UNCRIPTED – Der Marketing Podcast

Der ungescriptete, uncodierte Marketing-Podcast.

Rückblick 2025 – Ausblick 2026 mit Maximilian Mondel

Zu Gast im UNCRIPTED Studio ist traditionell zum Jahreswechsel Marketing Guru Maximilian Mondel

02.01.2026 51 min

Zusammenfassung & Show Notes

Die Zahlen sind alarmierend: 86 Prozent der digitalen Werbeausgaben fließen mittlerweile zu Google, Meta und anderen US-Tech-Konzernen. Maximilian Mondel von CMS Momentum analysiert diese beunruhigende Entwicklung und kritisiert die Trägheit österreichischer Legacy-Medien, die den digitalen Wandel verschlafen haben.

Während Fitnessstudios ihre Budgets längst zu Social-Media-Plattformen verlagert haben, versäumen es heimische Leitmedien, attraktive und benutzerfreundliche Buchungslösungen zu schaffen. Die Schweiz zeigt mit ihrer gemeinsamen DSP-Lösung bereits, wie es besser gehen kann, auch wenn sich Medienunternehmen nicht mögen.

Neben diesem Kernthema diskutieren die Hosts auch die Rolle von KI im Marketing, die Entwicklungen bei Events, dem Erzählen von neuen Geschichten und warum Bildung ein wichtiges Investment bleibt. 

Wir freuen uns wie immer über eine Bewertung auf Apple oder Spotify. Anregungen und Fragen bitte an: contact@uncripted.com

UNCRIPTED Hosts:
Moderation und Produktion:

Transkript

Darum bin ich auch manchmal so ein bisschen entpäuscht, wenn es permanent Remakes gibt von irgendwelchen Geschichten. Das verstehe ich nicht, es muss doch neue Geschichten geben. Aber das ist eben auch dieses Jahr, was funktioniert, da sind wir wieder da. Das ist doch ähnlich wie mit den Mediaplänen. Hat einmal funktioniert, passt, das machen wir wieder. Willkommen zu Folge Nummer 61 von Uncrypted, dem Marketing -Podcast und zu unserer letzten Folge im Jahr 2025. Mein Name ist Peter Rosenkranz von Media4More und heute natürlich wieder dabei mein Co -Host Willi Steindl von Racing Consulting. Hallo Willi. Hallo Peter. Ja, danke letztes Mal, dass wir auslassen müssen aus beruflichen Gründen, aber heute freue ich mich umso mehr, dass ich wieder dabei bin. Ein großer Salon die Runde um die Zuhörerinnen und Zuhörer. Und natürlich unser Moderator und Produzent Thomas Nasswetter vom Planet Podcast. Hallo Thomas. Hallo und grüß Gott, liebe Hörerinnen und Hörer. Hallo beide Hosts und hallo lieber Gast. Schon in schöner Regelmäßigkeit, der Peter wird dich gleich vorstellen. Genau. Traditionell beenden wir das Jahr mit einem Jahresrückblick und als Gast mit einem Branchenkender und Experten, Veranstalter der legendären Jetzt -Konferenzen, dem Jetzt -Summit und der Marketing X. Willkommen Maximilian Mondl von CMS Momentum. Danke für die Einladung und für die nette Anmoderation. 2025 waren mit 19 spannenden Folgen und noch mehr Themen und Aussagen, die in Summe den heutigen Rahmen sprengen würden. Dafür haben wir uns jetzt dann wertfrei ein paar Aussagen und Themen rausgesucht und möchten mit einem Thema beginnen, das vielleicht mehr Gültigkeit hat als je zuvor. Es ist zumindest in unserer Wahrnehmung und eben das ein bisschen... mit KI -Unterstützung angesehen, was wir im Vergleichszeitraum 24 zu 25 als eines der führenden Themen hatten. Und ich habe das irgendwie betitelt als Medienstandort Österreich versus US -Tech -Giganten. Das war tatsächlich ein dominierendes Thema. Also der Abfluss von Werbegeldern bis zu 86 Prozent. Und ich glaube, diese Zahl kommt genau aus deiner Studie, die der Peter schon zitiert hat, an Google, Meta und Co. Der Kampf der österreichischen Mederhäuser, also da haben wir auch Gäste gehabt, die das auch berichtet haben, wie sie halt irgendwie andere Ansätze fahren, ums Überleben, aber auch um Geld natürlich. Gefordert wurde eine Allianz und mehr Selbstbewusstsein der europäischen Anbieter. Jetzt bist du der Experte dafür, weil du auch Konferenzen machst. Wie ist es in deiner Wahrnehmung? Ist es tatsächlich ein stärkeres Thema geworden? Gibt es eine Rückbesinnung auf das? Früh haben wir das doch irgendwie hingekriegt und besser gemacht. Man schaut nicht mehr zu, dass das Geld weggeht, sondern man nimmt aktiv was und vielleicht noch ein paar weitere Worte über die anderen Zahlen, die du aus deiner Digital Marketing Spending Studie uns teilen kannst. Ja, so ist es. Danke. Danke, nächste Frage. Danke, nächste Frage. Aber wenn du sprichst von einem Kampf der österreichischen... Medienhäuser und ich würde sagen, das ist so Legacy Media, wie das jetzt so schön heißt, das dann ist das teilweise auch ein Krampf, weil sie halt schon sehr langsam sind, sehr träge sind, vor 10, 15 Jahren nicht erkannt haben, dass man da etwas tun muss. Und sie haben sich halt gedacht, das wird schon nicht so schlimm werden. Es ist aber schlimm, wenn du diese Zahl 86 Prozent 86 Prozent der digitalen Werbespendings werden nicht in Österreich investiert, sondern in Big Tech, in USA und China und was weiß ich wo. Diese Zahl hat sich binnen Jahresfrist um ein paar Prozentpunkte verändert. Vor einem Jahr, das war dann die Studie im 24er Jahr, waren das noch so 83 Prozent. Also das geht rasant voran. Es ist jetzt natürlich so, dass man das nicht irgendwie aufhalten kann, weil das sind ja wir alle. Alle werbetreibenden Unternehmen tragen dazu bei, dass die Werbespendings sich so entwickeln, wie sie sich entwickeln. Und das tun die ja nicht, weil die so lustig sind, sondern weil sie sich denken, wenn sie in Big Tech schalten, dass sie einen Geschäftserfolg erzielen, dass sie mehr verkaufen. Das große Ziel des Kaufmanns ist immer, die Kisten müssen vom Hof. Und die Menschen denken sich, dass sie mehr verkaufen, wenn sie bei Meta und so weiter, TikTok, ihre Werbung buchen. Wir hatten letztens eine Konferenz. Ich glaube, der Peter war dort, die Jets Branding. Da ist ein Marketingleiter dort gesessen von FitIn, eine Fitnessstudio -Kette. Und der sagt natürlich, wo sind meine Kunden? Selbst wenn ich in das Fitnessstudio hineingehe, sehe ich, wie die auf ihren Handys rumarbeiten. Jetzt kann es natürlich sein, dass die da NZZ, die Zeit, den Standard, die Presse lesen. Aber das glaube ich nicht. Und er auch nicht. Es ist nämlich eher so, dass die auf Facebook unterwegs sind, auf Instagram, auf TikTok und sonst wo. Und dort erreicht er sie. Und dort schaltet er seine Werbung, denn er muss Abos verkaufen. Leute, die dort regelmäßig hinkommen und ihm fett Kohle abliefern. Jetzt sage ich nicht, dass du sie nicht über österreichische Medien auch erreichst, aber zu einem Guteil erreichst du sie eben dort. Und dann muss man seine Spendings eben shiften. Auf der anderen Seite hätten sich, wie gesagt, die Legacy Media schon lang überlegen müssen, wie sie attraktive Angebote schaffen. Attraktiv im Sinne von preislich, attraktiv im Sinne von leicht buchbar. Andere Länder machen das vor. Schweiz ist jetzt so das jüngste Beispiel. Ein Land, das ähnlich groß ist, ähnlich strukturiert ist, schon anders, aber trotzdem. Es ist vergleichbar, es ist ein vergleichbarer Markt. Da hätte man lange etwas tun müssen und man wartet noch immer zu, weil man immer glaubt, man findet als Einzelmedium noch eine bessere Lösung, als dass man sich alle zusammentut. Darf ich gleich nachhaken? Du hast das Beispiel Schweiz genommen. Kannst du kurz erklären, wie es die besser macht? Da gibt es jetzt so eine Art One DSP, also es gibt dort die Möglichkeit, über eine Schnittstelle, sage ich jetzt mal, mehrere Medien auf einmal zu buchen. Du suchst dir dort, wie du das bei Social Media auch machst, du suchst dir deine Zielgruppe aus und sagst, dort soll meine Werbung im digitalen Raum ausgespielt werden und davon profitiert dann auch das einzelne Schweizer Medienhaus. Die sind dort auch spinnefeind, aber die haben sich halt zusammen dazu entschlossen, eine intelligente Lösung dem entgegenzusetzen. Es ist ja, ich glaube, der Mario früher hat das gesagt, ja, sie sind auf TikTok, ja, sie sind auf diesen ganzen Plattformen, die du schon genannt hast, wie Instagram, aber sie sind auch bei uns, also Krone, Hit, Radio. Jetzt sagst du, die Leitmedien, also die Medien schaffen es nicht. Ein anderer provokanter Ausspruch war ja, Mediaagenturen, so ein Understatement und Marketingagenturen haben zu großes Selbstbewusstsein. Muss man nicht die Medienagenturen auch ein bisschen ins Gebet nehmen, dass man es nicht ein bisschen zu einfach macht? Ja, es funktioniert, also buche ich dort hin. Naja, also die Mediaagentur ist, korrigiert mich. Aber die ist ja auch für den Auftraggeber da. Die ist ja der Anwalt des Auftraggebers und muss das Werbegeld so ausgeben, dass damit das Bestmögliche erreicht wird. Und dass in weiterer Folge die Marke gestärkt wird und dass möglichst viele Kisten vom Hof gehen. Das ist so die Aufgabe der Mediaagenturen. Und dann noch ein kleiner Gedanke. Es ist ja auch so eine Geschichte mit Grünschalten. Dass man Sustainable Media einbucht. Das ist auch super stark in der Theorie, ist auch wird aber dann eigentlich auch nicht gefordert, gemacht, aber es wird viel darüber geredet. Ich hüpfe jetzt noch einmal zurück, weil ich mir das schon schön vorbereitet habe und den möchte ich jetzt einmal raushauen. ich mir das Die österreichischen Medien oder die traditionellen Publisher, wo ja wahnsinnig viele Journalisten gekündigt worden sind, allein in diesem Jahr, irgendwann im Herbst habe ich die Zahl 300 gehört. Wahrscheinlich sind es dann 350, 400 so über das ganze Jahr gerechnet, Dunkelziffer und so. Ein bisschen kommt mir das manchmal so vor, sie demonstrieren im Winter gegen die Kälte, ohne sich eine Jacke anzuziehen. Manchmal ist es gescheiter, man zieht sich was an. Oder Thermohosen. Oder Mondputz. Aber das tun sie nicht, sondern sie demonstrieren und sagen, ja, die Politik muss was machen. Regulieren. Seit heute, heute ist ja der Tag, wo in Australien Social Media beschränkt wird für Jugendliche. Da freuen sich natürlich viele und sagen, ja super, das machen wir auch. Das wollen wir auch. Das wird natürlich noch lange dauern, bis so Dinge nach Europa kommen. Aber da ist jetzt einmal so, der erste Dominostein umkaut. Ob das dann wirklich so super ist, da habe ich auch so meine Zweifel. Ich weiß nicht, ob die Jugendlichen davor beschützt werden wollen. Man sagt ja, die gewinnen jetzt zu viel Zeit zurück. Was machen sie dann wieder mit der Zeit? Da werden sie fernstauen. Also, dass sie dann die Klassiker lesen oder die Zeitungen lesen. I don't know. Du kannst ja die Menschen nicht umerziehen. Ich gebe da grundsätzlich recht. Und ich habe mich das Vergleich aber real gesehen, ein Gastroberater, der selber auch Restaurants hat, der hat jetzt kein Mitleid und er hasst diese Entschuldigungen von Restaurants, die jetzt zusperren müssen und demonstrieren gehen, weil sie nicht wissen, wo ihre Kunden herkommen und wie sie das alles bezahlen sollen und wie sie Mitarbeiter finden. Und der hat aber sehr stark dagegen gesprochen, weil know your numbers. Wenn du deine KPIs nicht kennst, wenn du nicht weißt, wo die Kunden sind, was der Produkt ist, was das kostet, was es alles kostet, dann wirst du nicht gut sein. Also die, die jetzt scheiße sind, sind auch in Zeiten, wo es gut läuft scheiße. Jetzt würde ich den österreichischen Medien aber nicht unterstellen wollen, dass sie ihre Zahlen nicht kennen. Und da würde jetzt aber schon die Medienagentur wieder ein bisschen ins... Weil wir wissen nicht, ob es nicht auch funktioniert wird, wenn man es nicht ausprobiert. Das ist halt so ein bisschen... Da tue ich mir so ein bisschen schwer damit, dass man das... Nehmen wir mal das, was immer schon funktioniert hat. Das wird ja auch oft gemacht. Mediapläne werden fortgeschrieben und leicht variiert, damit man die Arbeit ein bisschen legitimiert. Dass man sagt, ja, dafür haben wir eh wieder was gemacht. Wir haben da und dort, die haben wir noch dazu genommen. Vielleicht irgendwo ein neues hippes Medium. Da sagt man, die sind jetzt ganz frisch, die haben wir jetzt auch drinnen. Also wir haben uns da richtig was überlegt. Aber Mediaagenturen machen bis zu einem gewissen Grad das, was die Kunden... ihnen vorschreiben und diktieren. Also Mediaagenturen werden ja auch von den Kunden vor allem als die verstanden, die gute Preise rausholen. Das ist ja, glaube ich, so aus Kundensicht manchmal. Und die Abwicklung. Wir hatten ja letztens Lammerhuber im Interview, quasi Doyen, der Mediabranche in Österreich. Und der hat gemeint, eine Legitimation der Mediaagenturen ist ja, der ganze Kleinscheiß, der da erledigt werden muss. Es ist ja viel Arbeit, die da auf einen Kunden zukommen würde im Mediabusiness und das wollen die alle nicht machen und darum gibt es Mediaagenturen, die das alles machen. Aber du hast vorhin zwei Punkte gesagt und vielleicht um das Thema ein bisschen abzurunden. Du hast gesagt, das Pricing, also das günstige und das zweite ist der Zugang zu den einfachen Buchungsmöglichkeiten. Beides da jetzt auf den Schnelle übers Knie zu brechen, wird schwierig. Was glaubst du, ist der größere Punkt eigentlich, der Pain? Ist es der wirklich leichte Zugang, auf Facebook einmal schnell was buchen zu können, ohne viel was zu wissen? Oder ist es dann doch der Preis vielleicht? Wo glaubst du, ist es vielleicht eher anzusetzen? Preis ist immer ein großer Hebel, aber es gehören eigentlich beide Punkte dazu. vielleicht eher anzusetzen? untrennbar miteinander verbunden. Aber das, ja, es braucht beides. Ich kann jetzt nicht sagen, dass eines wichtiger ist. Kann man das so sagen, dass die Medienhäuser über das, dass es bei uns so lange dieses gedruckte Papier gegeben hat, oder wie bei der, was war das, vorletzten Sendung gesagt hat, das Holz vor der Tür. Und da sind ja unglaubliche Preise für Anzeigen aufgerufen worden. Und das funktioniert im Digitalzeitalter nicht mehr, weil alles klein lokalisiert und so weiter geworden ist. Und halt kann jeder EPU um ein paar Euro Marketing machen. Das ist mit den Medienhäusern in Österreich schlicht und ergreifend völlig unmöglich. Das ist einer der zentralen Punkte des Ganzen. Nimm mal an einem durchschnittlichen Montag eine Tageszeitung her und blätter mal durch. eher die überregionalen Blätter, da musst du die Anzeigen mit der Lupe suchen. Und die meisten Anzeigen sind dann auch Kooperationsanzeigen und solche Dinge. Den Bundesländern bei den Und ich will gar nicht wissen, wie das in zehn Jahren, wie das in 15 regionalen Blättern ist das ein bisschen anders. Aber es ist, Tageszeitung machen ist ein hartes Geschäft. Jahren aussieht. Es gibt ja auch so eine Zahl. Irgendwann einmal 20, 30, irgend so was soll die letzte Tageszeitung erscheinen. Das glaube ich natürlich nicht. Es wird immer Tageszeitungen geben. Es wird auch nicht diese Zeitungen geben, wo man so an die Steckdose ansteckt und das Papier verändert sich dann. Man weiß ja nicht, welche Technologien daherkommen. Es ist ja immer so, dass Technologien daherkommen, die man überhaupt nicht am Schirm hatte. Aber da weiß ich nichts. Also die Tageszeitung wird schon noch weiterhin so ausschauen, wie sie jetzt ausschaut. Ich weiß nicht, wie das weitergeht. Irgendwer muss ja die Nummer zahlen. Das ist ja das alte Problem. Journalismus kostet Geld. Das Fernsehen hat es ja noch nicht so erwischt. Aber da wird auch noch etwas kommen, schätze ich einmal. Diese Entwicklung wird dort in die Richtung auch noch gehen. Spannend sind wir auch bei uns. Die haben es alle nicht leicht. Aber bei Print ist halt die Kacke wirklich jetzt schon stark am Dampfen. Jetzt hast du vorher schon ein Thema ein bisschen angedeutet, das Thema Nachhaltigkeit und Green Marketing. Und der Florian Schleicher war bei uns und der hat gesagt, wenn wir es schaffen, dass Nachhaltigkeit nicht mehr das moralische Minimum ist, sondern das neue Premium, dann haben wir es geschafft. Und du hast das so ein bisschen angedeutet und wir kriegen es ja auch im täglichen mit, vor allem in jetzigen Zeiten ist Nachhaltigkeit wieder ein... nach unten gerutscht in Zeiten von wirtschaftlicher Krise. Und im Digitalen, das digitale, nachhaltige Marketing halte ich persönlich für sehr schwierig, weil ja da auch wieder unterschiedliche Sachen miteinander verglichen werden. Wir sind alle stolz, dass wir KI nutzen können, aber dass das doch den einen oder anderen Atombunker braucht am Ende des Tages, um das betreiben zu können, das ist dann auf einmal wieder gar kein Thema. Wie siehst du das Thema Nachhaltigkeit und nachhaltiges Marketing? Wie du sagst, Nachhaltigkeit ist natürlich in harten Zeiten ein bisschen ins Hintertreffen geraten. Ich vergleiche das auch gern mit diesem Thema CSR, Corporate Social Responsibility. Das gibt es ja schon länger, es gibt schon so 15 Jahre. Da haben wir dann plötzlich so eine wirtschaftliche Probleme gehabt und da mit all diesen Immoblasen in USA, die sich dann plötzlich auf die ganze Welt ausgedehnt haben. Das ist auch dann plötzlich nicht mehr so wichtig gewesen. Ist es ein interessantes, spannendes, sinnvolles Thema? Ja, das ist ja auch ein bisschen von dieser Greta Thunberg, es gibt nur einen Planeten und es gibt keinen Plan B, von diesem Movement ein bisschen losgetreten worden. Und das ist gut, weil wir haben alle ein bisschen darüber nachgedacht. Aber Florian Schleicher sagt ja auch, es braucht ein anderes. Und es ist gar nicht so leicht, dieses Narrativ zu finden, weil im Moment ist es eben dieses, wir müssen schauen, dass wir ökologisch besser agieren, damit es die Welt länger gibt. Aber auf der anderen Seite setzen wir alle täglich Maßnahmen, damit es nicht besser wird. Durch die Dinge, die wir essen, die wir kaufen. wie wir uns fortbewegen, etc., etc. Dann sagt jeder, na ja, ich komme ja in mein Haus, in Tralala, komme ich nur mit dem Auto. Ja, trotzdem. Aber ich finde immer, wenn über eine Sache nachgedacht wird, dann sind wir schon in einer sehr guten ersten Phase. Und meine Theorie ist ja auch, die habe ich dem Florian letztens auch gesagt, Greenwashing ist ja für mich so ein Einstieg ins Thema, ja für mich so ein Einstieg ins Thema, weil dann hast du auch als Unternehmen Bewusstsein dafür, dass du da was machen solltest. Und wenn das einmal zu Beginn eher so hoppatatschert ist und wenn du da ein bisschen schummelst, naja, aber dann weißt du, wenn das ist ein Thema, das könnt verkaufen. Ich bin im Veranstaltungsbusiness und da könnte ich ja auch schauen, dass ich nur Green Events veranstalte. Es schnalzen aber dann die Preise rauf. Das ist natürlich auch etwas, was du dir leisten musst oder können musst. Und da sind wir wieder bei dem Thema wirtschaftlicher Downturn und dann kann man sich das halt nicht mehr leisten und dann sagen wir, super Geschichte, das Green Marketing, aber das machen wir 27 dann oder 28. Das heißt, damit beschäftigen, ja, aber du siehst das auch, dass es in schwierigen Zeiten eher noch ein bisschen nach hinten rückt. Aber es bleibt im Kopf drinnen. Es bleibt im Kopf drinnen. Es ist wichtig. Es kann schon ein Faktor sein im Sales. Vor allem bei den jüngeren Generationen. Wir sind ja hier alle alte Runde. Aber bei denen, die jünger sind, die jetzt so zwischen 20 und 30 sind und dann die noch in die Stuhle gehen, die denken schon ein bisschen, du hast ja auch Töchter in deinem Alter. Die denken über die Themen schon anders nach und da kann es dann schon sein, dass man sagt, nein, ich kaufe mir Produkt B, weil die agieren da besser und das Produkt A, das geht überhaupt nicht. Ich steige in ein neues Thema ein, du hast das gerade erwähnt, du bist im Event -Business tätig und der Thomas Klingerich, ich habe es richtig ausgesprochen, hat sich zu einem Zitat hinreißen lassen, damit die Leute zu Hause klugscheißen können, spielt darauf an, dass man Dinge bietet auf einem Event, die über den Event nicht nur hinausgehen, sondern vielleicht mit dem eigentlichen Inhalt einer Konferenz oder eines Events gar nichts mehr zu tun hat, sondern das ist ein Beispiel. Ich habe jetzt Dubai Schokolade gemacht am Event. Wie siehst du das? Wie siehst du die Entwicklung? Thomas ist ja auch ein Verfechter des Erlebnismarketings. Ich meine, er hat ja eine Agentur, die in die Richtung geht. Darum ist es nicht gleich, dass er das auch verfiegt. Aber er hat schon recht. Leute wollen Erlebnisse, echte Erlebnisse, authentische Erlebnisse und sie wollen darüber reden. Früher hat man darüber geredet, dass abends vorher ein Hans -Moser -Film war oder der weiße Ei. der weiße Ei. Und dann der eine hat keinen Fernseher gehabt und der andere schon. Und dann der eine hat keinen Fernseher gehabt und der andere schon. Und da hat sich der mit dem Fernseher schon etwas besser positioniert. Und das ist schon ein zentrales Merkmal der Menschen. Jeder. Ich jetzt auch gerade, jeder positioniert sich ja permanent. Jeder will der Gute sein. Wurscht in welchen Dingen. Freunde treffen sich und jeder erzählt dann, was er erlebt hat oder wo er auf Urlaub war. Leute definieren sich über ihre Urlaube, über ihre Autos, über das, was sie anziehen, über ihre Auftritte, was auch immer. Und da ist einer, der Erlebnisse anbietet oder Events. macht, wo man Erlebnisse hat, ist dann in einer richtigen Richtung unterwegs. Aber hat sich das Event -Erlebnis verändert aus deiner Sicht heraus? Also du bist ja sehr innovativ. Ich bin ja auf deiner Konferenz ja auch immer wieder und du versuchst ja auch immer etwas Neues einfallen zu lassen. Die Themen immer wieder neu zu bespielen und nicht zu wiederholen und auch andere Gäste und Meinungen auch kontrovers natürlich auf die Bühne zu bringen. Hat sich da etwas geändert aus deiner Sicht heraus, auch als Veranstalter, wie du an Events herangehst? Ja, vielleicht, weil man halt eine Entwicklung hinter sich hat und dann jedes Mal ein bisschen besser werden will. Aber ich vergleiche das ein bisschen so mit den Geschichten. Früher hat man sich die Geschichten am Lagerfeuer erzählt oder der Dorfälteste. Und jetzt sieht man es halt im Kino oder auf TikTok. Die Darstellungsformen ändern sich. Aber gute Geschichten funktionieren immer, wie auch erzählte Geschichte. Die ist halt dann noch immer sie dargeboten werden, weil auch ein Event ist ja eine mehrdimensional und es geht dann auf die Augen, auf das Gefühl, rieren tut es vielleicht auch noch und so weiter. Also das geht auf alle Sinne, es ist spannend. Aber Geschichten... werden immer wichtig sein. Es ist ja auch so interessant, dass man immer glaubt, es sind alle Geschichten schon erzählt, so wie man glaubt, es ist alle schon erfunden. Nein, das stimmt nicht. Bis die Erde untergeht, gibt es ja noch ein paar Millionen Jahre, da wird nur so viel erfunden werden und es werden nur so viele Geschichten erzählt oder neu erzählt werden. Darum bin ich auch manchmal so ein bisschen entpäuscht, wenn es permanent Remakes gibt von irgendwelchen Geschichten. Das verstehe ich nicht. Es muss doch neue Geschichten geben. Aber das ist eben auch dieses Jahr, was funktioniert, da sind wir wieder da. So ähnlich wie mit den Mediaplänen. Hat einmal funktioniert, passt, das machen wir wieder. Das ist nicht der Kreis. Aber vielleicht ist der Zyklus noch nicht abgeschlossen. Es gibt immer so Zyklen, wo sich dann alles wieder erneuert. Ich kann es ja empfehlen, Leopold Museum, Wiener Moderne, und die haben halt radikal mal alles anders gemacht. Also von einem überfüllten Makert. Studio, einfach mal ein Kittel anziehen und alles neu machen. Und das auf den Kopf stellen. Mit der KI ist das ja nicht neu. Das ist ja eigentlich der alte Wein in neuen Schleichen, sagt man da so schön, oder? Der Content war ja vorher schon da. Ja, bei KI gibt es halt auch viel. Es gibt Verklumpert und es gibt wirklich tolle Sachen, wo du sagst, bist du Wahnsinn, wenn du jetzt auf Social Media gehst. was wir ja alle permanent machen, weil wir auch das Handy nicht weglegen können. Ich frage mich jetzt permanent, ist das echt oder ist das KI generiert? Und du siehst den Unterschied nicht mehr. Was mich eher schockiert, sind dann so mies gemachte Präsentationen mit so KI -Bildern in so einem komischen Gagalblau, so ein Türkis. Das ist so KI 1 .0 von vor drei Jahren. Aber es gibt Leute, die machen Präsentation. Das schaut erschütternd aus. Da wäre es besser gewesen, man hätte sich selber etwas gezeichnet. Aber das ist ein Nebenaspekt und ein Nebenthema. KI, super spannend, super toll, viele, viele Möglichkeiten. Ich war jetzt beim ADCE Kongress in Barcelona und da waren lauter Kreative, also von Top Agenturen aus USA, UK, Südamerika, was weiß ich. Und die haben alle ihre Anwendungen gezeigt. Und das ist total faszinierend. Alle gehen unterschiedliche Wege. Für ein Bild, also ein Kreativer, ein Art Director, lässt von einem Bild, das er braucht, ich sage jetzt irgendwas, eine Muschel am Meer, lässt er von den unterschiedlichsten KI -Tools Bilder rechnen und hat dann 5000 Bilder, die Muschel am Meer, das am Strand. Und dann sucht er sich die Beste aus. Und das ist total crazy. Ist natürlich, ist das nachhaltig? Sicher nicht. Das ist eine Rechenleistung, da wird da übel. Aber das ist sauspannend. nicht. Das ist eine ist sauspannend. Text, das ist ja eigentlich banal. Und dann gewisse Dinge darfst du halt nicht mit der KI machen. Wer war das? Die Leute Australien, die da auch eine Studie gefakt haben? Die haben da auch irgendwas reingekommen. Und da ist dann irgendwas komplett Falsches rausgekommen, wo du dann sagst, und die haben das dem Kunden gegeben, das hat sich keiner nachher durchgelesen. Du musst halt permanent durchlesen. So wie der Anwalt in Österreich. Genau, der dann Präzedenzfälle herausgesucht hat, die es gar nicht gegeben hat. irgendwas Es war nicht einmal ein Anwalt, es war einer, den sie verknackt haben und der sich ohne Anwalt selbst verteidigen wollte. Und vor Gericht ist dann aufgenommen, dass er Präzedenz verlezität hat, das es einfach nicht gibt. Und die KPNG, glaube ich war das in Australien, die haben da irgendwie noch viel Geld dafür verlangt. Aber das ist ein Thema, das auch heuer wieder bestimmend war, KI. Aber eben genau da auch wieder der Faktor Mensch, die Anwendung, die Sorge, the human in the loop. Also die Brücke jetzt nämlich vom Event. Auch der Thomas hat ja auch gesagt, you cannot fake events. Also dieses physische Erlebnis, das wird die KI ja nicht kennen. Also da kommt es uns nicht nahe, das brauchen wir ja. Dieses Sinne, den du vorher angesprochen hast, also es war so ein Fazit, weil die Authentizität und der Mensch im Mittelpunkt waren in unserer angeschriptet Reihe 20, 25er bestimmend eigentlich, wenn es um das Thema KI geht. Das hat mich sehr überrascht. Es ist angekommen, das Bewusstsein wurde geschärft und die Leute wissen auch, was damit anzufangen. Das finde ich gut. Einfach, wenn man es weiterentwickelt, das ist ja gut so. Wir lernen langsam mit dem Ganzen umzugehen, mit den Segnungen, aber auch mit den Problemen wird sich Ist es ja jetzt auch wieder nicht. alles normalisieren. Am Anfang hat man geglaubt, das wäre die absolute Revolution. Jetzt haben wir uns daran gewöhnt, dass du so viel Sora, als es die ersten Sora -Videos gab, um sich gedacht, na bist du deppert. Hollywood, tschüss. Aber ist es so? Nein, so ist es nicht. Aber glaubst du, dass dann der Gewisse Dinge werden da noch daherkommen, die halt alle ein bisschen schocken. Es gibt dann Schauspieler, die virtuell designt sind und da haben sich dann die Schauspielergewerkschaften aufgeregt. Es werden noch ein paar verrückte Dinge kommen, aber die Menschheit ist ja nicht beklopft. Man wird Mittel und Wege finden, das alles irgendwie zu kanalisieren. Gegentrend des Live -Erlebnis, sei es jetzt der persönliche Austausch, der Event vor Ort, ein Konzert, ein gemeinsames Abendessen ohne Teams, dass das wieder an Qualität oder Wichtigkeit gewinnen könnte? Natürlich, das ist immer so. Der Mensch ist ja ein geselliges Wesen, also das wird immer wichtig sein. Und es wird Mischformen geben, was mir jetzt permanent ausgeworfen wird auf Social Media. ist so eine virtuelle Tour Machu Picchu, die kommt jetzt anscheinend nach Wien. Du hast die Brille auf, gehst durch und bist dann dort. Das ist so Reisen ohne Flug. Das ist eigentlich sehr ökologisch, wenn man das bedenkt. Machu Picchu anschauen und musst aber nicht tief fliegen. Halbe Welt von Florian Flicker, ein Film aus den 90er Jahren. Die Welt ist so belastet, dass man nicht mehr leben kann, man kann nicht mehr rausgehen. Es gibt keine Zonschicht mehr, die Sonne ist so stark. Österreichischer Film, großartig. Die Leute sitzen drinnen und machen alle Sport und alles mit der virtuellen Brille. Sehr visionärer Film aus den 90er Jahren. Da kommen wir jetzt wieder hin. Ich würde da nicht hinkommen. Das ist ein eigenes Thema. Das ein eigenes Thema. Aber Filmtipp. Aber du hast, wir sind neben dem Thema GIV auch das Thema Mensch und handelnde Personen ein großes Thema in den gesamten Folgen. Und die Jutta Perfal -Strilker war auch in der Folge 44 bei uns Anfang des Jahres. Und die hat gesagt, Work -Life -Balance ist ein Blödsinn. Weil sie gesagt hat, dass es eigentlich darum geht, man sollte eigentlich die Arbeit zu dem machen, was einem Spaß macht und zu seinem Mittelpunkt machen. Und nicht als Pflichtaufgabe sehen und als Qual dahin zu geben. Und dadurch wird immer diese... Work -Life -Balance 30 Stunden und so weiter in den Vordergrund gestellt. Hat das vielleicht damit zu tun, dass viele Leute auch gar nicht das machen, was sie eigentlich gerne machen würden oder die Möglichkeit nicht bekommen? So ist es. Work -Life -Balance ist schon ein grundsätzlich sinnvolles Konstrukt, das einfach bewusst machen soll, dass nicht zu viel arbeiten soll, aber auch nicht zu wenig. Wer nicht arbeitet, Dem fehlt auch ein bisschen die Struktur, wahrscheinlich auch das Geld, außer er hat reich geerbt. Aber das ist schon wichtig, wie immer man es nennt. Aber diese Geschichten haben ja auch ein bisschen mit unserer Bubble zu tun. Die Kassiererin in einem Supermarkt, die wird sich schwer tun, jetzt da was Wunderschönes rauszuziehen aus ihrem Job. Sie kann es auch gut machen und sie hat ja auch Ziele und Ambitionen und will Flierleiterin werden und vielleicht noch mehr. Aber es gibt natürlich Jobs, die man machen muss, weil man Geld verdienen muss, die jetzt nicht so erfüllend sind wie andere. Da tun wir uns, die wir hier zusammensitzen, wahrscheinlich ein bisschen leichter. Ich mache das, was ich mache, auch sehr gern und das ist ähnlich. Ich kann auch am Wochenende mich kurz, wenn Gott sei Dank noch alle schlafen, hinsetzen und kann Dinge machen, die eigentlich work -related sind und empfinde das aber nicht als grauslich. Gewisse Arbeiten mache ich nicht am Wochenende, weil das sind so mühsame Tätigkeiten. Aber ich arbeite trotzdem gern und es macht Spaß, aber ich verstehe, wenn es Leute gibt, denen ihre Arbeit... keinen Spaß macht und das führt uns aber wieder zum Thema Bildung. Bildung ist so wichtig und ist das allerwichtigste Investment im Leben eines Menschen und Eltern sollten immer schauen, ich habe eine fünfjährige Tochter, dass die ab dem ersten Lebensjahr schauen, dass etwas wird aus dem Kind. Das hat mit Kindergarten zu tun und mit Schule und mit Fördern und nicht glauben, dass die die Arbeit allein übernehmen. Die machen viel, aber man muss selber auch etwas dazu tun. Und das ist, nicht 24 Stunden, aber ungefähr 16 Stunden im Wachzustand des Kindes, muss man schauen, dass das Kind gescheit ist und noch gescheiter wird. Und dann wird es auch eben ein erfülltes Berufsleben haben. Aber das ist ein zweiter Punkt, den die Jutta irgendwie auch gebracht hat. Wir haben eine Überakademisierung. Und es geht eher um Upskilling. Und man hat ja früher immer gesagt, ich glaube, das kam auch so in den Podcast, wenn du nichts siehst, wenn du nichts lernst, dann kommst du am Bau. Und ich glaube, von dem sind wir ja weg mittlerweile. Das sollte man weg sein. Kann auch erfüllend sein. Ich meine, das Schöne am Bau jetzt ist ja, Das sollte man weg jetzt ist ja, du schaffst permanent etwas. Die KI wird ja nicht ersetzen, weitestgehend. Wer will das ersetzen? Die KI wird dich nicht ersetzen, weitestgehend. Beim Bauen? Aber Bauen ist ja was Physisches. Kann ich nicht ersetzen? Nein, nein, nein. ich Aber der, der am Fließband steht, der macht etwas, wo er nicht sieht, wo etwas fertig ist. Aber wenn du etwas erschaffst, das kann ja schon befriedigend und schön sein. Es gibt nur gewisse Jobs, die sind nicht witzig. Ich glaube nicht, dass die irgendjemand witzig oder schön findet. Jetzt leben wir ja, wenn man so in die Welt hinausschaut, wenn wir mal ein bisschen über unsere alte weiße Männerwelt hinausschauen. Das ist heuer öfters kommend von dir. ist heuer öfters kommend von dir. Ja, weil vielleicht ist das die eigene Erkenntnis, dass man zu dieser Zielgruppe dazugehört. Aber das war jetzt nicht der Kern der Frage, sondern es geht eigentlich darum, wir erleben ja jetzt im Moment gerade etwas im Marketing. das mich persönlich sehr schockiert. Das ist dieses Abrissbirnenmarketing, oder wie Steve Bannon das ausgedrückt hat. Flat the zone with shit. Und wir haben ja ein unglaubliches Marketingphänomen, das man jetzt morgen mag oder nicht. Das ist Donald Trump, der es schafft, permanent, jeden Tag, fast zweimal am Tag, die kompletten Weltmedien zu dominieren. Jetzt für mich die Frage, gibt es da schon Effekte, die da... sozusagen in unsere Welt hineinsickern? Oder gibt es bei der Gen Z oder so irgendwie Beobachtungen, dass da irgendwas passiert, das mit unserer Vorstellung von Marketing wenig zu tun hat? Nein, ich glaube, da wird es jetzt noch viele Bücher geben über das Trump -Phänomen. Ich überlege mir oft, wie man die Sache dann mit 20 Jahren Abstand betrachten wird. Eigentlich ein Wahnsinn, was da passiert seit der ersten Amtszeit, was wir als Welt, als Weltbevölkerung uns da gefallen lassen. Weil er hat ja in vielen Dingen einfach Standards verschoben. Gewisse Dinge, er hat Dinge gesagt und gemacht, wo man vorher gedacht hat, das kann er nicht bringen. Und er hat es aber gebracht und jetzt sind wir da und jetzt leben wir damit, dass der das bringt. annektieren will, dass er Grönland einverleiben will, dass er den Golf von Mexiko in den Golf von Amerika umwinnt. Aber nur für Amerika. nur für In Europa heißt er immer Ich würde gerne wissen, was der für einen Intelligenzquotienten noch Golf von Mexiko. Ah, okay. Aber der ist natürlich bis zu einem gewissen Grad crazy. hat. Das würde mich wirklich interessieren. Aber sein ganzes Team... ist natürlich spitze in dem, was sie machen, weil sonst hätten sie nicht derartige Erfolge. Das Problem ist ja auch, welche Auswirkungen das auf spätere oder auf aktuelle Politikergenerationen hat. Das schaut sich dann einer in Belgien an oder in Bulgarien und denkt sich, pass, das mache ich auch. Und dann haben wir lauter so Trumps. Es gibt ja schon Argentinien und so weiter. Es gibt ja ähnliche Modelle. Verrückt, ja? Welche Auswirkungen das Ganze aufs normale Marketing hat, das ist wirklich ein sauspannendes Thema. Da möchte ich vielleicht beim nächsten Summit oder bei der MarketingX, da haben wir beides untergebracht, sehr gut, dann im Oktober möchte ich jemanden bringen, der Wahlkämpfe analysiert und schaut, was man für klassisches Marketing, für Produkte und Dienstleistungen, was man davon lernen kann und was man da übernehmen kann. Da gibt es sicher einige Punkte, aber permanentes Kommunizieren ist sicher ein Punkt. Und der Erfolg gibt ihm irgendwie recht. Ich weiß nicht, ob ihr diese Show gesehen habt, wo die Mannschaften oder die Gruppen ausgewählt wurden für die Fußball -WM, Fußball wo es einmal eine Stunde 50 gedauert hat, bis einmal die erste Mannschaft ausgelost wurde. Davor waren nur Getöse. und Gedöns und Trump wurde ausgezeichnet mit dem Friedenspreis der FIFA und es ist dann eh irgendwo gestanden, der korrupteste Verband, nämlich die FIFA der Welt, zeichnet den korruptesten Politiker der Welt mit einem Preis aus. Kannst du nicht erfinden eigentlich. Aber du kannst so viel nicht erfinden von dem, was er gemacht hat, gesagt hat, gebracht hat. Es ist wirklich hochinteressant. Da wird noch viele Analysen und Bücher und Dokus geben, was da alles passiert ist. Ich glaube, seine eigene Mutter hat ja vor Trump gewarnt. Er hat gesagt, bitte schauen wir gemeinsam, dass der kein Politiker wird. Es ist anders gekommen. Leider hat sie gemeint. Aber es ist lustig. Man hat ja die Analyse des Jahres gegeben. Wir sind politischer geworden. Politik ist ein bisschen... ein Thema geworden in unserem Podcast. Ja. Und die Politik ist nichts offensichtlich. Ja, Politik ist durchaus spannender geworden. Jetzt ist wieder in Österreich ein bisschen abgeflacht, weil wir sind jetzt, glaube ich, schon erschlagen. Wir resignieren. Vor allem dieses Budgetloch, das ist ja auch grandios. Es ist ja nie ein Mensch allein für ein Budgetloch verantwortlich. allem ist ja nie ein Mensch allein für ein Budgetloch verantwortlich. Aber der Finanzminister hat halt schon einen gewissen Impact auf die Dinge, die da passieren. Jetzt ist er EU -Kommissar, also das ist schon ziemlich verbessert, und hat aber eigentlich in seinem vorigen Job ein Riesenproblem für ein gesamtes Land angerichtet. Ich weiß nicht, ob man jetzt schon genau weiß, wie groß das Budgetloch ist. Ich glaube, man hat noch keine endgültige Zahl. Bundesland, in jeder Gemeinde noch suchen muss. Also es ist schon verrückt. Und dass Österreich jetzt auch in der EU im allerletzten Fünftel, glaube ich, ist sehr schütternd. Und das ist halt für jeden einzelnen Gewerbetreibenden oder Teilnehmer der Wirtschaft ein Problem. Aber jetzt haben wir über Politik geredet und wir haben über Menschen geredet und einen Satz, den ich sehr schön fand vom Markus Josef Weiß von Act2Biz, die Kunst ist nicht, dass du dir vier Hauben erkochst, die Kunst ist, dass du dir vier Hauben erkochst und wenn du dich umdrehst, sind die Leute, die du liebst, noch da. Also einerseits, ja, Leistungsgesellschaft, wir müssen immer mehr, immer mehr, immer mehr Erfolg, wir sind getrieben irgendwie, aber der Mensch und das, was uns umgibt, das ist trotzdem im Mittelpunkt. Jetzt kann ich das in Trump sagen, viel Geld, ja, alle reinen einem nach, aber der Freundheit wissen wir nicht. Das ist vielleicht kein Kriterium für ihn. Ich glaube es nicht, dass man irgendwie alle diesem, das ist ein super Credo, viel mehr folgen müssen wieder und nicht immer noch auf alles, dass es uns alles wurscht ist. Geht es jetzt um das persönliche Streben nach immer mehr? Das hat auch sehr oft mit Job und Weiterentwicklung zu tun. Wir haben schon Bildung gehabt, wir haben sich weiterentwickelt. haben sich Ja, ich glaube, man muss sich schon permanent neue Ziele setzen. Also ich mache das schon immer im Stillen. Für mich so eh so Jahresende. Und überlege mir dann, was will ich noch machen? Das sind oft kleine Dinge. Was will ich im nächsten Jahr ein bisschen anders machen? Aber ich strebe nie nach den ganz großen Dingen. Ich weiß nicht, ob man in unserer Branche irgendwelche Hauben erkochen kann. Aber ich will in dem Bereich, den ich mache, ich will auch nicht der Beste sein. Ich bin immer gegen. der beste Eissalon und das beste Ding. Ich bin schon froh, wenn einer einigermaßen okay ist, aber das ist immer so, dieses Streben nach Schubladen ist schwierig. Also ich, für mich, ich will immer ein bisschen besser werden und will die Dinge ein bisschen besser machen und das passt schon. immer ein bisschen besser werden und will die Dinge ein bisschen besser machen und das passt schon. Das ist jetzt nicht befriedigend, aber so ist es halt manchmal. Du beschäftigst dich am Jahresende ein bisschen damit, was man Aber du hast das jetzt schon angedeutet zum Abschluss. vielleicht für dich selber, was du ändern kannst oder bessern kannst. Was glaubst du, das ist 2026, oder was werden die bestimmenden Themen sein in dem Umfeld, wo du dich bewegst? Sei es jetzt, ob es Marketing ist, sei es jetzt natürlich auch Regulatorien spielen da natürlich ein bisschen hinein. Events, also wo glaubst du, sind so ein paar Punkte, die... 2026 uns alle in unserem täglichen Wirken beschäftigen? Naja, wir beschäftigen uns ja in all den Dingen, die wir machen mit Digitalmarketing im weitesten Sinne. Also wir haben unser eigenes Fachmedium, wir haben die Konferenzen, wir haben die Awards und im Digitalmarketing wird halt dieses Gesudere, dass so viel Geld nach USA und China abläuft, das wird anhalten, das wird uns beschäftigen. Die klassischen Medien werden weiter schauen. dass sie irgendwie Geld hier behalten und sie werden Regulierungen wollen und sie werden halt auch permanent mit der Politik reden. Und das sind so viele Entwicklungen, die ein bisschen erschütternd sind. Auch dieses Förderwesen in Österreich. Die Förderungen im Medienbereich sollen wieder erhöht werden. Also teilweise werden halt wirklich Leichen am Leben erhalten. Ist es sinnvoll? Ich weiß es nicht. Also es sollte halt schon so etwas geben wie eine freie, liberale Wirtschaft. Und es gibt ja, wie es so schön heißt, auch das Recht auf Konkurs. Und wenn etwas kaputt ist, dann soll man es doch auch in Ruhe lassen und soll das nicht weiter am Leben halten. Jetzt gibt es natürlich viele, die schreien, ja, und es ist so wichtig, und die Demokratie. All die Medien, die gestorben sind in den vergangenen 20 Jahren, und das sind sicher viele, Haben die jetzt wirklich dazu geführt, dass die Demokratie gefährdeter ist? Natürlich gibt es jetzt wieder ein Revival der Parteimedien. Das ist crazy. Das ist eine abenteuerliche Entwicklung. Und die sind ja eigentlich auch gefördert. Da ist ja wieder das Problem, dass in Österreich die Parteienförderung absurd hoch ist. Und deshalb können sich gewisse Parteien eigene Medien leisten, die die Wähler dieser Parteien dann... brav hören und denen auch alles glauben. Das sind so absolute Fehlentwicklungen. Aber das ist nicht das, was uns im Digitalmarketing beschäftigt, was uns auch beschäftigt. Und da haben wir eine Konferenz im Jänner, ist Geo, Generative Engine Optimization, also die Optimierung von eigenen Inhalten als Marke und Unternehmen auf den KI -Plattformen. Das ist sicher ein Thema, das im nächsten Jahr stark da sein wird. Und gleich als Ankündigung, unsere erste Podcast -Folge 2026 nimmt sich genau dem Thema an. Super, wer wird da mitreden? Jan Königstetter von Otago. Okay, sehr gut, spannend. Und das ist ein Thema und sonst alles wird sich halt weiterentwickeln. KI wird sicher ein beherrschendes Thema sein, aber da auch immer mehr der sinnvolle Einsatz und es auch um diese Agentik, KI. Und ich finde es immer so cool, geht nicht mehr nur um die Generative, sondern es geht halt wenn die Leute dann KI sagen. Also es gibt KI, KI und dann KI. Es ist unübersichtlich. Das wird sicher ein Riesenthema sein. Die ganze Welt ist ja unübersichtlich. Ja, aber KI in all seinen Formen wird uns begleiten. Und da muss man wirklich auch wach bleiben und sich vieles anschauen. Das ist schon clever, wenn man im Unternehmen dann einen hat, der immer alle anderen updatet oder so. Heute haben wir viele Einzelthemen behandelt. Wir haben auch wieder einige sehr flotte Sprüche von Maximilian Mondl gehört. Jeder will der Gute sein steht da zum Beispiel beim Thema Erlebnis -Marketing. Und da sind wir dann ins Allgemeine abgedriftet und da gibt es einen Grundsatz, den ich eigentlich schon im Marketing gelernt habe vor ganz, ganz vielen Jahren. Gute Geschichten funktionieren immer und dann natürlich der bekannte Seitenhip, den kann er nicht auslassen, aber der hat mir gut gefallen. Das Thema Remake, sozusagen das, was funktioniert hat, das wird jetzt in die Ewigkeit vorgeschritten und der Max vermisst ein bisschen. die Innovation an manchen Stellen und da kann ich ihm ganz gut Recht geben. Dann haben wir das Thema, Bildung ist wichtig und da haben wir dann auch, das bezieht sich auf ganz, ganz viel und das hat auch dann irgendwo mit der Politik zu tun und wir sind sozusagen dann auf Themen wie KI natürlich gekommen, auch dann irgendwo mit der Politik zu tun und wir sind sozusagen dann auf Themen wie KI natürlich gekommen, über Nachhaltigkeit, wobei auch eine sehr kontroversielle Aussage, Greenwashing ist ein Einstieg in dieses Thema, kann man so sehen. Ich finde es zumindest einen interessanten Denkansatz, weil ja, die Leute müssen sich dann damit auseinandersetzen. Ob dann das Ergebnis dementsprechend ist, was die Leute, die sich eine bessere Welt vorstellen, gerechnet haben, das sei dann einmal dahingestellt. Und dann haben wir doch ein zentrales Thema in dieser Episode von Uncrypted. Werbespendings gehen einfach zu 86 Prozent an die USA und an die Chinesen. Und da haben wir zum Einstieg gehört, die Schweiz macht es jetzt anders. Aber wenn die Medien untereinander nicht gut können, sie haben zumindest einen gemeinsamen Einstiegspunkt, damit man das besser machen kann. Das ist meiner Meinung nach einmal schon eine starke Verbesserung. Dann haben wir gehört, im Medienbereich das Thema Regulierung, das Förderungen, Leichen am Leben erhalten. Das ist ganz klar. Und ja, da wäre es vielleicht doch an der Zeit, ja. Aber natürlich wären dann die reichen Familien oder einige reiche Familien dieses österreichischen Staates davon betroffen. Und ja, ich frage nicht, wer will das? Das stelle ich jetzt einmal so in den Raum. Und dann, wenn es um Zukunftsthemen geht, dann sind zwei Dinge bei mir hängen geblieben. Das eine ist das Thema Geo. Und der Peter hat schon angekündigt, unsere nächste Sendung, die erste im 2026er Jahr, also nach diesem Jahresrückblick, wird sich damit auseinandersetzen. Und das Thema KI, das wir auch in vielen verschiedenen Facetten und Versionen besprochen haben, das wird uns in auch vielen verschiedenen Facetten und Versionen werden, wird uns begleiten. Aber da ist auch ein Zitat hängen geblieben, die Menschen sind nicht dumm. Also sprich, die KI wird uns wahrscheinlich so schnell, hoffen wir nicht ersetzen, außer wir schaffen uns eine KI, die uns so weit überflügelt. Aber das ist ein anderes Thema. Gut, dann bedanke ich mich bei Maximilian Mondl fürs Kommen, immer schön im Dezember. Bitte schön. Vielen Dank und für die, wie immer wieder sehr philosophisch -marketingmäßigen Einblicke. schön. Vielen -marketingmäßigen Einblicke. Bitte, bitte. Und dann bedanke ich mich bei unseren beiden Hosts, dem Peter Rosenkranz von Media4More, der, das muss man sagen, das ganze Werkel sehr am Laufen erhält. Also für die, die es vielleicht noch nicht mitgekriegt haben, er ist dafür verantwortlich, dass wir die Gäste zum entsprechenden Zeitpunkt auch haben und immer spannende Diskussionen haben. Vielen Dank, Peter, nicht nur für heute, sondern für deine Rolle. Dankeschön. Ich glaube, es war wieder ein spannendes Jahr und es wird ein spannendes Jahr vor uns sein. Und dann bedanke ich mich beim Willi Steindl, der diese vielleicht nicht ganz marketingaffine Sicht, aber die aus des Unternehmensberaters, ja, hereinbringt, das Ganze dann sozusagen für einen Teil unseres Zielpublikums durchaus erfassbar macht. Danke Willi. Ja, danke Thomas, danke Peter, natürlich auch. Mit einiger Marketing -Erfahrung aus verrühren Engagements meinerseits. Und danke Maximilian. Ich habe natürlich noch eine Frage und gebe dir jetzt nochmal die Chance. Momentum, Digital Media Spending Studio neue Ausgabe kommt wann raus? Die kommt raus im Bereich Anfang April. Dann sind wir schon sehr gespannt und wir hoffen, dass er sich zum Besseren geändert hat. Danke nochmal fürs Kommen. Danke fürs Zuhören. Ich danke auch. Liebe Hörerinnen und Hörer, mein Name ist Thomas Nassöter von Ich wünsche Ihnen ein gutes 2026 und vielleicht finden wir durchaus Planet Podcast. Auch ich bedanke mich bei Ihnen mehr positive Nachrichten in unserer Timeline, als es fürs Zuhören, für Ihre Treue das ganze Jahr. vielleicht das letzte Jahr war. Und ich wünsche Ihnen wie immer eine gute Zeit, machen Sie es gut und bleiben Sie uns bewogen. Uncrypted