„Es geht um die guten Pool-Bewohner“
Zu Gast im UNCRIPTED Studio ist Marion Hanek, Geschäftsführerin der Biotop P&P International GmbH
17.04.2026 45 min
Zusammenfassung & Show Notes
Folge 65: Biologisch Baden ohne Chemie – Marion Hanek von Biotop im Interview
Seit 40 Jahren entwickelt ein österreichisches Unternehmen Filtertechnik für biologische Schwimmbäder, und die wenigsten wissen davon. Marion Hanek, Geschäftsführerin von Biotop, erklärt im Gespräch mit Peter Rosenkranz, Willy Steindl und Thomas Nasswetter, warum natürliches Baden ohne Chlor nicht nur möglich, sondern überzeugend besser ist.
Das Konzept ist so einfach wie faszinierend: Lebendes Wasser, gepflegt durch nützliche Organismen, ersetzt jede Chemie vollständig. Das Wasser kann theoretisch dreißig Jahre halten, ohne komplett gewechselt zu werden. Doch trotz dieser Vorteile hält Biotop gerade einmal drei bis fünf Prozent Marktanteil gegenüber der etablierten Chlor-Lobby.
Warum tut sich ein so überzeugend nachhaltiges Produkt so schwer auf dem Markt?
Das Unternehmen mit rund 35 Mitarbeitern in Weidling arbeitet mit 90 Partnern weltweit zusammen. Am Standort Klosterneuburg Weidling präsentiert man fünf Schauanlagen, damit Kunden die Möglichkeiten hautnah erleben können, bevor sie sich entscheiden.
Das Unternehmen mit rund 35 Mitarbeitern in Weidling arbeitet mit 90 Partnern weltweit zusammen. Am Standort Klosterneuburg Weidling präsentiert man fünf Schauanlagen, damit Kunden die Möglichkeiten hautnah erleben können, bevor sie sich entscheiden.
Wer Nachhaltigkeit nicht nur predigt, sondern tatsächlich im eigenen Gartenpool leben möchte, sollte diese Folge unbedingt hören.
Zur Person:
Marion Hanek ist diplomierte Landschaftsplanerin und Geschäftsführerin der Biotop P&P International GmbH sowie der Biotop Wassergestaltung T&P GmbH. Mit über 25 Jahren Erfahrung in Planung, Bau und Management – insbesondere im Bereich Naturpools und Schwimmteiche – verbindet sie fundiertes Fachwissen mit unternehmerischem Weitblick. Sie steht für kreative Lösungen, starke Kundenorientierung und erfolgreiche Unternehmensführung in der nachhaltigen Wassergestaltung.
Wir freuen uns wie immer über eine Bewertung auf Apple oder Spotify. Anregungen und Fragen bitte an: contact@uncripted.com
UNCRIPTED Hosts:
- Peter Rosenkranz: CEO & Founder von media4more
- Willy Steindl: CEO & Founder von re.think Consulting
Moderation und Produktion:
- Thomas Nasswetter von planet-podcast.com
Transkript
Wir haben halt einen gänzlich
anderen Ansatz.
Das heißt, ich schwimme nicht in
einer Chemikalie, ich schwimme in
natürlichem Wasser.
Ich genieße dieses, können wir es
Bergsee -Feeling nennen
vielleicht.
Willkommen zur Folge Nummer 65 von
Uncrypted, dem Marketing -Podcast.
Mein Name ist Peter Rosenkranz von
Media4More.
Und heute wieder mit mir im Studio
mein lieber Co -host Willi Steindl
von Resync Consulting.
Hallo Willi.
Servus Peter.
Hallo lieber Podcast.
Hallo Thomas.
Und alle Zuhörerinnen und Zuhörer.
Genau.
Und natürlich brauchen wir einen
guten Moderator und den besten
Produzenten.
Thomas Nasswetter von Planet
Podcast.
Hallo Thomas.
Hallo, grüß Gott und herzlich
willkommen.
Und natürlich herzlich willkommen,
Gast.
Hallo Marion bei Uncrypted.
Ja, hallo.
Vielen Dank für die Einladung.
Ich bin schon sehr gespannt, was
mich da heute erwartet.
Marion Haneck ist diplomierte
Landschaftsplanerin und
Geschäftsführerin der Biotop T &P
International GmbH sowie der
Biotop Wassergestaltung T &P GmbH.
Mit über 25 Jahren Erfahrung in
Planung, Bau und Management,
insbesondere im Bereich Naturpools
und Schwimmteiche, verbindet sie
fundiertes Fachwissen mit
unternehmerischem Weitblick.
Sie steht für kreative Lösungen,
starke Kundenorientierung und
erfolgreiche Unternehmungsführung
in der nachhaltigen
Wassergestaltung.
Noch einmal willkommen, Marion.
Freut uns, dass du da bist.
Fangen wir damit an.
Vielleicht kennen nicht alle
Biotop.
Was macht ihr?
Wofür steht ihr?
Das ist eine sehr gute Frage.
Biotop ist eine Firma mit Sitz in
Kloster Neuburg -Weidling.
Uns gibt es seit 40 Jahren.
Und wir produzieren und erfinden
Filtertechnik für biologische
Badeanlagen.
Okay, das heißt Naturpools, kann
man das irgendwie so sagen als
Laiebegriff?
Ja, man kann Naturpool dazu sagen,
man könnte auch Biopool dazu
sagen.
Die Technik ist auch anwendbar auf
Schwimmdeiche im hochwertigeren
Segment, wenn die Anforderungen
eine Top -Wasserqualität oder
Ähnliches sind.
Man könnte es auch verwenden im
Bereich der Zieranlagen,
Spiegelteiche, ähnliches.
Also es ist sehr breit gefächert
vom Anwendungsgebiet her und von
den Einsatzmöglichkeiten.
Jetzt hast du es ein bisschen
schon gesagt, es sei sehr breit
aufgestellt, wo man das Ganze
anwenden kann.
Das heißt, es ist vielleicht auch
ein bisschen
erklärungsbedürftiger.
Wie schafft sie das in der
Kommunikation?
Um gleich ein bisschen mit
Marketing einzusteigen, ein
bisschen direkter.
Wie schafft sie das in der
Kommunikation?
die Kunden abzuholen oder auch
emotional zu binden und zu
überzeugen.
Also wie geht es dir an diese
Themen heran?
einzusteigen, Das ist wirklich
nicht so einfach.
Aber inzwischen gibt es eben auch
Einfach aufgrund dessen, dass der
biologische Pool in Österreich im
Dachraum noch nicht wirklich
angekommen ist in der breiten
Masse.
Viele glauben, es geht nur Chlor
oder Salz.
die biologische Möglichkeit.
Ich kann biologische Pools genauso
ausstatten und bauen wie
herkömmliche Pools.
All diese Möglichkeiten stehen
einem offen.
Und hier müssen wir ansetzen.
Allerdings ist es für uns als
Einzelfirma etwas schwierig, hier
gegen, sage ich mal, die Chlor
-Lobby ein bisschen anzukommen,
die ja doch deutlich mehr
Vertreter hat.
Das heißt, kannst du vielleicht
den Unterschied erklären, was
macht euch aus im Vergleich zu den
Chlor -Produkten dann?
Also warum sollte jemand zu euch
kommen?
Einfach die Idee der
Nachhaltigkeit, die Idee des
Biologischen, des Ökologischen
steht bei uns im Vordergrund.
Im Gegensatz zu Chlor und Salz
töten wir nicht ab, sondern wir
arbeiten mit lebendigem Wasser,
wir fördern die Guten und die
verhindern, dass die Bösen
entstehen.
Also Algen, gefährliche Keime oder
Ähnliches.
Ist das dann weniger
wartungsintensiv?
Jeder, der einen Pool zu Hause
hat, man muss regelmäßig irgendwas
reinwerfen und schauen, dass das
Wasser nicht bricht und so weiter.
Ist das dann ein bisschen
einfacher auch für den
Endkonsumenten oder den User?
In der Beziehung wirklich.
Man hat weniger Aufwand im Sinne
der Wartung in chemischer Natur.
Das gibt es gar nicht.
Also ich muss mich nicht darum
kümmern, keinen pH -Wert messen,
ähnliches.
Rückspülen muss man auch bei uns
und natürlich den Poolroboter
fahren lassen.
Ich sage mal, der Unterschied oder
Nachteil des Biopools ist, dass
diese guten Wasserbewohner sich
nicht nur in unserer Filtertechnik
aufhalten, sondern die unangenehme
Angewohnheit haben, auch an den
Pooloberflächen sich anzuhaften.
Okay.
Und der Roboter putzt das
normalerweise weg, aber man könnte
vielleicht mal auch mit der Hand
in den Ecken ein bisschen
nachreinigen.
Okay, aber es ist nichts Böses.
Nein, absolut nicht.
Jeder Bergsee, Jeder Bergsee, die
alte Donau, der Wörthersee, die
sind voll von Kleinstlebewesen,
die die Wasserchemie und die
Wasserqualität eben
aufrechterhalten und für ein
ausgewogenes Badeerlebnis sorgen.
Und wir arbeiten mit absolut dem
gleichen Prinzip, nur sehr
komprimiert und sehr kompakt.
Eine Frage noch, bevor man, was
interessiert mich, kann man
bestehende Pools auch umrüsten?
Weil das ist ja auch immer wieder
so eine Frage.
Ich habe jetzt eine Chlor und eine
Filteranlage.
Kann man die auch quasi auf eure
Technik umrüsten?
Ja, das ist möglich.
Das geht sehr gut.
Ich bin hier jetzt allerdings
ehrlich, vielleicht spreche ich
ein bisschen gegen mein Geschäft.
Wenn es sehr neue Chloranlagen
sind, muss man es wirklich wollen,
also rein vom Kosten nutzen.
vom Da ich die komplette alte
Chloranlage meistens nicht
verwenden kann und gegen eine neue
austauschen muss und mit allen
Umbauarbeiten und so, die
vielleicht anstehen, bewegen wir
uns dann doch, sage ich mal, Das
Preissegment, das jetzt nicht mit
3 .000, 4 .000 Euro abgetan ist.
Ihr seid ja vielleicht das
Unternehmen, ihr seid ja nicht nur
in Österreich tätig, ihr seid sehr
international.
Wie kann man sich das vorstellen,
wie groß ist euer Team in der
Zentrale, in der Kommunikation?
Wie habt ihr euch organisiert
auch?
Die Firma Biotop International
sitzt in Weidling.
Wir haben ein Team mit rund 35
Leuten.
Davon ist die größte Mannschaft
die Produktion.
Also wir fertigen die
Filtertechnik auch am Standort
Kloster Neuburg -Weidling.
Und dann als nächstgrößere
Abteilung kommt schon unsere
Technikabteilung, die zuständig
ist für Forschung und Entwicklung,
für den technischen Support
unserer Partner.
Hier komme ich schon auf die
Partner zu sprechen.
Man könnte es am ehesten, es ist
eine Art Lizenzmodell, wie ein
Franchise verstehen.
Wir produzieren diese Technik.
Und ausschließlich lizenzierte,
von uns geschulte Partner dürfen
diese Technik einbauen und
verwenden.
Und dieses Partnernetz erstreckt
sich eigentlich bis nach
Australien.
Also kompletter europäischer Raum
bis nach Neuseeland, Australien,
auch England.
Wir haben da ziemlich breit
aufgestellte Firmen, meistens im
Garten -Landschaftsbaubereich.
Wie viele Partner habt ihr da?
Im Moment 90.
Okay.
Moment Okay, das Unternehmen gibt
es ja schon länger, also das habt
ihr nicht von einem Tag auf den
anderen quasi aufgebaut.
Und die Kommunikation selber,
macht sie die intern oder habt ihr
die ausgelagert oder wie geht es
da an die Themen heran?
Weil sie ja, wie gesagt, haben wir
schon gesagt, ist ja ein bisschen
erklärungsbedürftiger.
Ja, wir haben eigentlich gerade in
den letzten zwei Jahren unsere
Marketingabteilung aufgestockt auf
vier Leute.
Wir haben uns jetzt auch noch
Unterstützung geholt im grafischen
Bereich.
Im Social Media Bereich.
Und wir versuchen schon sehr
intensiv über Bespielung
verschiedenster Medien einfach das
Wissen um biologisches Baden zu
verbreiten.
Nicht nur in Österreich, auch in
Deutschland, in der Schweiz,
Belgien, Niederlande sind starke
Märkte.
England und, sage ich mal, über
verschiedene soziale Medien
versuchen wir diese Idee auch bis
in die weitesten Winkel dieser
Erde zu tragen.
Ist dann von der
Kommunikationsbotschaft her
Nachhaltigkeit im Vordergrund oder
ist es eher diese Exklusivität?
Was ist so die Kernbotschaft, die
ihr transportieren wollt nach
außen hin?
Definitiv das Thema der
Nachhaltigkeit, der
Umweltverträglichkeit, einfach des
biologisch lebendigen
Ökologischen.
Dass man nicht gegen die Natur
kämpfen muss, sondern man kann mit
ihr leben, man kann sie nutzen,
man kann ihre Vorteile.
gewinnbringend für sich selber
einsetzen.
Und da geht es ja dann, du hast
vorher von verschiedenen Kanälen
gesprochen, seid ihr noch in der
klassischen Kommunikation tätig,
seid ihr digital, wo habt ihr gute
Erfahrungen, braucht ihr
Printunterlagen für eure Partner,
was sind so die Kanäle, Social
Media ist vorher auch schon
gefallen, ein bisschen, was sind
so Marketingkanäle, die ihr
bedient oder die vielleicht nicht
mehr bedient, wo ihr gesagt habt,
das hat sich eigentlich nicht so.
kommunikativ ausgezahlt.
Ja, abgesehen jetzt von dem
Broadcast hier.
Natürlich alle klassischen Kanäle.
Wir haben eine sehr mehrsprachige
Homepage.
Wir haben natürlich Facebook,
Instagram.
Wir werden wahrscheinlich in Bälde
starten auch mit TikTok.
Die jüngere Generation kommt auch
schön langsam in ein Alter, wo
dieses Thema interessant wird.
Wir bieten natürlich
verschiedenste Printmedien an für
unsere Partner, sei es Kataloge,
Bildmaterial, Werbeflyer,
Unterlagen für Architekten.
Wir haben voriges Jahr ein Buch
herausgebracht, ein wunderschönes
Machwerk über die schönsten
Wasseranlagen der letzten 40
Jahre.
Das ist ganz wunderbar.
Und wir versuchen auch über
verschiedene Printmedien,
Aufmerksamkeit zu erregen, sei es
natürlich einerseits als
klassische Werbung, Printwerbung,
andererseits natürlich auch über
redaktionelle Beiträge.
Wir posten online bei uns auf der
Homepage über Insta.
Unsere Partner sind sehr hilfreich
im lokalen Marketing.
Diese sind teilweise aktiv im
Veranstalten von Firmenfeiern,
Tagen der offenen Tür, Poolmessen,
nehmen am Messenteil, laden Leute
zu ihnen ein.
Und wir versuchen hier das
komplette Partnernetzwerk mit
einzubeziehen in unsere
Marketingaktivitäten.
Das ist lustig, weil das ist die
letzte oder vorletzte Episode
Podcast.
Messe ist nicht tot, Messe ist
ganz wichtig und das kann man mir
bei euch sehr gut vorstellen.
Man, glaube ich, will das ja auch
einmal sehen, bevor man sich dazu
entscheidet, einen Dreamteich oder
einen Pool zu bauen.
Was gibt es und wie schaut das
dann aus?
Jetzt steht immer natürlich vor,
ihr seid dann auf einer Messe mit
einem Schwimmteich.
Also Messe -Dullen, die ganze
Außenfläche gehört euch.
Da geht jetzt die Fantasie durch
mit mir.
Wir nehmen immer an der Pool - und
Garten teil.
Ja genau, Ja genau, das ist der
Begriff.
Indoor, Indoor, also wir haben ein
kleines Showbecken, das wir dann
herzeigen, wir um auch dem
Besucher, der vorbeigeht, einfach
mal zu zeigen, hey, es gibt uns
und es funktioniert, sieh es dir
an.
Wir versuchen dann auch die Leute
zu uns an den Standort in Weidling
zu bringen.
Wir haben dort fünf Schauanlagen,
also unterschiedlichste Teiche und
Pools verschiedenster Macher,
Größe und Form, sodass ich der
Endkunde mal ein Bild davon machen
kann, was überhaupt möglich ist.
Und etliche unserer Partner haben
auch Schauanlagen, Pools und
Teiche am Firmenstandort, einfach
um das auch wirklich herzuzeigen,
weil ich weiß, man muss es sehen,
man muss es auch angreifen und
fühlen können.
und fühlen können.
Ganz wichtig, glaube ich, dass man
das wusste auch.
sehen und riechen kann
wahrscheinlich.
Ich kann mir vorstellen, dass ihr
mit Skepsis natürlich konfrontiert
seid im Ersten, kann mir Skepsis
natürlich konfrontiert seid im
Ersten, wenn es ganz ökologisch
ist, dass es welche gibt, die dann
dem nicht ganz trauen.
Und ich glaube, da muss man sich
gleich einmal riechen können auch.
Jetzt muss ich natürlich fragen,
in der Reihe der Geschichte, was
war früher?
Der Teich oder wirklich der Pool?
Gefühlt, also in meiner Welt ist
ja, haben wir in der Anmoderation
gehört über die Boko.
Zum Thema gekommen war da der
Schwimmdeich bei dir an erster
Stelle und bist du so in das Thema
reinkommen?
Ja, definitiv über die grüne
Branche.
Also ich war vorher in der
klassischen Gartenplanung tätig,
schon etliche Jahre, Also wollte
mich dann beruflich verändern und
bin dann zu Biotop gekommen.
Es war sehr interessant, hier in
eine komplett neue Nische
einzusteigen.
Damals war der Schwimmdeich
eigentlich noch...
Das Einzige, der Pool steckte noch
ein bisschen in den Kinderschuhen,
ist aber immer mehr gekommen.
Und inzwischen ist es so, dass wir
fast 80 Prozent Pool bauen und nur
mehr 20 Prozent Schwimmteich
anlagen.
Okay.
Hat das mit dem Platzbedarf zu tun
oder ist einfach der Aufwand
geringer?
Sowohl als auch.
Ich benötige für die gleiche
Fläche zum Schwimmen für einen
Teich natürlich deutlich mehr als
für einen Pool.
für die gleiche Fläche zum
Schwimmen für einen Teich
natürlich deutlich mehr als für
einen Pool.
Und auch in der dauernden Pflege.
Man muss bedenken, bei einem
Schwimmdeich ist der bepflanzte
Bereich zu vergleichen mit einem
Blumenbeet im Garten.
Da muss ich auch jäten, ich muss
düngen, was zurückschneiden.
Und genau das Gleiche muss ich im
Schwimmdeich mit der bepflanzten
Fläche machen.
Die aber braucht zur Regeneration.
Genau, die man braucht zur
Regeneration.
Die hupsen kann eigentlich, Die
hupsen kann eigentlich, also
schwimmen.
Genau.
Ist aber eine Anlage, da gehen
viele Fragen und Bilder durch den
Kopf natürlich.
Auch geeignet für größere Anlagen.
Es gibt ja sehr oft nette
Gemeinden, die dann Schwimmteiche
machen, als Badeanlagen, wo
natürlich sehr schlecht.
Andererseits planbar ist, ist das
Wetter schön, ist es schier,
können man viel Leute, kommen
wenig Leute, in welchem Zustand
gehen die Leute rein.
Und da kann man natürlich nicht
mit Chemie arbeiten.
Und in meiner Welt war das immer
so, die Regenerationsfläche, das
kann sich nicht ausgehen, das muss
Kommt eure Technologie zum Einsatz
bei solchen Anlagen?
Teilweise ja, aber es gibt in
Österreich einige biologische,
ja viel größer sein, wenn da so
viele Leute reingehen.
öffentliche Schwimmteiche,
angefangen von Wohnhausbauten, die
so etwas als gemeinnützige Fläche
dabei haben, bis hin zu größeren
Teichen wirklich von Gemeinden,
als öffentliches Freibad.
Es gibt hier im österreichischen
Bäderhygienegesetz.
Und in der österreichischen Norm
für den Schwimmdeichbau genaue
Vorgaben, wie diese Anlagen zu
planen und zu kalkulieren sind, um
eben die Nebenbesucherzahl zu
gewährleisten im hygienischen
Bereich.
Okay, und dann macht sie daran die
Planung und können sie das
dimensionieren und dann in der
Angebotsphase wird dann geschaut,
ob sich das ausgeht.
Ja, genau.
Also die Planungsbüros
normalerweise sind andere, die das
machen.
Da gibt es verschiedene.
die in Österreich, Deutschland,
Belgien tätig sind.
Biotop wird meistens nur
hinzugezogen, dann als Ratgeber
für gewisse Detailfragen oder wenn
wirklich mit Biotop -Technik
gearbeitet werden will, um die
richtige Dimensionierung hier zu
erreichen.
Sehr spannend.
Jetzt hast du schon erwähnt,
Partner sind da ganz wichtig oder
mehrfach erwähnt.
Das heißt, ein Teil eures
Marketings ist wirklich über
Partner -Marketing dann auch?
Also wo ihr Material und Ähnliches
zur Verfügung stellt und die dann
für euch laufen oder machen die
das dann komplett autonom oder
wahrscheinlich eine Mischung aus
dem Ganzen?
Eine Mischung aus dem Ganzen.
dem Ganzen.
Ganzen.
Mist, schwierig.
Unsere Partner sind alles Firmen,
selbstständige
Gartengestaltungsunternehmen, die
meisten.
Und die sind sehr unterschiedlich
in der Größe.
Unser größter Partner hat in Summe
500 Angestellter, unser kleinster
drei.
unser Was aber nicht bedeutet,
dass der mit drei Angestellten so
viel schlechter baut als der
Große.
Schlechter wahrscheinlich, muss
ich nicht sagen, aber weniger
halt.
Auch nicht unbedingt weniger.
nicht unbedingt weniger.
Also große Firmen sehen das oft
als Teilbereich, während sich
kleinere Firmen oft auf dieses
Thema spezialisieren und sich dann
ganz dem Thema Wasser widmen.
während sich Das hat für die
Firma, auch für den Endkunden
natürlich den Vorteil, dass er
einen top ausgebildeten Partner
findet.
Das heißt, die machen dann
Werbung, sind auf Messen wie
immer, holen euch dann als
Consultants im Fall dazu und dann
wird das umgesetzt.
Jetzt Nachhaltigkeit, Ökologie
sind die beiden Plagwörter, die du
schon genannt hast.
Der gelernte Österreicher
verbindet diese beiden Wörter
immer mit Mehrkosten.
Ja, wie auch immer, out of the box
oder auf Schelflösung.
Amortisiert sie eure Lösung in
einer sinnvollen Zeit besser als
jetzt eine rein technische Lösung?
Könnt ihr auch damit punkten, dass
es einfach im laufenden Betrieb
kostengünstiger wird, wenn ich auf
Ökologie setze?
Ja, das können wir.
Sehr gut.
Ich bin ehrlich, bin ehrlich, es
ist in der Errichtung teurer,
einfach weil es kein Massenprodukt
noch ist.
ist.
Jeder Chlorpool, die Technik ist
um...
Ja, genau.
Das gibt es, kommt aus China, ist
alles, sage ich mal, simpel und
einfach erwerbbar.
Die biologische Lösung ist immer
eine Individuallösung.
Wir sehen uns das Wasser vorher
an, also auch der Partner.
Wie genau ist die
Wasserzusammensetzung des Wassers,
das ich einfülle?
Wer benutzt diese Anlage?
Wie soll sie aussehen?
Sie ist also immer mit einer
individuellen Planung auch
verbunden, auch wenn Biotop
vorgefertigte, Größen anbietet an
Filtertechnik, ist es trotzdem
immer interessant zu wissen, was
verwende ich, was kombiniere ich.
Nachdem wir im Marketing -Podcast
sind und wir schon sehr viel über
Technik geredet haben und über die
Kanäle, die ihr verwendet, würde
mich aber noch interessieren, wie
sehen eigentlich die Zielgruppen
aus und welche Kanäle kann man
welchen Zielgruppen ungefähr
zuordnen.
Weil das ist mir als Laie, der
auch nicht Poolbesitzer ist,
völlig unklar.
Ja, von den Zielgruppen ist es so,
dass wir natürlich einerseits den
Endkunden ansprechen wollen, weil
dieser soll ja Interesse geweckt
werden beim Endkunden eben für
diese Art des Schwimmens.
Hier haben wir natürlich mit
Social Media sehr gute Erfolge
erzielt, auch mit Google -Werbung,
um einfach den Endkunden zu
erreichen.
Man kann hier natürlich schon ein
bisschen filtern, in welche
Richtung geht man, wo möchte man
hin.
dass man hier auch die richtige
Klientel erreicht.
Und ganz gezielt ansprechen kann
ich natürlich mit Werbung in
verschiedenen Medien.
Wenn ich jetzt eine Werbung im
Pfalzdorf schalte, werde ich wen
anderen erreichen, als wenn ich
Werbung zum Beispiel schalte in
der Kronenzeitung -Beilage.
Ich habe schon oft mit der Wahl
des Mediums, wenn ich eine Werbung
schalte, ganz gezielt eine
Zielgruppe im Auge.
Und natürlich ist für uns die
Zielgruppe der umweltbewussten
Endkunden interessant, der
Endkunden, die im Begriff sind,
sich ein Eigenheim zu schaffen,
die vielleicht das Eigenheim
herrichten möchten, sich eine
bessere Wohnsituation gönnen
wollen und die vielleicht auch
sehr viel Wert auf Gesundheit
legen, nicht nur auf
Nachhaltigkeit.
Natürlich auch Umweltschutz ist
ein Thema.
Unsere Endkunden, die bei uns auch
in der Wassergestaltung landen,
das ist die ausführende Firma,
auch die sind sehr divers.
Da muss ich jetzt nachhaken, was
bedeutet das Wert auf Gesundheit
legen?
Wie übersetzt man das sozusagen
direkt in den Pool?
Was bedeutet das, wenn man jetzt
einen konventionellen Pool mit
Chlor oder Salz betrachtet im
Verhältnis zum Biopol?
Man muss halt immer bedenken,
Chlor ist ein Nervengift.
das ich verwende, um unerwünschte
Keime abzutöten.
Das ist wunderbar in der
Trinkwasseraufbereitung.
Man kennt es, dort wird es seit,
glaube ich, 150 Jahren verwendet
schon.
Wir haben halt einen gänzlich
anderen Ansatz.
Das heißt, ich schwimme nicht in
einer Chemikalie, ich schwimme in
natürlichem Wasser.
Ich genieße dieses, können wir es
Bergsee -Feeling nennen
vielleicht.
Ja, das ist unser Ziel immer.
Man darf da nicht drüber lachen.
Wir versuchen eine Anlage zu
schaffen, ob es Pool oder Teich
ist, die klares Wasser bietet,
Pflegeleichtigkeit, also alle die
Annehmlichkeiten, die ein moderner
Kunde an solche Dinge stellt.
Es sind komplett unterschiedliche
Ansätze für dasselbe Produkt.
Also es ist wirklich schwer zu
vergleichen.
Ich denke, wir sprechen auch
unterschiedliche Zielgruppen an.
Kunden, die großes Unbehagen
verspüren mit Natur, auch die gibt
es, das ist sicher nicht der
richtige Kunde für einen
biologischen Pool.
Da kann einmal natürlich ein
Frosch drinnen schwimmen oder da
kommt ein Wasserkäfer.
Das ist meine Abschlussfrage.
Leider.
Es ist so, im Biopool kommt er,
geht wieder, weil es ist
uninteressant und langweilig, im
Teich bleibt er.
Aber wir haben auch Kunden, die
mit dem leben möchten.
Das sind wieder eine komplett
andere Zielgruppe.
Auf die Frage komme ich wirklich
ganz zur Lust.
Ich bin kein Kunde noch, aber
Nachbar.
Ich Als Nachbar sieht man das
Thema Frosch bzw.
Kröte ganz anders als der
Teichbesitzer.
Oder muss es anders sehen, kann es
anders sehen.
Der Teichbesitzer muss damit
leben, der Nachbar muss zwar damit
leben, ist aber dementsprechend
ungeduldig.
Wie kriegt man diese Tiere los?
Gar nicht.
Es gibt ein sehr strenges
Amphibienschutzgesetz in
Österreich.
Vielleicht kann man auch das als
Chance betrachten.
Das ist natürlich schwierig.
Aber stellen Sie sich vor, der
Nachbar hätte Hühner.
Da geht es nicht nur kurze Zeit im
Frühjahr oder eine Hundezucht.
Also auch das wäre eventuell
möglich.
Aber gibt es andere, also für
Hühnerhaltung und Hundehaltung im
beschlossenen Ortsgebiet, gibt es
andere Reglementierungen?
Aber gibt Und beim Schwimmdeich
ist es so, dass die, also
hauptsächlich die Wasservögel, den
Laich irgendwie einbringen und
dann sind sie drinnen, also die
kommen ja nicht, die Kröten
wandern ja nicht irgendwie, also
in unserem Fall, die Enz ist 500
Meter weg, also die wandern jetzt
nicht 500 Meter rauf, um einen
Deich zu finden.
Oh, das ist richtig, die wandern
bis zu 5 Kilometer.
Ja, aber, also, die haben ja die
Enz, die müssen ja nicht, aber bei
uns sind es die, also beim
Nachbarn sind es die Wasservögel,
die es halt da drinnen im Gefieder
haben, aber okay, also da habe ich
jetzt die Chance.
Ich lebe damit.
Aber zur Beruhigung, Beruhigung,
die Wasservögel sind selten das
Problem.
Die wandern kilometerweit zu den
Gewässern.
Das ist oft ein Problem für die
armen Tiere.
Ich habe nichts gegen die Tiere
per se.
habe nichts gegen die Tiere per
se.
Ich schlafe nur auch ganz gern.
Ich weiß, sowas kann natürlich
störend sein.
Das muss man sagen.
Wenn das Thema ist und man will
aber biologisch schwimmen, sollte
man sich für einen Naturpool oder
Biopol entscheiden.
schwimmen, sollte Die Message ist
angekommen.
Ich werde es der Nachbarin sagen.
Aber die eigentliche Frage als
Anschluss, Bergsee und Natur, wir
lesen ja auch immer, das Wasser
wird knapp.
Es wird immer weniger, also
Spiegel sinken.
Das hat aber auch sehr oft mit der
Temperatur zu tun.
Wie müsst ihr euer Produkt
anpassen, um damit umgehen zu
können, dass sie Temperaturen
verändern?
Also Wassertemperaturen vor allem.
Seid ihr da gerüstet?
Das, was ihr einsetzt, kann damit
gut umgehen?
Ja, das ist sogar eines unserer
größten Marketing -Argumente.
Die Anlagen bleiben befüllt.
Wir müssen das Wasser nicht
auslassen.
Wir wollen es behalten.
Ich betreue eine Anlage, die habe
ich geplant, jetzt seit acht
Jahren.
Das Wasser wurde noch nie
gewechselt.
Glas, Glas, seit dem ersten Tag.
Also es bleibt wirklich das ganze
Jahr drin.
Es bleibt viel weniger Wasser über
den Lebensraum.
Genau.
Es bleibt viel weniger Wasser über
den Lebensraum.
Genau.
Wir brauchen viel weniger Wasser
zum Rückspülen.
Entleert wird eigentlich nur, wenn
man wirklich mal die Folie
grundreinigen will, weil natürlich
Kalk fällt aus.
Man kennt das auch aus dem
Wasserglas.
Aber ansonsten ist es nicht nötig.
Wenn man damit leben kann, dann
müsste man das auch 20, 30 Jahre
nicht entleeren.
Man fühlt nur nach, was
verdunstet.
Das ist wirklich ein sehr gutes
Argument.
Und auch wenn die höheren
Wassertemperaturen bereiten, habe
ich keine Probleme.
Nein, nicht wirklich.
Die höheren Wassertemperaturen
könnten ein Problem sein, wenn ich
keine UV -Einstrahlung habe.
Dann wäre es eine Möglichkeit.
Es gibt auch Richtlinien momentan
schon.
über 28 Grad gehen sollte.
Speziell in Deutschland, dass die
Wassertemperatur nicht dauerhaft
Das ist einfach eine reine
Vorsichtsmaßnahme auch im Bereich
der Hygiene.
Aber an einem sonnigen Sommertag
UV -Licht ist wirklich sehr
desinfizierend.
Und unsere Anlagen, speziell die
einer UV -Bestrahlung, um
kurzfristig hier einzuwirken.
Pools, sind auch noch ausgestattet
mit einer Interventionsmaßnahme,
damit es hier wirklich keine
Probleme gibt.
Okay, also UV -Bestrahlung ist so,
wie ich es kenne von Berghütten,
die Wasseraufbereitung dort
machen.
Ganz genau.
Die haben da immer einen UV
-Filter dann immer noch
vorgeschalten.
Bergquelle, sollte man ja glauben,
kann man einfach so trinken, aber
da sagt der Gesetzgeber, sicher
ist sicher.
Genau, es ist auch bei uns
aufgrund der Gesetzgebung, dass
wir das machen, benötigen würden
es die Anlagen nicht.
Okay, also noch ein zusätzliches
ökologisches Argument, weniger
Wasserverbrauch.
Und das regelt sich eigentlich
wirklich für selbst.
Ja, und im Betrieb auch deutlich
günstiger.
Das glaube ich, die Frage war
vorhin auch in der Richtung etwas
teurer, aber im Betrieb deutlich
günstiger.
in der Richtung etwas Gut, dann
müssen wir jetzt nur ordentlich
Marketing machen.
Ja, wie gesagt, die ganze Branche,
nicht nur die Firma Biodop,
braucht hier ein bisschen, sage
ich auch, ein bisschen
Dass das in der breiten Masse
wirklich ankommt.
Unterstützung und einen kleinen
Push.
das in der breiten Masse wirklich
ankommt.
Wenn wir gerade beim Stichwort
Branche sind, was bedeutet das im
Zusammenhang mit dem Mütbewerb?
Gibt es da viele, gibt es da
wenige, ist das eine lokale
Geschichte?
Zwar bis Australien, aber was
bedeutet das die vielen
Poolbesitzer, zum Beispiel in den
USA?
Wie groß ist der Marktanteil?
Also wenn wir die komplette
Poolbranche hernehmen, bewegen wir
uns ein bisschen Länder
unterschiedlich zwischen 3 und 5
Prozent.
Okay.
Wie erklärt sich das?
Weil wenn ich jetzt so als
völliger Laie, der Rock und Bull
besitzt, mir das anhöre, dann
denke ich mir, das klingt
eigentlich alles sehr spannend.
Klar, erst das Invest ist immer
höher, aber dafür weniger
Wasserverbrauch, Gesundheit war
das Thema, Nachhaltigkeit und so
weiter.
Was verhindert sozusagen die
Marktdurchdringung?
Ich befürchte unser kleines
Marketingbudget.
Als Einzelkämpfer kann man hier
nicht so viel ausrichten.
Also das würde eigentlich meiner
Meinung nach in die allgemeine
Wissensbildung gehören.
Jeder kennt einen Chlorpol, der
hat allerdings 100 Jahre
Vorsprung.
Das ist viel Zeit.
Und wir müssen da natürlich noch
sehr viel Aufklärungsarbeit und
Verbreitungsarbeit leisten.
Aber ich meine, das ist jetzt
wieder so ein bisschen
Alltagstheorie.
Aber das Thema Chlor spielt gerade
beim Wasser eine Riesenrolle.
Also das Thema Chlor und
Trinkwasser, das wird ja
unglaublich oft thematisiert.
Die Leute, die ich kenne, die
gehen lieber in den Bergse
schwimmen, um uns das plakativ
auszudrücken, als in einen
Chlorpool, oder?
Also meine Umgebung, die gehen
wirklich lieber... in die Alte
Donau schwimmen, obwohl das
wahrscheinlich vermutlicherweise
an manchen Tagen vielleicht sogar
gesundheitlich jetzt unter
Anführungszeichen gefährlicher
ist.
Aber das Erlebnis ist natürlich
ein anderes, oder?
Und dann gibt es aber den
Chlorpool, der sozusagen den
absoluten Standard, der nicht
hinterfragt wird, darstellt.
Ja, man könnte es so
zusammenfassen.
Man weiß, was man zu erwarten hat.
Der Chlorpool ist einfach
etabliert.
Jeder weiß, wie er funktioniert.
Auch gut reglementierbar,
funktioniert nicht, wird grün, ich
meiße Chemikalien hinein, es wird
wieder klar.
Die biologischen Anlagen, das ist
eher ein Leben damit, also ein
Miteinander.
Und da es eigentlich lebt, kann es
auch natürlich auf verschiedene
Was allerdings nicht böse ist, so
wie du angesprochen hast, auch die
Ereignisse unterschiedlich
reagieren.
Zusammensetzung der alten Donau
ändert sich im Laufe der Zeit und
trotzdem gehen die Leute hinein
schwimmen.
Es passiert nichts, warum auch?
Und das ist eben das, glaube ich,
wo das große Umdenken stattfinden
muss.
Wenn du dir den gesamten Markt
jetzt anschaust, ich weiß es nicht
genau, aber mit Corona hat es ja
geheißen, alle machen jetzt Garten
und alle machen neu und ich muss
in meinem Eigenheim drinnen
bleiben und so weiter.
Ich nehme mal an, dass das euch
auch ein bisschen geholfen hat,
würde ich jetzt einmal vorsichtig
unterstellen.
Aber jetzt, wenn du ein bisschen
in die Zukunft schaust, in den
aktuellen Markt, ist es ein
Verdrängungswettbewerb
mittlerweile geworden oder ist
einfach auch noch der Gedanke, es
wollen auch immer mehr Leute in
die Natur siedeln oder raus aus
der Stadt.
Da gibt es ja zwei Intenzen, die
einen sagen, naja, alles
zentralisiert, die anderen sagen,
naja, ich will eigentlich wieder
raus.
Ist das jetzt dann ein Markt, der
eigentlich noch wächst, wo
Potenzial vorhanden ist oder geht
es schon in Richtung Verdrängung
fast mehr, so wie in der
Automotivindustrie, wo man
hunderte Marken gefühlt jedes Jahr
hierher kommen und den anderen
versuchen, was wegzunehmen?
Ich würde es jetzt nicht als
Verdrängung unbedingt bezeichnen.
Also ich glaube, es wäre einfach
schon zusätzlich.
Und natürlich auch, man muss
bedenken, die Umstellung von alten
Anlagen, Sanierungen alter
Anlagen, steige ich jetzt um auf
biologisch, bleibe ich bei Chlor
oder Salz?
Ich bin absolut davon überzeugt,
es gibt Projekte und
Anwendungsmöglichkeiten, wo Chlor
das Richtige ist, das einfach
biologisch schwierig zu handeln
ist oder nicht funktioniert.
Aber dieser, sage ich mal, sehr
große Bereich der Privatanlagen,
Hier könnte jeder eigentlich auch
beitragen, sage ich mal, ein ganz
klein wenig was für die Umwelt zu
tun, ohne dass es für ihn eine
Einschränkung bedeutet.
Ich glaube, glaube, so wenig ist
das gar nicht, weil in
Niederösterreich, glaube ich, gibt
es ja schon öfters Gemeinden, die
dann irgendwie nur mehr
wochenweise erlauben, den Pool zu
füllen, wenn sie sonst kein Wasser
haben, weil der Wasserdruck so
absinkt und alle gleichzeitig dann
beim ersten Scheinwoche ein Pool
reinigen und das wieder anfühlen.
Also so klein kann der Beitrag ja
gar nicht sein.
Nein.
Für den Einzelnen wäre der Beitrag
klein, für alle zusammen wäre er
wirklich wunderbar.
Also wirklich groß.
Im Burgenland zum Beispiel gibt es
schon Ablasstermine, für alle
zusammen wäre er wirklich
wunderbar.
Also Burgenland zum Beispiel gibt
es schon Ablasstermine, weil die
das Problem haben, zu viel Wasser
auf einmal in den Kläranlagen
haben.
Problem haben, zu Okay, lauter
Argumente.
Wir müssen noch mehr Argumente
sagen.
Gibt es irgendwie Anforderungen?
Wie klein kann eine Anlage sein?
Gibt es irgendwie Design -Technik?
Wenn ich mich damit
auseinandersetze, ein Pool zu
haben oder ein Schwimm -Technik,
will ich danach, das ist mein
Garten, das ist dann meine Welt.
Design will ich natürlich das
Maximum rausholen.
Einschränkungen, irgendwas.
Oder können wir einfach sagen,
nein, alles ist möglich.
Nein, alles ist möglich.
Sehr gut.
Wirklich.
Noch ein gutes Argument.
Die kleinste Anlage, die ich
geplant habe, war 4 x 2 ,5 als
Naturpool.
Noch ein gutes Argument.
Naturpool.
Und die größte Anlage, glaube ich,
mit unserer Technik existiert in
Istanbul und hat ungefähr 25 .000
Quadratmeter.
Oh, wow.
Das ist dann schon ordentlich, ja?
Das ist eine öffentliche Anlage,
ja?
Das ist eine öffentliche Anlage,
ja.
Zwischen mehreren Hochhäusern von
unserem türkischen Partner gebaut.
Okay.
Das heißt, Wohnbauträger und
solche Firmen sind für euch auch
spannende Partner oder die Planer
dafür?
Die Planer dieser Anlagen, ja.
Also das heißt, was haben wir
jetzt in Wien Nordwestbahnhof, das
neue Viertel, das jetzt neu gebaut
wird, da sofort eine gute
Wasserfläche reinplanen, die von
euch gemacht wird?
Ja, also Wasser immer gut, vor
allem auch in Gebieten, wo Wasser
früher vorkam.
Also viele Gebiete in Wien sind
ehemaliges Augebiet.
Das heißt rein umweltökologisch
wäre es dort auch angezeigt.
Ich muss jetzt nicht unbedingt in
der Bertholzdorfer Heide, wo es
von Natur aus Knochen trocken ist.
Also man kann hier auch mit
verschiedenen Argumenten arbeiten.
kann hier auch mit verschiedenen
Argumenten arbeiten.
Wir nähern uns langsam so ein
bisschen dem Ende auch.
Wo siehst du jetzt die größten
Chancen so für euch in den
nächsten Jahren?
Ist es der österreichische Markt?
Ist es noch mehr
Internationalisierung?
Noch mehr Partner zu gewinnen?
Ist es der nordamerikanische Raum?
Also wo siehst du so ein richtig
schönes Potenzial, auch mit dem
Thema eben Nachhaltigkeit und wie
du gesagt hast, da wirklich auch
für euer Unternehmen auch
weiterzubringen, weil du bist in
der Verantwortung?
Ja, auch dafür.
Ja, sehr gute Frage.
Wir hatten das Thema vor kurzem im
Management Meeting.
Ich denke, der südeuropäische Teil
wäre für uns jetzt ein Gebiet, wo
es enormes Entwicklungspotenzial
gibt.
Dort ist Wasser ein noch größeres
Thema als bei uns, aber
gleichzeitig auch das Bedürfnis
geringem Wasserverbrauch eben mir
dieses Bedürfnis zu erfüllen.
nach Erfrischung, nach Erholung,
nach Schwimmen.
Also wir werden unseren Fokus in
der Erweiterung jetzt sicher eher
Die biologischen Anlagen einfach
die Möglichkeit bieten, hier mit
willkommen schon in etablierten
Märkten, die gerne umsteigen
in den Süden legen von Europa und
sind allerdings auch immer Partner
möchten, die biologische Anlagen
anbieten möchten, weil wir sind
der Meinung.
Jeder trägt dazu bei und jeder
kann helfen.
Wir haben kaum eine Folge, wo wir
nicht über KI reden.
Wie wird man das KI -Thema da
jetzt reinkriegen?
wird man Vor allem mit der
Nachhaltigkeit wird es dann
schwierig.
In der Gesamtbetrachtung ist es
dann sehr schwierig.
Vor allem, wo du gerade diesen
schönen Satz denkst, dass jeder
seinen Beitrag leisten kann.
der Aber ist es ein Thema in der
Also wir eigentlich nur, wenn es
darum geht, sehr schnell eben zum
Planung?
Verwendet sich KI oder ist es
einfach... in der Planung sehr
eingeschränkt.
Beispiel eine Anlage in einem Foto
sichtbar zu machen.
Wie würde es aussehen, wenn der
Pool drin ist?
Also im Visualisierungsbereich.
Technische Planung funktioniert
nicht.
wenn es da schon gute KI -Lösungen
gäbe.
Da hätte ich mich sehr gefreut,
Wie würde es aussehen, wenn der
Pool drin ist?
Also im Dass ich meine Handskizze
einfach in einen AutoCAD -Plan
übertrage.
Leider nicht.
Da wurde ich bis jetzt enttäuscht.
Aber Das würde die Arbeit etwas
erleichtern.
Andererseits, da wir doch sehr
individuell planen, nutzen wir KI
wirklich sehr eingeschränkt.
Wir haben es überlegt auch im
Bereich der Bildbearbeitung, haben
uns aber dann dagegen entschieden,
weil unsere Partner einfach so
coole Sachen bauen, dass wir
sagen, wir zeigen wirklich gern
die Wirklichkeit.
Ich brauche da keine KI dafür.
Ich habe genügend Beispiele, die
ich fotografieren kann.
dass wir sagen, Aber die
Projektvisualisierung, wenn man in
der Angebotsphase oder in der
Planungsphase ist.
Das auf jeden Fall.
der Angebotsphase oder in der
Planungsphase ist.
Also das ist ein guter Bereich,
Das auf jeden Fall.
Also das ist ein guter Bereich, wo
man damit arbeiten kann.
Und natürlich auch ein bisschen im
textlichen Bereich, wenn es mir um
Wording oder Ähnliches geht, wo
manchmal hat man so ein bisschen
Blockaden, wo man sagt...
Inspirationsquelle.
Als Inspirationsquelle sehe ich es
eher.
Als Inspirationsquelle sehe ich es
eher.
Die Angst vor dem weißen Blatt
Papier.
ich es eher.
Die Angst vor dem weißen Blatt
Papier.
wegzunehmen, so wie wir das alle
auch machen.
Korrekt, ja.
Sehr gut.
Okay, aber das heißt, wir brauchen
jetzt noch Menschen, müssen wir
finden, die willens sind, sich
genauer anzuschauen und einen
Aufruf machen, die Botschaft auch
weiter zu tragen, weil wir haben
die Argumente eigentlich alle
überzeugt.
Ja, vielen Dank, dass das so gut
bei euch angekommen ist.
Ich habe mich heute auch sehr
wenig beschäftigt, vorher damit.
Eben jetzt nicht als, also nachdem
ich in Wien in einer Wohnung
wohne.
Und willst du nicht auf dem Dach
jetzt einmal ganz schnell?
Ich kann mit dem Vermieter reden,
aber üblicherweise haben die dann
statische Probleme.
Aber für das Land kann ich mir das
einmal überlegen.
Für das Elternhaus.
das Elternhaus.
Konkurrenz zum nachbarlichen
Schwimmteich.
Gegen Veranstaltung.
Ich habe schon überlegt, ich muss
das Schlafzimmer einfach auf die
andere Seite geben.
Genau, einfach umbauen.
Ja, vielleicht soll man den Trend
zum Zweitpool setzen.
Ich weiß das nicht.
Ja, wir haben wirklich Endkunden,
wo wir schon die dritte oder
das nicht.
Das wäre ideal.
vierte Anlage bauen.
Die übersiedeln und kriegen wieder
etwas.
wieder etwas.
Sonst wäre jetzt ein bisschen
verwirrt gewesen.
wäre jetzt ein bisschen verwirrt
gewesen.
Dann hat sich das auch aufgeklärt.
Dann sich das auch aufgeklärt.
Aber wir haben jetzt bald etwas,
das ist ein Mitnehmenpool.
Für Festivals?
Unter anderem auch im
Biologischen.
Also wirklich ein Becken, das wird
all in geliefert, kann man sich
einfach in den Garten stellen oder
in den Innenhof oder in die
Einfahrt.
ist.
Also wir müssen da jetzt einfach
Und wenn man übersiedelt, nimmt
man es mit.
mehr Werbung machen, Thomas.
Oh, wow.
Also gibt es ja diese Stand -Up
-Aufstell -Pools?
Ja, schon massiv.
Sehr gut.
Also was wertiger ist.
Dann fassen wir zusammen.
Die Überschrift könnte lauten, es
geht um die guten Poolbewohner.
Das ist ein Zitat und das sind
wahrscheinlich nicht die, die drin
baden.
eigentlichen Sinne, sondern die
drin leben im wahren Sinne.
Wir haben heute ganz viel über das
Thema Biopool gehört.
Der einsamen Kämpfer, muss man
sagen, wenn man sich den
Marktanteil anschaut, gegen die
Chlor - und Salz -Lobby.
gibt es da doch genug
Möglichkeiten.
Finde ich spannend.
35 Mitarbeiter in Klosternauburg
-Weidling.
Man schimpft immer über
Österreich, gerade im Moment.
Es kommt nichts mehr hinaus, aber
offensichtlich, ja.
Das Vertriebsmodell ist eine Art
Franchise mit 90 Partnern und das
geht bis Australien.
durchaus beeindruckt.
Wir haben vier Leute im Marketing.
Da bin ich jetzt auf der Seite von
Jetzt kommen wir eigentlich zu den
Argumenten und die haben mich
Willi, der das vorher eh schon so
nett gesagt hat.
Die Erstkosten sind höher.
Das wäre auch irgendwie wenig
verwunderlich, aber es amortisiert
sich.
Und vor allem, wenn man es aus der
Sicht der Nachhaltigkeit
betrachtet, dann hat es ganz, ganz
viele Vorteile.
Aber wenn das Thema Nachhaltigkeit
jetzt gefühlt von vielen KI -Bots
niedergemacht wird, es hat sich in
der Bevölkerung durchaus
und irgendwelchen Wählern am Rande
eines Spektrums gerne
verankert.
Und wenn ich jetzt sage, die
Betriebskosten sind deutlich
niedriger, dann ist das allein für
mich das Argument, weil so einen
Pool baut man sich ja nicht und
hat ihn dann drei Jahre und lässt
ihn aus, sondern den sollte man
eigentlich dann ein Leben lang
nützen und man sollte ihn dann
nicht nützen, weil er von der
Wartung her zu aufwendig und so
weiter ist.
Ein wichtiges Argument in Zeiten
des Klimawandels, wo ein Teil von
Österreich... vermehrt unter
Trockenheit leiden wird, ist das
Thema, das Wasser muss nicht
gewechselt werden.
Im Extremfall haben wir gehört,
kann auch 30 Jahre sein.
Man muss nur das, was verdunstet
sozusagen, nachgießen.
Aber, wir haben auch gehört, das
ist eine Nische mit 3 bis 5
Prozent, was ich jetzt persönlich
an der Stelle schade finde.
Was dazu kommt, diese
Konzentration auf die neuen Märkte
in Südeuropa, wo das Thema Wasser
natürlich wesentlich prekärer noch
ist als bei uns.
Und als Abschlusssass kann ich nur
sagen, das, was über die Art der
Kommunikation im visuellen Bereich
gesagt wurde, das finde ich auch
einen netten Ansatz.
Wir zeigen die Wirklichkeit.
Ja, liebe Hörerinnen und Hörer,
ich bedanke mich auch bei dieser
Folge wieder fürs Zuhören, fürs,
ja, heute sind wir eh ganz gut in
der Zeit, nur 45 Minuten fürs
Durchhalten und Ich bedanke mich
bei unseren beiden Hosts, beim
Peter Rosenkranz von Media4More,
der uns durch die lange Einleitung
getragen hat mit seinen vielen
marketing -spezifischen Fragen.
Danke, Peter.
marketing Danke fürs Zuhören und
danke fürs Kommen, Marian.
Und beim Willi Steindl von Resync
Consulting, der, das hat man hart
herausgehört, jetzt liebäugelt
damit, so wie in seinem
Elternhaus, so muss man sagen.
vielleicht doch einen Pool zu
bauen.
Also Willi, du wirst uns dann
berichten.
Ich werde berichten, wie in Ich
werde berichten, wie das
ausschaut.
Und ich muss ja natürlich meinen
Firmennamen treu bleiben, Rethink.
Man muss ja auch ökologisch alles
irgendwie neu und wieder denken
und anders denken.
Und insofern habe ich die Folge
sehr spannend gefunden heute.
Danke fürs Kommen und danke fürs
Zuhören.
Ja, und dann natürlich müssen wir
uns bei unserem Gast, natürlich
müssen wir uns bei unserem Gast,
bei der...
Marion Hanig bedanken, dass sie
den weiten Weg von Kloster Neuburg
zu uns angetreten hat und uns da
auf sehr vielen Ebenen Einblick in
ein sehr spannendes Unternehmen,
ein sehr innovatives Unternehmen
gegeben hat.
Liebe Marion, danke fürs Kommen.
uns angetreten hat Ja, ich möchte
mich auch bedanken.
Es war wirklich eine tolle
Erfahrung hier und ich finde, es
ist ein ganz großartiges
Moderationsteam.
Ein herzliches Dankeschön an der
Stelle noch einmal für die
Einladung.
Danke.
Das hört man gerne.
Liebe Hörerinnen und Hörer, ich
bedanke mich noch einmal bei
Ihnen.
Ich wünsche Ihnen, wie immer, eine
gute Zeit.
Machen Sie es gut und bleiben Sie
uns gewogen.
Wir haben einen Gast nicht
vorgestellt.
Ja, das war aber ein Fehler.
Ich müsste es einschalten jetzt
noch.
Die moralische Unterstützung.
Wie heißt unser Gast?
Also am Boden liegt die Hilde.
Hilda.
Hallo Hilda.
Ein Langhardackel.
Ein Langhardackel.
Hilda.
Hallo Damit Sie auch Bescheid
wissen.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen
eine gute Zeit.