UNCRIPTED – Der Marketing Podcast

Der ungescriptete, uncodierte Marketing-Podcast.

Wir haben uns als Digital-Branche zu lange hinter KPIs versteckt

Zu Gast im UNCRIPTED Studio ist Christian Schneider, Director Digital Marketing & Consumer Service bei der Wiener Traditionsmarke Manner

25.02.2026 52 min

Zusammenfassung & Show Notes

Kann eine Traditionsmarke in Zeiten von KI und Performance-Marketing überhaupt noch authentisch bleiben?

In dieser Episode teilt Christian Schneider, Director Digital Marketing & Consumer Service bei der Wiener Traditionsmarke Manner, seine Erfahrungen mit Love Brands aus verschiedenen Branchen – von Automobil über Kinderräder bis zu Süßwaren. „Alle diese Marken haben eines gemeinsam“: Sie müssen Relevanz in den Herzen und Köpfen der Konsumenten schaffen. 

Christian Schneider erklärt, wie Mannerschnitten in über dreißig Ländern mit individuell angepassten Media-Mixen vermarktet wird. Während in etablierten Märkten wie Österreich ein ausgewogener Mix aus Digital, Out-of-Home und traditionellen Kanälen funktioniert, setzen die Österreicher in weniger entwickelten Märkten auf rein digitale Strategien. 

Besonders spannend wird es beim Thema künstliche Intelligenz. Das Unternehmen nutzt KI strategisch zur Effizienzsteigerung und Werbemittelerstellung, doch Christian warnt eindringlich davor, alles zu automatisieren  –gerade bei Community Management und Customer Service zählt Authentizität. Die zentrale Botschaft: Konsequente Markenarbeit mit klarer Haltung bleibt essentiell, um sich in einem technologiegetriebenen Markt zu differenzieren.

Zur Person
Heute bei UNCRIPTED: Christian Schneider, Director Digital Marketing & Consumer Service bei Manner. Christian bringt jede Menge Erfahrung aus der Digitalwelt mit: Ob bei woom, wo er das globale Marketing gesteuert hat, oder im Automobilsektor bei Stellantis – er weiß, wie man Marken digital groß macht.
 
Nach einer bewussten Pause für Familie und Akku-Aufladen ist er seit 1 Jahr wieder zurück im Marketing-Game – und wir sprechen mit ihm über gute Teams, smarte Strategien und warum auch Traditionsmarken digital richtig Gas geben müssen.

Wir freuen uns wie immer über eine Bewertung auf Apple oder Spotify. Anregungen und Fragen bitte an: contact@uncripted.com

UNCRIPTED Hosts:
Moderation und Produktion:

Transkript

Wenn die Webseite, und das sehe ich einfach in der Branche auch noch immer sehr regelmäßig, als digitalisierter Produktkatalog verstanden wird und nicht als das, was es sein soll, nämlich vielmehr eine Plattform, die eine Nähe zu einer Marke schafft und eine Verbindung zu einer Marke aufbaut. Willkommen zur Folge Nummer 63 von Uncrypted, dem Marketing -Podcast. Mein Name ist Peter Rosenglanz von Media4More und heute mit mir im Studio unser Moderator und Produzent Thomas Nasswetter von Planet Podcast. Hallo Thomas. Hallo, grüß Gott und willkommen, liebe Hörerinnen und Hörer. Und natürlich mein Co -Host Willi Steindl von Resync Consulting. Hallo Willi. Hallo Peter, hallo Thomas, hallo Podcast. Ich freue mich auf die heutige Episode. Und natürlich herzlich willkommen, Gast. Hallo Christian bei Uncrypted. Schönen guten Morgen, hallo. Christian ist Leiter digitalen Marketing und Konsumentinnen -Services bei MANA. Ja, das sind die mit den rosa Schnitten. Christian bringt jede Menge Erfahrung aus der Digitalwelt mit. Ob bei Woom, wo er das globale Marketing gesteuert hat, oder im Automobilsektor bei Stellantis, er weiß, wie man digital Marken groß macht. Nach einer bewussten Pause für Familie und Akkuaufladen ist er seit einem Jahr wieder zurück im Marketing -Game. Und wir sprechen mit ihm heute über gute Teams, smarte Strategien und warum auch Traditionsmarken digital richtig Gas geben müssen. Willkommen nochmal im Podcast, hallo Christian. Vielen Dank für die Einladung. Ich freue mich bei euch sein zu dürfen und einen Schwank zu erzählen, den du ja schon eingeleitet hast. Sehr gut. Steigen wir gleich ein. Du hast ja wirklich in vielen unterschiedlichen Branchen auch gearbeitet. Vom Automobil bis Kinderräder bis jetzt zu den Süßwaren. Was haben diese Erfahrungen in den unterschiedlichen Branchen gemeinsam, wenn es um Markenführung geht? Ich würde mal mit den Marken per se anfangen. Das sind alles Love Brands. Das sind alles Marken, die die Emotionen erzeugen, die Gefühle auslösen. Wenn man damit zu tun hat, einerseits die Automobilbranche, das hast du ja angesprochen, das sind jetzt vor allen Dingen zu meiner Zeit noch die italienischen Automarken gewesen, die Alfa Romeo, Ferrari, Maserati, Lancia, also die doch für Emotionen gesorgt haben, früher viel mehr auch. Positive und negative. Und auch bei Woom einfach eine Mission, Kinder zur Bewegung zu verleiten, Kinder glücklich zu machen. Und ja, Männer, grundsätzlich Österreichs Love Bread per se sowieso. Nicht nur was die Farbe betrifft, die allgegenwärtig ist, sondern auch irgendwie die Erinnerungen, die einem von allen Leuten zugetragen werden, die persönlichen Männer -Erlebnisse. Das ist das, was für mich in der Auswahl meiner Stationen die Firmen eint. Und auf der anderen Seite ist es auch genau das, worum es geht in der Kommunikation. Wir haben jetzt die letzten Jahre oftmals diese Diskrepanz gesehen zwischen Performance -Marketing, zwischen Awareness, zwischen all diesen Dingen, die alle relevant sind. Da reden wir vielleicht später noch dazu. Für mich das Wichtige ist, dass wir in den Köpfen, aber vor allen Dingen in den Herzen der Leute Relevanz erzeugen müssen. Und das ist etwas, wo ich der Meinung bin, wir jetzt langsam wieder hinkommen und bei Marken, die eben so stark aufgeladen sind mit Gefühlen, Emotionen, macht das besonders viel Spaß. Jetzt hast du auch bei Stellantis oder verschiedenen Automarken, die dazugehören, natürlich das Digitale auch verantwortet und Kampagnen auch umgesetzt. Was sind da jetzt die unterschiedlichen Herausforderungen von einer Investitionsentscheidung? Also ein Auto ist ja kein Fast -Moving -Consumer -Gut, wobei natürlich das sich auch ein bisschen mehr geändert hat hin zu einem Konsumgütergut. Was sind da so die Unterschieden oder die besonderen Herausforderungen der Herangehensweise für die Kampagnenplanung? Am Ende des Tages geht es um Mental Real Estate, ist ein Wort, was ich immer sehr gern benutze. Also was umgeht, wie viel Platz nimmst du denn im Kopf der Menschen ein oder wie stark bist du halt auch top of mind in dem Kaufentscheidungsprozess? Der Unterschied per se ist damals gewesen, dass wir als Stellantis seit jetzt knapp immer so 15 Prozent Marktanteil in Österreich mit dem Konglomerat der Marken. Das heißt per se ist die Top of Mind immer eine Vielzahl an Marktbegleitern und man muss sich eben sehr schlau positionieren, um trotzdem eine Relevanz zu erzeugen, um eben Top of Mind zu bleiben oder Top of Mind zu werden. Und bei uns, jetzt bei Manna ist es natürlich so, Manna hat in Österreich eine Markenbekanntheit von knapp 100 Prozent, also wir sind da sehr dankbar. Und es wird oft betitelt, es muss doch ein sehr leichter Job sein für Manna, Marketing machen zu dürfen. also wir sind da Da geht es halt auch jetzt wieder darum, die Zeiten ändern sich, was auch Konsumverhalten betrifft. Wir sehen, dass viele Menschen heutzutage aus wirtschaftlichen Gründen auch zu Private -Label -Produkten greifen, also Eigenprodukten der Lebensmitteleinzelhändler. sehr stark auf neue Produktgruppen reflektieren, ob das jetzt zuckerreduzierte Produkte sind, ob das jetzt mit Proteinen zugesetzte Produkte sind, alle diese Dinge. Dementsprechend geht bei uns die Kampagnenplanung auch ein bisschen um die Ecke gedacht heran, nämlich nicht zwingen, wie können wir einfach schauen, dass wir noch mehr Reichweite generieren oder wie geht es darum, dass wir uns besser inszenieren, sondern wie geht es darum, dass wir einfach Emotionen erzeugen, die bei uns am Ende des Tages dazu führen, dass wir eben dieses Top -of -Mind -Sein erreichen. In der Automobilbranche ist es natürlich, du hast vollkommen recht, ein ganz anderer Entscheidungspunkt, was den Preispunkt betrifft. Aber wenn man es im Vergleich dazu sieht, zwischen Produktgruppen würde ich weniger, sondern zwischen dem, was ist denn das Mitangebot am Wettbewerb? Und da geht es halt auch einfach um die Begehrlichkeit hochzuhalten, da wie dort. Du hast jetzt was Spannendes gesagt, auch mit dem Lovebrand und eigentlich müsste das ja jeder kaufen. Wir hatten bei uns in der Folge 60 Coca -Cola, der Brand und Trade Marketing. der Und die haben gesagt, wenn es gut läuft, brauchen sie 10 Touchpoints. Und das ist jetzt eine Marke, die sehr präsent ist, sage ich jetzt einmal. Ist das nicht bei dir dann ähnlich? Die Vorausforderung, wie du vorher gesagt hast, naja, das verkauft sich eh von alleine. Wie spielt das dann in diese Touchpoints und KPIs quasi ein bisschen eine Rolle in deinen Planungen? Ich würde gerade auch, und danke für den Vergleich mit den zwei Marketing -Kolleginnen von Coca -Cola, den ich auch sehr interessiert gehört habe. Es ist bei uns das eindeutige Prinzip, das wir eben unterscheiden zwischen Kunden und Konsumenten oder Kundinnen und Konsumentinnen. Also wir heißen, Kunden sind unsere Partner im Lebensmitteleinzelhandel. Konsumentinnen sind die Personen, die es dann am Ende des Tages auch wirklich konsumieren. Und das Interessante dabei ist, Ich habe Performance Marketing vorher kurz angesprochen. Ich könnte zwischen all den Touchpoints, und die sind bei uns auch ähnlich mannigfaltig, natürlich dann das, was wir in den letzten Jahren in der Bubble als MMM, also Marketing Modeling oder als Attribution Modeling, alles dahinter nehmen. Am Ende des Tages ist aber der Kauf unserer Produkte in einem hohen Prozentsatz noch im Lebensmitteleinzelhandel. Und den können wir am Ende des Tages gar nicht so runtertracken, egal wie es herrscht uns Retail Media. das jetzt das aktuelle Passwort ist, auch weismachen möchte. Und hochemotionaler Kauf. Und das ist es halt. Also wenn ich vorbeigehe am Weg zur Kasse und habe vielleicht bei der Quenkelware einen Mannerschnitt, wenn ich Weg zur Kasse und habe vielleicht bei der Quenkelware einen Mannerschnitt, der steht und nehme ich sie mit, dann kommt das aus der Emotion heraus und weniger aus dem klassischen Kaufentscheidungsprozess, durch den wir unsere Konsumentinnen gerne durch die Customer Journey durchführen würden. Das heißt nicht, dass wir es nicht probieren, aber am Ende des Tages muss man eben genau das auch in die Kalkulation mit hineinnehmen. dass es bei all diesen Touchpoints vor allen Dingen darum geht, sehr stringent zu kommunizieren und ein klares Markenbild zu zeichnen. Wir sind definitiv in einer sowohl gesamtweltpolitischen, also weltwirtschaftlichen Zeit, wo es sehr viel darum geht, Sicherheit zu geben und Marken geben klares Alleinstellungsmerkmal, auch als eine Marke, die so starke Sicherheit. Das heißt, da ist es für uns ein Marke ist, für unsere aufzutreten. Und das stringent über alle Touchpoints zu kommunizieren, ist ganz, ganz wichtig. Aber ich bin, und da möchte ich eben den Kreis schließen, sehr wohl überzeugt, dass ich trotzdem nicht alle meine zehn Touchpoints so messen kann, wie ich sie denn gerne, wie ich oder wir sie denn gerne würden. würden. Gut, das haben alle, die, glaube ich, in der Quengelmeile irgendwie um die Käuferschaft rittern. Aber das ist jetzt emotional, haben wir gesagt. Das ist sozusagen impulsgetrieben. Das heißt, du musst aber als Lovebrand in den Köpfen sein, dass die Emotion ja auch irgendwie... also zumindest einmal ausgelöst wird und der Impuls halt irgendwie schlagend wird. Und jetzt haben wir zuerst gehört, du bist von einer anderen Love Brand gekommen, von Vroom. Die würde ich aber sagen, das ist auch eher im Gegensatz zum Manna ein Digital Native Brand, oder? Weil die haben ja sehr stark online, digital, online -absatz irgendwie sehr stark irgendwie so mitgedacht oder kommen ja eigentlich sehr stark aus dieser Richtung. War das dann, ich will es nicht sagen, ein Kulturschock, weil das glaube ich nicht, aber war das irgendwie, hast du es evangelisieren müssen beim Manna? dass es digital auch ist oder wie stelle ich mir das vor, Wander digital zu machen? Ich glaube, wir haben sowohl Mann als auch ich einen richtigen Zeitpunkt getroffen, um uns kennenzulernen. Ich komme eben aus einem, anfanglich meiner Karriere Agenturbranche, dann eben Großkonzern mit bis zu 500 .000, 600 .000 Mitarbeitern weltweit, dann eben in eine Startup -Scale -Up -Firma gekommen, eben zu Woom. Und dann jetzt in ein Österreich -Registrationsunternehmen. Und das hat mich alles was gelehrt. Und ich glaube, es ist auch jetzt der richtige Zeitpunkt gewesen, um auch mir davor vielleicht gewisse Hörner der Erwartungshaltung, und Erwartungshaltung gar nicht negativ gemeint, sondern eben im Sinne dieser Erwartungshaltung alles messen zu können, alles messen zu müssen. Ich glaube, ich bin nicht weniger rastlos geworden, sondern zumindest geduldiger. Du hast es bei WUM angesprochen. einen Omnichannel -Ansatz, das heißt wirklich auch sowohl im stationären Handel als auch online, aber online, gerade durch Covid auch getrieben, eine extrem hohe Nachfrage. Also ich bin während Covid zu Wum gekommen, da war es wirklich so, dass wir eine reelle langes Warteliste hatten, teilweise die Geschäfte noch geschlossen waren, eben sehr viel online gemacht wurde. Das ist ein sehr guter hybrider Mix. es wirklich so, ist ein sehr guter hybrider Mix. Bei uns ist es wiederum ganz anders. Bei uns ist es so, dass, ich sage jetzt einmal, wir haben unseren Online -Vertrieb. Wir haben unsere eigenen Manor -Shops. Bestes Beispiel, der am Stephansplatz, den ihr wahrscheinlich auch alle kennt. Und dann haben wir den Lebensmitteleinzelhandel. Dort passiert natürlich am meisten. Aber es war sowohl allen Entscheidern und Entscheiderinnen bei uns in der Firma, als auch mir sehr klar, dass das jetzt eine Notwendigkeit ist, die innerhalb einer Zeitachse der nächsten Jahre passieren muss, wo gewisse Entscheidungen getroffen werden, die uns zukunftsfähiger aufstehen lassen. die uns auch eine Realität, eine veränderte Realität im Mediennutzungsverhalten gegenüber einer Notwendigkeit liefert, da einfach aktiv zu werden. Und alle diese Punkte, die bei uns und bei mir im Team auch dabei sind, diese unterschiedlichen Bereiche, ob das jetzt Webseiten und Plattformen sind, ob das Social Media und Partnerships sind, ob das Paid Media ist, ob das Newslettering und CRM ist, Data und Analytics, Online -Shop und eben auch das angesprochene Konsumentinnen -Service, das sind so viele Teilbereiche. die aber alle so abhängig voneinander sind, dass es jetzt einfach zeitlich sehr wichtig war, diese nicht gleichzeitig, aber doch so geordnet anzugehen, dass wir einfach hin zu einer nachhaltigen Digitalstrategie denken können, die es ermöglicht. Und das, was wir am Markt machen, auch so pointiert und so relevant zu machen, um genau diese Emotionen, die du angesprochen hast, zu erzeugen. Die Emotion ist in Österreich schon leichter abzurufen. Und du hast jetzt den Mana Flagship -Store am Stephansplatz und den anderen touristischen Hotspots gibt es ja genauso. Wie wichtig ist Digital Marketing, um die Marke Mana im Ausland bekannt zu machen? Weil ich kann mir vorstellen, gerade am Stephansplatz oder am Naschmarkt, wo es es auch gibt, dass ein Großteil der Käufer nicht Österreicher sind, also Touristen sind. Absolut. Also wenn ich dir, ohne zu viel zu verraten, aber unter den Top 3 Nationen, das sehen wir an Kreditkartendaten im Stephansplatz -Store. Sind natürlich Kundinnen und Kunden aus aller Welt und weniger die klassischen österreichischen Kunden, die kaufen doch im Lebensmitteleinzelhandel. Ich bin der starken Meinung, wir haben einen Media -Mix, den ich als additiv bezeichnen würde. Das heißt, wir haben pro Markt und wir sind in acht Märkten werblich aktiv. Wir sind in über 30 Ländern weltweit distribuiert und in acht Märkten werblich aktiv, was wir aus Wien heraus steuern. in gibt es andere Fokuskanäle, die natürlich darauf einzahlen, wie stark die Durchdringung im Markt ist, wie die Medienlandschaft in dem Markt ist, wie auch die Preisgestaltung in dem Markt ist und gehen es da sehr spezifisch an. Also zum Beispiel haben wir Märkte, die wir in unterschiedliche Cluster kategorisieren. Wir haben Märkte, die jetzt im C -Bereich zum Beispiel sind. Da sind wir nahezu digital only, weil wir einfach dort keine Durchdringung erreichen würden mit den Budgets, die wir auch dahinter legen. Es gibt Märkte. Da sehen wir, und ein Heimmarkt wie Österreich ist natürlich ganz anders Manner gegenüberstehend, beziehungsweise was auch die Bekanntheit, die Durchdringung, die Aufmerksamkeit für die Marke betrifft. Da sind wir aber auch sehr stark im Out of Home oder im Digital Out of Home Bereich, gerade auch was Wien betrifft. Ich bin der starken Meinung, Tradition verpflichtet auch zu einem gewissen Teil, wenn ein gutes Side -Exkurs erlaubt sei. Wir haben ja oft gehört in den letzten Jahren, dass knapp 85 Prozent des gerade digitalen Mediabudgets oftmals einfach ins Ausland fließen und zu den großen Metas und Googles und TikToks dieser Welt. Ein Thema, das uns begleitet. Absolut. Ich bin da sehr stark davon überzeugt, dass wir das österreichische Traditionshaus und bei uns sind es halt schon über 130 Jahre, über 135 Jahre sogar. Ein Thema, das auch einen Teil der österreichischen Wertschöpfungskette liefern müssen, wenn es um das mediale Thema geht. Auf der einen Seite sind wir als Firma gegenüber Österreich extrem committed, produzieren hundertprozentig in Österreich, haben hundertprozentig unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch in Österreich und sind auf dieses Made in Austria extrem stolz. Und es ist etwas, was uns nicht nur im Wappen von Mannheim, auch mit dem Stephansdom, also sehr traditionell, was uns auch antreibt und auch in unserem Wertesystem verankert ist, sondern eben, was sich auch dann widerspiegeln muss, also auch in meinem Media -Mix. Ich kann mir nicht erwarten, Auf der einen Seite, wie wir uns Traditionshaus nennen, auf der anderen Seite pumpe ich dann das ganze Geld in Konstrukte, die genauso wichtig sind. Also ich möchte jetzt auch keinen der vorher erwähnten Medienpartner irgendwie schlecht reden, ganz im Gegenteil. Es geht einfach nur darum, dass das versatzstückartig auch ineinander greift und ineinander greifen darf. Und das ist jetzt das lange Antwort auf deine kurze Frage. In Österreich schaut der Media -Mix auch im Digitalen um einiges... Anders aus, als es beispielsweise jetzt europaweit aussieht. Aber wir nutzen schon sehr stark den digitalen Kanal, die Reichweite zu generieren, die uns dann erlaubt, darauf aufzubauen, mit eben Werbemitteln, die genau die angesprochene Emotion erzeugen oder das Wanting und das Liking. Jetzt ist ja ein Unterschied, ob man Marketing macht für jemanden, der die Marke schon kennt. Kürzer Generation Boomer. Ich bin mit diesem Manner Magma neben groß geworden. Ein Teil meines Lebens damit sozusagen verbracht. Jetzt stellen sich für mich zwei Fragen. Wie übersetzt man das sozusagen ins Digitale? Weil beim Manner kommt ja noch etwas Spezielles dazu. Ich weiß nicht, ob es nur an mir so geht. Aber diese Haptik beim Essen ist ja eine völlig andere als einer klassischen Süßigkeit. Es gibt meiner Meinung nach eh nur eine vergleichbare Marke, wo der Genuss mit einer bestimmten Handbewegung einhergeht. Bei meiner ist das das Aufreißen und dann das Abknicken. Und bei Rita Sport, ja man verzeihe mir das, dass ich jetzt da Werbung mache für die, aber da geht es auch um dieses Abknicken. Und da ist mir aufgefallen, in Spanien schaffen sie das nicht, die reißen sie auf. Und da denke ich mir... Und Kann man das überhaupt schaffen, wenn man an den Markt geht, wo man jetzt nicht so eine hohe Durchdringung hat? Weil das macht ja einen Teil des Erlebnis aus, diese Art, wie man Mannerschnitten isst. Wir sind, und das ist für uns ein essentieller, immanenter Teil auch von all dem, was wir strategisch machen, sehr interessiert an Zahlen und an Marktforschungen. wirklich unterschiedlichen Forschungsmethoden, die wir ansetzen, bevor wir eine Kampagne planen, in der Kampagnenplanung, in der Werbemittelerstellung, alle diese Dinge testen wir vorher sehr gerne ab, um einfach bestmöglich ausgestattet zu sein, was die Strategie betrifft. Um deine Frage eben dementsprechend zu beantworten, wir sehen anhand der Marktdaten, dass Österreich im Vergleich zu Deutschland ein anderes Nutzungsverhalten am Mann erschnitten hat. Während bei uns die Taschenpackung, unser Hauptprodukt ist, gibt es beispielsweise einen großen Markt. Als Nachbarland bei uns, der ein sogenanntes Beutelland ist, wie wir es immer intern nennen. Ich hätte noch nicht vor einem Jahr gedacht, dass ich einen Satz mal sage wie Deutschland ist ein Beutelland. einem Jahr gedacht, dass ich einen Satz mal sage wie Deutschland ist ein Beutelland. Nicht Australien. Was ich damit meine ist, dass die 75 Gramm Taschenpackung, die bei uns und wie du gerade angesprochen hast, dieses nahezu ikonische Erlebnis schon des Öffnens, des Aufreißfadens, des Knickens, des Abbrechens. Es ist in Deutschland so, dass es eben der 400 Gramm Beutel ist, der im Handel am meisten angenommen wird. Das heißt, es geht darum, trotzdem durch unterschiedliche Erfahrungen mit dem Produkt die gleiche Emotion zu erzeugen und das gleiche Markenbild auch am Ende des Tages irgendwie zu kommunizieren. Das ist definitiv eine Herausforderung, vor allen Dingen, weil die angesprochene Markenbekanntheit in manchen Märkten einfach diametral anders ist als bei uns. Also Österreich und Deutschland ist in Österreich natürlich am allerhöchsten, in Deutschland auch schon sehr hoch, wobei in Deutschland ab und zu... ein bisschen aus dem Nähkästchen geplaudert, aufgrund unserer auch schon mittlerweile traditionellen Schrift oftmals noch sehr stark Wander gelesen wird statt Wander. Wenn ihr das nächste Mal auf unser Logo schaut, es ließe sich irgendwie noch einigermaßen rational herleiten, wie es denn so sein kann. Aber auch da sorgen wir jetzt dafür, dass es immer weniger Wander, sondern immer mehr Wander gibt. Ich bin natürlich ganz bei dir, wenn es das Thema des Aufmachens geht, ist es Etwas, wo die Differenzierung gerade in Österreich natürlich schon was Schönes ist, auf das wir uns auch gerne fokussieren in unterschiedlichen Occations, nennen wir sie bei uns im Marketing, also in Genussmomenten, auf die wir anspielen. Momenten, in denen beispielsweise Sei es jetzt beispielsweise am Skilift oder auf der Skihütte, sei die Mannerschnitte, also unser, ich sage jetzt mal, klassisches Produkt genutzt wird und konsumiert wird. es beim Wandern irgendwie in einer Pause. Da sind all diese Momente. die auch bei uns in der Inszenierung, in der Markeninszenierung oder Produktinszenierung sehr stark in den Vordergrund gerückt werden, um einfach darauf einzuzahlen, was jetzt eben diese Momente sind, die man teilweise auch schon transgenerational erlebt hat. Also ich erinnere mich als Kind schon, mit meinen Eltern beim Wandern irgendwie Mannerschnitten gegessen zu haben und jetzt… In jeden Rucksack rein, immer noch. Und da ist das Produkt, die Metallbox, wo zwei reingehen, das muss in jeden Rucksack rein. Auch wenn es nur ein Notfall ist. Also ich habe Mannerschnitten drinnen, die zum Teil schon über 10 .000 Höhenmeter gehabt haben, weil ich es nicht gebraucht habe, aber sie schmecken dann umso besser. das muss Jetzt warst du ein Jahr, also ich will jetzt nicht sagen Digital Detox, aber so Marketing oder Job Detox. Und das war das eine Jahr, glaube ich, wo KI so richtig gegen mich reingehaut hat. Jetzt bist du dann zurückgekommen und wurdest du offensichtlich nicht von JGPD oder Ähnlichem ersetzt. Aber wie hast du das jetzt wahrgenommen, deine Einstiege? Wie hat sich etwas geändert bei MANA? Oder wie sehr ist es ein Thema bei MANA KI? Wie sehr ist es ein Thema Social Media Kanäle als Rückkanal? Treuen Kunden, ist das nur mehr für Beschwerdemanagement oder wie auch immer? Kommt doch KI zum Einsatz? Wie geht es denn mit diesem Thema um, das ja durchaus spannend ist, auch bei der Love Brand klarerweise zulässig ist? Also für alle Hörerinnen und Hörer, ich musste gerade sehr schmunzeln bei deiner Frage, weil es war genau... Es war eine wissentliche Entscheidung, dieses eine Jahr aus der Branche rauszugehen aus unterschiedlichen Gründen, die jetzt hier auch nichts zur Sache tun. Aber mein für mich Fokus war eben Zeit für meine Familie, Zeit für mich. aus Und aus dieser Nelllebigkeit des Ganzen ein bisschen raus. Und irgendwann nach ein paar Monaten bin ich da gesetzt und habe mir gedacht, ob das das richtige Jahr war, mir das auszusuchen. Weil ich glaube, mir das auszusuchen. Weil ich glaube, wenige Dinge... Aber wenige Dinge waren so transformativ, würde ich jetzt sagen, oder so ein lang anhaltendes Thema, wie es die KI ist und so ein Thema, was jetzt auch ehrlicherweise nicht mehr, was definitiv kein Passwort mehr ist, sondern was halt einfach unseren Alltag verändern wird. und Vorgänger in dieser Position haben eine Basis aufgebaut, auf Ich habe mich, wie gesagt, in dieser Zeit schon damit versucht zu beschäftigen, aber es ist natürlich im Trockentraining ganz was anderes als dann im beruflichen Alltag. Ich glaube, es sind, und das ist das Schöne, Meine Vorgängerinnen der ich aber meine Erfahrung der letzten 15 Jahre sehr dankenswerterweise einbringen durfte und auf die ich aufbauen durfte. Und sind auch an einem guten Zeitpunkt gemeinsam dann hineingestartet in dieses Thema KI, was auch jetzt dann unser Haus betrifft. Das ist die Hausmarke eben Josef Manner und Komp AG. Da sind dann die fünf Marken darunter mit Casali, mit den Rumkokuskugeln und den Schokobananen. Das ist das ikonische Draschekeksi. Das ist Ildefonso und das sind die Mozart -Kugeln, die auch bei uns im Haus sind. Da gab es einfach viele Möglichkeiten, da reinzugehen. Jetzt gibt es, würde ich sagen, drei Ansätze, wie KI eingreifen kann in unser Tagesgeschehen. Das eine ist natürlich in Effizienzen, die man heben kann. Das zweite ist in eine Werbemittelerstellung auch. Wir haben letztes Jahr erstmals eine Kampagne auch unterstützend mit KI gemeinsam umgesetzt, wo wir bei unseren Produktgruppen das NEC Minis in eine wissentliche Überzeichnung von Situationen gegangen sind, die nach dem Konsummmoment eingetreten ist. Also will heißen, Person X macht Tätigkeit A, konsumiert das Produkt und danach, der Claim ist, Snack Mini Feel Maxi potenziert sich dann eben etwas und das hat sich durch KI sehr gut umsetzen lassen. Also wie gesagt, einmal die Effizienzen. Das zweite ist eben die Werbemittlerstellung und das dritte ist dann auch natürlich eine Textierung. Du hast das Thema Konsumenten -Service angesprochen. die euch wahrscheinlich jeder gibt, der bei euch vor dem Wir nutzen, das ist eine Antwort, Mikrofon sitzen darf, wir nutzen sie dort, wo sie einen Mehrwert bietet. Man muss aber ehrlicherweise unterscheiden, wo der Mehrwert angesetzt wird. Wenn ich den Mehrwert bei mir oder bei uns in der Abteilung oder bei uns in der Firma ansetze, dann setze ich ihn meiner Meinung nach an der falschen Stelle an. Der Mehrwert muss dort ankommen, wo bei uns auch die Konsumentinnen und Konsumenten sind. KI macht vieles, nennen wir es vielleicht austauschbarer oder nennen wir es generischer. In Zeiten wie diesen geht es aber wirklich halt um Beziehungen, um Vertrauen, alle diese Dinge. Und ab dem Zeitpunkt, wo unsere Personen, die mit uns in Kommunikation treten, sei es auf Social Media, im Community Management oder auch im Konsumentinnen -Service, was für mich auch ein wichtiger Grund ist, wieso beides bei uns in der Abteilung ist, dass wir sowohl die digitale Außenkommunikation als aber auch die unmittelbarsten Retourkanäle, die auch wieder zu uns zurückkommen. Dann nutzen wir KI selektiv, aber am Ende des Tages muss es ganz klar sein, dass es darum geht, dass Kommunikation von Mensch zu Mensch passiert und eben genau diese Glaubwürdigkeit, das Authentische dahinter gewahrt werden kann und soll. Und dementsprechend nutzen wir sie da natürlich und das ist ganz klar. Aber es darf auch menschen. Also das ist, finde ich, in der Kommunikation ein Faktor, der gerade als Traditionsmarke oftmals sehr, mir immer in den Hintergrund gerät in Zeiten wie diesen, wo es einfach darum geht, wir machen mehr Assets, wir haben eine schnellere Asset -Produktion, wir sind schneller in den Antworten, wir sind schneller in all diesen Dingen und das ist für viele, nahezu alle Personen in der Branche ein absoluter Vorteil. Wenn es aber genau darum geht, dass wir uns nicht mehr differenzieren können, wenn es darum geht, dass wir unser Wertesystem, unsere Haltung als Unternehmen nicht kommunizieren, weil wir eben durch die KI tendieren, eine sprachliche Feinheit vielleicht auch zu verlieren, dann sollten wir eben sehr gut aufpassen. Das hat sich voriges Jahr durch unsere Podcasts gezogen. gezogen. Authentizität ist einfach ein großes Thema. Wenn es um KI auch immer geht, oder dass wir uns die Authentizität behalten, bei einer Traditionsmarke in Österreich, die ja gefühlt sehr authentisch ist, ich glaube, es ist Mund auf, dass man das auch... in der Kommunikation rüberkriegt. Also ich könnte mir schon vorstellen, dass es nicht sehr schlau ist, alles zu ersetzen. Wir haben letztens das Thema gehabt, Geo, als Thema natürlich. Wenn ich jetzt in drei Jahren die KI frage, ich hätte gern Süßigkeiten vor meinem Urlaub in Wien mitgenommen, was muss ich kaufen? Was muss jetzt man heute machen, dass in drei Jahren nicht Sacha Torte oder was wäre noch so ein Beispiel aus Wien, Esterhazy Schnitte kommt vielleicht, sondern man auch. Ist das ein Thema, mit dem man ja schon aktiv auseinandersetzt? Ja, natürlich. Die Frage würde ich gerne zurückstellen, wie relevant ist eine Brand -Webseite heutzutage noch? Wenn wir auf eben Geo -Seo -Themen eingehen, vor zehn Jahren oder lass es fünf Jahren eine andere Branche gewesen sein, in der ich tätig war, ist das Thema Webseite ein ganz anderes. Heutzutage, ich sage das immer so gern salopp. Wir müssten unseren Konsumentinnen und Konsumenten auch Gründe geben, mit uns in ein Engagement zu gehen. Es wird niemand auf die Webseite gehen und sich zum zehnten Mal die Nährwerttabelle unserer Neapolitaner -Schnitte durchlesen. Verzeiht es diesen schlapsigen Ausspruch. Aber es ist genau das. Da bin ich wieder bei dem, was ich vorher gemeint habe, mit wie verzahnt alle Dinge ineinander greifen. Ausspruch. Aber es ist genau das. Da bin ich verzahnt alle Dinge ineinander greifen. Ich kann auch Paid -Media -Kampagnen. de facto nur so stark meine KPIs ansetzen. Natürlich kann ich alle möglichen Klickraten und View -Through -Rates und all diese Dinge hernehmen. Aber wenn dann am Schluss auf der Webseite nichts weiter passiert nach dem Klick, weil ich auf der Webseite nicht die Engagement -Kanäle biete, dass die Leute mit mir interagieren, ist es auch genau der Punkt. Das heißt, da sind wir jetzt auch sehr stark dran zu arbeiten und Dinge zu ändern. Also unterschiedliche Ansätze können wir auch nachher gerne, unterschiedliche Ansätze können wir auch nachher gerne, wenn es für euch relevant ist, ins Detail gehen. Für mich der Punkt, den ich rüberbringen möchte, ist, wenn die Webseite, und das sehe ich einfach in der Branche auch noch immer sehr regelmäßig, als digitalisierter Produktkatalog verstanden wird und nicht als das, was es sein soll, nämlich vielmehr eine Plattform, die eine Nähe zu einer Marke schafft und eine Verbindung zu einer Marke aufbaut, dann glaube ich, wird sie falsch interpretiert. Das heißt, Wichtig ist es bei uns und eben noch zu dem, was KI nicht kann. KI schafft halt einfach noch, und ich bin immer vorsichtig, was solche Dinge betrifft, KI schafft halt einfach noch nicht unmittelbare Community -Building zu bauen. Und das, was wir eben angesprochen haben, Werte wie Vertrauen, Werte wie Nähe, all diese Dinge, da sind wir auch sehr stolz darauf. Wir haben einen Wanner -Club beispielsweise mit... Über 60 .000 Mitglieder. Wir haben unsere Fans auf Instagram und auf den Social Media Kanälen. Da geht es um Reichweite, sondern auch um Advocacy. Also Leute, die einfach für die Marke stehen. Und selbst wenn wir auf Kanälen, wo wir noch nicht so präsent sind wie TikTok, wenn ihr reinschaut, wie viel Content es über Manner gibt, der von den Leuten generiert wird, weil sie eben die Marke so lieben, weil es Momente gibt, die sie einfach teilen wollen, dann ist das für mich auch ein Punkt, wo die KI künftig auch einfach in den Crawling hineingehen wird und sagt, wie viel ist denn eine Market Talk of Town und nicht wie gut am Ende des Tages sind die gesetzten Keywörter auf unterschiedlichen Webseiten. Ich würde den Jan freuen, dass ihr euch da schon so viele Gedanken macht, da schon so viele Gedanken macht, letztes Mal bei uns zu performancegetriebenes Ding, man sieht gar nicht mehr, was Gast. Aber ist dann jetzt, weil es wird oft davon gesprochen, KI ist dann wieder auch ein bisschen ein passiert. Zero -Click -Strategie 53 % der Suchanfragen sehen ja gar keine Lösung, gar kein Klick mehr aus etc. Siehst du dann, die KI wird oft bezeichnet als Verhinderer des digitalen Marketings ein bisschen? Siehst du dann die KI nicht als Chance für Marken, sich besser zu positionieren wieder? Also wird der Markenaufbau nicht wichtiger in Zeiten von KI in Zukunft sogar? Und das sage ich jetzt natürlich mit dem Brustton der Dankbarkeit und Überzeugung, für eine Lovebrand zu arbeiten. Ich bin sehr dankbar, dass es jetzt genau wieder darum geht, Markenarbeit machen zu dürfen. Und ich bin auch sehr dankbar und froh darüber, dass bei uns im Marketing wir ein sehr, sehr starkes Team haben an Kolleginnen und Kollegen und allen voran auch meine Vorgesetzte, die Julia Chrabal, die auch seit über 20 Jahren im Unternehmen ist, die du auch kennst, Peter. Sie und Ihre Kolleginnen, die auch vor meiner Zeit schon da waren, einfach die letzten Jahre genau das gemacht haben. Stringente Markenarbeit. Und dieses Differenzieren dazwischen, diese Stärkung von Haltung, Beziehungen zu den Konsumenten, eine gewisse Persönlichkeit, die eine Marke auch irgendwie mitbringt, das ist etwas, was essentiell genau jetzt ist, dafür zu sorgen, Peter. wo es darum geht, wir haben vorher angesprochen, eine Marke muss für etwas stehen, eine Marke muss Klarheit schaffen. aber auch vor allen Dingen, wie konsequent einfach Markenarbeit auch gelebt werden muss, dass es jetzt nicht jeder Trend ist, den man mitmachen muss. Ich habe vorhin TikTok angesprochen. Ich höre regelmäßig die Frage, wieso seid ihr auf TikTok nicht groß aktiv? Die Antwort ist mannigfaltig, aber ein Teil der Antwort darf und kann auch sein, weil einfach nicht jeder Kanal zu jeder Marke passt. Ab dem Zeitpunkt, wo Marke zur Inszenierung verkommt und Marke keine Konsequenz ist und Marke keine langjährige, bewusste Entscheidung, bin ich überzeugt davon, dass es eine große Gefahr darstellen kann. Und ich bin sehr stolz darauf, dass wir bei uns diese Gefahr definitiv nicht laufen, weil es eben auch da in dem Sinne Tradition verpflichtet, dass wir vielleicht auch uns doppelt und dreifach überlegen, was passt denn zur Marke und was darf denn sein? Was kann denn sein? Wo wollen wir auch hin? Und nicht aber unmittelbar jetzt eben auf das Thema Sichtbarkeit zu setzen, sondern eben auf das heute viel angesprochene Wort Relevanz auch zu setzen. Jetzt habt ihr eine Love -Brand schon. Es gibt aber doch die ein oder andere Unternehmen, das noch keine Love -Brand ist. über andere Kanäle, die abseits von KI und vielleicht Social Media Siehst du das dann als Chance, sind, sich darüber zu positionieren, um eine Love -Brand zu schaffen, um dort in diesen relevanten Kanälen dann wieder, oder in den Kanälen wieder relevanter zu werden? Weil es ist ja der Media -Mix wieder immer schwieriger und immer breiter und immer größer. Es gibt immer mehr Möglichkeiten und das war jetzt in den letzten Jahren sehr stark der Gedanke. ich muss alles auf Performance setzen und ich muss Social Media und Google machen und der Klick und der muss kaufen etc., ist nicht die KI auch vielleicht ein bisschen ernst zu sagen, okay, ja, das ist der letzte Teil meiner Customer Journey vielleicht in vielen Sachen, aber eigentlich muss ich jetzt wieder anfangen oder beginnen, weiter oben anzusetzen. Für die, die es noch nicht haben. Für die, die es noch nicht haben, ist es definitiv, KI ist heutzutage Notwendigkeit, aber die Notwendigkeit ist definitiv, vorher anzusetzen, nämlich wo nehme ich die KI, wo lasse ich sie mit rein in meinen Entscheidungsprozess beziehungsweise auch meinen Erstellungsprozess. Also ich bin der Meinung, die Creatives sind heutzutage viel wichtiger, als die es vor fünf Jahren waren. Vor fünf Jahren hat der Algorithmus Zielgruppen hin optimiert. Wir kommen alle noch aus einer Zeit, wo wir mit Personas und Ellen Langen Strategiepräsentationen gearbeitet haben, wer unsere Zielgruppe ist und wer reichen wollen. Mittlerweile optimiert die KI. auf Seiten von den Publishern alles so automatisch hin, dass die Leute es ausgespielt bekommen, die damit am meisten engagen, die wir als die Zielgruppe achten. Das Alleinstellungsmerkmal ist einfach die Qualität des Creatives diesbezüglich. Das heißt, definitiv da wieder mehr reinzugehen. Welche Emotionen möchte ich erzeugen? Was für Werbemittel erstelle ich? Welche Breite möchte ich erreichen? Du hast Performance Marketing angesprochen. Ich finde es ja im Nachgang. nahezu herzig, wenn wir geglaubt haben, dass ein 300 mal 250 Pixel großes Asset eine Emotion oder ein Kaufverhalten auslösen soll. Da muss ja alles de facto auch schon aufeinander aufbauen. Ich nenne es immer so gern die heilige Dreifaltigkeit des Digitalmarketings. Nehmen wir den, nehmen vielleicht auch schon Veralteten in der Version, weil heutzutage reden ja viele Leute von einem Loop und nicht mehr von einem Funnel. Nehmen wir den Funnel her, wenn ich oben nicht Aufmerksamkeit erzeuge und Reichweite generiere, brauche ich dazwischen und nicht erwarten, dass ich irgendwas rausbekomme. Umgekehrt brauche ich aber unten, ich kann nicht unten Gas geben, wie ich möchte mit Performance -Dingen. Wenn ich den Mittelteil vergesse, nämlich das Thema Consideration, also die Reason Why, frei nach Simon Sinek, wenn ich den Leuten nicht den Grund mitgebe, mit der Marke zu interagieren und der Marke oder für was die Marke steht. Da kann ich oben noch so viel reinschütten, wird mir unten keiner kaufen. Ich kann aber unten noch, nehmen wir Aktionen, Rabatte, alle diese Dinge anbieten. Wenn ich nicht weiß, für was die Marke steht, dann werde ich sie auch nicht kaufen. Dann kann ich sie kennen, aber wenn ich den Mittelteil vergesse, ist auch genau das nicht gegeben. Also ich bin 100 % der Meinung, dass eine Marke als Ganzes wieder ganzheitlich erlebbar werden muss. Unter Gehörn, also heutzutage Multi -Touchpoint -Advertising auch genannt. Ich finde es so lustig, wie gewisse Begrifflichkeiten nach all den Jahren in der Branche immer wieder kommen. Marketing hat sich ja, Marketing hat sich ja, die Grundregeln haben sich ja nicht verändert. NTE nennen wir es jetzt. NTE nennen wir es jetzt. Wir haben das halt einfach 360 Grad genannt oder wie auch immer. Wir haben das halt oder wie Ein Beispiel, was ich sehr schön finde diesbezüglich, wir haben in Deutschland letztes Jahr ein Neuprodukt auf den Markt gebracht, was etwas für uns wirklich in der Form noch nicht da gewesen ist, war. sind in Deutschland. Deutschland ist ein Markt, wo wir sehr stark im Media -Mix auch auf digitale Kanäle gehen, aber trotzdem sehr schnell übereingekommen. Es muss natürlich auch Dinge geben, wie die älteste Form des Marketings, Produkt -Samplings. Und haben das ganze Woche auf Social -Media -Kanälen mitgenommen. Und einer der Top -Ten -Performer -Social -Media -Posts letztes Jahr war das Posting zur Roadshow, Sampling -Roadshow zu dem Neuprodukt in Deutschland. Weil die Leute trotzdem wieder so stark auch interagiert haben mit, wir wollen... das Produkt sehen und wann kommt ihr nach Düsseldorf und wieso seid ihr nur zwei Tage in Hamburg und nicht fünf Tage und wie lange seid ihr noch dort, ich komme heute Nachmittag vorbei, alle diese Dinge. Also wir sehen einfach, wie auch die Nähe, die die digitalen Kanäle ja sowieso bieten, Hand in Hand gehen mit dem, was die Leute nämlich auch intrinsisch wollen, nämlich mit der Marke auch sich auszutauschen, die Marke zu erleben, kennenzulernen, zu kosten in diesem Fall. Also zwei Dinge, Marke, Muss nahbar sein, Marke muss erlebbar sein, Marke muss greifbar sein und muss dementsprechend aber auch so konsequent ganzheitlich gedacht werden im Media -Mix. Weil sonst ist einfach eben genau das nicht gegeben, dass du einfach dieses Alleinstellungsmerkmal hast, diese Austauschbarkeit. Vielleicht auch noch Wum herzunehmen als Beispiel. Das sind einfach de facto die besten Kinderfahrräder am Markt. Punkt. sind jetzt nicht die preiswertesten am Markt, aber das hat auch seinen Grund, weil die Qualität entsprechend höher ist, weil die Komponenten extra entworfen und gefertigt werden dafür. Sowas erkläre ich nicht durch Performance -Marketing. Ich erzeuge keine Begehrlichkeit durch Performance -Marketing. Da muss ich weiter oben ansetzen. Und genau das ist es, dass wir nicht nur vor, wie auch angesprochen, die Messbarkeit uns auch gar nicht durchgängig gelingen, sondern vor allen Dingen auch die Kommunikation. Für was steht denn die Marke? Was kann die Marke? Ich habe bei uns jetzt bei Manda zum Beispiel, der aktuelle Kampagnen -Claim ist Glück verbindet. Glück verbindet kann für so vieles stehen. Glück verbindet, wir sehen es auch in den Spots, die wir dazu haben. Glück verbindet Generationen. Glück verbindet Distanzen. Glück verbindet zwischenmenschliche Beziehungen in jeglicher Art. Da kann so viel hineinfallen. Nationalitäten kann hineinfallen. Also kann alles hineinfallen, diese Umbrella -Kampagne. Aber genau da geht es eben darum, diese Spielwiese mit Emotionen zu besetzen, über digitale Kanäle auf Social Media, über eben Veranstaltungen, alle diese Sachen, dass ich der Meinung bin, man darf wieder eine Kampagne so breit streuen und so groß denken, weil es eben ja so viele Dinge gibt, die auf Dinge einzahlen dürfen. Und wir oftmals in der Vergangenheit erlebt haben, wie Marken sich versucht haben, spitz zu positionieren, um einfach ein Einstellungsmerkmal zu schaffen. in dieser Nische teilweise dann auch irgendwie verhungert sind. Jetzt hast du einen für mich wichtigen Satz gesagt, oder ganz am Anfang auch schon, die Leute klicken ja nicht und kaufen bei euch im Onlineshop direkt, sondern die Vertriebskanäle auch, aber die Vertriebskanäle sind ja eine Nachhinein Kampagnen? Also an was definiert ihr dann andere. Wie beurteilt ihr dann im eine erfolgreiche Umsetzung? Ist das dann... aber die wirklich, ob der Umsatz im Handel gestiegen ist oder ist es Sichtbarkeit, ist es Markenumfragen, weil du vorher von Umfragen gesprochen hast, dieses Marktanteil, wie beurteilt ihr das Ganze, weil ihr natürlich auch einen gewissen Bruch natürlich habt, so wie ihr gesagt habt. Das Schöne an der Geschichte ist, ich bin immer der Meinung, data beats opinion, aber am Ende des Tages darf natürlich genauso der qualitative Anteil jedes Evaluierungsprozesses nicht fehlen. Bei uns sind es eben die von dir angesprochenen Vielzahl an Touchpoints. Ich kann in der Kampagne alles messen. Ich kann schauen, wie hoch ist das Engagement mit der Marke. Ich nehme Social Media als bestes Beispiel. Früher haben wir alle geschaut, möglichst viele Likes zu generieren. Mittlerweile sind Shares die höchste Währung, wenn es darum geht, wie shareable ist der Content. Also wie stark möchte ich auch diesen Inhalt, mit dem ich mich beschäftige, auch nach außen tragen, weitertragen. Das, was wir wahrscheinlich früher irgendwie als die erhoffte Viralität... gehabt hätten, ist heutzutage eben im Kleinen. Also wie stark teile ich auch das, mit dem ich mich engage? Bis hin beispielsweise, wie lange werden Videos geschaut? Das ergänzen wir aber natürlich durch Absatzzahlen im Handel, die wir durch unterschiedliche Daten bekommen wie Nielsen, haben aber auch regelmäßig in Österreich, in Deutschland, in den anderen Märkten, die aktiv sind, unterschiedliche Markencontrollings im Marktforschungsbereich und gehen da natürlich schon sehr stark eben auch hinein. Wie hoch ist die Wiedererkennung der Marke? Wie stark ist der Klemim? Kopf geblieben, wie stark sind die Kanäle, in denen wir agiert haben, auch im Kopf geblieben und bauen da in unterschiedlichen Dashboards einfach ein sehr ganzheitliches Bild auf, was es uns dann einfacher macht, den Kampagnenerfolg festzusetzen. Ich sage es wissentlich einfacher macht, weil am Ende des Tages gibt es natürlich die Grauzone, die überbleibt. Ich bin aber auch definitiv der Überzeugung, dass wir uns als Branche sehr lange, als Digitalbranche sehr lange hinter Klicks versteckt haben, beispielsweise oder KPIs versteckt haben. Gerade im Digitalmarketing, ich nenne mich gerne den agnostischen Digitalmarker per se, weil es mir ganz egal ist, ob in einem Media -Mix 30, 60, 80, 95 Prozent Digitalmedia ein Teil davon ist oder nicht. Wir müssen das machen, was für die Marke am besten ist. Und wenn ich Klicks generiere und einen Click -Through -Rate von, ich sage jetzt eine... Hausnummer von 1 ,5 Prozent ab, aber am Ende des Tages kein Kaufabschluss dahinter liegt oder keine Verweildau auf einer Website. Also sind das für mich Klicks ohne Mehrwert. Und genau das ist es. Also wir dürfen nicht nur auch auf diese quantitativen Sachen schauen, sondern müssen das um das qualitative Gesamtwerk ergänzen, um dann am Ende des Tages auch die richtigen Ableitungen davon zu ziehen. Und zum gewissen Anteil gibt es ja auch Testimonials. Die Frage, die daraus resultiert, ist eine Seitfrage. Hedge -Sponsoring gibt es im Sportbereich? Aber da gibt es ja irgendwie einen Arnold Schwarzenegger, der gerne dann nicht nur den Apfelstrudel mitnimmt nach Amerika, sondern auch Mannerschnitten. Die Frage natürlich, der macht das aber wirklich aus eigenem Antrieb oder habt ihr den auf der Payroll? Vielleicht eine nicht ganz legitime Frage. ganz legitime Frage. Hätten wir ihn, wäre ich die erste Person, die sich gerne mit ihm ein Mittag - oder Abendessen ausmacht. Der Schöne an der Geschichte ist, der Arnold Schwarzenegger steht. exemplarisch von dir jetzt angesprochen, für österreichischen Erfolg im Ausland. Und wir, gerade jetzt die Marke Manner in unserem Portfolio, tun das auch. Also Dinge wie eine Platzierung bei der Fernsehserie Friends in der sechsten Staffel, in dem Café, wo sie immer gesessen sind, oder bei den Gilmore Girls, oder auch beim Terminator, angesprochen vom Arnold Schwarzenegger. Das waren natürlich marketingtechnische Versuche, im Ausland einfach mehr Aufmerksamkeit zu erzeugen. wo sie immer Grundsätzlich ist aber das, und das sehen wir sehr stark auch durch User -Generated -Content, wo wir getaggt werden oder der uns zugeschickt wird, was für eine Strahlkraft denn unser Rosa auch international hat und wie auch der Konsumanlass beispielsweise eben mit Bringsl im Ausland und gemeinsamer Genuss mit Freunden auch ein wichtiger Teil davon ist. Die eigentliche Frage abgezielt, eigentliche Frage abgezielt, wenn der Arnold das macht irgendwie und der das auf Instagram oder Facebook auch immer auch teilt. Wie stark ist es messbar für euch, dass es einzahlt irgendwie? Befeuert es eure Social Media Kanäle auch? Also zahlt direkt schon auch digital ein? Definitiv. Wir sehen bei uns, Social Media ist etwas, was letztes Jahr vor allen Dingen bei uns, wir haben sehr viel, ich würde sagen, sehr viel Basis und sehr viel Professionalisierungsarbeit geschaffen im letzten Jahr. Social Media war auch einer der Teilbereiche, die einen starken Fokus hatten. Und gerade auch das Thema mit diesem... gefühlten Stamp of Approval, verzeiht es mir im Anglizismus, aber den das in der Community auch wieder auslöst, ist, ah, diese Person ist gerne Mannerschnitt, diese Person konsumiert gerne Produkt XY, ist natürlich wiederum auch etwas, was das Thema Glaubwürdigkeit, was ich vorher angesprochen habe, natürlich auch wieder stärkt. Oder das, was ich vorher auch gesagt habe, es darf menscheln. Also ich bin sehr stolz auf die Qualität unseres Contents, den wir wirklich als werblichen Content auch ausbilden. Ich bin aber auch sehr stolz. auf unsere Social Media Postings und unsere Social Media Formate in unterschiedlichen Bewegtbild - oder statischen Formaten, die auch sehr teilweise humoristisch, teilweise aber auch sehr nahbar einfach genau das kommunizieren. Und natürlich lässt sich bei uns Reichweiten oder Engagementzahlen Social Media mäßig nicht nur messen, sondern auch sehr stark befeuern davon, was Personen mit viel Reichweite auch entsprechend dann nach außen tragen. Super. Falls wir schon zum Ende kommen, zwei nicht -digitale Nur bedingt mag ich den fragen. Neapolitaner gibt es in Nougat, in Zitrone, in Kaffee und Kakao. In Vollkorn? Ja, nein, aber das sind Sommersorten. Man muss nicht zu kompliziert. nein, aber das sind Sommersorten. Man muss nicht zu kompliziert. In Amerika habe ich auch gesehen, in Delhi, ganz andere Sorten, die es in Österreich gar nicht gibt. Wie ist die Verteilung und gibt es starke Unterschiede nach Nationen? Ich glaube, das ist immer so eine Streitfrage. Es gibt ja dann bei Zitrone, hasst man oder liebt man? Ich gehöre zu den Vertretern von Zitrone. Ich mag es total gerne. Ich liebe sie. Ja, ich auch. gerne. Ich liebe sie. Ja, ich Und die zweite Frage, weil ich normalerweise nicht immer Doppelfragen habe, die muss ich jetzt gleich noch schießen. Und das frage ich euch alle jetzt. Also Thomas, Peter, Christian. Und ich werde auch was sagen dazu. Wie ist man Manner -Schnitte richtig? Auch das ist ja eine Philosophie -Frage. Das erste Mal zum Nachdenken gebracht, das finde ich sehr schön, am Ende des Podcasts. Herrlich. Ich schwanke zwischen, ich gebe dir eine Definition von richtig vor. Wie ist das du? ist das du? Ich bin... Grundsätzlich ein sehr ungeduldiger und gieriger Mensch. Also wie die angesprochenen Totenpackung, wie isst man sie richtig auf? Nämlich eine ganze Taschenpackung und nicht jetzt immer nur irgendwie zwei Rittchen? wie die angesprochenen nicht jetzt Rittchen? Achso, das geht sowieso nicht, Rittchen? Achso, das geht sowieso nicht, ja. ja. Aber das habe ich auch nicht gemeint damit. Und vielleicht für die Hörerinnen und Hörer, es gibt ja irgendwie die Philosophie, man nimmt eine Schnitte, beißt einfach ab und fertig. Und dann gibt es natürlich die Menschen, die sehr genussorientiert sind, die dann Blättchen für Blättchen... die Schnitte dann irgendwie abknappern, damit man maximal Genuss hat. Ich bin ein Apeiser. und das verbindet ja diese zwei Fragen, die du auch gestellt hast, Das mit den Plättchen. Das Ich werde es der Ingrid sagen. Plättchen für Plättchen. Es wird auch immer diskutiert bei uns zu Hause. Das Schöne ist am Ende des Tages, glaube ich ganz gut. Es gibt so viele Möglichkeiten, nicht nur im Produktportfolio, sondern auch im Konsumverhalten per se, dass das, was gefällt, auch erlaubt sein darf. Also ich würde dir jetzt keine Anleitung hinlegen können, so essen wir sie richtig, auch wenn, glaube ich, ich bei einer relevanten Schnittmenge an Personen bei uns im Unternehmen eine Inzidenz erkennen könnte. so essen wir sie Schnittmenge an Personen bei uns im Unternehmen eine Inzidenz erkennen könnte. eine Unser Produktportfolio ist eines laufenden Prozesses, Evaluierungsprozesses unterzogen und wir schauen natürlich neue Produkte auf den Markt zu bringen. Wie gerade vorher angesprochen, auch in Österreich passiert dieses Jahr ein großer Produktlounge. Dass wir schauen, dass wir einfach Produkte erzeugen, Geschmacksrichtungen produzieren, die natürlich genau das nachfragen, wo wir auch mit unserer Innovationsabteilung, die auch im Marketing angesiedelt ist, nicht nur die nächsten. Monate vorausdenken, sondern auch die nächsten Jahre vorausdenken. Da passiert sehr, sehr viel und das ist super spannend. Es gibt aber auch einfach diese klassischen Kernsortimentsorten, die bei uns auch eben, wie du sie angesprochen hast, Zitrone, Vollkorn, alle diese Dinge, die sind auch da und bleiben da. Aber es lässt sich natürlich in jedem Markt Prioritäten erkennen. Und aber auch natürlich, ich habe das Thema... Und in Österreich klingt das auch so, als wäre es natürlich nahezu Manna und dann halt sonst nichts. Aber wir haben halt auch Marktbegleiter in unterschiedlichen Märkten, die auch unterschiedliche Positionierungen haben, unterschiedliche Marktgrößen oder Marktanteile haben. Und da fokussieren wir uns natürlich marktspezifisch auch auf gewisse Produktgruppen, mal mehr, mal weniger, um dort eben auch Marktanteile dazu zu gewinnen und vor allen Dingen eine Durchdringung zu schaffen, die im Handel... notwendig ist, um Regalfläche zu bekommen und Zweitplatzierungen zu bekommen, um da einfach auch eben relevant zu bleiben. Aber ich denke, das ist auch der schönste Beweis, dass es ein Lovebrand ist, wenn das Thema, wie ist man es richtig und was ist die beste Sorte, schon so eifrig und emotional diskutiert wird, das ist eigentlich der beste Beweis. Ja, danke. Dann wissen wir es noch immer nicht, wie wir es richtig essen, aber das können wir ja. Da viele Hörer, die die Hörer ausprobieren oder uns social media technisch user generated content schicken, wir Da viele Hörer, die die Hörer ausprobieren oder uns social media technisch user generated content schicken, wie wir das gesagt haben. gesagt Aufruf. Also liebe Hörerinnen und Hörer, Also Hörerinnen und Hörer, wir haben es gehört, wir freuen uns über alle Videos, die uns zeigen, wie ich siehe, das ist ein spannendes Produkt. zu sich nehmen und diese Hochemotionalität, die im Genuss liegt, dann genießen. Wir haben heute einen Podcast mit einem ganz dichten Inhalt, um das jetzt einmal frei zu formulieren, Und nachdem ich gerne irgendwie vor uns gehabt. die Zusammenfassungen nicht immer gleich mache, nehmen wir heute ein paar Dinge raus, nämlich die kontroversiellen Dinge. Also zum Thema KI habe ich da gehört, ein Mehrwert muss da sein. Das finde ich einmal gut. Dann, was mir ganz gut gefallen hat, war dieses Deutschland ist ein Beutelland. Da kann man Sendungstitel draus machen. Dann dieses österreichische Traditionshaus, das in der medialen Wertschöpfungskette im Marketing sich zu Österreich bekennt. man zu Österreich bekennt. Das finde ich sehr, sehr spannend. Dann, wie sich der Christians... Schneider selber bezeichnet. Er sei ein Mental Real Estate. Das hat mir sehr gut gefallen. Etwas, was ich noch gar nie gehört Das Thema Marke und das klare Markenbild. habe. Dann haben wir etwas gehört, was sich durchzieht und wo der Petra ein großer Verfechter ist. Das ist praktisch aus jeder Pore dieser Statements herausgekommen. Was mir gut gefallen hat, ist dieses Thema Community Building und als Proof dieser User Generated Content. Das finde ich ist ein ganz wichtiger Ansatz, der heute gerne so vergessen wird, weil gerade die Social Media sollten eigentlich dazu einladen, das zu tun. Dann auch das Bekenntnis als österreichische Marke zu sagen, nicht jeder Kanal passt zu jeder Marke, das finde ich ziemlich gut. Darf Kommunikation menscheln? Das würde ich auch unterschreiben. Und dann diese Fragestellung, was ist die Aufgabenstellung einer Brands Website, wo wir dann durchaus spannende Antwort drauf gekriegt haben. Noch das allerletzte, das muss man sich auch zergehen lassen auf der Zunge ist, wir haben uns zu lange hinter KPIs versteckt. Das finde ich auch gut, weil das ist ja eine Frage, die sich... praktisch durch alle unsere Podcasts sieht. Und zum Abschluss, und da freue ich mich drauf, es wurde ein großer Produkt -Launch angekündigt für Österreich. Ich bin gespannt. Gut, dann, liebe Hörerinnen und Hörer, vielen Dank fürs Zuhören, dass Sie wieder einmal lange durchgehalten haben. gekommen. pakterweise ganz viel auf den Und ja, es hat sehr viel Tisch gelegt. mitzunehmen wiedergegeben, weil der Christian hat doch ins Jahr Also bedanke ich mich bei unserem Gast, bei Christian Schneider. Vielen lieben Dank. Danke euch. lieben Und für die tiefen Einblicke dann ein Dank an unsere beiden Hosts, an den Willi Steindl von Resync Consulting. Danke, Willi. Ja, danke, Thomas. Und ja, danke, Christian. War ein sehr interessanter Austausch wieder. Danke. Kann ich nur zurückgeben. Vielen Dank. Nur Moldbot nicht wissen lassen, dass die KI keine Communities bilden kann. Das geht schief. Danke Willi für die Anleitung. Danke an Peter Rosenkranz, auch wieder für deine Brandfragen, die wieder obligatorisch drin waren. Danke fürs Tuchen und danke fürs Kommen, fürs Tuchen und danke fürs Kommen, Christian. Danke herzlich. Mein Name ist Thomas Nasswetter vom Planet Podcast. Ja, ich wünsche Ihnen eine gute Zeit. Machen Sie es gut und bleiben Sie uns gewogen. Sous -titres par Juanfrance par par