UNCRIPTED – Der Marketing Podcast

Der ungescriptete, uncodierte Marketing-Podcast.

Vom Spitzensport zum Spitzenunternehmer

Zu Gast im UNCRIPTED Studio ist Bernhard Kohl, Unternehmer und TV-Experte

18.06.2026 56 min

Zusammenfassung & Show Notes

Vom Dopingskandal zum Unternehmer: Bernhard Kohls erstaunlicher Neustart

Bernhard Kohl verlor nach einem positiven Dopingtest 2008 alles, was er sich aufgebaut hatte. Wie er daraus eines der größten Fahrradgeschäfte Österreichs formte, ist eine Geschichte über Neuanfang, Disziplin und mentale Stärke.

Bereits 2010 gründete Kohl gemeinsam mit zwei Partnern sein Fahrradgeschäft. Gerade herrschte die Finanzkrise und er stand unter enormem persönlichem Druck. Das Geschäft wuchs über die Jahre von 1.300 auf über 3.500 Quadratmeter und der Lagerbestand von 200 auf beeindruckende 1.500 Räder. Das Unternehmen, das einst mit fünf Mitarbeitern startete, beschäftigt heute wie über vierzig Menschen ganzjährig.

Was macht Bernhard Kohl anders?
Sein Erfolgsrezept klingt einfach: persönliche Präsenz, echte Beratung, Qualität vor Quantität. Jedes Rad erhält statt der üblichen 15 Minuten zwischen 1,5 bis 2 Stunden Aufbauzeit. Das reduziert Reklamationen und schafft langfristige Kundenbindung. 

Besonders bemerkenswert ist, wie Kohl die mentale Stärke aus dem Profisport direkt in sein Unternehmertum überträgt. Er konzentriert sich konsequent auf die Zukunft statt auf die Vergangenheit, und genau diese Grundhaltung, dieser Blick nach vorne, aber auch seine Gelassenheit trägt ihn bis heute zum Erfolg.

Ergo: Reinhören und sich von Bernhard Kohls ehrlicher und ungeschönter Geschichte inspirieren lassen.

Zur Person:
Bernhard Kohl ist ein ehemaliger österreichischer Radprofi, der vor allem durch seinen dritten Platz bei der Tour de France 2008 bekannt wurde. Nach dem Ende seiner Profikarriere hat er einen Neuanfang gewagt und sich als Unternehmer im Radsport Fachhandel und als TV- Experte bei Servus TV etabliert. Im Podcast spricht er darüber, wie man nach Höhen und Tiefen im Profisport den Weg in ein neues Berufsleben findet.

Wir freuen uns wie immer über eine Bewertung auf Apple oder Spotify. Anregungen und Fragen bitte an: contact@uncripted.com

UNCRIPTED Hosts:
Moderation und Produktion:

Transkript

kauft, wäre mir überhaupt der Radl ab, wo ich natürlich sehr viele Kunden und damals Fans eigentlich auch enttäuscht habe mit meinem Fall oder nicht. Und mein Medienberater hat mir damals in der Gründungsphase gesagt, wenn du einen Tisch machst, Österreich vergibt und du bekommst die zweite Chance. Und du hast einmal einen Platz gemacht, klar, du bist dazu gestanden, das ist wichtig. Aber jetzt bist du nicht mehr der getopte Sportler, sondern jetzt bist du der Unternehmer und jetzt kannst du von Null wieder neu anfangen. Und das hat vom ersten Tag wirklich super funktioniert. Willkommen zur Folge Nummer 69 von Uncrypted, dem Marketing -Podcast. Mein Name ist Peter Rosenglanz von Media4Mor und mit mir mein kongenialer Co -host Willi Steindl von Resync Consulting. Hallo Willi. Hallo Peter, das sind wieder super Vorschussler. Danke. Und hallo in die Runde und willkommen im Podcast. Uncrypted lieber Podcast. Und natürlich unser Moderator Thomas Nasswetter vom Planet Podcast. Hallo Thomas. Hallo, grüß Gott und herzlich willkommen, liebe Hörerinnen und Hörer. Herzlich willkommen, lieber Gast. Genau, und schon angekündigt, wir sind heute nicht nur zu dritt, sondern haben wieder einen spannenden und bekannten Gast bei uns. Hallo Bernhard. Hallo in die Runde und ja, freue mich schon auf einen spannenden Tag mit euch. mit euch. Bernhard Kohl ist ehemaliger österreichischer Radprofi, der vor allem durch seinen dritten Platz bei der Tour de France bekannt wurde. Nach Ende seiner Profikarriere hat er einen Neuanfang gewagt. und sich als Unternehmer im Radsportfachhandel und als TV -Experte etabliert. Im Podcast spricht er darüber, wie man nun Höhen und Tiefen im Profisport auf dem Weg ins neue Berufsleben findet. Willkommen noch einmal bei uns, Bernhard. Ich sage mal, kein Spitzensport bedeutet ja extreme Disziplin in irgendeiner anderen Weise. Glaubst du, dass du als Unternehmer erfolgreicher bist, vielleicht als manche andere, weil du vorher Leistungssport betrieben hast? Pah, erfolgreich, das müsste man vielleicht definieren. Was nennt man unter erfolgreich? Aber das Spitzensport oder Leistungssport ist definitiv auch Schule fürs Leben. Man lernt irrsinnig viel und man kann verschiedene Aspekte aus meinem Profileben definitiv ins Unternehmerische tun, mitnehmen und lernen natürlich da auch. Also das Leben bedeutet immer das Lernen und weiterzukommen. Aber der Profisport hat mich sicherlich in den Grundfesten schon geprägt und setzt sich schon im Geschäft, geprägt und setzt sich schon im Geschäft, im Unternehmertum täglich um. Der Profisport, also als Laie von uns von außen her, wirkt es ja immer mehr, dass der Profisport extrem strukturiert ist. Das ist ja wirklich komplett durchgeplant vom Sport her. Wie ist es dir dann gegangen, einerseits der Umstieg nachher ins normale Leben vielleicht und dann auch ins Unternehmertum zu gehen? Als Laie kommt es einem so vor, dass das ja sehr durchgeplant ist. ist. Das ist eine gute Frage und war zu meiner Zeit, sagen wir mal 2008, schon noch ein bisschen anders. Es war noch nicht so strukturiert, der Profisport oder der Profiradsport, oder der Profiradsport, wo ich tätig war, wie es heutzutage ist mit der KI. viel, viel mehr geplant. Das hat natürlich bei mir genauso Trainingspläne und so weiter gegeben. genauso Trainingspläne und so weiter gegeben. Aber für mich war immer wichtig, und das war immer der Satz unten am Trainingsplan, mein Wochenplan, den ich gehabt habe, habe Spaß beim Training, dann kommt der Erfolg von selbst. Und das nehme ich auch ins Also es muss der Spaß immer mit Unternehmerische mit. dabei sein, dass man Erfolg hat. Das muss die Mitarbeiter überschwappen. das Gefühl, dann fühlt man sich wohl, dann ist es wie eine Familie, das ist auch im Radsport so, aber wenn es ein Weltsporter ist, im Endeffekt von der 200 Profis in der höchsten Klasse in der Weltspitze, jeder kennt dann jeden, also das ist eigentlich eine kleine Familie und das familiäre nehme ich zum Beispiel auch bei uns im Geschäft mit, also das geht einfach rein, dass man sich selbst wohlfühlt, wenn man ins Geschäft geht, dass man sich freut, wenn man die Angestellten sieht und wenn da die Stimmung passt, da die Stimmung passt, schwappt es auch an den Kunden über und dann läuft das Ganze einfach viel, viel runter. Du hast jetzt von Familie gesprochen. Vielleicht kannst du ein bisschen erzählen, wie du genau dein Unternehmen oder was du genau machst. Du hast ein Fahrradgeschäft vereinfacht gesagt. Das heißt, du hast aus deiner Vergangenheit ja viel mitgenommen. Was hast du da mitgenommen, dass du sagst, okay, das legst du jetzt auch in die Beratung vielleicht der Kunden oder in die Mitarbeiter mit hinüber? Ja, bei mir war natürlich der Umstieg jetzt vom Profisportler zum Unternehmer, da muss man vielleicht ein bisschen ausholen, war kein geplanter oder auch kein leichter. Also ich bin ja damals nach der Tour 2008 positiv getestet worden. Das heißt, von einer auf die andere Minute war mein Leben 180 Grad auf den Kopf gestellt. Zuerst bin ich auf der Erfolgswelle geschwommen, Titelseiten von allen Zeitungen, bin bejubelt worden, habe tausend Freunde gehabt. Und von der einen auf die anderen Sekunde war das genau umgekehrt. Ich war weit unter Null und die waren Freunde, die hat man dann wirklich auf einer Hand abzählen können. Also es war keine Unterstützung mehr da und eigentlich auch mein Berufsfeld war weg. Ich habe gewusst, okay, das, was ich jetzt... von 14, wo ich meinen Traum Profisportler gehabt habe, jetzt gemacht habe, das ist weg. Und das war damals schon eine schwierige Phase und habe mich halt damals entschieden, nicht nach der zweijährigen Dopingsperre wieder zurückzukommen ins Sport, ins Sport, weil ich gewusst habe, ich habe einen Fehler gemacht, aber wenn ich zurückkommen will, muss ich den gleichen Fehler nochmal machen. Und das war zur damaligen Zeit leider Gottes so, wie ich das miterlebt habe. Und somit war für mich klar, okay, das will ich nicht. Ich will nicht das Leben mit Lügen weiterführen, sondern ich will was Neues starten. Und dann war klar, war klar, dass ich, ja, was für einen Bereich kenne ich mich aus. Ich habe Rauchfangkehrer gelernt. Also das Rauchfangkehrer. habe ich mir nicht mehr vorstellen können, zurückzukehren, weil mir der Radsport generell sehr viel Spaß macht. Und dann bin ich damals mit meinem Medienberater zusammengesessen und habe gesagt, okay, du, was kann ich machen im Leben? Ich habe gesagt, irgendwas mit Radl wäre schon nett. Und er sagt so, ja, dann mach halt ein Radl -Geschäft. Und ich sage, ich sage, ja, klingt gut, ich komme mit Radl aus, aber unternehmerisch habe ich gar keinen Dauer. Also ich kann irgendein kleines Geschäft aufmachen. Er sagt, du bist der Bernhard Kohl, du kannst kein kleines Radlgeschäft aufmachen. Wenn, musst du das beste und größte Radlgeschäft in Österreich werden. Das muss das Ziel sein. Und wie das war Ziel oder Vision, dann hat es halt bei mir im Kopf Klick gemacht. Und so tickt ein Profisportler, dass man irgendwo ein Ziel braucht. Und ja, dann habe ich mir das Umfeld, sage ich mal, so aufgebaut, haben wir dann einen zweiten und dritten Partner ins Geschäft geholt, wo einfach dann das wirtschaftliche Know -how da war. Und dann habe ich gesagt, okay, jetzt gilt es einmal die Altlasten wegzubekommen, also wirklich reinen Tisch zu machen, mit der Anti -Doping -Agentur zu kooperieren, mit den Behörden zu kooperieren. Also es war damals schon eine harte Zeit für mich. eine harte Zeit für mich. Aber das reinen Tisch machen war ganz, ganz wichtig, dass man wieder was Neues starten kann. Jetzt gehst du, also da hörst du raus, Marke Bernhard Kohl. hat man halt wieder für einen neuen beruflichen Zweck verwendet und verwenden können. Das heißt, du hast jetzt einen Shift gemacht von der Marke, aber auch in Richtung Marketing, weil du hast das ja irgendwie auch wieder positionieren müssen. Das funktioniert wahrscheinlich nicht nur, dass man rein auf die Marke vertraut. Nein, du hast gesagt, einen wirtschaftlichen Partner hast du reingeholt. Marketing -Unterstützung war von Anfang an dabei. Oder ist das dann immer weiter dazugekommen? Marketing, Kommunikation, PR. ist einfach losgegangen. Du hast gesagt, du hast gegründet, wie wir unseren Podcast gestartet haben. Der Peter kam mit der Idee und hat gesagt, super, das machen wir. Da sind wir sehr seelenverwandt. Einfach Dinge auch ausprobieren. Dinge auch ausprobieren. Wie ist es gekommen? Der Beginn war natürlich einfach einmal, wenn man mal eine Finanzierung braucht. Ich habe aus meinem Profileben, sage ich mal, schon Geld verdient, aber es war bei Weitem. Den großen Vertrag hätte ich damals mit meinem Erfolg bei der Todefrau gehabt. Das heißt, dann hätte ich wirklich Geld verdienen anzufangen. Bis dahin hätte ich ein bisschen was auf die Seite legen können und ich habe die eineinhalb Jahre bis zur Geschäftsgründung quasi leben können. Aber für das Geschäft war mir natürlich wichtig, dass wir auch Finanzierung brauchen, weil wie ich schon erwähnt habe, es war kein... Wir haben nicht angefangen mit 100 Quadratmeter, sondern damals mit 1300 Quadratmeter. Haben wir 2010 gegründet. Mittlerweile sind wir auf über 3500 Quadratmeter. Damals haben wir vielleicht 200 Räder lagernd. Mittlerweile haben wir 1500 Räder lagernd. E -Bikes, Rennräder, Kinderräder, Mountainbikes, Gravelbikes, also das Spektrum im Radsport. hat sich die letzten Jahre auch sehr, sehr entwickelt. Und damals war mal die Finanzierung wichtig, die Finanzierung wichtig, weil ich hätte den Wareneinkauf selber nicht finanzieren können. Und dann haben wir mal einen Businessplan geschrieben und der erste Businessplan, weiß ich noch, kann man erinnern, war, dass wir sechs Räder am Tag verkaufen müssen. Dass sich das Ganze überhaupt einmal funktioniert mit, glaube ich, das bin ich gewesen und auch gerne, also mein zweiter Partner und dann fünf Angestellte. Wir sind dann zur Bank gegangen, zu verschiedenen und war damals auch gerade eine Finanzkrise, also auch nicht der beste Einstieg. Und natürlich war schon ein gewisses Risiko da, einerseits auch für mich und andererseits auch für die Bank, weil die haben auch nicht gewusst, funktioniert die Marke Bernhard Kohl noch, kriegt er eine zweite Chance. Und schlussendlich haben wir dann die Finanzierung bekommen. Und das war dann schon spannend, wie wir dann im ersten Ladenbau haben wir eine Eigenregie gebaut. Da haben wir die Möbeln, also nichts zukauft, sondern alles selber irgendwie zusammengebaut, dass es echt cool ausgeschaut hat. Und ich habe gedacht, okay, jetzt haben wir eine Öffnung. Wer kommt überhaupt? Kommt überhaupt wer? Kauft wer mir überhaupt ein Radl ab? Wo ich natürlich sehr viele Kunden und damals Fans eigentlich ja enttäuscht habe mit meinem Fall. oder nicht. Mein Medienberater hat mir damals in der Gründungsphase gesagt, wenn du einen Tisch machst, Österreich vergibt und du bekommst die zweite Chance. Du hast einmal einen Platz gemacht, klar, du bist dazu gestanden, das ist wichtig, aber jetzt bist du nicht mehr der gedopte Sportler, sondern jetzt bist du der Unternehmer und jetzt kannst du von Null wieder neu anfangen. wieder neu anfangen. Das hat vom ersten Tag wirklich super funktioniert. Cool. Jetzt stelle ich mir das so vor, ich das so vor, dass du immer noch im Geschäft stehst und wirklich in der Beratung bist. Also du tragst die Marke ins Geschäft rein und zu den Kunden. Also ich war sehr früh bei dir im Geschäft und habe dann das sehr würdelose Bikefitting gemacht, wo man sich die Wurstpelle ansieht. Ich meine, bei dir ist es nicht würdelos, bei meiner Figur ist es sehr würdelos. Und ich habe natürlich dann auch ein Rad gekauft. bei dir ist es ich habe natürlich dann auch ein Rad gekauft. Also insofern für mich hat es damals schon funktioniert. Aber das heißt, du bist im Geschäft und lebst deinen Traum weiter. Absolut. Also das ist auch, sage ich mal, ein USB von uns, dass ich selbst im Geschäft bin. Also deswegen auch ganz klar ein Standort und nicht vier, fünf, sechs Standorte. Also die Möglichkeit hätten wir schon ein paar Mal gehabt, dass wir weitern. Aber mein Credo ist, wo Bernhard Kohl draufsteht, soll Bernhard Kohl auch drinnen sein. Cool. Das ist auch ein Marketing -Tool, was kein anderer hat. Weil wenn ich jetzt sage mal, du gehst ein Radl kaufen und gehst in irgendein Geschäft, dann hast du halt ein Radl gekauft. Wenn bei uns ein Kunde sich Senf dazu und sage ja, passt doch super oder vielleicht würde ich beraten lässt und dann ein Radl kauft und ich schaue dann kurz vorbei und für einen kurzen Smalltalk oder gebe noch meinen andere Größe wählen, vielleicht würde ich andere Größe wählen, das erzählt einfach weiter. Wer sagt, hey, woher? bei Bernhard Kohleradl gekauft. Ich habe kurz mit einem Gerät, ich habe kurze Expertise gehabt. Und das ist einfach ein ganz, ganz wichtiger Punkt, warum ich täglich im Geschäft bin. Andererseits eben Marketing für die Kunden, weil es einfach weitererzählt wird. Und auch für die Mitarbeiter. Es ist anderer Drive im Unternehmen, wenn ich selbst da bin, als wenn ich nicht da bin. Und weil es dir Spaß macht. Und weil es dir Spaß macht. weil es dir Spaß macht. dir Spaß macht. Ganz, ganz klar. Fachsimpeln und über Ratsport zum Erzählen ist schon immer cool. Ich möchte jetzt nochmal zurückkommen auf diese Entscheidung, Unternehmer zu werden, weil das ist für viele wahrscheinlich unserer Hörerinnen und Hörer spannend. Da warst ja du in einem absoluten Loch, du hast gesagt unter Null, um dich zu zitieren. Mich würde es interessieren, wie geht man mental damit um, wie schafft man das? Das kennen wir aus vielen Unternehmern, Karrieren meist irgendwo ganz unten. Und wie bringt man sich da selber wieder aus diesem Sumpf heraus? Was muss man da sozusagen für Voraussetzungen haben, damit das gelingt? Also ich glaube, der Blick nach vorne. Also in der Vergangenheit oder aus der Vergangenheit soll man lernen, aber man soll nicht in der Vergangenheit zu viele Gedanken vergeuden. Das ist eh schon ein Geschenk. Man kann das aus der Vergangenheit nicht mehr ändern. Und ich glaube, viele zerbrechen an dem, was passiert ist. Und es gibt auch viele Beispiele aus dem Profisport, denen dasselbe passiert ist wie mir, die was daran zerbrochen sind. Und für mich war, das war ich Sportler schon immer so, dass ich nach vorne blickte. Wenn ich gestürzt bin und irgendwo ausgeschieden bin, war sofort der Fokus nach vorne. Okay, warum bin ich gestürzt? Jetzt hätte ich was anderes machen können. Und dann probiert man das dann besser zu machen. Und das ist, glaube ich, ein wichtiger Punkt. Das Leben ist immer ein Auf und Ab. Und es passiert auch für mich nie was ohne einen Grund. Also wenn irgendwas passiert, dann hat das schon seinen Sinn. Und man erkennt den vielleicht nicht in der Sekunde. Aber wenn man dann ein paar Jahre vielleicht zurückblickt, wo ich jetzt sage, okay, eigentlich hätte mir nichts Besseres passieren können, als für damals positiv zu sein. Hätte ich damals nicht verstanden, wenn wir das ja gesagt hätten. Aber jetzt im Nachhinein, weil ich sehe, was ich da geschäftlich aufgebaut habe, mittlerweile über 48 Angestellte, Familie daheim, zwei Kinder, wo ich auch täglich daheim bin, was das Profisportler bei Weitem nicht ist. Also das Leben verändert sich und jeder Lebensabschnitt hat was Schönes. Und wenn irgendwas passiert, wo halt eigentlich Scheiße passiert, muss man daraus lernen und das in Zukunft besser machen. Werde da relativ starken Optimismus heraus. Ist das richtig, kann man das so sagen? Vielleicht mehr Gelassenheit. Also das habe ich auch gelernt, dass Sachen einfach passieren und klar kannst du dich ärgern. das einfach passieren und klar kannst du dich ärgern. Man darf sich auch kurz ärgern, aber das darf einem die Stimmung nicht runterziehen. Und da ist eine gewisse Grundgelassenheit wichtig, dass man selbst die Freude nicht an dem Tun verliert. Das ist, glaube ich, eine wichtige Eigenschaft. wichtige Eigenschaft. Ich kann mich auch vorstellen, als Radrennsportprofi, wenn man da keine mentale Stärke hat, dann kommt man ja gar nicht so weit. Weil es ist jetzt nicht so, dass man sich aufs Rad setzt und mal da hinfährt, sondern ich glaube, es gibt ja schon Phasen, wo man sich zwingen muss auch einmal dazu. Jetzt noch einmal und noch einmal aufsteigen und noch einmal und den nächsten Berg. Also mentale Stärke, glaube ich, kommt die schon auch mit dem sportlichen Werdegang. Das zu übersetzen, glaube ich, in einen beruflichen, in einen anderen Kontext, ist sicher Stärke und sicher gute Leistung. Könnte ich mir vorstellen. Ja, man darf es ja nicht als Qual sehen. es ja nicht als Qual sehen. Also wenn man es als Qual sieht, ist es schon negativ behaftet. Das ist aber ein Optimismus. Und man darf das... ist aber ein Optimismus. Das ist aber ein Optimismus, ja. Also das optimistisch sehen, in der Richtung, ja. Das ist aber ein Optimismus, ja. Also nicht als Qual sehen. Und der Mensch hat ja eigentlich auch, sage ich mal, die Fähigkeit, wenn man jetzt, oder jeder reflektiert, sich ein bisschen sein Leben anschaut, sein Leben anschaut, an was erinnert man sich eigentlich? Immer an den schönen, an den guten Sachen. Also die negativen Erlebnisse, zumindest bei mir ist es so, die vergisst man fast, wie oft ich kalte Regenrennen gehabt habe, wo ich mir gedacht habe, ich kann nicht einmal den Lenker mehr halten, ich kann nicht schalten, wenn man so kalt ist. Wenn ich gezielt darauf nachdenke, fällt mir das schon wieder ein, aber die schönen 30 Grad blauer Himmel, die Kühe irgendwann der Weide und man fährt mit dem Rad durch, das ist viel, viel mehr im Kopf. Ich kann mir vorstellen, mir vorstellen, dass bei dir zu arbeiten sehr schön ist, wenn du auch Mitarbeitercoachings machst, die Mitarbeiter für mich geben kannst. Das ganze Coaching -Thema ist... ist... Schwieriges, schwieriges Thema. Also das ist ja, jeder Mensch stickt ein bisschen anders und muss da auch anders angreifen. Also wir haben auch im Beginn ein paar so Verkaufstrainer bei uns im Weil jeder ist individuell und jeder hat einen anderen Schmäh und Geschäft gehabt, bei uns im Geschäft gehabt, aber das hat, sag ich mal, für zehn Verkäufer hat es vielleicht viel angepasst. einen anderen Ansatz und ich glaube... Das ist auch in einem Profiteam, du bist zwar allein dann schlussendlich für den Erfolg, aber ohne ein Team würde es nicht Und du hast einfach, wenn das funktionieren. Rennen 200 Kilometer ist, dann hast du von deinen acht Teamkollegen, jeder hat eine andere Aufgabe, einer in den ersten 30 Kilometer, der nächste in 50 Kilometer, der andere am Berg, der andere erst ganz zum Schluss. Das heißt, jeder hat seine Stärken und Schwächen und man muss auch Da im Unternehmertum, im Unternehmen schauen, okay, wo hat wer seine Stärken und wo hat einer seine Schwächen. Und das gehört eigentlich dann gefördert. eigentlich dann gefördert. War das dann eigentlich eine große Herausforderung? Weil ich stelle mir das so vor, bei dem Rennen hat sich ja viel um dich gedreht. Also du warst der Mittelpunkt, auch vielleicht als Kapitän. Und wie du gesagt hast, du hast die Helfer in verschiedenen Positionen zu machen. Jetzt ist es ja umgekehrt ein bisschen. Du hilfst ja den Mitarbeitern, sie weiterzukommen. Umstellung vielleicht oder ist das der falsche Blick auch eine Herausforderung gewesen oder hast du da viel mehr herausnehmen können aus dem, wie man mit Leuten umgeht? Also wichtig ist im Profisportler im Feld, dass sie nicht nur Teamkollegen sind, sondern auch Freunde sind. Weil wenn einer Freund von dir ist, bringt er einen ganz anderen Einsatz, als wenn er jetzt nur Angestellter ist wie im Unternehmen. Das ist ein schwieriger Grad, um auch eine gewisse Distanz als Chef, auch eine gewisse Distanz als Chef, sage ich mal, schon auch gesehen zu werden. Und am Ende des Tages muss ich ja die Entscheidung treffen. treffen. Aber es ist schon von der Stimmung her ganz wichtig, weil die dann ganz einen anderen Einsatz bringen, als wenn es nur ein Job ist, wenn ich einfach um zehn hinkomme und um sechs wieder heimgehe. Also da gibt es ja verschiedene Einsätze. Qualitätsstufen. Und umso höher das ist, umso mehr man das herauskitzelt vom jeweiligen Mitarbeiter, ich glaube, dann hat man am Ende des Tages Erfolg. Aber es hat sehr, sehr schnell gewachsen. Du hast von fünf gesagt auf über 40 Mitarbeiter. Ist das nicht schon alleine eine Challenge? Wir selber sind sechs Leute. Für mich passt das so in der Größenordnung. Ich finde diesen Schritt, ganz groß zu werden, eigentlich wahnsinnig mutig. Oder war es notwendig auch? Ja, also Mieterfelderführung ist mit definitiv das Schwierigste eigentlich als Unternehmer. Und wenn ich nicht selbst im Unternehmen tätig wäre, wäre es wahrscheinlich noch viel schwieriger. Also wenn man nur einmal in der Woche jetzt hinschauen würde, würde das Ganze ja nicht funktionieren. Aber klar, das ist eine gewisse Größe, sag ich mal, braucht man, wenn man eine gute Beratung... sagen wir mal, bieten will. Und als Handelsgeschäft sind wir teilweise auch wahrscheinlich überbesetzt vom Personal. Aber dadurch können wir uns einfach am Kunden mehr Zeit nehmen. nehmen. Und das ist viel mehr wert und bringt uns vielleicht wieder der Kreis zum Marketing, bringt uns viel mehr als jetzt irgendwo in Also sehr viele Geschäfte aus dem der Zeitung Analyse schalten. Sportbereich schalten einfach sehr viel Werbung, kostet irrsinnig viel Geld, dann kommt der Kunde hin und dann hat er dort ein Einkaufserlebnis, was überhaupt nicht passt. Und bei uns ist es eher andersrum, dass wir einem Kunden was bieten wollen, was kein anderes Geschäft kann. Und das schätzt der Kunde. Das Individuelle ist einfach beim Fahrradfachhandel so entscheidend, weil es gibt so viele verschiedene Modelle. Dann, wenn man sagt, okay, jetzt will man mal ein Rennrad oder ein Gravelbike, das ist einmal die erste Grundentscheidung. Dann geht es, welche Geometrie passt überhaupt zu mir? Passt eine Race -Geometrie oder eher eine komfortable? Dann hat man mal die Geometrie besprochen und dann geht es um die Rahmengröße. Und wenn man mal, sagen wir mal, das richtige Rad hat, dann geht es erst um die richtige Einstellung. Und das ist eine Expertise, wo kein anderer hat und was ich von der Bicke auf als Profi natürlich gelernt habe. Und das weiterzugeben, das ist entscheidend. Und dann ist auch der Kaufabschluss von Kunden einfach natürlich viel, viel leichter, als wenn er sagt, okay, das Rad nimmst, das wird schon passen. Jetzt haben wir ja in Österreich ein bisschen, nicht nur in Österreich, sondern eigentlich weltweit das Problem stationärer Handel gegen Internet. Ist das ein Problem für dich? Lösst du das sozusagen mit dem, was du uns jetzt da gerade erklärt hast? Machst du dir da schon auch Gedanken darüber? Natürlich, also online wird natürlich ein großes Thema oder ist ein großes Thema, aber es ist produktabhängig. Also wir haben ganz klar Auswertungen vom ersten Monat, also da ist mein zweiter Partner extrem akribisch und wertet alles aus. Ich mache sehr viel nach Gefühl. Und einen Einkauf und ich triffe das schon sehr gut und er belegt es mir halt mit Zahlen. Also die Kombination aus beiden, Kombination beiden, sage ich mal, ist dann sehr wichtig. Aber man sieht schon von den Artikeln, wo wir als Mensch den Kunden beraten können, kauft er auch im stationären Handel. Alle Produkte. wo jetzt sage ich einmal, ein Schlauch, ein Reifen, der was immer gleich ist, ich weiß, ich habe den Conti 4000 S 30 mm, den wird der Kunde normalerweise nicht mehr bei uns kaufen, weil er bei uns um 30 % mehr kostet, als wenn er irgendwo im Internet bei einem Online -Handel. Das heißt, man muss natürlich auch dann seinen wahren Einkauf auf die Artikeln stärken, wo man eine Beratung braucht, einen richtigen Sattel zum Beispiel. Da geht es einfach Sattelbreite, Länge, Position am Rad montiert. Da können wir das Fachgeschäft wieder punkten. Andererseits ist es wichtig, dass man die Produkte online darstellt. Also ein Kunde informiert sich online vorab. Das heißt, der Online -Shop auch bei uns ist sehr, sehr wichtig. Aber wir wollen den Kunden zum Abschluss bei uns im Geschäft oder am besten eigentlich mit einem Beratungstermin. Also man kann mittlerweile bei uns Beratungstermine buchen, wo man schon ungefähr das angibt, was man sucht. Und dann können wir aus unseren 20 Verkäufern den Spezialisten für die Kategorie den Kunden zur Seite stellen. für die Kategorie den Kunden zur Seite stellen. Und das ist eine Geschichte, was auch sehr, sehr gut angenommen wird. Das heißt, der Online -Shop ist für euch kein richtiger Shop, um zu erzählen, sondern eigentlich eine Lead -Generierung? Dass sie sagt, sie wolltest die Leute dazu bringen, dass die das so spannend finden, dass sie sagen, okay, jetzt nehme ich mir wirklich auch die Zeit und das Invest auch dazu, um zu sagen, ich gehe kein Risiko ein, weil wenn ich ja zu euch komme, dann ist mein Risiko, dass ich das falsche Teil finde, ja gegen Null. Was ja online durch Versprechen und Werbung natürlich ein bisschen schwieriger dargestellt ist. Richtig, also zu 95 % machen wir unseren Umsatz stationär. 5 % wird circa online sein, da geht es um Räder. wo ein Kunde, sagen wir jetzt aus Deutschland, ist da eigentlich für uns der größte Markt, in ein Fachgeschäft gegangen ist, hat gewusst, okay, ich will das Radl und der Händler hat es nicht mehr verfügbar. Und das heißt, der Kunde sucht dann speziell nach einem Modell, nach der Rahmengröße, der weiß schon, was er will. Und passiert uns auch natürlich, weil wenn ein Kunde zu uns kommt und sagt, okay, das wäre eigentlich jetzt das Richtige, aber wir haben es nicht mehr und es ist ausverkauft beim Hersteller. passiert uns genauso, dass der Kunde dann woanders das Radl kauft, ist man aber trotzdem viel lieber, als er kauft bei uns das Falsche. Und dann fährt er draußen, er ist selber nicht happy, andere Radlfahrer sagen, du, was ist denn das her, das passt ja überhaupt nicht. Also da ist lieber mal am Verkauf weniger machen, bringt er auf lange Sicht definitiv mehr. Das heißt, das Thema Kommunikation ist bei euch sehr stark auf... darauf ausgelegt, Mundpropaganda quasi, dass das die Weiterempfehlungen sehr hoch gibt, weil, wie du vorher gesagt hast, viele schalten Inserate, TV -Werbung und so weiter, hat natürlich auch einen Sinn, muss ich auch sagen, ich bin in der Branche, aber es bringt ja auch was. Aber natürlich, so wie du das Konzept von dir vom Grundgeschäft angelegt hast, sind die Inserate oder Werbung ein Teil der Kommunikation, aber in Wahrheit briten sie die Sichtbarkeit zu dem, es bringt ja auch sie die Sichtbarkeit zu dem, was du lebst. Ist korrekt. Also funktionieren tut das natürlich. Und in einer gewissen Größenordnung muss man dann halt machen, dass man sichtbar wird. Also das ist natürlich dann, und da muss man es im Geschäft abbilden können. Das ist ja das große. Genau, also das ist dann im Endeffekt das Ding. Und ich sage einmal, wir können von März bis September, können wir gar nicht viel mehr machen. Also viel mehr Räder in der Qualität, was wir bieten wollen, könnte man vielleicht vorne im Verkauf verkaufen. aber im Service gar nicht aufbauen. Weil die Räder kommen im Karton angeliefert und 0815 -Geschäft baut der Radl in 10 Minuten auf und wir nehmen uns Zeit für Radl 1 ,5 bis 2 Stunden. Weil einfach die Qualität im Aufbau im Nachgang viel weniger Reklamationen und Kundenzufriedenheit bringt. Und viel mehr Räder können wir gar nicht in der Qualität aufbauen. Von Winter, klar. Das ist im Radsportfachhandel bei uns die große Challenge. Da ist die Nachfrage gegen den Sommer, das ist halt 90 zu 10. Also den Winter zum Bespielen, das ist sicherlich eine Herausforderung. Aber solange der Sommer gut genug ist. Und die Winter wärmer werden. Spielt es uns in den Karten. Spielt es uns in den Karten. uns in den Karten. Aber macht sie dann im Winter spezielle irgendwelche Aktionen oder Themen? Oder nutzt sie das für Vorbereitung für den Sommer schon, Räder aufzubauen, was ein Neues daherkommt? Wie geht es ja dann über den Winter? Weil 40 Leute werden ja auch beschäftigt bis zu einem gewissen Grad. Das ist auch bei uns vielleicht untypisch in der Branche. Wir beschäftigen alle Mitarbeiter ganzjährig. Sehr cool. Weil mir einfach wichtig ist, ein guter Arbeitgeber zu sein und nicht sagen, okay, im Sommer brauchen wir euch und dann im August brauchen wir euch nicht mehr, haben wir euch raus und dann Also klar ist es manchmal notwendig. suchen wir im Frühjahr neue. Also mir ist auch wichtig, dass wir sehr langjährige Mitarbeiter im Unternehmen haben. Die Kunden kennen seinen Berater wieder, kommen auch wieder zu dem jeweiligen und die Fluktuation finde ich auch nicht gut. Aber im Großen und Ganzen der Kern muss schon stehen. Und die Herausforderung im Winter, klar kann man, sagen wir mal, ein, zwei Monate finden wir uns gute Beschäftigung, wo wir uns vorbereiten. Aber irgendwann haben wir dann so viele Räder aufgebaut, dass wir gar nicht mehr hinstellen können. Das heißt, die Mitarbeiter müssen... im Winter im Urlaub gehen. Können Sie das nicht aussuchen? Ja, nein. Also wir haben eine 50 -50 -Regel, also 50 % im Sommer, 50 % im Winter. Das sind ja alles Radlfahrer. Deswegen können wir den kompletten Sommerurlaub wegnehmen. Das geht ja auch nicht aus. Das geht auch nicht. Aber wir schauen schon. Also wir haben Öffnungszeiten bis 18 Uhr zum Beispiel unter der Woche. Da sind wir auch im Sommer. geht ja Da auch noch gewisse Freizeit da ist, das ist glaube ich im Handel auch gar nicht mehr so. Wir haben Montag fix geschlossen, also die Werkstatt arbeitet, aber der Verkauf ist um Montag zu, dass die Mitarbeiter zwei Tage frei haben zur Erholung. Also wenn du Vollzeit arbeitest und Samstag ist im Handel einfach natürlich ein wichtiger Tag, wo wir auch die Membauer brauchen. Und der erste Tag, Montag war immer stark. Das heißt, du hast nur den Sonntag frei und das ist eigentlich zu wenig. Montag immer frei. Und so habe ich gesagt, okay, der Verkaufsmitarbeiter hat Sonntag, So kann er besser planen. Und ja, ist auch ein gewisser Mehrwert. Jetzt bist du schon ziemlich lange im Geschäft. Gibt es da irgendwie eine Veränderung? Seit Beginn merkt man da was in Bezug auf Kommunikation? Das, was der Kunde fordert, hat sich da was verändert? Oder ist das eher so ein Prozess mit wenig Abweichung? Man muss immer weiterentwickeln. weiterentwickeln. Das ist wie im Profisport. Wenn man heute Erfolg hat und man macht das Gleiche, hat man in einem Monat keinen Erfolg mehr. Man muss sich ständig neu erfinden, man muss auch immer wieder investieren. investieren. Ich glaube, das ist auch im Unternehmertum ganz wichtig, dass man nicht stehen bleibt. Und dass der Kunde und der Mitarbeiter auch sieht, da tut sich was, da entwickelt sich was. Andererseits natürlich jetzt vom Ladenbau, vom Shop, dann natürlich die Produkte, aber auch die internen Prozesse, dass man das schon immer wieder hinterfragt. Also da bin ich vielleicht so Shop und Gestaltung, das macht Spaß, weil da sieht man Veränderungen. Prozesse muss man natürlich auch anpassen. Und dann auch das ganze Warenwirtschaft und KI -Thema. Also da kommt natürlich noch sehr, sehr viel. Und wo man auch sehr, sehr viel Geld ausgeben kann oder muss, dass man eigentlich nicht stehen bleibt. Weil wenn man da einen Stau zusammenkriegt, nach zehn Jahren so viel Geld hat keiner, dass man dann das Ganze investiert. Also sich ständig neu erfinden, sich weiterentwickeln. Ist wie im Profisport, im Unternehmertum, glaube ich, auch ganz wichtig. Stichwort natürlich, dass wir wiederkehrend haben im Podcast das Thema KI. Du hast vorher angemerkt, die KI hilft bei der Erstellung von Trainingsplänen jetzt. Aber wie viel KI ist bei euch im Geschäft schon drinnen? Wie hilft ihr oder wie unterstützt euch die KI? Also ich sage mal in Webshop -Texten zum Beispiel. -Texten zum Beispiel. Also wir schauen, dass wir nicht die Herstellertexte verwenden, sondern eigene Texte schreiben und da hilft die KI natürlich. schon sehr. Sonst noch nicht wirklich viel, weil in der Beratung die KI wird der Mensch hoffentlich bleiben. Korrekt. Aber natürlich war es so... Man könnte sich vollstellen, könnte sich vollstellen, beim Backfitting mit bildgebenden Methoden kann die KI unterstützen auch. Ja, also... Sicherlich. Also man muss sich dem Thema schon stellen und ich glaube, dass man viele Prozesse im Hintergrund für Mitarbeiter einfach vereinfachen kann. Weil natürlich jetzt bei uns der erste Kontakt mit dem Kunden, klar ist der Mitarbeiter und dann geht es schon zur Vermessung. Das heißt, jeder Kunde wird einmal vermessen, dass man wissen, wie groß er ist, wie lange Beine hat er, wie lange Hände, Oberkörper. Und aufgrund dessen ergibt sich dann eigentlich die richtige Radgeometrie und auch Radauswahl. Das heißt, das ist der erste Punkt und dann geht es halt zu die Räder, also einmal Schnittstelle zu unserem Online -Shop, wo man dann einmal am Computer schaut, okay, welche Räder haben wir da und dann geht es zum Produkt. Und dann Daten exportieren in die Warenwirtschaft. Also ich sage, die ganzen Schnittstellen von den verschiedenen Systemen, was sich über die Jahre natürlich dann entwickelt hat, weil am Beginn haben wir Warenwirtschaftssystem gehabt und sonst gar nichts. Und jetzt haben wir das Body Scanning, wo wir halt die Vermessdaten haben. Dann haben wir unser Service Tool, wo jedes Rad quasi auf den Kunden geschrieben wird, quasi auf den Kunden geschrieben wird, in die Werkstatt kommt. Dann automatisierte Mails im Nachhinein. Also das ist sicherlich ein Thema von der KI, sicherlich ein Thema von der KI, wo man sicherlich das vereinfachen kann für den Mitarbeiter. Aber da muss man auch mal den Richtigen finden, der sich da auskennt und auch in der Radsportszene auskennt. Ja, und vor allem nicht KI anführen, da KI wählen, sondern es muss ja wirklich eine FC -Entsteigerung sein, weil nur um zu sagen, ich habe KI im Einsatz, ist zu wenig. Richtig. Ich wollte nochmal auf das Thema Werbung zurückkommen vorher. Du hast ja schon angesprochen, es gibt ja auch unterschiedliche Hersteller, die alle wiederum unterschiedlichste Typen und Modelle haben. Die dürfen auch natürlich sehr stark in Marketing und Werbung investieren. Wie sehr könnt ihr davon profitieren, dass die ja Kommunikation machen? Ja, natürlich. Also ich sage mal, der Profisport selbst ist natürlich Marketing. Also Tude Frost, Cedro Italia, die ganzen Klassiker, weil ja da die Räder gefahren werden, die was wir verkaufen. Also im Endeffekt ist ja das Radsport Profitum ein großes Marketing -Tool für den Radsport -Fachhandel. Oder für die Hersteller. Und dann ist natürlich, wenn neue Produkte gelauncht werden, dann ist natürlich da Facebook, Instagram, wo natürlich schon einiges geschieht. Also ist aber auch, wenn man es jetzt in andere Branchen nimmt, vielleicht noch ein bisschen zu Also die Radsporthersteller sind leihenhaft. im Endeffekt auch keine Riesenkonzerne, sondern sie präsentieren oft Sachen. machen im Kundenhaus, der Kunde kommt zu uns im Geschäft und sagt, die Marke Bianchi oder Scott haben ein neues Rad vorgestellt, sage ich, ja, wissen wir, aber es kommt vielleicht in zwei Monaten erst. Also das merkt man immer wieder, leider Gottes, und das haben wir auch schon öfters angebracht, dass wenn die was launchen, das muss bei uns im Geschäft stehen. Alles andere ist eigentlich eine Katastrophe und ein ausgeschmissenes Geld. ist eigentlich eine Katastrophe und ein ausgeschmissenes Geld. Und das passiert leider Gottes viele Hersteller. Das habe ich damals mitbekommen, einzelne Hersteller haben ja begonnen, eigene Stores aufzubauen, also Markenstores aufzubauen, die ja dann quasi in einem direkten Konkurrent stehen. Spielt man das in Wien, in Österreich? Wahrscheinlich nicht so sehr. Das schaut ja nur nach außen so aus. schaut ja nur nach außen so aus. Also um das jetzt vielleicht bei Cube zu nennen, es gibt mittlerweile in Österreich Cube Stores, aber das hat nichts mit der Marke Cube zu tun. Also das ist eine deutsche Kette. Die Multi -Cycle, die was einfach nur Cube -Räder verkauft und nennt sich Cube -Store. Aber es hat eigentlich selbst mit der Firma Cube nichts zu tun. Also deswegen, klar, es ist ein Mitbewerber und ist auch unsere mengenmäßig größte Marke. Aber uns bringt es glaube ich sogar, was das in der Nähe von unserer Cube -Store ist, weil die Kunden vergleichen natürlich. Und wenn sie dort hingehen, ist halt irgendein Geschäftsführer dort oder irgendein Shop -Leiter, besser gesagt. Und wenn das nicht Unternehmer geführt ist, ist halt nicht der Drive, nicht die Beratung, nicht die Qualität wie bei uns. Und glaube ich, beim Preis werden sie das eine oder andere verkaufen, wo wir vielleicht nicht machen. Aber am Ende des Tages ist die Weiterempfehlung, wo der Kunde zufrieden ist, dass das Rad nicht kraucht nach der ersten Ausfahrt. dass er die richtige Größe hat und richtig eingestellt ist, viel mehr wert als wie jetzt 100 Euro Rabatt. Alles klar. Aber das heißt, wir haben jetzt sehr viel über Rennrad und Profisport auch gesprochen. Eure Kundschaft ist wirklich vom Kleinkind auf, das zum Fahrrad bis zum wirklich Hobbyfahrradfahrer, alles mögliche. Ihr könnt das komplette Sortiment auch anbieten, halt nur in einer professionellen Betreuung. Korrekt. Also wir bieten vom Kinderrad, vom... 16 Zoll fängt es eigentlich an, also wenn man das erste Rad bekommt, 1000 Euro Mountainbikes, Jugendräder, E -Bikes natürlich. Aber mir ist wichtig in einer Qualität, ob der Kunde jetzt ein Radl um 10 .000 Euro, ein Radl kauft oder um 1 .000 Euro, darf in der Beratung keinen Unterschied machen. Also das ist ganz wichtig und deswegen schauen wir auch, dass die Produkte von uns eine Qualität haben. Hat natürlich auch seinen Preis. Also es gibt sicherlich andere Geschäfte, wo man jetzt günstigere Räder kauft, aber da wird man, wenn man es wirklich nutzt, wird man keine Freiheit damit haben. Und wir merken schon, dass Österreich ein Qualitätskunde ist. Also der Suchqualität und genau das können wir bieten. Aber wie siehst du allgemein jetzt den Markt? siehst du allgemein jetzt den Markt? Also rein jetzt vom allgemeinen Fachsporthandel, der wird immer rückläufiger als es hat den einen oder anderen. Ist ja vom Markt auch verkauft worden. verschwunden, jetzt ist auch ein großer Österreicher wieder Wie sehst du grundsätzlich den Markt, also im Fahrradmarkt jetzt speziell in Österreich? Ist der stagnierend oder sind die Österreicher noch immer, haben die weiterhin Lust drauf, auch nach Corona mit dem Fahrrad rauszufahren, weil in der Zeit nämlich an wird. Hat ja jeder alles gekauft, was irgendwie mit Trost zu tun hat. Sei es jetzt, ob es ein Swimmingpool war, ein Rasenroboter oder ein Fahrrad. Wenn es geklappt hat, ja. Wenn es geklappt hat, ja. Ja, also klar, Corona -Zeit war natürlich, also da ist vor allem halt sehr viel Freizeit da gewesen und auch sehr viel Budget, wenn man nicht in die Gastro und nicht auf Urlaub fahren hat können. Also da ist ja wirklich der Sportfachhandel leer gekauft worden und auch, sage ich mal, sehr viele gerettet worden, noch einmal. Und jetzt findet da schon eine Bereinigung statt. Und klar, E -Bike -Thema hat damals alles ein E -Bike gekauft. Und da merkt man schon, dass die Nachfrage oder dass das mal gesättigt ist und es jetzt wieder ein paar Jahre dauert, bis das E -Bike dann wieder einen Aufschwung erleben wird. Also das ist aktuell sicherlich rückläufig. rückläufig. Aber mit der, sage ich mal, eigentlich ist es kein Nische oder für uns vielleicht schon, aber das Rennrad -Thema und Gravel -Bike. muss man halt einfach vom Zeitgeist treffen. Und klar, mit meiner Person sind wir natürlich schon einmal, die Kompetenz vom Rennrad ist einfach da. Das Gravel -Bike ist wie ein Rennrad. Und somit haben wir, sagen wir mal, das sehr gut abfangen können. Also woanders ein Stückzell verlieren, wie beim E -Bike, gewinnen wir bei Rennrad und beim Gravel. Und das ist dann halt auch wieder die Kunst im Einkauf. Rüstige Ware. Genau, ein Jahr im Vorlauf müssen wir die Ware bestellen. Also wir bestellen jetzt im Juni die Ware für 2027. Und da den Trend zu erkennen, wo geht es hin, ist natürlich nicht einfach, aber auch eine Stärke von uns. Jetzt nähern wir uns langsam den Engel. Jetzt habe ich noch zwei Fragen, vielleicht noch die anderen auch noch. Aber mit der Erfahrung jetzt, die du mit allen Höhen und Tiefen, die du gehabt hast. Was würdest du jetzt Jüngeren mitgeben, die zum Beispiel sagen, sie wollen Profisportler allgemein nicht führen, jetzt nicht ums Rad führen? Es ist natürlich jetzt im Tennis haben wir den Dominik Thiem, aktuell die Lili Taga, im Radsport jetzt der Gall, der gut unterwegs ist, auch im Skifahren und so weiter. Es wird halt immer an einzelnen Personen aufgehängt, aber es gibt ja viele Leute, die den Weg dahinter vielleicht nicht schaffen oder machen. Würdest du den Jüngeren sagen? probier es, wenn es möglich ist. Es bringt dich auch im Leben sonst weiter. Oder an einzelnen Aushängeschildern, Tennis -Sport, wir sind beide Tennis -Spieler, da gibt es viele, die es probieren, aber nicht so weit kommen. Also wenn man die Möglichkeit hat, als Sport in jungen Jahren ganz, ganz wichtig. Und auch das Ziel haben, dann Profisportler zu werden. Ich finde es eine geniale Sache, weil man einfach sehr, sehr viel lernt, ob man dann wirklich Profi wird oder nicht. Das ist dann wieder natürlich ein anderes Thema, aber man lernt in den Jahren, Jahren, wo man mit 12, 13, 14 vielleicht dann intensiver zum Trainieren anfängt und bis 20, wo man den Sprung dann zum Profi, egal welcher Sportart, geschafft haben soll. Das sind einfach extrem lehrreiche Jahre, wo Disziplin, Konsequenz, wo man sehr, sehr viel lernt. Und wichtig ist, dass der Antrieb von einem selbst kommt, dass man selber den Sport machen will, dass man Spaß hat und dass man nicht jetzt von Eltern oder Freunden irgendwo gedrängt wird. Weil das wird nicht funktionieren. Du kannst vielleicht in jungen Nachwuchsjahren da was herausholen und dann auch österreichische Spitze werden. Aber wenn du das selber nicht willst und nicht selber gern machst, wirst du kein Profi werden. Also es muss immer der eigene Antrieb sein. Und ich merke das auch bei meinen Kindern. Die machen irrsinnig gern Sport und haben ein Talent, aber die haben den Biss nicht. Also wir haben beide keine Profisportler werden. haben beide keine Profisportler werden. Sie machen aber trotzdem viel Sport. Sie haben trotzdem Spaß dran, aber halt nicht die Konsequenz. Und es ist halt immer, ja. Großer Suppentopf mit vielen Zutaten und dann müssen halt alle drinnen sein. Wenn eine fehlt, wird es nicht erfolgreich sein, aber es ist trotzdem viel gescheiter, gescheiter, die Kinder machen einen Sport, als wir machen Party oder was der Teufel was. Hört auch dazu, aber nicht nur. Abschließende Frage noch, eine vielleicht persönliche Frage noch. Was bedeutet der Erfolg für Bernhard Kohl jetzt im Vergleich zu früher? Also was siehst du als Erfolg für dich selber an? Beim Profisport kann man sagen, ich bin bergauf gekommen und habe gewonnen, aber was siehst du jetzt für dich persönlich als Erfolg an? Die Ausgeglichenheit, die du hast, oder was kann man da sagen? Das ist keine einfache Frage, was man für Erfolg definiert. Klar, man hat schon Visionen und Ziele und das muss auch da sein, dass das große Ganze funktioniert und das Geschäft da, sage ich mal, einfach eine Zukunft hat im weiteren Leben in den nächsten, keine Ahnung, zig Jahren. Aber ich habe auch schon einmal erlebt, habe auch schon einmal erlebt, wenn man zu viel will, dass es auch in die Hosen gehen kann. Also Erfolg ist definitiv, wenn man ohne Bauchweh gut schlafen kann und weiß, kann und weiß, okay, das läuft gut, ich muss da und da noch das Zahnrädchen drehen. Aber ich habe nicht nur das Geschäft, sondern auch Familie, wo ich Zeit mit der Frau, mit den Kindern verbringen kann. Ich kann selber zum Ausgleichssport machen. Also das ist für mich auch ganz wichtig geworden, dass ich... Nicht zwölf Stunden jeden Tag im Geschäft stehe, sondern eigentlich jeden Tag meine zwei Stunden habe, Stunden habe, wo ich für mich selbst Sport machen kann. Und da ist auch die Kombination aus Fahrrad und Tennis eigentlich eine geniale Geschichte. Weil wenn ich Fahrrad fahren gehe, habe ich super viele Gedanken und entstehen auch viele gute Themen, wo man im Geschäft umsetzt oder auch familiär, wo man sich wieder was denkt. Und beim Tennis ist man mal komplett aus der Welt rausgerissen. Da ist die gelbe Filzkugel und die gescheit Treffen. Da ist die Und da gibt es keinen Gedanken links und rechts. Also da hat man eigentlich alle Sorgen irgendwo vergessen oder alle Ideen. Und man ist nur auf den gelben Ball fixiert. Und beim Radlfahren hat man, hat man, oder habe ich die Zeit, dass ich sehr viele Gedanken und viele Ideen im Kopf spinnen kann. Ich hätte auch noch kurz zwei Fragen. Mit einer gibt es ja nicht zu reden. Die zweite hat sich jetzt leider im Gespräch ergeben. Das Thema Sportförderung und manchmal leisten wir uns einen Ausflug in die Politik in diesem Podcast. Ich werde immer wieder diskutiert und vor kurzem wieder einen Artikel darüber gelesen. Vor allem die Ungleichverteilung der finanziellen Mittel des Sports oder wo Sportler auch angestellt sind. Was wäre dein Ratschlag an die Politik? zweite hat sich jetzt leider Radsport auch anders zu fördern oder mehr zu fördern. Wie siehst du das? Bist du da zu weit raus im Profisport, dass du da mit einem Staubtipp zurückhältst? Die Sportförderung in Österreich ist schwierig, einem Staubtipp zurückhältst? Die Sportförderung in Österreich ist einem Staubtipp aber wahrscheinlich nicht nur in Österreich. Das ist ein globales Thema wahrscheinlich, dass du die Unterstützung von den Eltern brauchst. die das finanzieren in jungen Jahren, wo es noch keinen Sponsor interessiert natürlich. Und meiner Meinung nach gehört es irgendwo, also es sind viel zu viele Talente, die was eigentlich alles hätten, außer dem finanziellen Rahmen, dass sie sich das leisten können. sie sich sie sich das leisten können. Und das gehört irgendwo vielleicht aufgebrochen und da ist, glaube ich, ein Anteil vom Profisport, wo so viel Geld verdient wird. Wo das eh nur mal ein Teil am Papier ist, da gehört irgendein gewisser Teil in der Nachwuchsförderung, das prozentuell zur Einwohnerzahl einfach ein gewisses Budget gibt, zur Einwohnerzahl einfach ein gewisses Budget gibt, wo halt eben Tennis reinfließt, wo die besten 100 österreichischen Nachwuchsspieler einfach auch ein gutes Training haben, auf Turniere fahren können oder Radsportler auf Rennen fahren können. auf Rennen fahren können. Also da wäre es schön einfach, wenn, sagen wir mal, Top 100 jetzt in Österreich, die die Chance hätten, wirklich Profi zu werden. Ohne finanziellen Background. Ohne finanziellen Background, richtig. Das ist eine gute Antwort. Und die zweite Frage wäre, du bereitest dich ja intensiv darauf vor, was du nächstes Jahr einkaufen wirst. Wir haben jetzt gehört, Cradle Bike, also Cradle Bike habe ich nicht auf der Uhr gehabt vor ein paar Jahren. Gibt es jetzt nicht, ist sehr verbreitet. Was können wir uns einstellen, was wird spannend nächstes Jahr? Es kommt komplett Neues. Das Rad wird neu erfunden, das ist ja logisch. logisch. logisch. Also es wird größer. Also wir haben ja beim Mountainbike von 26 Zoll auf 29 Zoll erlebt, also Laufradgröße, weil das halt leichter rollt. Und die Industrie arbeitet gerade an 32 Zoll. wir arbeitet gerade an 32 Zoll. Also es wird noch einmal größer. Das geht ja doch auf Kosten. ja doch auf Kosten. wenn ich einen Trail fahre, auf die Wendigkeit? Wendigkeit ja, aber ich rolle halt leichter drüber. leichter drüber. leichter drüber. Also das ist so, wird schwierig von der Geometrie, vom Rahmen natürlich. Und macht es auch wieder für uns nicht leicht, weil jetzt hast du dann fünf verschiedene Laufradgrößen, Reifengrößen, die du lagernd haben musst. Eigentlich ein schwieriges Thema und die Industrie probiert sich halt neu zu erfinden, aber ich sage mal 29 Zoll oder 28 Zoll beim Rennradgräbel funktioniert und eigentlich kann man es von der Geometrie von 1 ,50 Meter bis 2 ,10 Meter sinnhaft gut bauen. Wenn ich jetzt 32 Zoll bringe, passt es ab 1 ,80 Meter. Das heißt, du hast dann ein Modell noch einmal mit zwei Laufradgrößen auch noch. Modell noch einmal mit zwei Laufradgrößen auch noch. Also das wird vom Einkauf her noch einmal schwieriger, das dann richtig zum Bestellen. Oder auch für den Hersteller richtig zum Produzieren. Das heißt, man macht jetzt dann nicht vorne 29, hinten 22? Ja, gibt es auch. Also vorne größer als hinten zum Beispiel, ja. Bandscheiben. Ungeklärt, okay. Ja, können sein. Ich glaube, ich muss es ausprobieren. Ich bin dann 96. Für mich ist es ja spannend, wenn das Laufrad größer ist. Schaut es gar nicht so groß aus? Ja, im Sitio jetzt. Ah ja. Ah ja. Und im Alter, also Schunft. Ich muss mal ausmessen lassen. Am Arm bin ich vier Zentimeter kleiner. Ich muss mal ausmessen Die Also bis zu vier Zentimeter. Ja gut, dann versuche ich mich wieder an einer Zusammenfassung. gut, dann ich mich wieder an einer Zusammenfassung. Halt einmal ganz anders. Ich möchte einmal die emotionale Ebene betrachten, in der wir uns bewegt haben. Und das war ja für mich so wahnsinnig spannend, weil ich mir jetzt da so kurz Gedanken gemacht habe. Da muss man etwas ganz klar sagen. Wir haben heute in diesem Podcast, um jetzt das sozusagen mit einem Sportreporterbegriff auszudrücken, eine brutale Ehrlichkeit erlebt. Und zwar wirklich in einer Art, wo man nicht nur ins Business tiefe Einblicke erhalten hat, was wir eigentlich fast immer kriegen, persönliche Ebene, wie das zusammenspielt, auch mit dem Erfolg, dann hat der Bernhard sehr viel Klartext geredet, anders kann man das nicht sagen, da war nicht viel Umschweifen dabei oder Dinge schön reden, das hat mich sehr beeindruckt, muss ich sagen. Was mir als Unternehmer super gefallen hat, er hat ein unglaubliches Plädoyer dafür geführt, dass es wichtig ist, dass Unternehmen Unternehmer geführt sind. Und dann sind wir bei diesen weichen Faktoren, die gerne Das ist an vielen, vielen Stellen herausgekommen. unterschätzt werden im Business, nämlich dieses Gespür fürs Geschäft. Und das merkt man bei ihm nicht nur die Leidenschaft, sondern da gehört noch etwas mehr dazu, das darüber nachdenken, wie entwickelt sich das, wo führt das hin und das auch kritisch zu machen. Und dann haben wir zwei Dinge gehört, die halt auch dazugehören zum Unternehmertum. Nämlich das eine, das ist Disziplin. Und was man gespürt hat, was nicht angesprochen wurde, aber beim Bernhard Kohl spürt man auch, da ist, ich glaube, eine brutale mentale Stärke auch dabei, das Ganze, die Dinge so durchzuziehen. Aber wenn man sich dem Podcast jetzt so wieder im Nachgang vergegenwärtigt. Das klingt alles so irgendwie rational, logisch, aber da gehört schon ganz viel, viel dazu. Dann haben wir gehört, dass er eigentlich Rauchfangkehrer war und sich dafür entschieden hat, das dann nicht aufzugreifen nach dem Ende seiner Karriere. Er hat uns einen Tipp mitgegeben, der ist auch nicht nahe, aber mit. Wenn er das sagt, dann kriegt es schon eigene Bedeutung. Nämlich das eine ist das Nichtstehenbleiben und das andere ist das Sich -Ständig -Nauer -Finden. Also liebe Hörerinnen und Hörer, wir haben heute sozusagen die Sendung gehabt von der Weltspitze des Sportes zum Unternehmertum. Spannende Geschichte, weil... Zwei Folgen vorher haben wir gehört, wie man von der Tankstelle zum Weltmarktführer wird. Eine Geschichte mit etwas umgekehrten Vorzeichen. Aber was man auch spürt beim Bernhard Kohl ist, ich glaube, da ist große innere Zufriedenheit da. Und ich glaube, das ist schon sehr, sehr wichtig fürs Business. Ja. Dann bleibt mir nichts anderes mehr übrig, als mich bei meinen beiden Hosts zu bedanken. Beim Peter Rosenkranz von Media4More. Danke, Peter, für unseren Gast. Danke. Danke fürs Kommen, Bernhard. Sehr gerne. Und beim Willi Steindl von Resync Consulting. Danke dir, Thomas. dir, Thomas. Danke für die schonungslose Offenheit und auch wirklich super tiefe Einblicke. Und danke fürs Zuhören. Ja, und dann... Ganz herzlichen Dank an unseren Gast, an Bernhard Kohl. Wirklich vielen, vielen Dank. Seelenstript ist, zumindest in der harten Zeit. Manche würden sagen, fast Aber für mich als Unternehmer, der das auch schon lange macht, sind solche Gespräche wichtig, weil man sozusagen auf eine ganz andere Art unter die Kulissen zieht. der harten Zeit. die Kulissen zieht. Vielen Dank Bernhard Kohl fürs Kommen und für die. tollen Einblick. Sehr gerne. Hat sehr viel Spaß gemacht und einfach so von der Leber raus zum Reden ist immer am besten. Mein Name ist Thomas Nasswetter vom Planet Podcast und ich wünsche Ihnen wie immer eine schöne Zeit. Machen Sie es gut und bleiben Sie uns gewogen.