob es von
Menschen ist oder von der
Maschine.
Ich glaube, da, wo ich sage, ich
möchte unterhalten werden im Sinne
von ein Kabarett, Ein Sänger, weil
ich kann ja nicht mich in den
Konzertsaal begeben und möchte
jetzt den Act live sehen, aber von
einem KI -Act, ja, können wir nur
noch Hologame machen oder
irgendeine Lesershow oder bunte
Lamperl anschauen.
Wenn Unternehmen jetzt sagen, oder
wenn du einen einzigen Rat geben
dürftest oder müsstest, wie
Unternehmen ihre Marke hörbar und
unsverwechselbar machen können.
Was würdest du dafür einen Rat
geben?
An was sollen sie unbedingt
denken?
Wichtig ist, dass die Marke, das
Produkt, die Zielgruppe und das
Medium im Einklang sind und die
Stimme, die ich dazu verwende.
Plus, wenn ich mich für einen Weg
entscheide, an dem auch einmal
länger dranbleiben und damit meine
ich zumindest einmal über fünf
Jahre.
Weil alles andere ist oft
verschleudertes Geld.
Man hat bei der Werbung sowieso
selten gewusst, welcher der
richtige und welcher der falsche
Euro war.
50 % waren falsch, % waren falsch,
noch welche.
Also heute kann man es ein
bisschen besser messen.
heute kann man es ein bisschen
besser messen.
Aber auch nur, wenn dann gleich
digital eingekauft wird.
Wenn man in den Supermarkt geht
und sich dann entscheidet zwischen
Toast A und Toast B. Lässt sich
das schon wieder nicht mehr
genauso nachvollziehen?
Hat jetzt der Werbe -Euro -Tut
gefuchtet oder nicht?
Das sind so für mich die
wichtigsten Sachen.
Sachen.
Und natürlich noch einmal dieses
Thema, was macht der Mitbewerb?
Die gewisse Sameness -Falle, wenn
alle Bierwerber oder
Bierhersteller plötzlich eine
Faultstimme nehmen würden, macht
es auch keinen Sinn.
Also auch da muss ich einen
Gegenpunkt setzen.
Was ja zum Abschluss wieder dafür
sprechen würde, wieder dafür
sprechen würde, dich zu engagieren
und nicht eine KI -Stimme, die ja
nur eine Kopiermaschine ist, wie
der Thomas so richtig immer wieder
sagt, und ich ja dann meinen USB
eigentlich nicht herausheben kann.
Natürlich, da spreche ich für alle
Speicher und bitte nehmt, solange
es geht, an Menschen.
Gibt es ihm den einen Euro mehr,
den der kostet hat?
Heute haben wir eine ziemlich
ausführliche Diskussion gehabt.
Ich habe mich ziemlich zu Wort
gemeldet, aber es ist, liebe
Hörerinnen und Hörer, hat auch
viel damit zu tun, dass das so
mein ganzes Leben lang verfolgt,
das Thema Hören, das Thema Stimme
und natürlich auch alles, was so
mit der Technik im Bereich Stimme,
Musik und so weiter zu tun hat.
Deshalb habe ich mir auch dieses
Studio sozusagen zugelegt.
Auf jeden Fall haben wir so
einiges mitgekriegt.
Also ich habe das faszinierend
gefunden, diesen Einstieg über das
Glück des Privatradios und den Weg
vorher über die Wiener
Sängerknaben.
Es zeigt uns, dass die
ausgebildete Stimme schon was
bewirkt.
Dann haben wir aber gehört,
sozusagen im ersten Teil, wir
haben uns dann... auf was anderes
geeinigt am Schluss, aber so das
Sprechen hat er als
Nebensächlichkeit mittlerweile,
wird es eher bewertender Erich.
Je nach Medium.
Je nach Medium, ja, ja, gerne.
Und das würde mir nämlich zum
Zweiten...
Also beim Fernsehen sehr wohl,
Also beim Fernsehen sehr wohl,
quasi sehr wichtig, radio
-naturgemäß auch.
Da, wo ich Waagezeichen dahinter
stelle, ist halt das Social Media.
Ich habe das bei mir so
aufgeschrieben, bei so
aufgeschrieben, die Medien werden
heute anders genützt.
Und deshalb muss das auch anders
sein, weil das stimmt mit dieser 0
,8 oder 0 ,5 Sekunden
Aufmerksamkeitsspanne.
Darum ist dann auch gegangen,
spielt natürlich dieses Thema
Stimme eine ganz andere Rolle.
Wobei, zur Verteidigung des Hörens
muss man dazu sagen, wenn wir
Stimmen gewohnt sind.
oder Erwartungshaltungen gegen
Stimmen haben, dann sind wir ganz
schnell da, nämlich schneller als
mit dem Sehen.
Darüber muss man sich im Klaren
sein und das wird dann wieder für
diese Aussage, die wir am Schluss
gehört haben, sprechen.
Man soll die Stimme lange
einsetzen, damit die Leute das
lernen.
Das hat schon was mit dem Lernen
zu tun.
Dann habe ich da aufgeschrieben,
die Stimme weckt nach wie vor ganz
viele Emotionen.
Das kann man als Bestandteil einer
Marke sehr, sehr gut nützen.
Also ich glaube, da sind wir uns
alle einig.
Dann habe ich gelernt, dass die
Austrifizierung im Bereich der
Werbung, so wie man das früher
gehabt hat, also sprich vom
deutschen Sprecher, der sozusagen
nicht zu Österreich gepasst hat,
dass das mittlerweile ausgestorben
ist oder keine Rolle mehr spielt.
Dann haben wir eine
interessante...
Eine Sache zum Thema Auswahl von
Stimmen gehört, da gibt es ganz,
ganz viele Kriterien.
Aber schlussendlich, es zählt die
Emotionalität der Stimme.
Und die muss man in Einklang
setzen mit dem, was man erreichen
will.
Also sozusagen dieses Thema Ziel.
Und dann haben wir natürlich sehr
viel über dieses Thema KI und
Sprecher, Sprecherin gehört.
Und ja, nachdem das so ein
bisschen mein mit ihr ist, bin ich
noch der Meinung, dass der Peter
gesagt hat, auch wenn es teurer
ist, lieber mit echten Menschen
als mit der KI, weil im Endeffekt
so viel billiger wird es da nicht,
wenn ich es wirklich gut machen
will, auch mit diesen wirklich
guten Stimmen, die mittlerweile
vor allem in Englisch zur
Verfügung stehen.
Also auf Englisch würde mich
trauen, eine Dokumentation mit
diesen wirklich high -end Stimmen
zu machen, die zur Verfügung
stehen, die sehr emotional werden
können, auch ganz viele
Statierungen haben.
Das fehlt zum Beispiel in meiner
Software auf der deutschen
Aber es wird nur eine Frage der
Zeit sein, glaube ich.
Sprache.
Noch.
Es ist ein sehr wichtiger Punkt,
den du noch angesprochen hast.
Also hier appelliere ich auch an
die Kunden, dass ab und an dringt
es ja auch schon an mein Ohr.
Naja, Steirach, da braucht man ja
nur noch aufs Knopf drücken, so
lange kann er das nicht.
Es stimmt schon, ja.
Auch mir fallen auf Facebook auf,
aha, keine Ahnung, Hundetrainer,
die jetzt plötzlich einen neuen
Auftritt haben.
Wobei, Alles schaut auch da
ähnlich aus.
Also vom Bild, vom Hund, die
Schriften, das ist alles sehr wie
aus einer Maschine eben.
Der Pompt macht es und genau der
erfordert dann letzten Endes
wieder Zeit, damit du zu einem
besseren, einzigartigen oder einem
Ergebnis kommst innerhalb deiner
CD -Vorgaben.
Also Corporate Design Vorgaben.
Und das ist nicht immer nur ein
Knopfdruck.
Ja, zum Spaß, bitte das eigene
Bild hochladen und zeige mich als
Jolly Joker.
Ja, geht sehr flott und ich bin
auch gleich einmal mit dem
Ergebnis zufrieden, nur für eine
Makel, für das, wenn ich etwas
kommunizieren möchte und das
stringent, dauert es schon länger
als gedacht und da fließen viele
Minuten oder Stunden gar.
hinein und mitunter mehr, als wenn
ich es gleich selber gemacht
hätte.
Ja, dann bleibt mir nur noch
übrig, mich zu bedanken bei Ihnen,
liebe Hörerinnen und Hörer.
Heute wieder fürs lange
Durchhalten.
Ich hoffe, es war für Sie
spannend.
Wir haben wirklich einen Exkurs
gemacht, der wahrscheinlich auch
im Marketing vielen nicht bewusst
ist.
Ich bin deshalb Ich bin persönlich
froh um diese Sendung und das
Ergebnis dieser Sendung.
Deshalb bedanke ich mich als
erstes beim Erich Steirer fürs
Kommen.
Vielen Dank und vielen Dank für
die durchaus ambivalente
Betrachtung dieses Thema Stimme,
Marke, Sprecher und Emotion.
Ich glaube aber noch immer, dass
wir einen Punkt ausgelassen haben.
Also zum Thema Marke.
Wir haben sehr viel über das Thema
Makel gesprochen, aber wo die
Stimme zum Beispiel besonders auch
wichtig ist, ist jetzt nicht nur
so sehr, weil wir jetzt immer
gesprochen haben über Fernsehen,
über Social Media.
Wie ist es, wenn ich zum Beispiel
bei einem Hotel anrufe und dort
mein Zimmer reserviere und einem
guten 5 -Stern, vielleicht auch 4
-Stern -Haus habe ich dort die
nette Dame, die mich in ihrem
gelernten Duktus begrüßt mit ihrem
Lokalkolorit.
Eine schöne Stimme oder eine
einheitliche Klangfarbe des
Unternehmens ist auch im
Mitarbeiterbereich, des
Unternehmens ist auch im
Mitarbeiterbereich, nicht nur im
Werbebereich besonders wichtig und
auch heute noch besonders wichtig,
weil es ist wie nach Hause kommen.
Wenn ich dort aufgenommen werde
und ich sage, Herr Steiner, schön,
dass Sie anrufen, wann möchten Sie
kommen?
Also auch da ist die Stimme sehr
evident oder besonders wichtig für
das Unternehmen.
Aber halt auch, welcher Bereich
ist es, wenn ich jetzt der
Limonadenhersteller bin, wo kaum
jemand anruft, ist es nicht so
wichtig.
Wenn ich aber ein Modell bin, ist
es auch da wichtig, wer hebt ab,
ab, was sagt der und welche Stimme
hat diese Person.
Aber ich glaube, die
Zusammenfassung zeigt und die
Zwischenrufe, dass man eigentlich
nie fertig ist mit dem ganzen
Thema.
Weil es sehr weit spannend ist
auch Thema Marketing und Stimme.
Also es endet jetzt nicht nur für
mich im Werbebereich, Stimme.
Also also klassischen Werbebereich
jetzt beim Werbemittel.
Und ab und an haben wir es ja
tatsächlich noch zum Glück mit
Menschen zu tun.
Zum Glück.
Jetzt muss ich mich noch bedanken
beim Peter Rosenkranz.
Der, wie immer, und das zeigt, er
hat ein gutes Händchen für unsere
Gäste und wir haben ihm im Vorfeld
gesagt, eigentlich könnten wir
jede Woche eine Sendung machen,
weil das Thema ist spannend, auch
wenn es nur Marketing ist, aber
man kann sich, es hat ganz, ganz
viele Aspekte.
Das hat man gerade in den letzten
Sendungen gesehen.
Wenn man sich aber auch das
anschaut, von Geo bis zu
Immobilienmarketing und auch wenn
die Dinge, die Grundregeln, So wie
der Philipp Hauptner am Anfang des
Sommers oder so Mitte des Sommers
gesagt hat, die Instrumente sind
die gleichen, aber die Musik ist
die andere, die da rauskommt.
Und das darf man beim Marketing
eben nicht vergessen.
Also lieber Peter, vielen Dank und
wieder einmal vielen Dank für den
spannenden Gast heute.
Danke fürs Zuhören und danke fürs
Kommen, Erich.
Danke auch nochmals.
Ja, und dann bleibt mir nur noch
übrig, mich bei Ihnen zu bedanken,
liebe Hörerinnen und Hörer.
Mein Name ist Thomas Nasswetter
und ich wünsche Ihnen wie immer
eine schöne Zeit, machen Sie es
gut und bleiben Sie uns gewogen.
Peter Rosenkranz
00:00:26
Thomas Nasswetter
00:00:47
Peter Rosenkranz
00:00:50
Erich Steyrer
00:01:46
Peter Rosenkranz
00:03:33
Erich Steyrer
00:03:41
Peter Rosenkranz
00:04:37
Erich Steyrer
00:04:42
Peter Rosenkranz
00:04:43
Erich Steyrer
00:04:52
Thomas Nasswetter
00:05:33
Erich Steyrer
00:06:06
Peter Rosenkranz
00:07:30
Erich Steyrer
00:07:57
Thomas Nasswetter
00:09:48
Erich Steyrer
00:11:34
Thomas Nasswetter
00:11:43
Erich Steyrer
00:12:14
Peter Rosenkranz
00:13:35
Erich Steyrer
00:14:29
Peter Rosenkranz
00:15:49
Erich Steyrer
00:16:35
Peter Rosenkranz
00:17:43
Erich Steyrer
00:17:47
Thomas Nasswetter
00:18:12
Erich Steyrer
00:18:17
Thomas Nasswetter
00:18:47
Erich Steyrer
00:19:46
Thomas Nasswetter
00:20:26
Erich Steyrer
00:20:52
Thomas Nasswetter
00:20:52
Erich Steyrer
00:21:34
Peter Rosenkranz
00:22:28
Erich Steyrer
00:23:28
Peter Rosenkranz
00:24:00
Erich Steyrer
00:24:43
Peter Rosenkranz
00:27:06
UNKNOWN
00:27:06
Peter Rosenkranz
00:27:22
Erich Steyrer
00:28:02
Peter Rosenkranz
00:28:12
Erich Steyrer
00:28:51
Peter Rosenkranz
00:30:06
Erich Steyrer
00:30:24
Thomas Nasswetter
00:32:07
Erich Steyrer
00:32:09
Peter Rosenkranz
00:32:16
Erich Steyrer
00:33:29
Peter Rosenkranz
00:35:21
Erich Steyrer
00:35:33
Peter Rosenkranz
00:38:07
Erich Steyrer
00:38:13
Thomas Nasswetter
00:39:14
Erich Steyrer
00:43:10
Peter Rosenkranz
00:44:21
Erich Steyrer
00:45:17
Peter Rosenkranz
00:45:26
Erich Steyrer
00:45:26
Peter Rosenkranz
00:46:23
Erich Steyrer
00:46:43
Peter Rosenkranz
00:47:08
Erich Steyrer
00:47:09
Thomas Nasswetter
00:47:30
Erich Steyrer
00:47:36
Peter Rosenkranz
00:47:56
Erich Steyrer
00:48:10
Thomas Nasswetter
00:48:26
Erich Steyrer
00:49:36
Thomas Nasswetter
00:49:45
Erich Steyrer
00:52:09