Von der Tankstelle zum Weltmarktführer
Zu Gast im UNCRIPTED Studio ist Heinz Lichtenegger, Gründer von Pro-Ject Audio Systems
15.05.2026 51 min
Zusammenfassung & Show Notes
Folge 67: Vom Hobby zum Weltmarktführer: Heinz Lichtenegger über Vinyl, Leidenschaft und Klang
Statt eines Motorrads kaufte sich Heinz Lichtenegger als junger Student eine Hi-Fi-Anlage, und genau diese Entscheidung legte den Grundstein für eine außergewöhnliche Unternehmensgeschichte. Zuerst verkaufte er über die Tankstelle seiner Mutter in Wienviertel dann aus seiner kleine Studentenwohnung in Wien an audiophile Menschen.
Rrein durch organisches Wachstum, wurde Heinz zunächst Händler, dann Großhändler und schließlich Gründer von Pro-ject Audio Systems heute der Weltmarktführer für hochwertige Plattenspieler. 1991 startete er eine Kooperation mit einer tschechischen Fabrik und entwickelte dort das einfache, kostengünstige Modell „Project 1“, das qualitativ teurere Marken herausforderte. Der Rest ist quasi Geschichte. Heinz Lichtenegger hat auch eine sehr hohen Anteil daran, dass die Vinylschallplatte gerade eine unglaubliche Renaissance erlebt.
Sein Blick auf die Schallplatte war immer ein besonderer: Schallplattenhören erfordert aktive Auseinandersetzung mit dem Medium und schärft die Sinne, ganz im Gegensatz zu passivem Streaming. Durch Plattenspieler in verschiedenen Farben und auch durch Künstlerkooperationen wie limitierte Beatles- und Rolling-Stones-Plattenspieler erreichte er völlig neue Zielgruppen.
Statt eines Motorrads kaufte sich Heinz Lichtenegger als junger Student eine Hi-Fi-Anlage, und genau diese Entscheidung legte den Grundstein für eine außergewöhnliche Unternehmensgeschichte. Zuerst verkaufte er über die Tankstelle seiner Mutter in Wienviertel dann aus seiner kleine Studentenwohnung in Wien an audiophile Menschen.
Rrein durch organisches Wachstum, wurde Heinz zunächst Händler, dann Großhändler und schließlich Gründer von Pro-ject Audio Systems heute der Weltmarktführer für hochwertige Plattenspieler. 1991 startete er eine Kooperation mit einer tschechischen Fabrik und entwickelte dort das einfache, kostengünstige Modell „Project 1“, das qualitativ teurere Marken herausforderte. Der Rest ist quasi Geschichte. Heinz Lichtenegger hat auch eine sehr hohen Anteil daran, dass die Vinylschallplatte gerade eine unglaubliche Renaissance erlebt.
Sein Blick auf die Schallplatte war immer ein besonderer: Schallplattenhören erfordert aktive Auseinandersetzung mit dem Medium und schärft die Sinne, ganz im Gegensatz zu passivem Streaming. Durch Plattenspieler in verschiedenen Farben und auch durch Künstlerkooperationen wie limitierte Beatles- und Rolling-Stones-Plattenspieler erreichte er völlig neue Zielgruppen.
Zur Person:
Heinz Lichtenegger ist Unternehmer, Klangvisionär und Gründer von Pro-Ject Audio Systems sowie der Audio Tuning Vertriebs GmbH, mit denen er österreichische HiFi-Kompetenz zu internationalem Renommee geführt hat.
Seit mehr als vier Jahrzehnten prägt er mit Innovationsgeist, unternehmerischem Mut und einer kompromisslosen Leidenschaft für Musik die Welt hochwertiger Audiowiedergabe weit über Österreich hinaus.
Heinz Lichtenegger ist Unternehmer, Klangvisionär und Gründer von Pro-Ject Audio Systems sowie der Audio Tuning Vertriebs GmbH, mit denen er österreichische HiFi-Kompetenz zu internationalem Renommee geführt hat.
Seit mehr als vier Jahrzehnten prägt er mit Innovationsgeist, unternehmerischem Mut und einer kompromisslosen Leidenschaft für Musik die Welt hochwertiger Audiowiedergabe weit über Österreich hinaus.
Wir freuen uns wie immer über eine Bewertung auf Apple oder Spotify. Anregungen und Fragen bitte an: contact@uncripted.com
UNCRIPTED Hosts:
- Peter Rosenkranz: CEO & Founder von media4more
- Willy Steindl: CEO & Founder von re.think Consulting
Moderation und Produktion:
- Thomas Nasswetter von planet-podcast.com
Transkript
Durch diese Visibilität hat sich
natürlich ein irrsinniger Schwung
ergeben.
Und die Farben on top, die haben
es dann ausgemacht, weil dadurch
bin ich zum Lifestyle -Produkt
gekommen.
Und plötzlich habe ich Titelseiten
im Wok gehabt.
Willkommen zur Folge Nummer 67 von
Uncrypted, dem Marketing -Podcast.
Mein Name ist Peter Rosenkranz von
Media4More und heute mit mir
wieder in unserem Studio unser
Moderator und Produzent Thomas
Nasswetter von Planet Podcast.
Hallo Thomas.
Hallo, grüß Gott und herzlich
willkommen, liebe Hörerinnen und
Hörer.
Sowie natürlich mein Co -Host
Willi Steindl von Resync
Consulting.
Hallo Willi.
Hallo Peter, hallo Zuhörerinnen
und Zuhörer und ich freue mich
schon sehr auf unseren heutigen
Podcast.
Bin schon sehr gespannt.
Genau, und unser heutiger Gast im
Studio.
Hallo Heinz, willkommen bei
Uncrypted.
Hallo, danke, dass ich hier sein
darf.
Heinz Lichtenegger ist
Unternehmer, Klangvisionär und
Gründer von Project Audiosystems
sowie der Audio -Tuning -Vertriebs
GmbH, mit denen er österreichische
Hi -Fi -Kompetenz zu
internationalem Renommee geführt
hat.
Seit mehr als vier Jahrzehnten
prägt er mit Innovationsgeist,
unternehmerischem Mut und einer
kompromisslosen Leidenschaft für
Musik die Welthochwertiger Audio
-Wiedergabe.
weit über Österreich
hinauszubringen.
Noch einmal willkommen, Heinz.
Freut uns, dass du hergefunden
hast.
Wenn man heute auf deine
Erfolgsgeschichte blickt, die ja
vor vielen Jahrzehnten angefangen
hat, wann bist du draufgekommen,
das ist das Ding, was ich machen
möchte?
Wie hat das angefangen?
Naja, die meisten Sachen kann man
nicht planen.
Die meisten Sachen, viele Sachen
passieren einfach.
Und bei mir ist es so passiert,
dass ich mich für Musik begeistert
habe, schon mit sehr jungen
Jahren.
Selber war ich eigentlich nicht
sehr talentiert, Musik zu machen.
Im Weinviertel, da muss jeder in
die Musikschule gehen und
irgendein Instrument lernen.
Das war nicht meines, aber
trotzdem hat mich Musik
begeistert.
Aber eigentlich schon in sehr
jungen Jahren habe ich auch über
die Grenzen geblickt und habe halt
an Radio Luxemburg gehört und habe
dann schon die damaligen Bands,
Beatles, Beaches und so weiter
gehört.
Mit meiner Musikbegeisterung habe
ich mir dann, wie man es da
draußen im Weinviertel macht,
statt ein Motorrad, also ein Moped
eigentlich.
Das hat halt so damals 10 .000
Schilling gekostet, so ein
Zünderab oder ein KTM oder was
auch immer.
Und ich habe mir Lautsprecher
dafür gekauft, also ein HFV
-Anlager.
Und so hat halt diese Leidenschaft
begonnen.
Und ich habe von dem Zeitpunkt
eigentlich meine Freunde damals
und später dann auch viele, viele
andere Musikliebhaber begeistert.
was man für einen tollen Klang zu
Hause machen kann.
Kannst du vielleicht zu deinem
Unternehmen ein bisschen mehr
erzählen?
Also du hast ja, das Projekt ist
ja eure Marke.
Einer meiner Marke.
Mittlerweile habe ich sehr viele
Marken, ja.
Einer meiner Marke.
Mittlerweile habe ich sehr viele
Marken, ja.
Ja, mein Werdegang, wie gesagt,
alles ist passiert.
Also ich habe nicht gewusst, dass
ich irgendwann einmal Hi -Fi
-Händler werde.
Und ich habe auch nicht gewusst,
dass ich irgendwann einmal Hi -Fi
-Großhändler werde.
Und ich habe auch nicht gewusst,
dass ich einmal Hi -Fi -Produzent
werde.
Das hat sich halt Step by Step
halt einfach immer wieder...
ergeben.
So wie ich halt einfach meine
Freunde gesagt habe, ja, das, was
du daheim hast, das ist so toll,
ich will sowas auch haben.
Und ich habe das halt organisiert.
Und irgendwann bin ich
draufgekommen, das ist auch
Arbeit.
Da ist Zeit verbunden.
Ich habe dann einen Sprit
verbraucht und so.
Und dann habe ich gesagt, ein
bisschen was müssen wir schon
geben dafür, für die Leistung.
Und so bin ich halt zum Händler
geworden.
Also wie gesagt, es hat sehr
viele...
Duften gegeben, aber es war
eigentlich immer geprägt durch die
Liebe zur Musik und vor allem auch
durch die Faszination, wie man mit
solchen Musikanlagen auch Menschen
happy machen kann.
Hast du begonnen gleich mit einem
Geschäft oder bist du aus der
Erholung heraus?
Nein, zuerst von der Tankstelle
von meiner Mutter.
Wir haben keinen Gewerbeschein
gegeben.
Da hat es gegeben, einen Torrens
-Plattenspieler, 2 .099 Schilling,
aus der Erholung heraus?
Nein, haben keinen Marta
Tankstelle liegt ja nicht.
Ich habe dann eigentlich in der
Wohnung von Wien aus dann meine
erste Studentenwohnung in der
und habe eine Anlage gehabt, der
Rest war das, wie man schön von
unteren Virtuktgasse, 50
Quadratmeter WC am Gang, 700
Schilling Miete, Öffnungszeiten 24
,7.
Also das war natürlich eine tolle
Zeit und ich habe kein Geld gehabt
Sony weiß, der Rest steht im
Prospekt.
Das habe ich auch so probiert.
Ich habe immer sehr viel...
Ich bin ja Wirtschaftler, ich bin
ja kein Techniker.
Also das Hobby, die Technik kommt
ja eigentlich als Beschäftigung
zur Sache.
Ich bin ja Wirtschaftler und habe
natürlich dann sehr zeitnah halt
immer wieder geschaut, wie machen
die die anderen.
Und habe dann schon verstanden,
wie, wo halt auch dann Geld zu
machen ist.
Aber ohne, dass man einen
Kompromiss eingeht, nehme ich den
Kompromiss zur absoluten Qualität,
zu dem, was man selber überzeugt
ist.
Also ich kann behaupten, in meinem
Leben nie irgendwas verkauft zu
haben, zu was ich nicht stehe.
Beziehungsweise, wenn es
vielleicht einmal schäge war, habe
ich es im Kunden sicher vorher
gesagt, das ist ein Blödsinn.
Und deswegen, wenn mich heute
fragt, heute wollen die Leute wie
bei allen immer die eierlegende
Wollmilchsau haben.
Bei Plattenspielern wollen sie
jetzt plötzlich Automatik,
Bluetooth, USB, alles haben.
Aber hauptsächlich die Kisten ist
aus Plastik.
Da sage ich, sowas verkaufe ich
nicht.
Natürlich wird jetzt sofort jeder
sagen, du verkaufst einen
Automatikplattenspieler auch.
Ja, klar, habe ich auch gemacht,
weil ich habe die ehemalige Dual
-Technologie gekauft und
produziere automatische
Plattenspieler, die akzeptabel
sind.
Ich sage aber jedem Kunden
trotzdem dazu, besser ist, du
kaufst zum gleichen Geld einen
vollautomatischen, nicht einen
vollautomatischen Plattenspieler,
sondern einen manuellen.
Aber ich bin ja nicht exklusiv.
Das heißt, mein Geschäftserfolg
war auch das, dass ich immer
versucht habe, sage aber jedem
Nicht Mainstream zu sein, aber
doch zu hören, was will der Kunde,
was will der normale Kunde und vor
allem, da geht es auch ums Geld.
Das heißt also, was kann er sich
leisten oder was ist er bereit?
Das hat sich dann einfach
Wobei auch hier habe ich Grenzen
eingesetzt.
Das heißt also, unter einem
gewissen Preis, Punkto
Lautsprecher oder Verstärker oder
Plattenspieler bin ich dann auch
nie gegangen.
Und das war schon das
geschäftliche Erfolgskonzept.
Viel mehr brauche ich dann nicht
zu sorgen.
entwickelt.
Wie gesagt, meine Wohnung, da hat
sie sich abgespielt wie beim Arzt,
wie beim Zahnarzt.
Da sind sie draußen im Wartezimmer
gesessen und der eine nach dem
anderen ist reingekommen und hat
seine Empfehlung bekommen, was er
sich kaufen soll.
Das habe ich ihm dann organisiert.
Und so habe ich eigentlich nie ein
Geschäft besessen, sondern habe
eigentlich nur...
Und natürlich hat man sich das
auch anhören können dann, ist
klar.
Und zum Großhändler bin ich dann
einfach aus der Notwendigkeit
geworden.
dass mich einfach unglaublich
geehrt hat, dass die ganzen Hi -Fi
-Produkte in Österreich 30 Prozent
mehr gekostet haben.
Das heißt, die deutsche Mark war
mal 10 zu rechnen und nicht mal 7.
Und da habe ich halt einen
Kontrapunkt gesetzt, dass ich mich
ins Auto oder in Zug damals
gesetzt habe und bin nach
Frankreich und England gefahren
und habe versucht, Produkte zu
finden, die ich am
österreichischen Markt anbieten
kann, zum exakt gleichen Preis wie
im Ursprungsland.
Das war revolutionär.
Und so bin ich zum Großhändler
geworden.
Gab nichts dafür gehen, das war
einfach nur eine Idee.
Innovativ.
Und zum Plattenspielerproduzent
bin ich geworden, weil Ende der
80er hat es keine Plattenspiele
mehr gegeben.
das war einfach nur eine Idee.
der 80er hat es keine
Plattenspiele mehr gegeben.
Die guten Plattenspielerhersteller
waren im Konkurs.
Als Fernost hast du irgendwelche
Plastikbomben gekriegt, das habe
ich nicht verkaufen können.
Irgendwelche Direktläufer, die
zwar technisch gute Daten gehabt
haben, aber effektiv halt...
Spielzeugtechnologie geworden.
Und ich habe halt grundsätzlich
meinen Kunden empfohlen, sie
sollen immer schauen, schauen,
beim Wesentlichen zu investieren.
Nämlich beim Lautsprecher und beim
Verstärker und beim
Plattenspieler.
Weil das halt ewig.
Den CT -Spieler, habe ich damals
kostet er 5 .000, in zwei Jahren
kostet er 3 .000.
in den 80ern schon gesagt, kauft
sie ja mal irgendwo.
Aber wenn der CT -Spieler jetzt 10
.000 Chili kostet, in zwei Jahren
Und die CD wird viel billiger und
die Technologie wird besser.
Also kauft euch jetzt ein
Plattenspieler und kauft euch
lieber, steckt das Geld in guten
Komponenten rein.
Und alle Leute, die auf mich
gehört haben, die haben die Sachen
heute immer noch.
Ich habe auch meine Tannen, die
ich mir da oben gekauft habe, mit
16 Jahren, habe ich heute auch
immer noch und ist immer noch
wirklich klasse.
Das ist das Schöne an der Sache.
Ja, aber das ist trotzdem
unglaublich.
Wieso geht es denn ein mutiger
Schritt gewesen sein?
In einer Zeit?
Ich habe gar nicht nachgedacht
über das.
Zeit?
gar Also Mut kann man nicht
kaufen.
Für mich war das klar.
Es geht ja um das bewusste
Musikhören.
Für mich war immer schon klar, die
CD und heute das Streaming und so
mehr.
Ich habe kein Problem damit.
Aber ich habe ein Problem.
Erstens klingt es nicht so gut.
Und zweitens ist das bewusste
Musikhören limitiert.
Weil beim Spotify oder auch beim
CD -Spieler hast du leider Gottes
die Next -Taste.
Du hörst die Sachen nicht mehr
durch und du setzt dich nicht mehr
hin und du hörst es nicht mehr
bewusst.
Natürlich kannst du heute auch mit
den Streaming -Diensten bewusst
Musik hören, aber die Platte ist
schon ganz was anderes.
investieren.
Da musst du schon viel mehr
Du musst das putzen, du musst das
auflegen, du musst schauen, dass
du das Tonabnehmer nicht kaputt
machst und, und, und.
Also das ist schon ein ganz
bewusstes Beschäftigen mit einer
Materie.
werft einfach auch die Sinne und
mit dem auch natürlich irgendwo
das gesamte Erlebnis, das
emotionale Erlebnis.
Aber jetzt muss ich mal schon
fragen, jetzt muss ich mal schon
fragen, als jemand, der auch von
sich in Anspruch nimmt, auf der
audiophilen Ebene zu Hause zu
sein, weil diese Aussage klingt
besser, spätestens an dem Punkt,
wo 24 -Bit -Aufnahmen gekommen
sind.
Jetzt arbeitet man mittlerweile
mit 32 -Bit auch Floating Point.
Und ich kann mich erinnern, ich
habe einen Link gehabt, ein
Konkurrenzprodukt sozusagen, aber
damals wahrscheinlich einer der
besten Platten -Spieler.
Und ich habe da meinen Tascam Dart
-Recorder daneben gestellt, habe
den Digital -Ausgang meines CD
-Spielers benutzt und habe dann
über diese, weil Tascam hat damals
die ersten 24 -Bit -Wandler
gehabt, die zu einem vernünftigen
Preis.
zu haben waren.
Also damals vernünftige Stimme
noch, ein sehr hoher Preis damals.
Und für mich war dann klar, okay,
wohin die Richtung geht in diese
24 -Bit -Geschichte.
Und wir sind heute in der Lage,
dank Apple Music, über dieses
Looseless -Format quasi Masterband
-Qualität zu haben.
Und ich habe jetzt gerade
letztendlich den Test gemacht.
Ja, es sind ziemliche Unterschiede
zwischen digitalen Masters und
Masters für Vinyl.
Aber hat das nicht irgendwas
religiöses dann zu tun, wenn man
sagt, okay, ich bleibe bei Vinyl,
das ja sozusagen klanglich
irgendwo sehr begrenzt ist von der
technischen Ebene?
Das ist ein bisschen, da würde
man, glaube ich, jetzt dieses
Thema, also diese 45 Minuten zur
Verfügung, müsste man jetzt da
aus, also da kann man nicht durch,
da müsste man jetzt da länger
diskutieren und da müsste ich
jetzt wirklich sehr, sehr weit
ausholen.
um aus meinem Erfahrungsschatz im
bewussten Musikhören da einen
Kontrabuck zu setzen.
Es kommt schon sehr darauf an, wie
man Musik hört.
Und natürlich muss ich heute
zugeben, oder gebe ich auch zu,
und ich mache es auch, ist
natürlich die Digitalwelt viel,
viel weitergekommen.
Und heute ist klar, dass das 16
-Bit -Format damals einfach viel
zu eng war.
da müsste Und man darf ja nicht
vergessen, es geht ja immer darum,
um die komplette Kette.
Ich würde gar nicht sagen, dass
jetzt das Masterband selbst
digital gesehen so schlecht ist.
Das würde ich gar nicht behaupten.
Im Gegenteil, sogar sehr gut.
Aber es gibt ja so viele Schritte
dazwischen, wo das dann ganz
einfach die Qualität verliert.
Weil man ja, ich meine alleine,
schauen wir mal, 95 Prozent der
Lautsprecher haben heute mit HiFi
nichts mehr zu tun.
Das sind einfach Processed Audio.
Die haben einen Equalizer drinnen
und einen Exciter drinnen.
und haben Bassanhebung mit 10 dB
und die schlimmsten Sachen.
Also wie gesagt, über das, das ist
alles mühsam, da sich zu
diskutieren, was ist jetzt besser.
Ich würde sagen, wenn man einen
Plattenspieler hat, ist man eher
geneigt, dass man auch ein
bisschen schaut, dass seine Kette
in Ordnung kommt und dass die
Kette dann so möglichst, wie soll
ich sagen, sauber ist.
Da geht es natürlich auch um die
Aufstellung.
Das heißt also, wenn man sich
jetzt mit analog beschäftigt, es
geht wieder um das ganze Bewusste.
Ich kann eine wunderbare
Wiedergabe mit digital machen.
Aber es bleibt mir nichts anderes
übrig, dass ich trotzdem eine
optimale Lautsprecheraufstellung
habe.
Es bleibt mir nichts anderes
übrig, dass ich gute Verstärker
habe.
Es bleibt mir nichts anderes
übrig, dass der Raum irgendwie
halbwegs passen muss.
Und dann wird es schon mit der
Quelle wieder mühsam.
Wieso ist natürlich auch die
analoge Schallplatte, da gebe ich
hundertprozentig auch recht, die
analoge Schallplatte ist
technischer Kompromiss.
Da brauchen wir gar nicht
diskutieren.
Ich meine, wir brauchen nur auf
die technischen Daten schauen.
Ich bin nicht ganz, wie gesagt,
Technik ist mein Hobby.
Ich bin kein Techniker, aber ich
weiß, dass die Schallplatten bei
60, 65, 70 dB aus ist.
Und digital kannst du heute über
100 dB zusammenbringen.
Also schon alleine das muss man
sich hinterfragen.
Nur da muss man wieder
hinterfragen, wie hört denn der
Mensch?
Und da gibt es sehr, sehr viele
Tests.
Zum Beispiel, ich habe da diesen
wunderbaren AKG 1000.
Ich war bei der Entwicklung da
dabei.
Und ich weiß, wieso der Hörer
einfach so faszinierend ist.
Weil er einfach das Klangbild
nicht da im Kopf drinnen macht,
sondern vor dir macht.
Und das ist einfach natürlich.
Und bei einer Platte oder bei
analogen Medien hat man einen
Hochanteil an harmonischen
Verzerrungen.
Das ist auch der Grund, wieso die
Leute nach wie vor begeistert sind
im High -End -Bereich für einen
Röhrenverstärker.
Der ist technisch jeden...
Transistorverstärker weit
unterlegen.
Aber trotzdem macht er mehr Spaß.
Es geht ja davon, was ist richtig
und was macht mehr Emotion.
Und wie gesagt, damit möchte ich
das Kapitel jetzt da ganz kurz,
weil sonst wären wir zweit.
Das geht dann schon in
Glaubensfragen.
Wie gesagt, ich bin völlig auf
beiden Seiten.
Ich bin nicht extrem.
Ich bin ja auch nicht, der nur
Plattenspieler macht, sondern ich
habe ja auch zum Beispiel, das
wissen die wenigsten, maßgeblich
bei Streaming Limited investiert.
Und habe sogar den allerbesten CD
-Spieler mit ihnen zusammengebaut.
Und habe viel Geld investiert in
noch bessere CD -Spieler
-Technologie.
Also wie gesagt, ich sehe das
schon von allen Seiten.
wir zweit.
Ja, also da sind wir zu einem
wichtigen Punkt.
Und das bringt mich jetzt
eigentlich zurück von der
technischen Ebene zum Thema
Marketing.
Weil das war doch ein Risiko.
Es war dann klar, irgendwo dieser
Markt mit Vinyl, der bricht dann
weg.
Die Verkaufszahlen sind ja ständig
zurückgegangen, wenn man jetzt vom
Massenmarkt, den man gehabt hat,
ausgegangen ist.
Die Musikindustrie hat sich
gewaltig verändert in zwei
Schritten.
Also die CD war so eine technische
Grundlage.
In den 80er Jahren und den 90er
Jahren waren es nur Bands.
Heute sind es marketingproduzierte
Künstler, anders kann man nicht
mehr sagen.
Und trotzdem gibt es wieder einen
Markt für Vinyl.
Audio ist ja nicht ganz unschuldig
daran, dass es diesen Markt wieder
Das war das, was ich mit Mut
gibt.
Ja, na klar, wir haben sehr viele
Sachen gemacht.
Ich meine, ein Grund, ich meine,
wir haben ja 1991 eigentlich dann
die Kooperation mit einer Fabrik
in Tschechien begonnen und haben
da in Tschechien investiert, in
einer alten Tesla -Fabrik.
Das war natürlich Marketing, also
das war natürlich jetzt da rein
vom Wirtschaftlichen war das
eigentlich, da hat sich jeder,
also...
Zur Bank habe ich nicht gebraucht.
Die haben mir für das kein Geld
gegeben.
gemeint habe vorher.
Ja, aber es war einfach, es war
einfach, es hat sich einfach
ergeben, weil ich habe einfach
einen Plattenspieler gebraucht,
weil ich habe keine Plattenspieler
mehr bekommen und plötzlich kriege
ich in Tschechien, natürlich der
Plattenspieler, den ich in
Tschechien dann gebaut habe, das
war ein Modell aus den 60er
Jahren, die haben den gar nicht
mehr gebaut, das war ein
Wegwerfprodukt, weil es war ein
einfacher manueller
Plattenspieler, weil die
Plattenspieler, die den gebaut
haben, die waren den japanischen
Plattenspielern von der Mechanik
und so weiter weit unterlegen.
Aber ich habe dann auf einen ganz
einfachen Plattenspieler, und da
kommt jetzt der Punkt, mir für
natürlich, die Faszination des
Analogen war natürlich am Anfang
auch einfach diese Preis
-Leistungs -Verhältnisse zwischen
Mechanik und Preis.
Der Plattenspieler von mir hat ja
wirklich wenig gekostet.
Der hat 2 .000 Schilling, 2 .500,
3 .000 Schilling gekostet.
Das war der Project 1.
Das war der Project Und war ein
faszinierendes Produkt, der damals
in der 10 .000 -Shilling
-Preisklasse durchaus mithalten
hat können mit den damaligen
Marken, die ja so quasi high sind.
Aber es war ja doch auch
faszinierend, dass die Platte zu
der Zeit ja nichts gekostet hat.
Man hat ja unglaublich viele
Plattenschätze bekommen für
relativ wenig Geld, weil die Leute
einfach alles abgeschlossen haben
und sich die CD gekauft haben.
Man sieht ja auch ein bisschen
einen Effekt jetzt.
Man sieht jetzt sehr stark, dass
die...
Vinylgeschäfte jetzt beginnen auch
wieder gebrauchte CDs zu verkaufen
für 1 Euro, 2 Euro.
Wieso?
Weil da sind viele Sachen drinnen,
die gibt es über Spotify.
Und man ist einfach Jäger und
Sammler.
Und ich sehe heute, dass mein, ich
habe jetzt extra ein CD -Spieler
entwickelt für 250 Euro, der eben
perfekt ist für solche Leute, die
sich so gebrauchte CDs kaufen und
nicht viel Geld ausgeben wollen.
Oder die Leute, die CD -Spieler
haben, die kaputt geworden sind.
Die wollen den reparieren lassen,
irgendeinen wunderbaren Sony
Marans oder was auch immer.
Und der Techniker sagt, 200, 150,
200 Euro, die Reparaturen, und
dann kauft er sich von Project
Leyen.
Und war ein faszinierendes Und so
gesehen war das schon die
Faszination am Anfang.
Und für mich war es keine Frage,
weil das Analoge hat mich so...
Ich habe ja auch Plattenspieler
gesammelt, und ich habe ja
unglaublich viele Modelle aus den
weit, weit weg.
70er, 80er, 90er Jahre.
Ich habe ja auch...
Weil ich gesagt habe, ich habe ja
nicht nur Project, ich habe vor
zwei Jahren die Marke Vertier
gekauft.
Ich weiß nicht, ob euch das
bekannt ist, aber das ist der
Vater der H &Platten -Spieler,
entwickelt in den 60er Jahren.
Unglaublich, was da rauskommt und
wie toll das mechanisch ist.
Also diese Mechanik macht schon
sehr viel aus in der Faszination,
dass man auch in analog
investiert.
Und wenn man sich das jetzt so
anschaut, der Gebrauchtmarkt wird
ja wieder mehr, hast du ja jetzt
kurz erwähnt.
Ja, manche Sachen sind unleistbar.
Ja, manche ich bin immer noch auf
der Suche, meine Brauen ein
bisschen zu ergänzen.
Also vor allem, wenn der Dieter
Rams da irgendwie Design gemacht
hat, dann sind wir da in wirklich
hohen Sphären.
Da werden auch gute Plattenspüler
gemacht oder zugekauft, ja.
Ja, aber auch, also Hiptec ist
jetzt irgendwie gerade so.
Sphären.
ist jetzt irgendwie gerade so.
Habe ich irgendwie, bin ja auch
gerade am Restaurieren.
Musikerseite kommt auch wieder.
Stell ich fest.
In Amerika habe ich viel gesagt,
in New York.
Wie sehr da die Romantik
mitspielt, das muss man schon
sagen, ist sehr.
Also technisch ist ja das noch
Und ich habe ja auch selber sehr
gedaped.
In Amerika das muss Ich war ja
Nakamichi Generalvertreter dann
und ich habe eine riesengroße
Nakamichi -Kassettenteck
gesammelt.
Und ich habe am Wochenende erst
wieder zehn Nakamichi
-Kassettenteck im Internet
gekauft.
Einfach so, ja.
Weil ich auch Ersatzteile brauche
und so weiter.
Aber die Wahrheit ist, dass meine
wunderschöne Tapesammlung, die ich
damals akribisch aufgebaut habe,
wunderschön beschriftet habe, zu
jeder Kassette noch sogar ein
eigenes Cover entwickelt hat, die
sind heute alle nicht mehr mehr
spielbar.
So ist kaputt.
Da hat die Platte einen großen
Vorteil, die bleibt spielbar.
Genau.
Und vor allem die Platte hat heute
immer noch auch gebraucht.
Ich höre jetzt natürlich meistens
Klassik und Klassik ist überhaupt
ein Wahnsinn.
Weil du bekommst Klassik
-Sammlungen aus den 60er, 70er
Jahren, die sind umgespielt.
Und das ist großartige Aufnahme.
Da sind wir ja wieder bei der
Aufnahmetechnologie.
Bei der Klassik hat es das große
Problem, da wird die
Digitaltechnologie natürlich sehr
stark pervertiert, indem man
natürlich jetzt versucht, ein
Maximum an Qualität rauszubringen
von der künstlerischen Seite.
Und man schneidet natürlich viele
Szenen zusammen, um das wirklich
perfekt, um jeden einzelnen Takt
perfekt zu haben.
Ist es das, was spannend ist?
Glaube ich nicht.
Ich glaube eher, dass man sich,
wenn man so, also ich habe jetzt
da mit den Wiener Philharmonikern
eine Straußaufnahme gemacht aus
dem 57er Jahr.
Die haben es gefunden und haben
Wie man weiß, ist ja der Karajan,
seine Karajan -Aufnahme mit den
Wiener Philharmonikern auf lange
Zeit ja nicht ganz so gut
ausgekommen und deswegen durch den
Berlin gegangen.
Aber das war eine historische
Aufnahme.
Unglaublich.
Da habe ich das Master Bundle
gefunden.
mir das zur Verfügung gestellt.
Natürlich rauscht es.
Aber so schöne Streicher und so
viel Emotion drauf und so eine
wahnsinnige Interpretation.
Das ist 57, das ist wirklich
großartig.
Also Emotionalität kann man dem
Ganzen ja nicht absprechen.
Auch deiner Passion natürlich.
Und man möchte es vielleicht nicht
glauben, aber es ist ein Marketing
-Podcast.
Zumindest in dieser Folge haben
wir da noch gar nicht so viel
drüber geredet.
Ja, ich muss schon sagen, ich habe
ja schon gesagt, ich bin ein
Wirtschaftler.
Ich habe sehr viele Sachen auch im
Marketing gemacht.
Also es war nicht nur so, dass ich
lustig viel Glück gehabt habe,
dass ich gesagt habe, jetzt der
Plattenspiel ist so lustig und so
toll und so nett.
Also ich habe schon dafür etwas
gemacht und habe mir immer wieder
etwas einfallen lassen.
Das war so ein bisschen der
Hintergrund meiner Frage gewesen,
nämlich ob es ein Zufall ist oder
ob es tatsächlich etwas
beabsichtigt ist.
Weil wenn ich richtig mich
erinnere, ist in der wunderbaren
Serie Stoots eine sehr schöne
Plattensammlung.
Ich glaube, es ist am Sollplatten
gegangen.
Ein Project.
Ich weiß jetzt nicht, natürlich,
an welchem Mal gestanden.
War das ein Zufall?
Naja, sicher sind das Zufälle
auch.
Aber wir bekommen, ein typisches
Beispiel ist die Artist
Collection.
Irgendwann einmal kommt das
Beatles -Management auf mich zu
und sagt, sie wollen mit mir einen
Plattenspieler machen.
Das war eben der 1964er zum
Auftritt der Beatles in Amerika.
Und dann sind die Rolling Stones
gekommen und haben gesagt, sie
wollen ein Home.
Und dann sind die...
Dann haben wir den Yellow
Submarine gemacht.
Jetzt gibt es gerade den ACDC und
den Metallica und den Pink Floyd.
Die Plattenspieler sind nicht
eigentlich besser.
Das ist einfach das Beste im
Marketing, das man sich nur
vorstellen kann.
Man kommt natürlich dann in
Magazine rein, in Berichte rein,
die nichts kosten.
Da wird es einfach berichtet.
Und wie gesagt, viel von meinem
Marketing, auch im
Wirtschaftsteil, war einfach die
Faszination.
Wie kann es sein, dass diese
einmalige Geschichte, dass ein
altes Medium wieder so
zurückkommt?
Vielleicht die schwarz -weiß
Fotografie, die analoge
Fotografie, was ähnliches.
Aber sonst ist eigentlich in der
Technologie nie was in dem
massiven Ausmaß zurückkommt.
Es ist ja mittlerweile ein
Multimillionengeschäft, weil die
Chinesen kopieren mir ja auf
Teufel komm raus.
Du kriegst ja in Amazon heute,
also es gibt ja 200 verschiedene
Marken, weil du gehst heute nach
China und bestellst 500 .000
Plottenspieler und bist der
Plottenspielerproduzent.
Das ist immer dasselbe Kastl
ungefähr, plus minus, und da steht
dort irgendwas drauf.
Da steht dann drauf, ich weiß
nicht, Angelhorn oder was auch
immer.
In Amerika heißen es anders.
Da heißen sie, was weiß ich,
Fluence oder was auch immer.
Ist ja völlig egal.
Aber das sind halt einfach Büros,
die halt sagen, analog ist cool.
Wir machen eine lustige Farbe.
Apropos Farbe.
Bis zu meiner Einführung der
Farben im Hi -Fi -Bereich hat es
keine Farben gegeben.
Also das war auch große Marketing,
von dem wir heute leben.
1998 habe ich den Debüt erfunden.
Man darf nicht vergessen, der
Debüt heute.
mit der Idee, einen Volkswagen
-Plattenspieler zu machen, den
sich jeder leisten kann, den jeder
betreiben kann, der in jedem
Geschäft so erhältlich ist.
Ich war der Erste, der ja dann
hergegangen ist und das auch über
die Massenvertriebsformen, das war
damals ein Aufschrei.
Was glaubst du, dass die Händler
mich geschimpft haben, wie ich
dann plötzlich zum Mediamarkt
gegangen bin?
Nur, es hat einen riesen Vorteil
gehabt.
Beim Mediamarkt sind halt 2000
Leute durch das Geschäft gegangen
und beim Fachhändler.
Zwei, drei.
Und die Konkurrenz ist größer.
Genau.
Und durch diese Visibilität hat
sich natürlich ein irrsinniger
Schwung ergeben.
Und die Farben on top, die haben
es dann ausgemacht, weil dadurch
bin ich zum Lifestyle -Produkt
gekommen.
Und plötzlich habe ich ja
Titelseiten im Wok gehabt.
Das sind die Sachen, die
marketingmäßig, also das analog
so.
so bekannt gemacht haben und so
begehrenswert gemacht haben, dass
einfach immer mehr und mehr
Fashion und Lifestyle, Urban
Outfit, das hat plötzlich
Plattenspüler hingestellt und so
weiter.
Die Restaurants sind mit
Plattenspülern gekommen.
Wenn man hier in die zwei, drei
Sternen Restaurants geht, gibt es
Plattenspüler von mir.
Es gibt Hotels mit Plattenspülern,
25 Hours zum Beispiel.
Und da gibt es mehrere.
Also das ist Marketing.
Das heißt, wir haben nicht nur
Marketing gemacht, indem wir gute
Testberichte und die Fachmagazine
forciert haben, sondern wir haben
breites Marketing gemacht in
verschiedensten Kanälen.
Und das hat dann, glaube ich, mit
beigetragen, dass eben die Platte
und Vinyl... so stark geworden.
Aber letztlich spielt es darauf
hinaus, dass das Produkt, in dem
Fall die Farbe des Produkts in
Kombination mit der Emotion und
einem bestimmten Lebensgefühl, das
macht, wie kommt man eigentlich da
drauf?
Muss man da sozusagen selber sehr
nahe an der Quelle sein?
Ist das dann sozusagen die eigene
Vision, die man dann aufbröselt?
Kann das dann überhaupt... ein
Wellkonzern machen oder ist das
der ganz große Fall?
ganz große Fall?
Es ist schon sehr viel Intuition
und vor allem es ist sehr viel
Zuhören.
Ich glaube, das hat natürlich auch
ein Problem, dass ich natürlich
sehr viele Produkte habe, weil ich
sehr viel zuhöre, weil die
Menschen sind.
Also ich bin da genau das
Gegenteil wie die amerikanische
Monokultur, weil wir haben ja
Monobrands, Bose, Sonos.
Starbucks ist ja alles das Gleiche
und es gibt dort schwarz und
vielleicht auch weiß, aber sonst
nichts.
Es gibt keine farbige Welt.
Hier in Europa leben wir von einer
Vielfalt.
Ich habe versucht auch viel zu
lernen von der Luxusindustrie, von
der Bekleidungsindustrie, von der
Autoindustrie, wie die rangehen.
Zum Beispiel, ich bin der Einzige
und der Erste, der... einen
Konfigurator auf der Webseite
hast.
Das heißt, bei uns kannst du einen
Plattenspieler konfigurieren aus
220 verschiedenen Versionen.
Das gibt es nur bei uns.
Das gibt es natürlich in der
Möbelindustrie, das gibt es in der
Autoindustrie, aber wir sind der
Einzige in der Hifi -Industrie.
Die Waben, klar, ich habe immer
gewusst, wenn wir irgendwie
wegkommen nur vom Audiofilm, weil
das Problem ist, viele Menschen
kommen jetzt erst über das
Lifestyle und werden dann erst
Audiofilm.
Einer, der audiophil ist, wird
fast nie Lifestyle.
Das ist genau der umgekehrte Weg.
Das heißt also, du begeistert dich
für ein Produkt, du qualitest in
der Farbe, du willst immer einen
Ferrari -Roten oder einen Grünen
haben und dann plötzlich kommst du
drauf, das Ding klingt ja noch
fantastisch und dann willst du
mehr.
Das ist ja die Faszination unseres
Hobbys, dass ja eigentlich, wenn
man gute Produkte verkauft, dann
hat man ja schon eigentlich 95
Prozent nicht, aber einen Großteil
seines Marketings schon gemacht.
Weil gute Produkte entwickeln sich
wie ein Schneeball -Effekt.
Das heißt gute Produkte entwickeln
sich wie ein Schneeball -Effekt.
Das heißt, gute Produkte erzeugen
Begeisterung, erzeugen
Begeisterung, erzeugen Nachfrage.
Der Freund erzüßt den Nächsten
weiter, heißt, ich habe mir sowas
gekauft, das ist ein Wahnsinn, das
musst du vielleicht auch geben.
Und das Gleiche ist ja, es gibt ja
auch andere Industrien, wo das
ähnlich funktioniert.
Überlegt euch die ganzen...
Das hat sich auch jetzt entwickelt
und heute kannst du ein Rad
Radindustrie.
komplett zusammenstellen und es
gibt unglaubliche Freaks, die da
dumm und dumm tifteln, was dann
noch bessere für Kurbeln und
Lenker und was alles gibt.
Oder die Weinindustrie oder die
Uhrenindustrie.
Es hat sich extrem viel gegeben,
wo mit der Beschäftigung, mit der
Materie, sich einfach die
Begeisterung und man sich dann
reinarbeitet.
Und wenn man eine gute Hi -4
-Anlage hat oder eine gute
Audioanlage hat, dann ist das
schon ein bisschen wie eine Droge.
Das heißt, man will dann mehr.
Das ist eine faszinierende Droge,
eine positive Droge.
Dann will man mehr haben und man
will dann bessere Platten kaufen.
dann tickt man vielleicht auch
rein und kapiert, dass eine
japanische Pressung vielleicht
doch besser war als die 27
-abgnudelte Pressung, die man
irgendwo am Flohmarkt gekauft hat.
Die kostet dann nicht mehr 19
Euro, sondern die kostet dann
schon 200 Euro.
Genau, das ist eine Erinnerung
verbunden wieder mit der
Flohmarkt.
Und deswegen gibt es halt auch
immer wieder Repressing, so wie
jetzt die Taxi auf dem Mund von
Pink Floyd, wo es für das ganze
Album dann 400 Euro zahlt.
man irgendwo Ich glaube,
Lifestyle, ich glaube, das ist bei
einem guten Punkt.
Wir haben das gerade im
Frühstücksfernsehen, wie wir das
morgen schon fix nennen in der
Firma, es gibt eine Sehnsucht
junger Menschen wieder nach
Analogen.
Das fängt sogar bei
Willscheibentelefon an.
Die finden es total faszinierend,
wie das früher war.
Die Haptik, es geht ja um die
Haptik.
Es geht um Haptik, es ist aber
auch dieses Always -On.
Haptik.
Es geht -On.
Sie sind damit aufgewachsen, also
eine viel jüngere Generation, und
sie haben das ja für die komplett
normal.
Also es gibt tatsächlich wieder
eine Sehnsucht irgendwie nach
analogem Radio sogar und Funk und
Welt, Plattenspieler -CD.
andere Kommunikationskanäle, aber
auch natürlich in der audiophilen
Es geht ums Entschleunigung.
Entschleunigung.
Die Welt wird immer digitaler, die
Welt wird immer schneller,
schneller, schneller.
Und so sucht sich ein gewisser
Teil der Bevölkerung, nicht alle,
aber ein gewisser Teil der
Bevölkerung, sucht sich einfach...
Produkte, immer digitaler, die
Welt die halt nachhaltig und
entschleunend sind.
Wobei man muss immer sagen, auch
dieser analoge Trend, man darf den
nicht zu stark überschätzen, der
ist schon gesellschaftlich relativ
limitiert.
Also es ist schon die 20 Prozent
der Musikinteressierten, auch ein
bisschen höher gebildeten
Menschen, die sich für das ganze
Medium interessieren.
Also das ist schon, es hat schon
auch was mit ein bisschen, mit
einem Ausbildungsstandard schon zu
tun.
Ich habe gestern einen Vortrag auf
der WU gehalten, da hat man schon
gemerkt, so die 20, 22, 23 gibt es
schon sehr viel, die mit der Sache
eigentlich noch gar nichts zu tun
haben.
Das ist schon eine relativ kleine
Gruppe, wobei, wie gesagt, man
darf auch nicht vergessen.
auch am Höhepunkt der HiFi, Das
ist in den Ende 70er, Anfang 80er
Jahre.
Jedes Lifestyle -Magazin hat
doppelseitige Werbungen von
irgendwelchen Marken gehabt.
Also da hat sich jeder Anwalt,
jeder Primar, also da hat man eine
B &O, eine Revox oder eine Braun
oder dann später eben einer von
Nakamichi oder irgendwas gehabt.
Das war eine Pflicht.
Aber das war trotzdem ein kleiner
Circle.
Die Masse ist damals auch mit dem
Gettoplast um und umgerinnt.
Das war auch immer eine Geldfrage.
Das war eine Geldfrage und heute
ist ja High -Fee vergleicht.
Die gute High -Fee ist ja heute
relativ günstig auch.
Das ist ja das Tolle.
Man bekommt ja unglaublich viel
fürs Geld eigentlich.
Im Vergleich zu dem, was man muss
natürlich immer natürlich, man
darf jetzt den Schilling mit dem
Euro nicht vergleichen direkt.
Man muss immer den Wert
vergleichen, was man damals
gekriegt hat.
Wir haben jetzt ein paar, also
Preis war jetzt ein Thema gehabt
und Amerika ist ein paar Mal
gefallen.
Wir haben in unserem Podcast
relativ oft das Thema, wir
schicken das ganze Marketinggeld
nach Amerika und das ist
Ungleichgewicht.
Also wir konsumieren sich wie
Dienstleistungen aus Amerika.
Amerika wirft uns immer vor, wir
produzieren zu viel und schicken
das alles, exportieren das alles
nach Amerika.
Wie wirkt sich in der Hi -Fee
-Branche, wirken sich die Zölle
aus?
Die Zölle sind mir relativ egal.
sind mir Also solange ich es bei
10, 15 Prozent bin, kann ich das
in Amerika irgendwie
runterbringen, weil ich ja eher
die Zusammensetzung der
Materialien, Sachen, die du
eine Discount -Marke bin.
Für mich ist es viel schwieriger,
dass es Import -Komplikationen
gibt.
ich ja eher eine Discount gibt.
Das heißt, der Zoll will unfassbar
viele Dokumente haben,
Ursprungszeugnisse überkupfbar,
eigentlich ja gar nicht erbringen
kannst.
Nein, das ist ja diese ganze
Lieferketten -Diskussion, die wir
da gehabt haben, das ist ja für
den Unternehmer fast nicht mehr
machbar.
Und wir sind ja dadurch, dass wir
eh fast selber alles herstellen,
sind wir da ein bisschen im
Gartteil und können da noch am
besten wissen, wer das produziert.
Die Amerikaner selber können das
selber gar nicht mehr machen, weil
die haben keine Hy -Vie
-Produktion.
Ich weiß auch nicht, wie sie sich
das vorstellen, weil 99 ,9 Prozent
von amerikanischen Produkten ist
in Fernost produziert.
Wir produzieren 95 Prozent hier.
Wie das funktionieren soll, für
mich sind jetzt momentan eher die
Regulativen, dass ich einfach
nicht weiß, kriege ich jetzt einen
Aufklag mit 50 % aufs Aluminium.
Jetzt musst du dir mal vorstellen,
so ein Container, der kostet 600
.000, 700 .000, 800 .000 Euro, der
liegt acht Wochen beim Zoll.
Das ist ja nicht so lustig, das zu
finanzieren.
Und dann meiner Frau ist letztens
passiert, da ist das nicht ihr
Plattenspieler, sie verkauft auch
Plattenspieler, sehr gute, sehr
teuer unter der Marke ERT.
Die FedEx hat es nicht verzahlen
können, hat es zurückgeschickt.
Der Hintransport 900 Euro, der
Rückplatz war 2200 Euro.
Wer soll denn das zahlen?
Das sind die Probleme.
Das sind die Probleme.
Und das Gleiche gilt für Korea und
Japan.
Die Märkte sind ja im höchsten
Maße protektiv.
Über irgendwelche
Sicherheitszertifikate und da muss
dann Tausende, das reicht nicht
ein einzelnes
Sicherheitszertifikat, sondern da
muss für jedes Land ein eigenes
machen.
Das sind irrsinnige
Kostenfaktoren.
Es wirkt sich natürlich immer
wieder aufs Produkt aus.
Wir sehen natürlich immer im
Audiobereich, wir sehen natürlich
immer mehr Marketingprodukte.
Das heißt also, das Ganze wird
immer mehr zur Modebranche.
Das heißt, der effektive
Materialwert ist mehr und mehr
weniger.
Und die Marsch und das Marketing
macht dann den Verkaufspreis aus.
Das siehst du immer, die ganzen
Lautsprecher sind dann nur mehr
Plastik.
und kosten halt dann gar nichts
mehr.
Und was die Amerikaner natürlich
auch ganz toll machen, was sie
ganz super sind, sie sitzen
natürlich auf alle Lizenzen drauf.
Bluetooth, HDMI, USB, URA.
Da rennt natürlich auch einiges an
Geld dorthin, ohne dass da was
passiert ist.
Und die ganzen Chips und so
weiter.
Also da muss man sagen, da haben
sie sich schon...
Aber das, was da über Amazon
reinkommt und so weiter, das
meiste ist halt nicht ernst zu
nehmen von der Qualität.
In welchen Ländern seid ihr dann
präsent?
Was sind so die Hauptmärkte?
Natürlich bin ich in Amerika auch
präsent.
Amerika ist 51 Prozent des
Audiomarktes weltweit.
Wir sind in Europa stärker.
Amerika bedeutet für uns...
Je nach Jahr zwischen 20 und 30
Prozent.
Aber wir haben den großen Vorteil,
dass wir sehr ausgewogen verteilt
sind.
Das heißt, natürlich der
europäische Markt ist ganz stark,
aber wir sind auch sehr gut in
Australien.
Wir sind auch mittlerweile sehr
gut in APAC.
Das heißt, wir sind sehr gut in
China, wir sind gut in Vietnam.
Korea und Japan ist für uns ein
bisschen ein Problem, weil es sehr
produktiv ist, weil man sehr viel
Sicherheitsgeschichten machen
muss.
Und dort natürlich auch die
eigenen Brands zum Teil forciert
werden.
Aber auch das funktioniert jetzt
immer besser.
Südamerika gibt es eine
Riesennachfrage.
Das merken wir über die Social
Media, die Anfragen.
Die hoffen wir, dass wir die jetzt
langsam befriedigen können durch
die besseren Zollabkommen.
Also das Interesse ist da.
Also es ist gigantisch, wie viele
Anfragen da und vor allem
qualifizierte Anfragen da kommen
aus Brasilien.
Chile ist schon relativ weit.
Mexiko ist ein Riesenmarkt für uns
geworden.
Das klappt mir gar nicht.
Aber macht sie das dann mit
eigenen Firmen oder arbeitet sie
mit lokalen Partnern dazu?
Ja, wir sind ganz konservativ
aufgestellt.
Also ich versuche auch hier
traditionell zu arbeiten.
Das heißt, wir arbeiten nach wie
vor mit Distributoren und mit
Händlern.
Ja, wir sind mit Händlern.
Natürlich müssen wir dann in
Amerika über Amazon gehen, aber da
geht typischerweise der Händler
über Amazon, nicht wir direkt.
Wir schätzen den Mehrwert des
Händlers.
Also auch hier in Österreich habe
ich fantastische Händler, die
wirklich einen tollen Job machen,
die einfach näher am Kunden stehen
und den Kunden das richtig gut
erklären.
Wenn der Kunde natürlich jetzt das
im Amazon kauft und dann nicht das
richtige Produkt kriegt, was er
sich vorstellt, ist er selber
schuld.
Das kann ihm nicht helfen, weil er
kriegt es um den gleichen Preis,
kriegt er es bei meinem Händler
auch.
Und der sagt ihm, na pass auf,
bevor du jetzt den Bluetooth
-Plottenspieler kaufst, nimmst du
lieber das manuelle Modell,
weil...
Wieso brauchst du einen Bluetooth
-Plattenspüler?
Jetzt kaufst du einen analogen
Plattenspüler.
Und dann tust du das wieder
digitalisieren.
Was macht das für einen Sinn?
Hat mir das einer erklärt?
Da können wir ja gleich Spotify
nehmen.
Sinnbefreit.
Und der Händler wird es ihm halt
sagen, dass du das nicht brauchst.
Und so ist es dann, dass halt im
Amazon 80 % der Produkte über
Bluetooth und im Fachhörter 99 %
sind manuell.
Jetzt muss ich eine Frage stellen,
weil das Thema Spotify...
Das macht ja, ich bin ja ein
Musiker, das macht ja im Moment
den ganzen Markt von Musikern, von
Künstlern kaputt in Wahrheit, in
Kombination mit KI.
Ist sozusagen dieser Hang zum
Analogen, der wiederkommt, jetzt
habe ich den besser gebildet, das
würde gut dazu passen, ich stelle
jetzt die Theorie aus, kann man
die bestätigen, dass sozusagen
diese Gegenbewegung auf diese
Beliebigkeit der Musik geworden
ist, dieses Zurück zum Analogen,
weil es fällt ja oft, dass junge
Leute Künstler hören und da waren
sie schon 20 Jahre lang nicht auf
der Welt.
Beispiel Pink Floyd vorher zum
Beispiel.
Ich sehe das mit dem Spotify nicht
ganz so negativ, Beispiel Pink
Floyd vorher zum Beispiel.
Ich sehe das mit dem Spotify nicht
ganz so negativ, aus dem Anfang
Grund, weil eben ich sehe Spotify
fast wie eine Suchmaschine, die es
früher halt gegeben hat.
Das heißt, ich kann mich als
junger Mensch viel schneller mich
informieren, was gibt es denn
überhaupt für Musik.
Und das habe ich dann ziemlich
schnell kapiert, dass wenn ich
mich für Musik begeistere, die
vielleicht ein bisschen auch älter
ist, dass ich mir das dann auf
Platte kaufe.
Also ich glaube schon, dass
Spotify ein Katalysator für den
Plattenboom ist.
Weil einfach Menschen lernen, das
gibt es.
Und dann kommst du darauf, dass
Let's Appealing einfach wahnsinnig
gut ist.
Und das kaufst du dann auf dem
Analogen.
Weißt du, was ich meine?
Und deswegen sehe ich das eher von
dieser Seite her.
Es gibt aber auch andere Streaming
-Medien wie Tidal, die durchaus
auf Qualität setzen.
Und es gibt da mittlerweile
Streaming -Softwares wie Rune zum
Beispiel, wo man wirklich sehr
schön, sehr intelligent seine
digitale Bibliothek aufbereiten
kann, den wunderbaren Crossover
hat, also zur analogen Musik.
Da tut sich sehr viel.
Ich glaube, dass das irgendwo so
Existenz ist.
Es kann nebeneinander existieren.
Und ich glaube auch, dass viele
Musiker natürlich deswegen ein
Vinyl machen, weil sie natürlich
für die Vinyl ein bisschen Geld
gründen.
Und auch jetzt ein Konzert, wenn
du noch ein Konzert ein Plot
verkaufst, dann hast du ein
wunderschönes Autogramm drauf.
Das ist ja eine tolle Geschichte.
Es geht ja wieder um der
Jägersammler -Haptik und so
weiter.
Plus ein Foto, wenn man es
gescheckt macht.
Und ein Foto.
Es ist wie immer.
Alles im Leben wird digitaler und
nicht besser deswegen.
Aber es gibt dann eben Gott sei
Dank, gerade aus Europa, diese
Gegenbewegung.
Aber ich würde das auch
bestätigen.
Ich glaube, man darf Spotify nicht
hernehmen, für das, dass eine
ganze Branche schlecht ist.
Es ist Spotify.
Aus Gründen schlecht, die wir
jetzt eh alle kennen.
Dadurch entwickeln sich andere
Dienste.
Ich bin großartig für ein Teil
geprobiert.
Kobus finde ich besser.
Das hat viel mit der Rechtslage in
Amerika zu tun.
Das hat viel mit der Rechtslage in
Amerika zu tun.
Aber das würde jetzt den Rahmen
völlig sprengen.
Da gibt es sicher eine lange
Diskussion.
sprengen.
Da gibt es sicher eine lange
Diskussion.
Ich habe mich unwidersprochen so
stehen lassen.
Ich habe mich unwidersprochen so
stehen lassen.
Auszahlungsmodelle für Künstler
sind besser.
Auszahlungsmodelle für Künstler
sind besser.
Auszahlungsmodelle für Künstler
sind besser bei anderen Anbietern.
Naja.
Spotify kommt nach dieser KI
-Komponente dazu, was die Leute
wissen, nämlich die Klagswelle
funktioniert gerade auf der Ebene
ganz gewaltig.
was die Leute wissen, Wie gesagt,
das ist ein heikles Thema und da
könnte man lange drüber
diskutieren.
Dann stelle ich die Abschlussfrage
heute, bevor da damals in die
Zusammenfassung geht.
Jetzt machst du es schon ein paar
Jahrzehnte.
Wo geht die Reise hin und was sind
die nächsten Trends jetzt noch,
wenn du die nächsten paar Jahre
noch...
Anschaust du die Emotionen, den
Enthusiasmus, den kann man dir
nicht abstreiten.
Nein, das habe ich nicht vor.
Jetzt gehe ich nicht davon aus,
Wie gesagt, ich fühle mich noch
dass du sagst, ja, in einem Jahr,
ich mache Schluss.
relativ fit und mir macht es auch
viel Spaß.
Und in den letzten Jahren habe ich
mich zum Teil damit beschäftigt,
dass ich mir ein paar Boutique
-Brands gekauft habe, die mir
selber viel Spaß machen und die
nebenbei ein bisschen ein Geschäft
machen, aber das ist nicht das
Wesentliche.
Aber mit was mich ernsthaft sehr
stark marketingmäßig beschäftigt
hat und was ich sehr stark pushe,
ist die logische Konsequenz zum
analogen Hören und zwar der
Revival für Stereo.
Nein, Das heißt, wir haben zwei
Ohren, eine Musikwiedergabe
ähnlich wie live zu Hause geht nur
über zwei Lautsprecher.
Das geht nur so.
Kopfhörer hat einen großen
Nachteil, weil es entsteht im Kopf
und nicht vor dir und die Bühne
ist vor dir.
Und man muss wieder zurückkommen,
dass man eben das gesamte Paket
sieht, nicht nur den Plattenspiel
alleine.
Es gibt tausende Leute, die kaufen
sich jetzt den Plattenspieler mit
irgendwelchen Mono -Bluetooth
-Lautsprechern oder Soundbars.
Das ist nicht die Erfüllung, für
das ist der Plattenspieler nicht
gebaut.
Der Plattenspiel ist die
Inkarnation von Stereo.
Und da arbeite ich stark dahin.
Das heißt also, ich mache auch
jetzt sehr viel Stereo -Sets,
komplette Stereo -Sets.
Ist nicht das, was der Audiophile
macht, weil der Audiophile stellt
sich das von... die Box vom
Hersteller auch, mit dem
Verstärker, sondern aber der
normale Konsument, der nicht
audiophil ist, der will ein System
komplett haben.
Auch wieder, das bieten wir auch
in verschiedenen Farben an.
Und bei uns gibt es jetzt
mittlerweile ein Stereo -System
mit Plattenspieler, mit
Verstärker, natürlich mit
Bluetooth -Modul, mit zwei netten
Boxen, die wirklich fantastisch
klingen, gibt es um 700 Euro.
Und du kannst jetzt natürlich
Plastikkisten für 400 Euro auch
kaufen, ist ein bisschen billiger.
Aber bei mir kriegst du halt
Stereo.
Und dieses Stereo -Erlebnis, also
jeder, der zu mir kommt, das
Erste, was ich einem vorspiele,
ist nicht ein Plattenspieler,
schon ein Plattenspieler, aber ich
mache Ihnen einen Stereo
-Monovergleich.
Was heißt das?
Das heißt, ich spiele mal einen
Lautsprecher vor und da sitzt dann
mehr oder weniger die ganze Musik
übereinander.
Und dann gebe ich die Lautsprecher
auseinander und plötzlich hörst du
links die Gitarre, rechts das
Schlagzeug, in der Mitte die
Und das ist auch ein
faszinierendes.
Stimme und plötzlich geht die
Bühne auf.
Eine faszinierende Sache.
So, jetzt haben wir zum Schluss
Da gibt es die nette Anekdote von
Phil Spector, der war damals in
noch einen spannenden Vortrag über
Studio Mono gehabt.
Amerika in den 60er Jahren der
ganz große Produzent.
Und der hat ja dann gefordert Back
to Mono, weil er diese Wall of
Sound erfunden hat.
wir zum Schluss Ich habe auch
Monoplatten.
Das kann man sich auch anhören.
Ich habe die Oscar Peterson, die
Regard Request, die ganz berühmte,
in zig verschiedenen Aufnahmen und
auch eine davon in Mono.
sich auch anhören.
Ich Kann man alles haben, kann man
sich direkt verstecken.
Klingt gut nebenbei.
Ich habe die alten Kleiber.
Ich habe die alten Kleiber.
Also vom Vater von Carlos Kleiber,
die Aufnahmen, die habe ich auch
in Mono, die habe ich auch in
Mono, zu Hause.
Aber der Raumeffekt ist halt
leider nicht da.
Ja, stimmt.
Hause.
Aber der Raumeffekt ist halt
leider nicht da.
Ja, Gut, also Zusammenfassung.
Wie fangen wir an?
Da habe ich aufgeschrieben von der
Tankstelle zum Weltmarktführer.
Ich glaube, das könnte man so als
Sendungstitel nehmen.
Dann haben wir ein bisschen über
diesen Lifecycle geredet, der
Kundschaft oder der Kunden und das
hat mich auch fasziniert.
Der Weg führt vom Lifestyle zum
Audiophilen heutzutage.
Das finde ich auch spannend, oder?
Dann haben wir die Theorie gehört,
gute Produkte erzeugen Nachfrage.
Ich habe denen das nicht
hinterfragt, aber ich muss dann
ehrlich sagen, das hätte dann
wahrscheinlich den Rahmen
gesprengt, weil es sehr viele
Beispiele gibt, wo das dann nicht
funktioniert hat.
Ich glaube, das ist leider Gottes.
Das ist meine Philosophie.
Ich habe nicht gesagt, dass das in
Life, in der Welt, in der
Wirtschaftswelt immer so ist.
Leider Gottes.
Dann haben wir einen wichtigen
Satz gehört und der passt aber ein
bisschen zur Psychologie des
Menschen, Das haben wir einen
wichtigen Satz gehört und der
passt aber ein bisschen zur
Psychologie des Menschen, weil das
hat viel mit Hören zu tun, weil
das gehört zu den Grundbegriffen.
Das wissen viele Leute nicht, dass
man essen, trinken, schlafen, dann
schon bald einmal die Musik kommt
an fünfter Stelle.
Eine gute Audioanlage ist wie eine
Droge.
Jetzt muss ich ganz ehrlich sagen,
ich habe da viel Geld
hineingesteckt und da muss ich dem
Heinz Lichtnecker völlig recht
geben.
Dann eines seiner Erfolgsrezepte
und das darf man nicht vergessen,
neben der Intuition war es das
Zuhören.
Das geht in der heutigen Zeit
leider ein bisschen verloren.
Dann haben wir was über die
Marktgröße geredet, nämlich
ungefähr bei 20 Prozent wird das
Limit sein.
auf die Gesamtbevölkerung
gerechnet, finde ich gut.
Aber die Nachfrage, die muss da
sein, weil es ist der Satz
gefallen, die Chinesen kopieren
mich, auf Teufel komm raus.
Das stimmt.
Und eines seiner Geheimnisse,
warum er so erfolgreich war, und
das finde ich auch spannend, das
war, er hat die Farben in das
Plattenspieler -Geschäft gebracht.
Und was ich jetzt sehr
überraschend finde, dass im
Digitalzeitalter dieses klassische
Distributionskonzept, nämlich das
Gehen über den Händler, das
Einbinden der Händler, dass das
immer noch ein Erfolgsfaktor sein
kann, gerade für Firmen, die
vielleicht nicht so in Konzernnähe
sich ansiedeln.
Also das finde ich eine ganz
spannende Geschichte.
Liebe Hörerinnen und Hörer, Ich
bedanke mich heute, wie immer,
fürs Zuhören.
Und ja, ich persönlich habe mich
schon lange auf diese Sendung
getraut, weil man hat ja nicht
jeden Tag den Weltmarktführer für
Plattenspieler im Studio sitzen.
Ich muss aber dazu sagen, sitzen.
Ich muss aber dazu sagen,
Weltmarktführer für Plattenspieler
im Qualitätsbereich.
Ja. Aus dem einfachen Grund, es
wird leider Gottes sehr, sehr viel
schlechte Ware produziert.
Das heißt, in den absoluten
Stückzahlen sind die Fernost
-Hersteller schon größer.
Danke fürs Dranbleiben auch.
Ja. Aber ohne diesen
Qualitätsanspruch wäre
wahrscheinlich dieses Revival von
Audio, von Vinyl gar nicht möglich
gewesen.
Also da muss man dazu sagen, da
hat der Heinz Lichtenegger
wirklich pioniert.
Gut, dann bedanke ich mich bei
meinen beiden Hosts, beim Willi
Steindl von Rethink Consulting.
Ja, danke, danke.
Es war sehr spannend.
Ich werde meinen alten Project
Warnets mit noch mehr Ehrfurcht
geservicen und enorm machen.
bedienen und stolz darauf sein.
Ich glaube, wir sind bei 35 Jahren
jetzt irgendwie, oder?
Ja, ja, weil wir können immer noch
Wir haben jeden einzelnen
Ersatzteil.
Wir geben auch 25 Jahre
Ersatzteilgarantie auf unsere
Produkte.
Das heißt, wir dann einmal gratis
reparieren, aber wir können alle
Teile liefern.
Das ist, glaube ich, auch
einzigartig, was es, glaube ich,
enorm machen.
Wir haben jeden einzelnen
Ersatzteil.
es, glaube ich, nicht gibt in der
Industrie.
Sehr gut, ich werde darauf
zurückkommen.
die Oberfläche streifen können
heute, habe ich zumindest den
Ja, danke fürs Dranbleiben, aber
ich glaube, wir haben wirklich nur
Eindruck.
Dann bedanke ich mich beim Peter
Rosenkranz und zwar insbesondere
dafür, für seine Einladungspolitik
und dass der Heinz Lichtnecker
heute bei uns gesessen ist.
Vielen Dank, Peter.
Dankeschön und danke fürs Zuhören.
Danke, danke fürs Zuhören.
Und wie gesagt, ich hoffe, dass
ihr alle motiviert seid, sich zu
Hause hinzusetzen und wirklich
Musik zu genießen.
Das ist eigentlich das ganz
Wichtige.
Danke, Heinz Lichtnecker, fürs
Kommen.
Mein Name ist Thomas Nasswetter
von Planet Podcast und ich wünsche
Ihnen wie immer, machen Sie es gut
und bleiben Sie uns gewogen.