UNCRIPTED – Der Marketing Podcast

Der ungescriptete, uncodierte Marketing-Podcast.

Von der Tankstelle zum Weltmarktführer

Zu Gast im UNCRIPTED Studio ist Heinz Lichtenegger, Gründer von Pro-Ject Audio Systems

15.05.2026 51 min

Zusammenfassung & Show Notes

Folge 67: Vom Hobby zum Weltmarktführer: Heinz Lichtenegger über Vinyl, Leidenschaft und Klang

Statt eines Motorrads kaufte sich Heinz Lichtenegger als junger Student eine Hi-Fi-Anlage, und genau diese Entscheidung legte den Grundstein für eine außergewöhnliche Unternehmensgeschichte. Zuerst verkaufte er über die Tankstelle seiner Mutter in Wienviertel dann aus seiner kleine Studentenwohnung in Wien an audiophile  Menschen.

Rrein durch organisches Wachstum, wurde Heinz zunächst Händler, dann Großhändler und schließlich Gründer von Pro-ject Audio Systems heute der Weltmarktführer für hochwertige Plattenspieler. 1991 startete er eine Kooperation mit einer tschechischen Fabrik und entwickelte dort das einfache, kostengünstige Modell „Project 1“, das qualitativ teurere Marken herausforderte. Der Rest ist quasi Geschichte. Heinz Lichtenegger hat auch eine sehr hohen Anteil daran, dass die Vinylschallplatte gerade eine unglaubliche Renaissance erlebt.

Sein Blick auf die Schallplatte war immer ein besonderer: Schallplattenhören erfordert aktive Auseinandersetzung mit dem Medium und schärft die Sinne, ganz im Gegensatz zu passivem Streaming. Durch Plattenspieler in verschiedenen Farben und auch durch Künstlerkooperationen wie limitierte Beatles- und Rolling-Stones-Plattenspieler erreichte er völlig neue Zielgruppen.

Zur Person:
Heinz Lichtenegger ist Unternehmer, Klangvisionär und Gründer von Pro-Ject Audio Systems sowie der Audio Tuning Vertriebs GmbH, mit denen er österreichische HiFi-Kompetenz zu internationalem Renommee geführt hat.

Seit mehr als vier Jahrzehnten prägt er mit Innovationsgeist, unternehmerischem Mut und einer kompromisslosen Leidenschaft für Musik die Welt hochwertiger Audiowiedergabe weit über Österreich hinaus.


Wir freuen uns wie immer über eine Bewertung auf Apple oder Spotify. Anregungen und Fragen bitte an: contact@uncripted.com

UNCRIPTED Hosts:
Moderation und Produktion:

Transkript

Durch diese Visibilität hat sich natürlich ein irrsinniger Schwung ergeben. Und die Farben on top, die haben es dann ausgemacht, weil dadurch bin ich zum Lifestyle -Produkt gekommen. Und plötzlich habe ich Titelseiten im Wok gehabt. Willkommen zur Folge Nummer 67 von Uncrypted, dem Marketing -Podcast. Mein Name ist Peter Rosenkranz von Media4More und heute mit mir wieder in unserem Studio unser Moderator und Produzent Thomas Nasswetter von Planet Podcast. Hallo Thomas. Hallo, grüß Gott und herzlich willkommen, liebe Hörerinnen und Hörer. Sowie natürlich mein Co -Host Willi Steindl von Resync Consulting. Hallo Willi. Hallo Peter, hallo Zuhörerinnen und Zuhörer und ich freue mich schon sehr auf unseren heutigen Podcast. Bin schon sehr gespannt. Genau, und unser heutiger Gast im Studio. Hallo Heinz, willkommen bei Uncrypted. Hallo, danke, dass ich hier sein darf. Heinz Lichtenegger ist Unternehmer, Klangvisionär und Gründer von Project Audiosystems sowie der Audio -Tuning -Vertriebs GmbH, mit denen er österreichische Hi -Fi -Kompetenz zu internationalem Renommee geführt hat. Seit mehr als vier Jahrzehnten prägt er mit Innovationsgeist, unternehmerischem Mut und einer kompromisslosen Leidenschaft für Musik die Welthochwertiger Audio -Wiedergabe. weit über Österreich hinauszubringen. Noch einmal willkommen, Heinz. Freut uns, dass du hergefunden hast. Wenn man heute auf deine Erfolgsgeschichte blickt, die ja vor vielen Jahrzehnten angefangen hat, wann bist du draufgekommen, das ist das Ding, was ich machen möchte? Wie hat das angefangen? Naja, die meisten Sachen kann man nicht planen. Die meisten Sachen, viele Sachen passieren einfach. Und bei mir ist es so passiert, dass ich mich für Musik begeistert habe, schon mit sehr jungen Jahren. Selber war ich eigentlich nicht sehr talentiert, Musik zu machen. Im Weinviertel, da muss jeder in die Musikschule gehen und irgendein Instrument lernen. Das war nicht meines, aber trotzdem hat mich Musik begeistert. Aber eigentlich schon in sehr jungen Jahren habe ich auch über die Grenzen geblickt und habe halt an Radio Luxemburg gehört und habe dann schon die damaligen Bands, Beatles, Beaches und so weiter gehört. Mit meiner Musikbegeisterung habe ich mir dann, wie man es da draußen im Weinviertel macht, statt ein Motorrad, also ein Moped eigentlich. Das hat halt so damals 10 .000 Schilling gekostet, so ein Zünderab oder ein KTM oder was auch immer. Und ich habe mir Lautsprecher dafür gekauft, also ein HFV -Anlager. Und so hat halt diese Leidenschaft begonnen. Und ich habe von dem Zeitpunkt eigentlich meine Freunde damals und später dann auch viele, viele andere Musikliebhaber begeistert. was man für einen tollen Klang zu Hause machen kann. Kannst du vielleicht zu deinem Unternehmen ein bisschen mehr erzählen? Also du hast ja, das Projekt ist ja eure Marke. Einer meiner Marke. Mittlerweile habe ich sehr viele Marken, ja. Einer meiner Marke. Mittlerweile habe ich sehr viele Marken, ja. Ja, mein Werdegang, wie gesagt, alles ist passiert. Also ich habe nicht gewusst, dass ich irgendwann einmal Hi -Fi -Händler werde. Und ich habe auch nicht gewusst, dass ich irgendwann einmal Hi -Fi -Großhändler werde. Und ich habe auch nicht gewusst, dass ich einmal Hi -Fi -Produzent werde. Das hat sich halt Step by Step halt einfach immer wieder... ergeben. So wie ich halt einfach meine Freunde gesagt habe, ja, das, was du daheim hast, das ist so toll, ich will sowas auch haben. Und ich habe das halt organisiert. Und irgendwann bin ich draufgekommen, das ist auch Arbeit. Da ist Zeit verbunden. Ich habe dann einen Sprit verbraucht und so. Und dann habe ich gesagt, ein bisschen was müssen wir schon geben dafür, für die Leistung. Und so bin ich halt zum Händler geworden. Also wie gesagt, es hat sehr viele... Duften gegeben, aber es war eigentlich immer geprägt durch die Liebe zur Musik und vor allem auch durch die Faszination, wie man mit solchen Musikanlagen auch Menschen happy machen kann. Hast du begonnen gleich mit einem Geschäft oder bist du aus der Erholung heraus? Nein, zuerst von der Tankstelle von meiner Mutter. Wir haben keinen Gewerbeschein gegeben. Da hat es gegeben, einen Torrens -Plattenspieler, 2 .099 Schilling, aus der Erholung heraus? Nein, haben keinen Marta Tankstelle liegt ja nicht. Ich habe dann eigentlich in der Wohnung von Wien aus dann meine erste Studentenwohnung in der und habe eine Anlage gehabt, der Rest war das, wie man schön von unteren Virtuktgasse, 50 Quadratmeter WC am Gang, 700 Schilling Miete, Öffnungszeiten 24 ,7. Also das war natürlich eine tolle Zeit und ich habe kein Geld gehabt Sony weiß, der Rest steht im Prospekt. Das habe ich auch so probiert. Ich habe immer sehr viel... Ich bin ja Wirtschaftler, ich bin ja kein Techniker. Also das Hobby, die Technik kommt ja eigentlich als Beschäftigung zur Sache. Ich bin ja Wirtschaftler und habe natürlich dann sehr zeitnah halt immer wieder geschaut, wie machen die die anderen. Und habe dann schon verstanden, wie, wo halt auch dann Geld zu machen ist. Aber ohne, dass man einen Kompromiss eingeht, nehme ich den Kompromiss zur absoluten Qualität, zu dem, was man selber überzeugt ist. Also ich kann behaupten, in meinem Leben nie irgendwas verkauft zu haben, zu was ich nicht stehe. Beziehungsweise, wenn es vielleicht einmal schäge war, habe ich es im Kunden sicher vorher gesagt, das ist ein Blödsinn. Und deswegen, wenn mich heute fragt, heute wollen die Leute wie bei allen immer die eierlegende Wollmilchsau haben. Bei Plattenspielern wollen sie jetzt plötzlich Automatik, Bluetooth, USB, alles haben. Aber hauptsächlich die Kisten ist aus Plastik. Da sage ich, sowas verkaufe ich nicht. Natürlich wird jetzt sofort jeder sagen, du verkaufst einen Automatikplattenspieler auch. Ja, klar, habe ich auch gemacht, weil ich habe die ehemalige Dual -Technologie gekauft und produziere automatische Plattenspieler, die akzeptabel sind. Ich sage aber jedem Kunden trotzdem dazu, besser ist, du kaufst zum gleichen Geld einen vollautomatischen, nicht einen vollautomatischen Plattenspieler, sondern einen manuellen. Aber ich bin ja nicht exklusiv. Das heißt, mein Geschäftserfolg war auch das, dass ich immer versucht habe, sage aber jedem Nicht Mainstream zu sein, aber doch zu hören, was will der Kunde, was will der normale Kunde und vor allem, da geht es auch ums Geld. Das heißt also, was kann er sich leisten oder was ist er bereit? Das hat sich dann einfach Wobei auch hier habe ich Grenzen eingesetzt. Das heißt also, unter einem gewissen Preis, Punkto Lautsprecher oder Verstärker oder Plattenspieler bin ich dann auch nie gegangen. Und das war schon das geschäftliche Erfolgskonzept. Viel mehr brauche ich dann nicht zu sorgen. entwickelt. Wie gesagt, meine Wohnung, da hat sie sich abgespielt wie beim Arzt, wie beim Zahnarzt. Da sind sie draußen im Wartezimmer gesessen und der eine nach dem anderen ist reingekommen und hat seine Empfehlung bekommen, was er sich kaufen soll. Das habe ich ihm dann organisiert. Und so habe ich eigentlich nie ein Geschäft besessen, sondern habe eigentlich nur... Und natürlich hat man sich das auch anhören können dann, ist klar. Und zum Großhändler bin ich dann einfach aus der Notwendigkeit geworden. dass mich einfach unglaublich geehrt hat, dass die ganzen Hi -Fi -Produkte in Österreich 30 Prozent mehr gekostet haben. Das heißt, die deutsche Mark war mal 10 zu rechnen und nicht mal 7. Und da habe ich halt einen Kontrapunkt gesetzt, dass ich mich ins Auto oder in Zug damals gesetzt habe und bin nach Frankreich und England gefahren und habe versucht, Produkte zu finden, die ich am österreichischen Markt anbieten kann, zum exakt gleichen Preis wie im Ursprungsland. Das war revolutionär. Und so bin ich zum Großhändler geworden. Gab nichts dafür gehen, das war einfach nur eine Idee. Innovativ. Und zum Plattenspielerproduzent bin ich geworden, weil Ende der 80er hat es keine Plattenspiele mehr gegeben. das war einfach nur eine Idee. der 80er hat es keine Plattenspiele mehr gegeben. Die guten Plattenspielerhersteller waren im Konkurs. Als Fernost hast du irgendwelche Plastikbomben gekriegt, das habe ich nicht verkaufen können. Irgendwelche Direktläufer, die zwar technisch gute Daten gehabt haben, aber effektiv halt... Spielzeugtechnologie geworden. Und ich habe halt grundsätzlich meinen Kunden empfohlen, sie sollen immer schauen, schauen, beim Wesentlichen zu investieren. Nämlich beim Lautsprecher und beim Verstärker und beim Plattenspieler. Weil das halt ewig. Den CT -Spieler, habe ich damals kostet er 5 .000, in zwei Jahren kostet er 3 .000. in den 80ern schon gesagt, kauft sie ja mal irgendwo. Aber wenn der CT -Spieler jetzt 10 .000 Chili kostet, in zwei Jahren Und die CD wird viel billiger und die Technologie wird besser. Also kauft euch jetzt ein Plattenspieler und kauft euch lieber, steckt das Geld in guten Komponenten rein. Und alle Leute, die auf mich gehört haben, die haben die Sachen heute immer noch. Ich habe auch meine Tannen, die ich mir da oben gekauft habe, mit 16 Jahren, habe ich heute auch immer noch und ist immer noch wirklich klasse. Das ist das Schöne an der Sache. Ja, aber das ist trotzdem unglaublich. Wieso geht es denn ein mutiger Schritt gewesen sein? In einer Zeit? Ich habe gar nicht nachgedacht über das. Zeit? gar Also Mut kann man nicht kaufen. Für mich war das klar. Es geht ja um das bewusste Musikhören. Für mich war immer schon klar, die CD und heute das Streaming und so mehr. Ich habe kein Problem damit. Aber ich habe ein Problem. Erstens klingt es nicht so gut. Und zweitens ist das bewusste Musikhören limitiert. Weil beim Spotify oder auch beim CD -Spieler hast du leider Gottes die Next -Taste. Du hörst die Sachen nicht mehr durch und du setzt dich nicht mehr hin und du hörst es nicht mehr bewusst. Natürlich kannst du heute auch mit den Streaming -Diensten bewusst Musik hören, aber die Platte ist schon ganz was anderes. investieren. Da musst du schon viel mehr Du musst das putzen, du musst das auflegen, du musst schauen, dass du das Tonabnehmer nicht kaputt machst und, und, und. Also das ist schon ein ganz bewusstes Beschäftigen mit einer Materie. werft einfach auch die Sinne und mit dem auch natürlich irgendwo das gesamte Erlebnis, das emotionale Erlebnis. Aber jetzt muss ich mal schon fragen, jetzt muss ich mal schon fragen, als jemand, der auch von sich in Anspruch nimmt, auf der audiophilen Ebene zu Hause zu sein, weil diese Aussage klingt besser, spätestens an dem Punkt, wo 24 -Bit -Aufnahmen gekommen sind. Jetzt arbeitet man mittlerweile mit 32 -Bit auch Floating Point. Und ich kann mich erinnern, ich habe einen Link gehabt, ein Konkurrenzprodukt sozusagen, aber damals wahrscheinlich einer der besten Platten -Spieler. Und ich habe da meinen Tascam Dart -Recorder daneben gestellt, habe den Digital -Ausgang meines CD -Spielers benutzt und habe dann über diese, weil Tascam hat damals die ersten 24 -Bit -Wandler gehabt, die zu einem vernünftigen Preis. zu haben waren. Also damals vernünftige Stimme noch, ein sehr hoher Preis damals. Und für mich war dann klar, okay, wohin die Richtung geht in diese 24 -Bit -Geschichte. Und wir sind heute in der Lage, dank Apple Music, über dieses Looseless -Format quasi Masterband -Qualität zu haben. Und ich habe jetzt gerade letztendlich den Test gemacht. Ja, es sind ziemliche Unterschiede zwischen digitalen Masters und Masters für Vinyl. Aber hat das nicht irgendwas religiöses dann zu tun, wenn man sagt, okay, ich bleibe bei Vinyl, das ja sozusagen klanglich irgendwo sehr begrenzt ist von der technischen Ebene? Das ist ein bisschen, da würde man, glaube ich, jetzt dieses Thema, also diese 45 Minuten zur Verfügung, müsste man jetzt da aus, also da kann man nicht durch, da müsste man jetzt da länger diskutieren und da müsste ich jetzt wirklich sehr, sehr weit ausholen. um aus meinem Erfahrungsschatz im bewussten Musikhören da einen Kontrabuck zu setzen. Es kommt schon sehr darauf an, wie man Musik hört. Und natürlich muss ich heute zugeben, oder gebe ich auch zu, und ich mache es auch, ist natürlich die Digitalwelt viel, viel weitergekommen. Und heute ist klar, dass das 16 -Bit -Format damals einfach viel zu eng war. da müsste Und man darf ja nicht vergessen, es geht ja immer darum, um die komplette Kette. Ich würde gar nicht sagen, dass jetzt das Masterband selbst digital gesehen so schlecht ist. Das würde ich gar nicht behaupten. Im Gegenteil, sogar sehr gut. Aber es gibt ja so viele Schritte dazwischen, wo das dann ganz einfach die Qualität verliert. Weil man ja, ich meine alleine, schauen wir mal, 95 Prozent der Lautsprecher haben heute mit HiFi nichts mehr zu tun. Das sind einfach Processed Audio. Die haben einen Equalizer drinnen und einen Exciter drinnen. und haben Bassanhebung mit 10 dB und die schlimmsten Sachen. Also wie gesagt, über das, das ist alles mühsam, da sich zu diskutieren, was ist jetzt besser. Ich würde sagen, wenn man einen Plattenspieler hat, ist man eher geneigt, dass man auch ein bisschen schaut, dass seine Kette in Ordnung kommt und dass die Kette dann so möglichst, wie soll ich sagen, sauber ist. Da geht es natürlich auch um die Aufstellung. Das heißt also, wenn man sich jetzt mit analog beschäftigt, es geht wieder um das ganze Bewusste. Ich kann eine wunderbare Wiedergabe mit digital machen. Aber es bleibt mir nichts anderes übrig, dass ich trotzdem eine optimale Lautsprecheraufstellung habe. Es bleibt mir nichts anderes übrig, dass ich gute Verstärker habe. Es bleibt mir nichts anderes übrig, dass der Raum irgendwie halbwegs passen muss. Und dann wird es schon mit der Quelle wieder mühsam. Wieso ist natürlich auch die analoge Schallplatte, da gebe ich hundertprozentig auch recht, die analoge Schallplatte ist technischer Kompromiss. Da brauchen wir gar nicht diskutieren. Ich meine, wir brauchen nur auf die technischen Daten schauen. Ich bin nicht ganz, wie gesagt, Technik ist mein Hobby. Ich bin kein Techniker, aber ich weiß, dass die Schallplatten bei 60, 65, 70 dB aus ist. Und digital kannst du heute über 100 dB zusammenbringen. Also schon alleine das muss man sich hinterfragen. Nur da muss man wieder hinterfragen, wie hört denn der Mensch? Und da gibt es sehr, sehr viele Tests. Zum Beispiel, ich habe da diesen wunderbaren AKG 1000. Ich war bei der Entwicklung da dabei. Und ich weiß, wieso der Hörer einfach so faszinierend ist. Weil er einfach das Klangbild nicht da im Kopf drinnen macht, sondern vor dir macht. Und das ist einfach natürlich. Und bei einer Platte oder bei analogen Medien hat man einen Hochanteil an harmonischen Verzerrungen. Das ist auch der Grund, wieso die Leute nach wie vor begeistert sind im High -End -Bereich für einen Röhrenverstärker. Der ist technisch jeden... Transistorverstärker weit unterlegen. Aber trotzdem macht er mehr Spaß. Es geht ja davon, was ist richtig und was macht mehr Emotion. Und wie gesagt, damit möchte ich das Kapitel jetzt da ganz kurz, weil sonst wären wir zweit. Das geht dann schon in Glaubensfragen. Wie gesagt, ich bin völlig auf beiden Seiten. Ich bin nicht extrem. Ich bin ja auch nicht, der nur Plattenspieler macht, sondern ich habe ja auch zum Beispiel, das wissen die wenigsten, maßgeblich bei Streaming Limited investiert. Und habe sogar den allerbesten CD -Spieler mit ihnen zusammengebaut. Und habe viel Geld investiert in noch bessere CD -Spieler -Technologie. Also wie gesagt, ich sehe das schon von allen Seiten. wir zweit. Ja, also da sind wir zu einem wichtigen Punkt. Und das bringt mich jetzt eigentlich zurück von der technischen Ebene zum Thema Marketing. Weil das war doch ein Risiko. Es war dann klar, irgendwo dieser Markt mit Vinyl, der bricht dann weg. Die Verkaufszahlen sind ja ständig zurückgegangen, wenn man jetzt vom Massenmarkt, den man gehabt hat, ausgegangen ist. Die Musikindustrie hat sich gewaltig verändert in zwei Schritten. Also die CD war so eine technische Grundlage. In den 80er Jahren und den 90er Jahren waren es nur Bands. Heute sind es marketingproduzierte Künstler, anders kann man nicht mehr sagen. Und trotzdem gibt es wieder einen Markt für Vinyl. Audio ist ja nicht ganz unschuldig daran, dass es diesen Markt wieder Das war das, was ich mit Mut gibt. Ja, na klar, wir haben sehr viele Sachen gemacht. Ich meine, ein Grund, ich meine, wir haben ja 1991 eigentlich dann die Kooperation mit einer Fabrik in Tschechien begonnen und haben da in Tschechien investiert, in einer alten Tesla -Fabrik. Das war natürlich Marketing, also das war natürlich jetzt da rein vom Wirtschaftlichen war das eigentlich, da hat sich jeder, also... Zur Bank habe ich nicht gebraucht. Die haben mir für das kein Geld gegeben. gemeint habe vorher. Ja, aber es war einfach, es war einfach, es hat sich einfach ergeben, weil ich habe einfach einen Plattenspieler gebraucht, weil ich habe keine Plattenspieler mehr bekommen und plötzlich kriege ich in Tschechien, natürlich der Plattenspieler, den ich in Tschechien dann gebaut habe, das war ein Modell aus den 60er Jahren, die haben den gar nicht mehr gebaut, das war ein Wegwerfprodukt, weil es war ein einfacher manueller Plattenspieler, weil die Plattenspieler, die den gebaut haben, die waren den japanischen Plattenspielern von der Mechanik und so weiter weit unterlegen. Aber ich habe dann auf einen ganz einfachen Plattenspieler, und da kommt jetzt der Punkt, mir für natürlich, die Faszination des Analogen war natürlich am Anfang auch einfach diese Preis -Leistungs -Verhältnisse zwischen Mechanik und Preis. Der Plattenspieler von mir hat ja wirklich wenig gekostet. Der hat 2 .000 Schilling, 2 .500, 3 .000 Schilling gekostet. Das war der Project 1. Das war der Project Und war ein faszinierendes Produkt, der damals in der 10 .000 -Shilling -Preisklasse durchaus mithalten hat können mit den damaligen Marken, die ja so quasi high sind. Aber es war ja doch auch faszinierend, dass die Platte zu der Zeit ja nichts gekostet hat. Man hat ja unglaublich viele Plattenschätze bekommen für relativ wenig Geld, weil die Leute einfach alles abgeschlossen haben und sich die CD gekauft haben. Man sieht ja auch ein bisschen einen Effekt jetzt. Man sieht jetzt sehr stark, dass die... Vinylgeschäfte jetzt beginnen auch wieder gebrauchte CDs zu verkaufen für 1 Euro, 2 Euro. Wieso? Weil da sind viele Sachen drinnen, die gibt es über Spotify. Und man ist einfach Jäger und Sammler. Und ich sehe heute, dass mein, ich habe jetzt extra ein CD -Spieler entwickelt für 250 Euro, der eben perfekt ist für solche Leute, die sich so gebrauchte CDs kaufen und nicht viel Geld ausgeben wollen. Oder die Leute, die CD -Spieler haben, die kaputt geworden sind. Die wollen den reparieren lassen, irgendeinen wunderbaren Sony Marans oder was auch immer. Und der Techniker sagt, 200, 150, 200 Euro, die Reparaturen, und dann kauft er sich von Project Leyen. Und war ein faszinierendes Und so gesehen war das schon die Faszination am Anfang. Und für mich war es keine Frage, weil das Analoge hat mich so... Ich habe ja auch Plattenspieler gesammelt, und ich habe ja unglaublich viele Modelle aus den weit, weit weg. 70er, 80er, 90er Jahre. Ich habe ja auch... Weil ich gesagt habe, ich habe ja nicht nur Project, ich habe vor zwei Jahren die Marke Vertier gekauft. Ich weiß nicht, ob euch das bekannt ist, aber das ist der Vater der H &Platten -Spieler, entwickelt in den 60er Jahren. Unglaublich, was da rauskommt und wie toll das mechanisch ist. Also diese Mechanik macht schon sehr viel aus in der Faszination, dass man auch in analog investiert. Und wenn man sich das jetzt so anschaut, der Gebrauchtmarkt wird ja wieder mehr, hast du ja jetzt kurz erwähnt. Ja, manche Sachen sind unleistbar. Ja, manche ich bin immer noch auf der Suche, meine Brauen ein bisschen zu ergänzen. Also vor allem, wenn der Dieter Rams da irgendwie Design gemacht hat, dann sind wir da in wirklich hohen Sphären. Da werden auch gute Plattenspüler gemacht oder zugekauft, ja. Ja, aber auch, also Hiptec ist jetzt irgendwie gerade so. Sphären. ist jetzt irgendwie gerade so. Habe ich irgendwie, bin ja auch gerade am Restaurieren. Musikerseite kommt auch wieder. Stell ich fest. In Amerika habe ich viel gesagt, in New York. Wie sehr da die Romantik mitspielt, das muss man schon sagen, ist sehr. Also technisch ist ja das noch Und ich habe ja auch selber sehr gedaped. In Amerika das muss Ich war ja Nakamichi Generalvertreter dann und ich habe eine riesengroße Nakamichi -Kassettenteck gesammelt. Und ich habe am Wochenende erst wieder zehn Nakamichi -Kassettenteck im Internet gekauft. Einfach so, ja. Weil ich auch Ersatzteile brauche und so weiter. Aber die Wahrheit ist, dass meine wunderschöne Tapesammlung, die ich damals akribisch aufgebaut habe, wunderschön beschriftet habe, zu jeder Kassette noch sogar ein eigenes Cover entwickelt hat, die sind heute alle nicht mehr mehr spielbar. So ist kaputt. Da hat die Platte einen großen Vorteil, die bleibt spielbar. Genau. Und vor allem die Platte hat heute immer noch auch gebraucht. Ich höre jetzt natürlich meistens Klassik und Klassik ist überhaupt ein Wahnsinn. Weil du bekommst Klassik -Sammlungen aus den 60er, 70er Jahren, die sind umgespielt. Und das ist großartige Aufnahme. Da sind wir ja wieder bei der Aufnahmetechnologie. Bei der Klassik hat es das große Problem, da wird die Digitaltechnologie natürlich sehr stark pervertiert, indem man natürlich jetzt versucht, ein Maximum an Qualität rauszubringen von der künstlerischen Seite. Und man schneidet natürlich viele Szenen zusammen, um das wirklich perfekt, um jeden einzelnen Takt perfekt zu haben. Ist es das, was spannend ist? Glaube ich nicht. Ich glaube eher, dass man sich, wenn man so, also ich habe jetzt da mit den Wiener Philharmonikern eine Straußaufnahme gemacht aus dem 57er Jahr. Die haben es gefunden und haben Wie man weiß, ist ja der Karajan, seine Karajan -Aufnahme mit den Wiener Philharmonikern auf lange Zeit ja nicht ganz so gut ausgekommen und deswegen durch den Berlin gegangen. Aber das war eine historische Aufnahme. Unglaublich. Da habe ich das Master Bundle gefunden. mir das zur Verfügung gestellt. Natürlich rauscht es. Aber so schöne Streicher und so viel Emotion drauf und so eine wahnsinnige Interpretation. Das ist 57, das ist wirklich großartig. Also Emotionalität kann man dem Ganzen ja nicht absprechen. Auch deiner Passion natürlich. Und man möchte es vielleicht nicht glauben, aber es ist ein Marketing -Podcast. Zumindest in dieser Folge haben wir da noch gar nicht so viel drüber geredet. Ja, ich muss schon sagen, ich habe ja schon gesagt, ich bin ein Wirtschaftler. Ich habe sehr viele Sachen auch im Marketing gemacht. Also es war nicht nur so, dass ich lustig viel Glück gehabt habe, dass ich gesagt habe, jetzt der Plattenspiel ist so lustig und so toll und so nett. Also ich habe schon dafür etwas gemacht und habe mir immer wieder etwas einfallen lassen. Das war so ein bisschen der Hintergrund meiner Frage gewesen, nämlich ob es ein Zufall ist oder ob es tatsächlich etwas beabsichtigt ist. Weil wenn ich richtig mich erinnere, ist in der wunderbaren Serie Stoots eine sehr schöne Plattensammlung. Ich glaube, es ist am Sollplatten gegangen. Ein Project. Ich weiß jetzt nicht, natürlich, an welchem Mal gestanden. War das ein Zufall? Naja, sicher sind das Zufälle auch. Aber wir bekommen, ein typisches Beispiel ist die Artist Collection. Irgendwann einmal kommt das Beatles -Management auf mich zu und sagt, sie wollen mit mir einen Plattenspieler machen. Das war eben der 1964er zum Auftritt der Beatles in Amerika. Und dann sind die Rolling Stones gekommen und haben gesagt, sie wollen ein Home. Und dann sind die... Dann haben wir den Yellow Submarine gemacht. Jetzt gibt es gerade den ACDC und den Metallica und den Pink Floyd. Die Plattenspieler sind nicht eigentlich besser. Das ist einfach das Beste im Marketing, das man sich nur vorstellen kann. Man kommt natürlich dann in Magazine rein, in Berichte rein, die nichts kosten. Da wird es einfach berichtet. Und wie gesagt, viel von meinem Marketing, auch im Wirtschaftsteil, war einfach die Faszination. Wie kann es sein, dass diese einmalige Geschichte, dass ein altes Medium wieder so zurückkommt? Vielleicht die schwarz -weiß Fotografie, die analoge Fotografie, was ähnliches. Aber sonst ist eigentlich in der Technologie nie was in dem massiven Ausmaß zurückkommt. Es ist ja mittlerweile ein Multimillionengeschäft, weil die Chinesen kopieren mir ja auf Teufel komm raus. Du kriegst ja in Amazon heute, also es gibt ja 200 verschiedene Marken, weil du gehst heute nach China und bestellst 500 .000 Plottenspieler und bist der Plottenspielerproduzent. Das ist immer dasselbe Kastl ungefähr, plus minus, und da steht dort irgendwas drauf. Da steht dann drauf, ich weiß nicht, Angelhorn oder was auch immer. In Amerika heißen es anders. Da heißen sie, was weiß ich, Fluence oder was auch immer. Ist ja völlig egal. Aber das sind halt einfach Büros, die halt sagen, analog ist cool. Wir machen eine lustige Farbe. Apropos Farbe. Bis zu meiner Einführung der Farben im Hi -Fi -Bereich hat es keine Farben gegeben. Also das war auch große Marketing, von dem wir heute leben. 1998 habe ich den Debüt erfunden. Man darf nicht vergessen, der Debüt heute. mit der Idee, einen Volkswagen -Plattenspieler zu machen, den sich jeder leisten kann, den jeder betreiben kann, der in jedem Geschäft so erhältlich ist. Ich war der Erste, der ja dann hergegangen ist und das auch über die Massenvertriebsformen, das war damals ein Aufschrei. Was glaubst du, dass die Händler mich geschimpft haben, wie ich dann plötzlich zum Mediamarkt gegangen bin? Nur, es hat einen riesen Vorteil gehabt. Beim Mediamarkt sind halt 2000 Leute durch das Geschäft gegangen und beim Fachhändler. Zwei, drei. Und die Konkurrenz ist größer. Genau. Und durch diese Visibilität hat sich natürlich ein irrsinniger Schwung ergeben. Und die Farben on top, die haben es dann ausgemacht, weil dadurch bin ich zum Lifestyle -Produkt gekommen. Und plötzlich habe ich ja Titelseiten im Wok gehabt. Das sind die Sachen, die marketingmäßig, also das analog so. so bekannt gemacht haben und so begehrenswert gemacht haben, dass einfach immer mehr und mehr Fashion und Lifestyle, Urban Outfit, das hat plötzlich Plattenspüler hingestellt und so weiter. Die Restaurants sind mit Plattenspülern gekommen. Wenn man hier in die zwei, drei Sternen Restaurants geht, gibt es Plattenspüler von mir. Es gibt Hotels mit Plattenspülern, 25 Hours zum Beispiel. Und da gibt es mehrere. Also das ist Marketing. Das heißt, wir haben nicht nur Marketing gemacht, indem wir gute Testberichte und die Fachmagazine forciert haben, sondern wir haben breites Marketing gemacht in verschiedensten Kanälen. Und das hat dann, glaube ich, mit beigetragen, dass eben die Platte und Vinyl... so stark geworden. Aber letztlich spielt es darauf hinaus, dass das Produkt, in dem Fall die Farbe des Produkts in Kombination mit der Emotion und einem bestimmten Lebensgefühl, das macht, wie kommt man eigentlich da drauf? Muss man da sozusagen selber sehr nahe an der Quelle sein? Ist das dann sozusagen die eigene Vision, die man dann aufbröselt? Kann das dann überhaupt... ein Wellkonzern machen oder ist das der ganz große Fall? ganz große Fall? Es ist schon sehr viel Intuition und vor allem es ist sehr viel Zuhören. Ich glaube, das hat natürlich auch ein Problem, dass ich natürlich sehr viele Produkte habe, weil ich sehr viel zuhöre, weil die Menschen sind. Also ich bin da genau das Gegenteil wie die amerikanische Monokultur, weil wir haben ja Monobrands, Bose, Sonos. Starbucks ist ja alles das Gleiche und es gibt dort schwarz und vielleicht auch weiß, aber sonst nichts. Es gibt keine farbige Welt. Hier in Europa leben wir von einer Vielfalt. Ich habe versucht auch viel zu lernen von der Luxusindustrie, von der Bekleidungsindustrie, von der Autoindustrie, wie die rangehen. Zum Beispiel, ich bin der Einzige und der Erste, der... einen Konfigurator auf der Webseite hast. Das heißt, bei uns kannst du einen Plattenspieler konfigurieren aus 220 verschiedenen Versionen. Das gibt es nur bei uns. Das gibt es natürlich in der Möbelindustrie, das gibt es in der Autoindustrie, aber wir sind der Einzige in der Hifi -Industrie. Die Waben, klar, ich habe immer gewusst, wenn wir irgendwie wegkommen nur vom Audiofilm, weil das Problem ist, viele Menschen kommen jetzt erst über das Lifestyle und werden dann erst Audiofilm. Einer, der audiophil ist, wird fast nie Lifestyle. Das ist genau der umgekehrte Weg. Das heißt also, du begeistert dich für ein Produkt, du qualitest in der Farbe, du willst immer einen Ferrari -Roten oder einen Grünen haben und dann plötzlich kommst du drauf, das Ding klingt ja noch fantastisch und dann willst du mehr. Das ist ja die Faszination unseres Hobbys, dass ja eigentlich, wenn man gute Produkte verkauft, dann hat man ja schon eigentlich 95 Prozent nicht, aber einen Großteil seines Marketings schon gemacht. Weil gute Produkte entwickeln sich wie ein Schneeball -Effekt. Das heißt gute Produkte entwickeln sich wie ein Schneeball -Effekt. Das heißt, gute Produkte erzeugen Begeisterung, erzeugen Begeisterung, erzeugen Nachfrage. Der Freund erzüßt den Nächsten weiter, heißt, ich habe mir sowas gekauft, das ist ein Wahnsinn, das musst du vielleicht auch geben. Und das Gleiche ist ja, es gibt ja auch andere Industrien, wo das ähnlich funktioniert. Überlegt euch die ganzen... Das hat sich auch jetzt entwickelt und heute kannst du ein Rad Radindustrie. komplett zusammenstellen und es gibt unglaubliche Freaks, die da dumm und dumm tifteln, was dann noch bessere für Kurbeln und Lenker und was alles gibt. Oder die Weinindustrie oder die Uhrenindustrie. Es hat sich extrem viel gegeben, wo mit der Beschäftigung, mit der Materie, sich einfach die Begeisterung und man sich dann reinarbeitet. Und wenn man eine gute Hi -4 -Anlage hat oder eine gute Audioanlage hat, dann ist das schon ein bisschen wie eine Droge. Das heißt, man will dann mehr. Das ist eine faszinierende Droge, eine positive Droge. Dann will man mehr haben und man will dann bessere Platten kaufen. dann tickt man vielleicht auch rein und kapiert, dass eine japanische Pressung vielleicht doch besser war als die 27 -abgnudelte Pressung, die man irgendwo am Flohmarkt gekauft hat. Die kostet dann nicht mehr 19 Euro, sondern die kostet dann schon 200 Euro. Genau, das ist eine Erinnerung verbunden wieder mit der Flohmarkt. Und deswegen gibt es halt auch immer wieder Repressing, so wie jetzt die Taxi auf dem Mund von Pink Floyd, wo es für das ganze Album dann 400 Euro zahlt. man irgendwo Ich glaube, Lifestyle, ich glaube, das ist bei einem guten Punkt. Wir haben das gerade im Frühstücksfernsehen, wie wir das morgen schon fix nennen in der Firma, es gibt eine Sehnsucht junger Menschen wieder nach Analogen. Das fängt sogar bei Willscheibentelefon an. Die finden es total faszinierend, wie das früher war. Die Haptik, es geht ja um die Haptik. Es geht um Haptik, es ist aber auch dieses Always -On. Haptik. Es geht -On. Sie sind damit aufgewachsen, also eine viel jüngere Generation, und sie haben das ja für die komplett normal. Also es gibt tatsächlich wieder eine Sehnsucht irgendwie nach analogem Radio sogar und Funk und Welt, Plattenspieler -CD. andere Kommunikationskanäle, aber auch natürlich in der audiophilen Es geht ums Entschleunigung. Entschleunigung. Die Welt wird immer digitaler, die Welt wird immer schneller, schneller, schneller. Und so sucht sich ein gewisser Teil der Bevölkerung, nicht alle, aber ein gewisser Teil der Bevölkerung, sucht sich einfach... Produkte, immer digitaler, die Welt die halt nachhaltig und entschleunend sind. Wobei man muss immer sagen, auch dieser analoge Trend, man darf den nicht zu stark überschätzen, der ist schon gesellschaftlich relativ limitiert. Also es ist schon die 20 Prozent der Musikinteressierten, auch ein bisschen höher gebildeten Menschen, die sich für das ganze Medium interessieren. Also das ist schon, es hat schon auch was mit ein bisschen, mit einem Ausbildungsstandard schon zu tun. Ich habe gestern einen Vortrag auf der WU gehalten, da hat man schon gemerkt, so die 20, 22, 23 gibt es schon sehr viel, die mit der Sache eigentlich noch gar nichts zu tun haben. Das ist schon eine relativ kleine Gruppe, wobei, wie gesagt, man darf auch nicht vergessen. auch am Höhepunkt der HiFi, Das ist in den Ende 70er, Anfang 80er Jahre. Jedes Lifestyle -Magazin hat doppelseitige Werbungen von irgendwelchen Marken gehabt. Also da hat sich jeder Anwalt, jeder Primar, also da hat man eine B &O, eine Revox oder eine Braun oder dann später eben einer von Nakamichi oder irgendwas gehabt. Das war eine Pflicht. Aber das war trotzdem ein kleiner Circle. Die Masse ist damals auch mit dem Gettoplast um und umgerinnt. Das war auch immer eine Geldfrage. Das war eine Geldfrage und heute ist ja High -Fee vergleicht. Die gute High -Fee ist ja heute relativ günstig auch. Das ist ja das Tolle. Man bekommt ja unglaublich viel fürs Geld eigentlich. Im Vergleich zu dem, was man muss natürlich immer natürlich, man darf jetzt den Schilling mit dem Euro nicht vergleichen direkt. Man muss immer den Wert vergleichen, was man damals gekriegt hat. Wir haben jetzt ein paar, also Preis war jetzt ein Thema gehabt und Amerika ist ein paar Mal gefallen. Wir haben in unserem Podcast relativ oft das Thema, wir schicken das ganze Marketinggeld nach Amerika und das ist Ungleichgewicht. Also wir konsumieren sich wie Dienstleistungen aus Amerika. Amerika wirft uns immer vor, wir produzieren zu viel und schicken das alles, exportieren das alles nach Amerika. Wie wirkt sich in der Hi -Fee -Branche, wirken sich die Zölle aus? Die Zölle sind mir relativ egal. sind mir Also solange ich es bei 10, 15 Prozent bin, kann ich das in Amerika irgendwie runterbringen, weil ich ja eher die Zusammensetzung der Materialien, Sachen, die du eine Discount -Marke bin. Für mich ist es viel schwieriger, dass es Import -Komplikationen gibt. ich ja eher eine Discount gibt. Das heißt, der Zoll will unfassbar viele Dokumente haben, Ursprungszeugnisse überkupfbar, eigentlich ja gar nicht erbringen kannst. Nein, das ist ja diese ganze Lieferketten -Diskussion, die wir da gehabt haben, das ist ja für den Unternehmer fast nicht mehr machbar. Und wir sind ja dadurch, dass wir eh fast selber alles herstellen, sind wir da ein bisschen im Gartteil und können da noch am besten wissen, wer das produziert. Die Amerikaner selber können das selber gar nicht mehr machen, weil die haben keine Hy -Vie -Produktion. Ich weiß auch nicht, wie sie sich das vorstellen, weil 99 ,9 Prozent von amerikanischen Produkten ist in Fernost produziert. Wir produzieren 95 Prozent hier. Wie das funktionieren soll, für mich sind jetzt momentan eher die Regulativen, dass ich einfach nicht weiß, kriege ich jetzt einen Aufklag mit 50 % aufs Aluminium. Jetzt musst du dir mal vorstellen, so ein Container, der kostet 600 .000, 700 .000, 800 .000 Euro, der liegt acht Wochen beim Zoll. Das ist ja nicht so lustig, das zu finanzieren. Und dann meiner Frau ist letztens passiert, da ist das nicht ihr Plattenspieler, sie verkauft auch Plattenspieler, sehr gute, sehr teuer unter der Marke ERT. Die FedEx hat es nicht verzahlen können, hat es zurückgeschickt. Der Hintransport 900 Euro, der Rückplatz war 2200 Euro. Wer soll denn das zahlen? Das sind die Probleme. Das sind die Probleme. Und das Gleiche gilt für Korea und Japan. Die Märkte sind ja im höchsten Maße protektiv. Über irgendwelche Sicherheitszertifikate und da muss dann Tausende, das reicht nicht ein einzelnes Sicherheitszertifikat, sondern da muss für jedes Land ein eigenes machen. Das sind irrsinnige Kostenfaktoren. Es wirkt sich natürlich immer wieder aufs Produkt aus. Wir sehen natürlich immer im Audiobereich, wir sehen natürlich immer mehr Marketingprodukte. Das heißt also, das Ganze wird immer mehr zur Modebranche. Das heißt, der effektive Materialwert ist mehr und mehr weniger. Und die Marsch und das Marketing macht dann den Verkaufspreis aus. Das siehst du immer, die ganzen Lautsprecher sind dann nur mehr Plastik. und kosten halt dann gar nichts mehr. Und was die Amerikaner natürlich auch ganz toll machen, was sie ganz super sind, sie sitzen natürlich auf alle Lizenzen drauf. Bluetooth, HDMI, USB, URA. Da rennt natürlich auch einiges an Geld dorthin, ohne dass da was passiert ist. Und die ganzen Chips und so weiter. Also da muss man sagen, da haben sie sich schon... Aber das, was da über Amazon reinkommt und so weiter, das meiste ist halt nicht ernst zu nehmen von der Qualität. In welchen Ländern seid ihr dann präsent? Was sind so die Hauptmärkte? Natürlich bin ich in Amerika auch präsent. Amerika ist 51 Prozent des Audiomarktes weltweit. Wir sind in Europa stärker. Amerika bedeutet für uns... Je nach Jahr zwischen 20 und 30 Prozent. Aber wir haben den großen Vorteil, dass wir sehr ausgewogen verteilt sind. Das heißt, natürlich der europäische Markt ist ganz stark, aber wir sind auch sehr gut in Australien. Wir sind auch mittlerweile sehr gut in APAC. Das heißt, wir sind sehr gut in China, wir sind gut in Vietnam. Korea und Japan ist für uns ein bisschen ein Problem, weil es sehr produktiv ist, weil man sehr viel Sicherheitsgeschichten machen muss. Und dort natürlich auch die eigenen Brands zum Teil forciert werden. Aber auch das funktioniert jetzt immer besser. Südamerika gibt es eine Riesennachfrage. Das merken wir über die Social Media, die Anfragen. Die hoffen wir, dass wir die jetzt langsam befriedigen können durch die besseren Zollabkommen. Also das Interesse ist da. Also es ist gigantisch, wie viele Anfragen da und vor allem qualifizierte Anfragen da kommen aus Brasilien. Chile ist schon relativ weit. Mexiko ist ein Riesenmarkt für uns geworden. Das klappt mir gar nicht. Aber macht sie das dann mit eigenen Firmen oder arbeitet sie mit lokalen Partnern dazu? Ja, wir sind ganz konservativ aufgestellt. Also ich versuche auch hier traditionell zu arbeiten. Das heißt, wir arbeiten nach wie vor mit Distributoren und mit Händlern. Ja, wir sind mit Händlern. Natürlich müssen wir dann in Amerika über Amazon gehen, aber da geht typischerweise der Händler über Amazon, nicht wir direkt. Wir schätzen den Mehrwert des Händlers. Also auch hier in Österreich habe ich fantastische Händler, die wirklich einen tollen Job machen, die einfach näher am Kunden stehen und den Kunden das richtig gut erklären. Wenn der Kunde natürlich jetzt das im Amazon kauft und dann nicht das richtige Produkt kriegt, was er sich vorstellt, ist er selber schuld. Das kann ihm nicht helfen, weil er kriegt es um den gleichen Preis, kriegt er es bei meinem Händler auch. Und der sagt ihm, na pass auf, bevor du jetzt den Bluetooth -Plottenspieler kaufst, nimmst du lieber das manuelle Modell, weil... Wieso brauchst du einen Bluetooth -Plattenspüler? Jetzt kaufst du einen analogen Plattenspüler. Und dann tust du das wieder digitalisieren. Was macht das für einen Sinn? Hat mir das einer erklärt? Da können wir ja gleich Spotify nehmen. Sinnbefreit. Und der Händler wird es ihm halt sagen, dass du das nicht brauchst. Und so ist es dann, dass halt im Amazon 80 % der Produkte über Bluetooth und im Fachhörter 99 % sind manuell. Jetzt muss ich eine Frage stellen, weil das Thema Spotify... Das macht ja, ich bin ja ein Musiker, das macht ja im Moment den ganzen Markt von Musikern, von Künstlern kaputt in Wahrheit, in Kombination mit KI. Ist sozusagen dieser Hang zum Analogen, der wiederkommt, jetzt habe ich den besser gebildet, das würde gut dazu passen, ich stelle jetzt die Theorie aus, kann man die bestätigen, dass sozusagen diese Gegenbewegung auf diese Beliebigkeit der Musik geworden ist, dieses Zurück zum Analogen, weil es fällt ja oft, dass junge Leute Künstler hören und da waren sie schon 20 Jahre lang nicht auf der Welt. Beispiel Pink Floyd vorher zum Beispiel. Ich sehe das mit dem Spotify nicht ganz so negativ, Beispiel Pink Floyd vorher zum Beispiel. Ich sehe das mit dem Spotify nicht ganz so negativ, aus dem Anfang Grund, weil eben ich sehe Spotify fast wie eine Suchmaschine, die es früher halt gegeben hat. Das heißt, ich kann mich als junger Mensch viel schneller mich informieren, was gibt es denn überhaupt für Musik. Und das habe ich dann ziemlich schnell kapiert, dass wenn ich mich für Musik begeistere, die vielleicht ein bisschen auch älter ist, dass ich mir das dann auf Platte kaufe. Also ich glaube schon, dass Spotify ein Katalysator für den Plattenboom ist. Weil einfach Menschen lernen, das gibt es. Und dann kommst du darauf, dass Let's Appealing einfach wahnsinnig gut ist. Und das kaufst du dann auf dem Analogen. Weißt du, was ich meine? Und deswegen sehe ich das eher von dieser Seite her. Es gibt aber auch andere Streaming -Medien wie Tidal, die durchaus auf Qualität setzen. Und es gibt da mittlerweile Streaming -Softwares wie Rune zum Beispiel, wo man wirklich sehr schön, sehr intelligent seine digitale Bibliothek aufbereiten kann, den wunderbaren Crossover hat, also zur analogen Musik. Da tut sich sehr viel. Ich glaube, dass das irgendwo so Existenz ist. Es kann nebeneinander existieren. Und ich glaube auch, dass viele Musiker natürlich deswegen ein Vinyl machen, weil sie natürlich für die Vinyl ein bisschen Geld gründen. Und auch jetzt ein Konzert, wenn du noch ein Konzert ein Plot verkaufst, dann hast du ein wunderschönes Autogramm drauf. Das ist ja eine tolle Geschichte. Es geht ja wieder um der Jägersammler -Haptik und so weiter. Plus ein Foto, wenn man es gescheckt macht. Und ein Foto. Es ist wie immer. Alles im Leben wird digitaler und nicht besser deswegen. Aber es gibt dann eben Gott sei Dank, gerade aus Europa, diese Gegenbewegung. Aber ich würde das auch bestätigen. Ich glaube, man darf Spotify nicht hernehmen, für das, dass eine ganze Branche schlecht ist. Es ist Spotify. Aus Gründen schlecht, die wir jetzt eh alle kennen. Dadurch entwickeln sich andere Dienste. Ich bin großartig für ein Teil geprobiert. Kobus finde ich besser. Das hat viel mit der Rechtslage in Amerika zu tun. Das hat viel mit der Rechtslage in Amerika zu tun. Aber das würde jetzt den Rahmen völlig sprengen. Da gibt es sicher eine lange Diskussion. sprengen. Da gibt es sicher eine lange Diskussion. Ich habe mich unwidersprochen so stehen lassen. Ich habe mich unwidersprochen so stehen lassen. Auszahlungsmodelle für Künstler sind besser. Auszahlungsmodelle für Künstler sind besser. Auszahlungsmodelle für Künstler sind besser bei anderen Anbietern. Naja. Spotify kommt nach dieser KI -Komponente dazu, was die Leute wissen, nämlich die Klagswelle funktioniert gerade auf der Ebene ganz gewaltig. was die Leute wissen, Wie gesagt, das ist ein heikles Thema und da könnte man lange drüber diskutieren. Dann stelle ich die Abschlussfrage heute, bevor da damals in die Zusammenfassung geht. Jetzt machst du es schon ein paar Jahrzehnte. Wo geht die Reise hin und was sind die nächsten Trends jetzt noch, wenn du die nächsten paar Jahre noch... Anschaust du die Emotionen, den Enthusiasmus, den kann man dir nicht abstreiten. Nein, das habe ich nicht vor. Jetzt gehe ich nicht davon aus, Wie gesagt, ich fühle mich noch dass du sagst, ja, in einem Jahr, ich mache Schluss. relativ fit und mir macht es auch viel Spaß. Und in den letzten Jahren habe ich mich zum Teil damit beschäftigt, dass ich mir ein paar Boutique -Brands gekauft habe, die mir selber viel Spaß machen und die nebenbei ein bisschen ein Geschäft machen, aber das ist nicht das Wesentliche. Aber mit was mich ernsthaft sehr stark marketingmäßig beschäftigt hat und was ich sehr stark pushe, ist die logische Konsequenz zum analogen Hören und zwar der Revival für Stereo. Nein, Das heißt, wir haben zwei Ohren, eine Musikwiedergabe ähnlich wie live zu Hause geht nur über zwei Lautsprecher. Das geht nur so. Kopfhörer hat einen großen Nachteil, weil es entsteht im Kopf und nicht vor dir und die Bühne ist vor dir. Und man muss wieder zurückkommen, dass man eben das gesamte Paket sieht, nicht nur den Plattenspiel alleine. Es gibt tausende Leute, die kaufen sich jetzt den Plattenspieler mit irgendwelchen Mono -Bluetooth -Lautsprechern oder Soundbars. Das ist nicht die Erfüllung, für das ist der Plattenspieler nicht gebaut. Der Plattenspiel ist die Inkarnation von Stereo. Und da arbeite ich stark dahin. Das heißt also, ich mache auch jetzt sehr viel Stereo -Sets, komplette Stereo -Sets. Ist nicht das, was der Audiophile macht, weil der Audiophile stellt sich das von... die Box vom Hersteller auch, mit dem Verstärker, sondern aber der normale Konsument, der nicht audiophil ist, der will ein System komplett haben. Auch wieder, das bieten wir auch in verschiedenen Farben an. Und bei uns gibt es jetzt mittlerweile ein Stereo -System mit Plattenspieler, mit Verstärker, natürlich mit Bluetooth -Modul, mit zwei netten Boxen, die wirklich fantastisch klingen, gibt es um 700 Euro. Und du kannst jetzt natürlich Plastikkisten für 400 Euro auch kaufen, ist ein bisschen billiger. Aber bei mir kriegst du halt Stereo. Und dieses Stereo -Erlebnis, also jeder, der zu mir kommt, das Erste, was ich einem vorspiele, ist nicht ein Plattenspieler, schon ein Plattenspieler, aber ich mache Ihnen einen Stereo -Monovergleich. Was heißt das? Das heißt, ich spiele mal einen Lautsprecher vor und da sitzt dann mehr oder weniger die ganze Musik übereinander. Und dann gebe ich die Lautsprecher auseinander und plötzlich hörst du links die Gitarre, rechts das Schlagzeug, in der Mitte die Und das ist auch ein faszinierendes. Stimme und plötzlich geht die Bühne auf. Eine faszinierende Sache. So, jetzt haben wir zum Schluss Da gibt es die nette Anekdote von Phil Spector, der war damals in noch einen spannenden Vortrag über Studio Mono gehabt. Amerika in den 60er Jahren der ganz große Produzent. Und der hat ja dann gefordert Back to Mono, weil er diese Wall of Sound erfunden hat. wir zum Schluss Ich habe auch Monoplatten. Das kann man sich auch anhören. Ich habe die Oscar Peterson, die Regard Request, die ganz berühmte, in zig verschiedenen Aufnahmen und auch eine davon in Mono. sich auch anhören. Ich Kann man alles haben, kann man sich direkt verstecken. Klingt gut nebenbei. Ich habe die alten Kleiber. Ich habe die alten Kleiber. Also vom Vater von Carlos Kleiber, die Aufnahmen, die habe ich auch in Mono, die habe ich auch in Mono, zu Hause. Aber der Raumeffekt ist halt leider nicht da. Ja, stimmt. Hause. Aber der Raumeffekt ist halt leider nicht da. Ja, Gut, also Zusammenfassung. Wie fangen wir an? Da habe ich aufgeschrieben von der Tankstelle zum Weltmarktführer. Ich glaube, das könnte man so als Sendungstitel nehmen. Dann haben wir ein bisschen über diesen Lifecycle geredet, der Kundschaft oder der Kunden und das hat mich auch fasziniert. Der Weg führt vom Lifestyle zum Audiophilen heutzutage. Das finde ich auch spannend, oder? Dann haben wir die Theorie gehört, gute Produkte erzeugen Nachfrage. Ich habe denen das nicht hinterfragt, aber ich muss dann ehrlich sagen, das hätte dann wahrscheinlich den Rahmen gesprengt, weil es sehr viele Beispiele gibt, wo das dann nicht funktioniert hat. Ich glaube, das ist leider Gottes. Das ist meine Philosophie. Ich habe nicht gesagt, dass das in Life, in der Welt, in der Wirtschaftswelt immer so ist. Leider Gottes. Dann haben wir einen wichtigen Satz gehört und der passt aber ein bisschen zur Psychologie des Menschen, Das haben wir einen wichtigen Satz gehört und der passt aber ein bisschen zur Psychologie des Menschen, weil das hat viel mit Hören zu tun, weil das gehört zu den Grundbegriffen. Das wissen viele Leute nicht, dass man essen, trinken, schlafen, dann schon bald einmal die Musik kommt an fünfter Stelle. Eine gute Audioanlage ist wie eine Droge. Jetzt muss ich ganz ehrlich sagen, ich habe da viel Geld hineingesteckt und da muss ich dem Heinz Lichtnecker völlig recht geben. Dann eines seiner Erfolgsrezepte und das darf man nicht vergessen, neben der Intuition war es das Zuhören. Das geht in der heutigen Zeit leider ein bisschen verloren. Dann haben wir was über die Marktgröße geredet, nämlich ungefähr bei 20 Prozent wird das Limit sein. auf die Gesamtbevölkerung gerechnet, finde ich gut. Aber die Nachfrage, die muss da sein, weil es ist der Satz gefallen, die Chinesen kopieren mich, auf Teufel komm raus. Das stimmt. Und eines seiner Geheimnisse, warum er so erfolgreich war, und das finde ich auch spannend, das war, er hat die Farben in das Plattenspieler -Geschäft gebracht. Und was ich jetzt sehr überraschend finde, dass im Digitalzeitalter dieses klassische Distributionskonzept, nämlich das Gehen über den Händler, das Einbinden der Händler, dass das immer noch ein Erfolgsfaktor sein kann, gerade für Firmen, die vielleicht nicht so in Konzernnähe sich ansiedeln. Also das finde ich eine ganz spannende Geschichte. Liebe Hörerinnen und Hörer, Ich bedanke mich heute, wie immer, fürs Zuhören. Und ja, ich persönlich habe mich schon lange auf diese Sendung getraut, weil man hat ja nicht jeden Tag den Weltmarktführer für Plattenspieler im Studio sitzen. Ich muss aber dazu sagen, sitzen. Ich muss aber dazu sagen, Weltmarktführer für Plattenspieler im Qualitätsbereich. Ja. Aus dem einfachen Grund, es wird leider Gottes sehr, sehr viel schlechte Ware produziert. Das heißt, in den absoluten Stückzahlen sind die Fernost -Hersteller schon größer. Danke fürs Dranbleiben auch. Ja. Aber ohne diesen Qualitätsanspruch wäre wahrscheinlich dieses Revival von Audio, von Vinyl gar nicht möglich gewesen. Also da muss man dazu sagen, da hat der Heinz Lichtenegger wirklich pioniert. Gut, dann bedanke ich mich bei meinen beiden Hosts, beim Willi Steindl von Rethink Consulting. Ja, danke, danke. Es war sehr spannend. Ich werde meinen alten Project Warnets mit noch mehr Ehrfurcht geservicen und enorm machen. bedienen und stolz darauf sein. Ich glaube, wir sind bei 35 Jahren jetzt irgendwie, oder? Ja, ja, weil wir können immer noch Wir haben jeden einzelnen Ersatzteil. Wir geben auch 25 Jahre Ersatzteilgarantie auf unsere Produkte. Das heißt, wir dann einmal gratis reparieren, aber wir können alle Teile liefern. Das ist, glaube ich, auch einzigartig, was es, glaube ich, enorm machen. Wir haben jeden einzelnen Ersatzteil. es, glaube ich, nicht gibt in der Industrie. Sehr gut, ich werde darauf zurückkommen. die Oberfläche streifen können heute, habe ich zumindest den Ja, danke fürs Dranbleiben, aber ich glaube, wir haben wirklich nur Eindruck. Dann bedanke ich mich beim Peter Rosenkranz und zwar insbesondere dafür, für seine Einladungspolitik und dass der Heinz Lichtnecker heute bei uns gesessen ist. Vielen Dank, Peter. Dankeschön und danke fürs Zuhören. Danke, danke fürs Zuhören. Und wie gesagt, ich hoffe, dass ihr alle motiviert seid, sich zu Hause hinzusetzen und wirklich Musik zu genießen. Das ist eigentlich das ganz Wichtige. Danke, Heinz Lichtnecker, fürs Kommen. Mein Name ist Thomas Nasswetter von Planet Podcast und ich wünsche Ihnen wie immer, machen Sie es gut und bleiben Sie uns gewogen.