Wir haben uns als Digital-Branche zu lange hinter KPIs versteckt
Zu Gast im UNCRIPTED Studio ist Christian Schneider, Director Digital Marketing & Consumer Service bei der Wiener Traditionsmarke Manner
25.02.2026 52 min
Zusammenfassung & Show Notes
Kann eine Traditionsmarke in Zeiten von KI und Performance-Marketing überhaupt noch authentisch bleiben?
In dieser Episode teilt Christian Schneider, Director Digital Marketing & Consumer Service bei der Wiener Traditionsmarke Manner, seine Erfahrungen mit Love Brands aus verschiedenen Branchen – von Automobil über Kinderräder bis zu Süßwaren. „Alle diese Marken haben eines gemeinsam“: Sie müssen Relevanz in den Herzen und Köpfen der Konsumenten schaffen.
Christian Schneider erklärt, wie Mannerschnitten in über dreißig Ländern mit individuell angepassten Media-Mixen vermarktet wird. Während in etablierten Märkten wie Österreich ein ausgewogener Mix aus Digital, Out-of-Home und traditionellen Kanälen funktioniert, setzen die Österreicher in weniger entwickelten Märkten auf rein digitale Strategien.
Besonders spannend wird es beim Thema künstliche Intelligenz. Das Unternehmen nutzt KI strategisch zur Effizienzsteigerung und Werbemittelerstellung, doch Christian warnt eindringlich davor, alles zu automatisieren –gerade bei Community Management und Customer Service zählt Authentizität. Die zentrale Botschaft: Konsequente Markenarbeit mit klarer Haltung bleibt essentiell, um sich in einem technologiegetriebenen Markt zu differenzieren.
In dieser Episode teilt Christian Schneider, Director Digital Marketing & Consumer Service bei der Wiener Traditionsmarke Manner, seine Erfahrungen mit Love Brands aus verschiedenen Branchen – von Automobil über Kinderräder bis zu Süßwaren. „Alle diese Marken haben eines gemeinsam“: Sie müssen Relevanz in den Herzen und Köpfen der Konsumenten schaffen.
Christian Schneider erklärt, wie Mannerschnitten in über dreißig Ländern mit individuell angepassten Media-Mixen vermarktet wird. Während in etablierten Märkten wie Österreich ein ausgewogener Mix aus Digital, Out-of-Home und traditionellen Kanälen funktioniert, setzen die Österreicher in weniger entwickelten Märkten auf rein digitale Strategien.
Besonders spannend wird es beim Thema künstliche Intelligenz. Das Unternehmen nutzt KI strategisch zur Effizienzsteigerung und Werbemittelerstellung, doch Christian warnt eindringlich davor, alles zu automatisieren –gerade bei Community Management und Customer Service zählt Authentizität. Die zentrale Botschaft: Konsequente Markenarbeit mit klarer Haltung bleibt essentiell, um sich in einem technologiegetriebenen Markt zu differenzieren.
Zur Person
Heute bei UNCRIPTED: Christian Schneider, Director Digital Marketing & Consumer Service bei Manner. Christian bringt jede Menge Erfahrung aus der Digitalwelt mit: Ob bei woom, wo er das globale Marketing gesteuert hat, oder im Automobilsektor bei Stellantis – er weiß, wie man Marken digital groß macht.
Nach einer bewussten Pause für Familie und Akku-Aufladen ist er seit 1 Jahr wieder zurück im Marketing-Game – und wir sprechen mit ihm über gute Teams, smarte Strategien und warum auch Traditionsmarken digital richtig Gas geben müssen.
Wir freuen uns wie immer über eine Bewertung auf Apple oder Spotify. Anregungen und Fragen bitte an: contact@uncripted.com
UNCRIPTED Hosts:
- Peter Rosenkranz: CEO & Founder von media4more
- Willy Steindl: CEO & Founder von re.think Consulting
Moderation und Produktion:
- Thomas Nasswetter von planet-podcast.com
Transkript
Wenn die Webseite, und das sehe
ich einfach in der Branche auch
noch immer sehr regelmäßig, als
digitalisierter Produktkatalog
verstanden wird und nicht als das,
was es sein soll, nämlich vielmehr
eine Plattform, die eine Nähe zu
einer Marke schafft und eine
Verbindung zu einer Marke aufbaut.
Willkommen zur Folge Nummer 63 von
Uncrypted, dem Marketing -Podcast.
Mein Name ist Peter Rosenglanz von
Media4More und heute mit mir im
Studio unser Moderator und
Produzent Thomas Nasswetter von
Planet Podcast.
Hallo Thomas.
Hallo, grüß Gott und willkommen,
liebe Hörerinnen und Hörer.
Und natürlich mein Co -Host Willi
Steindl von Resync Consulting.
Hallo Willi.
Hallo Peter, hallo Thomas, hallo
Podcast.
Ich freue mich auf die heutige
Episode.
Und natürlich herzlich willkommen,
Gast.
Hallo Christian bei Uncrypted.
Schönen guten Morgen, hallo.
Christian ist Leiter digitalen
Marketing und Konsumentinnen
-Services bei MANA.
Ja, das sind die mit den rosa
Schnitten.
Christian bringt jede Menge
Erfahrung aus der Digitalwelt mit.
Ob bei Woom, wo er das globale
Marketing gesteuert hat, oder im
Automobilsektor bei Stellantis, er
weiß, wie man digital Marken groß
macht.
Nach einer bewussten Pause für
Familie und Akkuaufladen ist er
seit einem Jahr wieder zurück im
Marketing -Game.
Und wir sprechen mit ihm heute
über gute Teams, smarte Strategien
und warum auch Traditionsmarken
digital richtig Gas geben müssen.
Willkommen nochmal im Podcast,
hallo Christian.
Vielen Dank für die Einladung.
Ich freue mich bei euch sein zu
dürfen und einen Schwank zu
erzählen, den du ja schon
eingeleitet hast.
Sehr gut.
Steigen wir gleich ein.
Du hast ja wirklich in vielen
unterschiedlichen Branchen auch
gearbeitet.
Vom Automobil bis Kinderräder bis
jetzt zu den Süßwaren.
Was haben diese Erfahrungen in den
unterschiedlichen Branchen
gemeinsam, wenn es um
Markenführung geht?
Ich würde mal mit den Marken per
se anfangen.
Das sind alles Love Brands.
Das sind alles Marken, die die
Emotionen erzeugen, die Gefühle
auslösen.
Wenn man damit zu tun hat,
einerseits die Automobilbranche,
das hast du ja angesprochen, das
sind jetzt vor allen Dingen zu
meiner Zeit noch die italienischen
Automarken gewesen, die Alfa
Romeo, Ferrari, Maserati, Lancia,
also die doch für Emotionen
gesorgt haben, früher viel mehr
auch.
Positive und negative.
Und auch bei Woom einfach eine
Mission, Kinder zur Bewegung zu
verleiten, Kinder glücklich zu
machen.
Und ja, Männer, grundsätzlich
Österreichs Love Bread per se
sowieso.
Nicht nur was die Farbe betrifft,
die allgegenwärtig ist, sondern
auch irgendwie die Erinnerungen,
die einem von allen Leuten
zugetragen werden, die
persönlichen Männer -Erlebnisse.
Das ist das, was für mich in der
Auswahl meiner Stationen die
Firmen eint.
Und auf der anderen Seite ist es
auch genau das, worum es geht in
der Kommunikation.
Wir haben jetzt die letzten Jahre
oftmals diese Diskrepanz gesehen
zwischen Performance -Marketing,
zwischen Awareness, zwischen all
diesen Dingen, die alle relevant
sind.
Da reden wir vielleicht später
noch dazu.
Für mich das Wichtige ist, dass
wir in den Köpfen, aber vor allen
Dingen in den Herzen der Leute
Relevanz erzeugen müssen.
Und das ist etwas, wo ich der
Meinung bin, wir jetzt langsam
wieder hinkommen und bei Marken,
die eben so stark aufgeladen sind
mit Gefühlen, Emotionen, macht das
besonders viel Spaß.
Jetzt hast du auch bei Stellantis
oder verschiedenen Automarken, die
dazugehören, natürlich das
Digitale auch verantwortet und
Kampagnen auch umgesetzt.
Was sind da jetzt die
unterschiedlichen
Herausforderungen von einer
Investitionsentscheidung?
Also ein Auto ist ja kein Fast
-Moving -Consumer -Gut, wobei
natürlich das sich auch ein
bisschen mehr geändert hat hin zu
einem Konsumgütergut.
Was sind da so die Unterschieden
oder die besonderen
Herausforderungen der
Herangehensweise für die
Kampagnenplanung?
Am Ende des Tages geht es um
Mental Real Estate, ist ein Wort,
was ich immer sehr gern benutze.
Also was umgeht, wie viel Platz
nimmst du denn im Kopf der
Menschen ein oder wie stark bist
du halt auch top of mind in dem
Kaufentscheidungsprozess?
Der Unterschied per se ist damals
gewesen, dass wir als Stellantis
seit jetzt knapp immer so 15
Prozent Marktanteil in Österreich
mit dem Konglomerat der Marken.
Das heißt per se ist die Top of
Mind immer eine Vielzahl an
Marktbegleitern und man muss sich
eben sehr schlau positionieren, um
trotzdem eine Relevanz zu
erzeugen, um eben Top of Mind zu
bleiben oder Top of Mind zu
werden.
Und bei uns, jetzt bei Manna ist
es natürlich so, Manna hat in
Österreich eine Markenbekanntheit
von knapp 100 Prozent, also wir
sind da sehr dankbar.
Und es wird oft betitelt, es muss
doch ein sehr leichter Job sein
für Manna, Marketing machen zu
dürfen.
also wir sind da Da geht es halt
auch jetzt wieder darum, die
Zeiten ändern sich, was auch
Konsumverhalten betrifft.
Wir sehen, dass viele Menschen
heutzutage aus wirtschaftlichen
Gründen auch zu Private -Label
-Produkten greifen, also
Eigenprodukten der
Lebensmitteleinzelhändler.
sehr stark auf neue Produktgruppen
reflektieren, ob das jetzt
zuckerreduzierte Produkte sind, ob
das jetzt mit Proteinen zugesetzte
Produkte sind, alle diese Dinge.
Dementsprechend geht bei uns die
Kampagnenplanung auch ein bisschen
um die Ecke gedacht heran, nämlich
nicht zwingen, wie können wir
einfach schauen, dass wir noch
mehr Reichweite generieren oder
wie geht es darum, dass wir uns
besser inszenieren, sondern wie
geht es darum, dass wir einfach
Emotionen erzeugen, die bei uns am
Ende des Tages dazu führen, dass
wir eben dieses Top -of -Mind
-Sein erreichen.
In der Automobilbranche ist es
natürlich, du hast vollkommen
recht, ein ganz anderer
Entscheidungspunkt, was den
Preispunkt betrifft.
Aber wenn man es im Vergleich dazu
sieht, zwischen Produktgruppen
würde ich weniger, sondern
zwischen dem, was ist denn das
Mitangebot am Wettbewerb?
Und da geht es halt auch einfach
um die Begehrlichkeit
hochzuhalten, da wie dort.
Du hast jetzt was Spannendes
gesagt, auch mit dem Lovebrand und
eigentlich müsste das ja jeder
kaufen.
Wir hatten bei uns in der Folge 60
Coca -Cola, der Brand und Trade
Marketing.
der Und die haben gesagt, wenn es
gut läuft, brauchen sie 10
Touchpoints.
Und das ist jetzt eine Marke, die
sehr präsent ist, sage ich jetzt
einmal.
Ist das nicht bei dir dann
ähnlich?
Die Vorausforderung, wie du vorher
gesagt hast, naja, das verkauft
sich eh von alleine.
Wie spielt das dann in diese
Touchpoints und KPIs quasi ein
bisschen eine Rolle in deinen
Planungen?
Ich würde gerade auch, und danke
für den Vergleich mit den zwei
Marketing -Kolleginnen von Coca
-Cola, den ich auch sehr
interessiert gehört habe.
Es ist bei uns das eindeutige
Prinzip, das wir eben
unterscheiden zwischen Kunden und
Konsumenten oder Kundinnen und
Konsumentinnen.
Also wir heißen, Kunden sind
unsere Partner im
Lebensmitteleinzelhandel.
Konsumentinnen sind die Personen,
die es dann am Ende des Tages auch
wirklich konsumieren.
Und das Interessante dabei ist,
Ich habe Performance Marketing
vorher kurz angesprochen.
Ich könnte zwischen all den
Touchpoints, und die sind bei uns
auch ähnlich mannigfaltig,
natürlich dann das, was wir in den
letzten Jahren in der Bubble als
MMM, also Marketing Modeling oder
als Attribution Modeling, alles
dahinter nehmen.
Am Ende des Tages ist aber der
Kauf unserer Produkte in einem
hohen Prozentsatz noch im
Lebensmitteleinzelhandel.
Und den können wir am Ende des
Tages gar nicht so runtertracken,
egal wie es herrscht uns Retail
Media.
das jetzt das aktuelle Passwort
ist, auch weismachen möchte.
Und hochemotionaler Kauf.
Und das ist es halt.
Also wenn ich vorbeigehe am Weg
zur Kasse und habe vielleicht bei
der Quenkelware einen
Mannerschnitt, wenn ich Weg zur
Kasse und habe vielleicht bei der
Quenkelware einen Mannerschnitt,
der steht und nehme ich sie mit,
dann kommt das aus der Emotion
heraus und weniger aus dem
klassischen
Kaufentscheidungsprozess, durch
den wir unsere Konsumentinnen
gerne durch die Customer Journey
durchführen würden.
Das heißt nicht, dass wir es nicht
probieren, aber am Ende des Tages
muss man eben genau das auch in
die Kalkulation mit hineinnehmen.
dass es bei all diesen Touchpoints
vor allen Dingen darum geht, sehr
stringent zu kommunizieren und ein
klares Markenbild zu zeichnen.
Wir sind definitiv in einer sowohl
gesamtweltpolitischen, also
weltwirtschaftlichen Zeit, wo es
sehr viel darum geht, Sicherheit
zu geben und Marken geben
klares Alleinstellungsmerkmal,
auch als eine Marke, die so starke
Sicherheit.
Das heißt, da ist es für uns ein
Marke ist, für unsere aufzutreten.
Und das stringent über alle
Touchpoints zu kommunizieren, ist
ganz, ganz wichtig.
Aber ich bin, und da möchte ich
eben den Kreis schließen, sehr
wohl überzeugt, dass ich trotzdem
nicht alle meine zehn Touchpoints
so messen kann, wie ich sie denn
gerne, wie ich oder wir sie denn
gerne würden.
würden.
Gut, das haben alle, die, glaube
ich, in der Quengelmeile irgendwie
um die Käuferschaft rittern.
Aber das ist jetzt emotional,
haben wir gesagt.
Das ist sozusagen impulsgetrieben.
Das heißt, du musst aber als
Lovebrand in den Köpfen sein, dass
die Emotion ja auch irgendwie...
also zumindest einmal ausgelöst
wird und der Impuls halt irgendwie
schlagend wird.
Und jetzt haben wir zuerst gehört,
du bist von einer anderen Love
Brand gekommen, von Vroom.
Die würde ich aber sagen, das ist
auch eher im Gegensatz zum Manna
ein Digital Native Brand, oder?
Weil die haben ja sehr stark
online, digital, online -absatz
irgendwie sehr stark irgendwie so
mitgedacht oder kommen ja
eigentlich sehr stark aus dieser
Richtung.
War das dann, ich will es nicht
sagen, ein Kulturschock, weil das
glaube ich nicht, aber war das
irgendwie, hast du es
evangelisieren müssen beim Manna?
dass es digital auch ist oder wie
stelle ich mir das vor, Wander
digital zu machen?
Ich glaube, wir haben sowohl Mann
als auch ich einen richtigen
Zeitpunkt getroffen, um uns
kennenzulernen.
Ich komme eben aus einem,
anfanglich meiner Karriere
Agenturbranche, dann eben
Großkonzern mit bis zu 500 .000,
600 .000 Mitarbeitern weltweit,
dann eben in eine Startup -Scale
-Up -Firma gekommen, eben zu Woom.
Und dann jetzt in ein Österreich
-Registrationsunternehmen.
Und das hat mich alles was
gelehrt.
Und ich glaube, es ist auch jetzt
der richtige Zeitpunkt gewesen, um
auch mir davor vielleicht gewisse
Hörner der Erwartungshaltung, und
Erwartungshaltung gar nicht
negativ gemeint, sondern eben im
Sinne dieser Erwartungshaltung
alles messen zu können, alles
messen zu müssen.
Ich glaube, ich bin nicht weniger
rastlos geworden, sondern
zumindest geduldiger.
Du hast es bei WUM angesprochen.
einen Omnichannel -Ansatz, das
heißt wirklich auch sowohl im
stationären Handel als auch
online, aber online, gerade durch
Covid auch getrieben, eine extrem
hohe Nachfrage.
Also ich bin während Covid zu Wum
gekommen, da war es wirklich so,
dass wir eine reelle langes
Warteliste hatten, teilweise die
Geschäfte noch geschlossen waren,
eben sehr viel online gemacht
wurde.
Das ist ein sehr guter hybrider
Mix.
es wirklich so, ist ein sehr guter
hybrider Mix.
Bei uns ist es wiederum ganz
anders.
Bei uns ist es so, dass, ich sage
jetzt einmal, wir haben unseren
Online -Vertrieb.
Wir haben unsere eigenen Manor
-Shops.
Bestes Beispiel, der am
Stephansplatz, den ihr
wahrscheinlich auch alle kennt.
Und dann haben wir den
Lebensmitteleinzelhandel.
Dort passiert natürlich am
meisten.
Aber es war sowohl allen
Entscheidern und Entscheiderinnen
bei uns in der Firma, als auch mir
sehr klar, dass das jetzt eine
Notwendigkeit ist, die innerhalb
einer Zeitachse der nächsten Jahre
passieren muss, wo gewisse
Entscheidungen getroffen werden,
die uns zukunftsfähiger aufstehen
lassen.
die uns auch eine Realität, eine
veränderte Realität im
Mediennutzungsverhalten gegenüber
einer Notwendigkeit liefert, da
einfach aktiv zu werden.
Und alle diese Punkte, die bei uns
und bei mir im Team auch dabei
sind, diese unterschiedlichen
Bereiche, ob das jetzt Webseiten
und Plattformen sind, ob das
Social Media und Partnerships
sind, ob das Paid Media ist, ob
das Newslettering und CRM ist,
Data und Analytics, Online -Shop
und eben auch das angesprochene
Konsumentinnen -Service, das sind
so viele Teilbereiche.
die aber alle so abhängig
voneinander sind, dass es jetzt
einfach zeitlich sehr wichtig war,
diese nicht gleichzeitig, aber
doch so geordnet anzugehen, dass
wir einfach hin zu einer
nachhaltigen Digitalstrategie
denken können, die es ermöglicht.
Und das, was wir am Markt machen,
auch so pointiert und so relevant
zu machen, um genau diese
Emotionen, die du angesprochen
hast, zu erzeugen.
Die Emotion ist in Österreich
schon leichter abzurufen.
Und du hast jetzt den Mana
Flagship -Store am Stephansplatz
und den anderen touristischen
Hotspots gibt es ja genauso.
Wie wichtig ist Digital Marketing,
um die Marke Mana im Ausland
bekannt zu machen?
Weil ich kann mir vorstellen,
gerade am Stephansplatz oder am
Naschmarkt, wo es es auch gibt,
dass ein Großteil der Käufer nicht
Österreicher sind, also Touristen
sind.
Absolut.
Also wenn ich dir, ohne zu viel zu
verraten, aber unter den Top 3
Nationen, das sehen wir an
Kreditkartendaten im Stephansplatz
-Store.
Sind natürlich Kundinnen und
Kunden aus aller Welt und weniger
die klassischen österreichischen
Kunden, die kaufen doch im
Lebensmitteleinzelhandel.
Ich bin der starken Meinung, wir
haben einen Media -Mix, den ich
als additiv bezeichnen würde.
Das heißt, wir haben pro Markt und
wir sind in acht Märkten werblich
aktiv.
Wir sind in über 30 Ländern
weltweit distribuiert und in acht
Märkten werblich aktiv, was wir
aus Wien heraus steuern.
in gibt es andere Fokuskanäle, die
natürlich darauf einzahlen, wie
stark die Durchdringung im Markt
ist, wie die Medienlandschaft in
dem Markt ist, wie auch die
Preisgestaltung in dem Markt ist
und gehen es da sehr spezifisch
an.
Also zum Beispiel haben wir
Märkte, die wir in
unterschiedliche Cluster
kategorisieren.
Wir haben Märkte, die jetzt im C
-Bereich zum Beispiel sind.
Da sind wir nahezu digital only,
weil wir einfach dort keine
Durchdringung erreichen würden mit
den Budgets, die wir auch dahinter
legen.
Es gibt Märkte.
Da sehen wir, und ein Heimmarkt
wie Österreich ist natürlich ganz
anders Manner gegenüberstehend,
beziehungsweise was auch die
Bekanntheit, die Durchdringung,
die Aufmerksamkeit für die Marke
betrifft.
Da sind wir aber auch sehr stark
im Out of Home oder im Digital Out
of Home Bereich, gerade auch was
Wien betrifft.
Ich bin der starken Meinung,
Tradition verpflichtet auch zu
einem gewissen Teil, wenn ein
gutes Side -Exkurs erlaubt sei.
Wir haben ja oft gehört in den
letzten Jahren, dass knapp 85
Prozent des gerade digitalen
Mediabudgets oftmals einfach ins
Ausland fließen und zu den großen
Metas und Googles und TikToks
dieser Welt.
Ein Thema, das uns begleitet.
Absolut.
Ich bin da sehr stark davon
überzeugt, dass wir das
österreichische Traditionshaus und
bei uns sind es halt schon über
130 Jahre, über 135 Jahre sogar.
Ein Thema, das auch einen Teil der
österreichischen
Wertschöpfungskette liefern
müssen, wenn es um das mediale
Thema geht.
Auf der einen Seite sind wir als
Firma gegenüber Österreich extrem
committed, produzieren
hundertprozentig in Österreich,
haben hundertprozentig unsere
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
auch in Österreich und sind auf
dieses Made in Austria extrem
stolz.
Und es ist etwas, was uns nicht
nur im Wappen von Mannheim, auch
mit dem Stephansdom, also sehr
traditionell, was uns auch
antreibt und auch in unserem
Wertesystem verankert ist, sondern
eben, was sich auch dann
widerspiegeln muss, also auch in
meinem Media -Mix.
Ich kann mir nicht erwarten, Auf
der einen Seite, wie wir uns
Traditionshaus nennen, auf der
anderen Seite pumpe ich dann das
ganze Geld in Konstrukte, die
genauso wichtig sind.
Also ich möchte jetzt auch keinen
der vorher erwähnten Medienpartner
irgendwie schlecht reden, ganz im
Gegenteil.
Es geht einfach nur darum, dass
das versatzstückartig auch
ineinander greift und ineinander
greifen darf.
Und das ist jetzt das lange
Antwort auf deine kurze Frage.
In Österreich schaut der Media
-Mix auch im Digitalen um
einiges...
Anders aus, als es beispielsweise
jetzt europaweit aussieht.
Aber wir nutzen schon sehr stark
den digitalen Kanal, die
Reichweite zu generieren, die uns
dann erlaubt, darauf aufzubauen,
mit eben Werbemitteln, die genau
die angesprochene Emotion erzeugen
oder das Wanting und das Liking.
Jetzt ist ja ein Unterschied, ob
man Marketing macht für jemanden,
der die Marke schon kennt.
Kürzer Generation Boomer.
Ich bin mit diesem Manner Magma
neben groß geworden.
Ein Teil meines Lebens damit
sozusagen verbracht.
Jetzt stellen sich für mich zwei
Fragen.
Wie übersetzt man das sozusagen
ins Digitale?
Weil beim Manner kommt ja noch
etwas Spezielles dazu.
Ich weiß nicht, ob es nur an mir
so geht.
Aber diese Haptik beim Essen ist
ja eine völlig andere als einer
klassischen Süßigkeit.
Es gibt meiner Meinung nach eh nur
eine vergleichbare Marke, wo der
Genuss mit einer bestimmten
Handbewegung einhergeht.
Bei meiner ist das das Aufreißen
und dann das Abknicken.
Und bei Rita Sport, ja man
verzeihe mir das, dass ich jetzt
da Werbung mache für die, aber da
geht es auch um dieses Abknicken.
Und da ist mir aufgefallen, in
Spanien schaffen sie das nicht,
die reißen sie auf.
Und da denke ich mir...
Und Kann man das überhaupt
schaffen, wenn man an den Markt
geht, wo man jetzt nicht so eine
hohe Durchdringung hat?
Weil das macht ja einen Teil des
Erlebnis aus, diese Art, wie man
Mannerschnitten isst.
Wir sind, und das ist für uns ein
essentieller, immanenter Teil auch
von all dem, was wir strategisch
machen, sehr interessiert an
Zahlen und an Marktforschungen.
wirklich unterschiedlichen
Forschungsmethoden, die wir
ansetzen, bevor wir eine Kampagne
planen, in der Kampagnenplanung,
in der Werbemittelerstellung, alle
diese Dinge testen wir vorher sehr
gerne ab, um einfach bestmöglich
ausgestattet zu sein, was die
Strategie betrifft.
Um deine Frage eben
dementsprechend zu beantworten,
wir sehen anhand der Marktdaten,
dass Österreich im Vergleich zu
Deutschland ein anderes
Nutzungsverhalten am Mann
erschnitten hat.
Während bei uns die
Taschenpackung, unser Hauptprodukt
ist, gibt es beispielsweise einen
großen Markt.
Als Nachbarland bei uns, der ein
sogenanntes Beutelland ist, wie
wir es immer intern nennen.
Ich hätte noch nicht vor einem
Jahr gedacht, dass ich einen Satz
mal sage wie Deutschland ist ein
Beutelland.
einem Jahr gedacht, dass ich einen
Satz mal sage wie Deutschland ist
ein Beutelland.
Nicht Australien.
Was ich damit meine ist, dass die
75 Gramm Taschenpackung, die bei
uns und wie du gerade angesprochen
hast, dieses nahezu ikonische
Erlebnis schon des Öffnens, des
Aufreißfadens, des Knickens, des
Abbrechens.
Es ist in Deutschland so, dass es
eben der 400 Gramm Beutel ist, der
im Handel am meisten angenommen
wird.
Das heißt, es geht darum, trotzdem
durch unterschiedliche Erfahrungen
mit dem Produkt die gleiche
Emotion zu erzeugen und das
gleiche Markenbild auch am Ende
des Tages irgendwie zu
kommunizieren.
Das ist definitiv eine
Herausforderung, vor allen Dingen,
weil die angesprochene
Markenbekanntheit in manchen
Märkten einfach diametral anders
ist als bei uns.
Also Österreich und Deutschland
ist in Österreich natürlich am
allerhöchsten, in Deutschland auch
schon sehr hoch, wobei in
Deutschland ab und zu... ein
bisschen aus dem Nähkästchen
geplaudert, aufgrund unserer auch
schon mittlerweile traditionellen
Schrift oftmals noch sehr stark
Wander gelesen wird statt Wander.
Wenn ihr das nächste Mal auf unser
Logo schaut, es ließe sich
irgendwie noch einigermaßen
rational herleiten, wie es denn so
sein kann.
Aber auch da sorgen wir jetzt
dafür, dass es immer weniger
Wander, sondern immer mehr Wander
gibt.
Ich bin natürlich ganz bei dir,
wenn es das Thema des Aufmachens
geht, ist es Etwas, wo die
Differenzierung gerade in
Österreich natürlich schon was
Schönes ist, auf das wir uns auch
gerne fokussieren in
unterschiedlichen Occations,
nennen wir sie bei uns im
Marketing, also in Genussmomenten,
auf die wir anspielen.
Momenten, in denen beispielsweise
Sei es jetzt beispielsweise am
Skilift oder auf der Skihütte, sei
die Mannerschnitte, also unser,
ich sage jetzt mal, klassisches
Produkt genutzt wird und
konsumiert wird.
es beim Wandern irgendwie in einer
Pause.
Da sind all diese Momente.
die auch bei uns in der
Inszenierung, in der
Markeninszenierung oder
Produktinszenierung sehr stark in
den Vordergrund gerückt werden, um
einfach darauf einzuzahlen, was
jetzt eben diese Momente sind, die
man teilweise auch schon
transgenerational erlebt hat.
Also ich erinnere mich als Kind
schon, mit meinen Eltern beim
Wandern irgendwie Mannerschnitten
gegessen zu haben und jetzt… In
jeden Rucksack rein, immer noch.
Und da ist das Produkt, die
Metallbox, wo zwei reingehen, das
muss in jeden Rucksack rein.
Auch wenn es nur ein Notfall ist.
Also ich habe Mannerschnitten
drinnen, die zum Teil schon über
10 .000 Höhenmeter gehabt haben,
weil ich es nicht gebraucht habe,
aber sie schmecken dann umso
besser.
das muss Jetzt warst du ein Jahr,
also ich will jetzt nicht sagen
Digital Detox, aber so Marketing
oder Job Detox.
Und das war das eine Jahr, glaube
ich, wo KI so richtig gegen mich
reingehaut hat.
Jetzt bist du dann zurückgekommen
und wurdest du offensichtlich
nicht von JGPD oder Ähnlichem
ersetzt.
Aber wie hast du das jetzt
wahrgenommen, deine Einstiege?
Wie hat sich etwas geändert bei
MANA?
Oder wie sehr ist es ein Thema bei
MANA KI?
Wie sehr ist es ein Thema Social
Media Kanäle als Rückkanal?
Treuen Kunden, ist das nur mehr
für Beschwerdemanagement oder wie
auch immer?
Kommt doch KI zum Einsatz?
Wie geht es denn mit diesem Thema
um, das ja durchaus spannend ist,
auch bei der Love Brand
klarerweise zulässig ist?
Also für alle Hörerinnen und
Hörer, ich musste gerade sehr
schmunzeln bei deiner Frage, weil
es war genau...
Es war eine wissentliche
Entscheidung, dieses eine Jahr aus
der Branche rauszugehen aus
unterschiedlichen Gründen, die
jetzt hier auch nichts zur Sache
tun.
Aber mein für mich Fokus war eben
Zeit für meine Familie, Zeit für
mich.
aus Und aus dieser Nelllebigkeit
des Ganzen ein bisschen raus.
Und irgendwann nach ein paar
Monaten bin ich da gesetzt und
habe mir gedacht, ob das das
richtige Jahr war, mir das
auszusuchen.
Weil ich glaube, mir das
auszusuchen.
Weil ich glaube, wenige Dinge...
Aber wenige Dinge waren so
transformativ, würde ich jetzt
sagen, oder so ein lang
anhaltendes Thema, wie es die KI
ist und so ein Thema, was jetzt
auch ehrlicherweise nicht mehr,
was definitiv kein Passwort mehr
ist, sondern was halt einfach
unseren Alltag verändern wird.
und Vorgänger in dieser Position
haben eine Basis aufgebaut, auf
Ich habe mich, wie gesagt, in
dieser Zeit schon damit versucht
zu beschäftigen, aber es ist
natürlich im Trockentraining ganz
was anderes als dann im
beruflichen Alltag.
Ich glaube, es sind, und das ist
das Schöne, Meine Vorgängerinnen
der ich aber meine Erfahrung der
letzten 15 Jahre sehr
dankenswerterweise einbringen
durfte und auf die ich aufbauen
durfte.
Und sind auch an einem guten
Zeitpunkt gemeinsam dann
hineingestartet in dieses Thema
KI, was auch jetzt dann unser Haus
betrifft.
Das ist die Hausmarke eben Josef
Manner und Komp AG.
Da sind dann die fünf Marken
darunter mit Casali, mit den
Rumkokuskugeln und den
Schokobananen.
Das ist das ikonische
Draschekeksi.
Das ist Ildefonso und das sind die
Mozart -Kugeln, die auch bei uns
im Haus sind.
Da gab es einfach viele
Möglichkeiten, da reinzugehen.
Jetzt gibt es, würde ich sagen,
drei Ansätze, wie KI eingreifen
kann in unser Tagesgeschehen.
Das eine ist natürlich in
Effizienzen, die man heben kann.
Das zweite ist in eine
Werbemittelerstellung auch.
Wir haben letztes Jahr erstmals
eine Kampagne auch unterstützend
mit KI gemeinsam umgesetzt, wo wir
bei unseren Produktgruppen das NEC
Minis in eine wissentliche
Überzeichnung von Situationen
gegangen sind, die nach dem
Konsummmoment eingetreten ist.
Also will heißen, Person X macht
Tätigkeit A, konsumiert das
Produkt und danach, der Claim ist,
Snack Mini Feel Maxi potenziert
sich dann eben etwas und das hat
sich durch KI sehr gut umsetzen
lassen.
Also wie gesagt, einmal die
Effizienzen.
Das zweite ist eben die
Werbemittlerstellung und das
dritte ist dann auch natürlich
eine Textierung.
Du hast das Thema Konsumenten
-Service angesprochen.
die euch wahrscheinlich jeder
gibt, der bei euch vor dem
Wir nutzen, das ist eine Antwort,
Mikrofon sitzen darf, wir nutzen
sie dort, wo sie einen Mehrwert
bietet.
Man muss aber ehrlicherweise
unterscheiden, wo der Mehrwert
angesetzt wird.
Wenn ich den Mehrwert bei mir oder
bei uns in der Abteilung oder bei
uns in der Firma ansetze, dann
setze ich ihn meiner Meinung nach
an der falschen Stelle an.
Der Mehrwert muss dort ankommen,
wo bei uns auch die Konsumentinnen
und Konsumenten sind.
KI macht vieles, nennen wir es
vielleicht austauschbarer oder
nennen wir es generischer.
In Zeiten wie diesen geht es aber
wirklich halt um Beziehungen, um
Vertrauen, alle diese Dinge.
Und ab dem Zeitpunkt, wo unsere
Personen, die mit uns in
Kommunikation treten, sei es auf
Social Media, im Community
Management oder auch im
Konsumentinnen -Service, was für
mich auch ein wichtiger Grund ist,
wieso beides bei uns in der
Abteilung ist, dass wir sowohl die
digitale Außenkommunikation als
aber auch die unmittelbarsten
Retourkanäle, die auch wieder zu
uns zurückkommen.
Dann nutzen wir KI selektiv, aber
am Ende des Tages muss es ganz
klar sein, dass es darum geht,
dass Kommunikation von Mensch zu
Mensch passiert und eben genau
diese Glaubwürdigkeit, das
Authentische dahinter gewahrt
werden kann und soll.
Und dementsprechend nutzen wir sie
da natürlich und das ist ganz
klar.
Aber es darf auch menschen.
Also das ist, finde ich, in der
Kommunikation ein Faktor, der
gerade als Traditionsmarke oftmals
sehr, mir immer in den Hintergrund
gerät in Zeiten wie diesen, wo es
einfach darum geht, wir machen
mehr Assets, wir haben eine
schnellere Asset -Produktion, wir
sind schneller in den Antworten,
wir sind schneller in all diesen
Dingen und das ist für viele,
nahezu alle Personen in der
Branche ein absoluter Vorteil.
Wenn es aber genau darum geht,
dass wir uns nicht mehr
differenzieren können, wenn es
darum geht, dass wir unser
Wertesystem, unsere Haltung als
Unternehmen nicht kommunizieren,
weil wir eben durch die KI
tendieren, eine sprachliche
Feinheit vielleicht auch zu
verlieren, dann sollten wir eben
sehr gut aufpassen.
Das hat sich voriges Jahr durch
unsere Podcasts gezogen.
gezogen.
Authentizität ist einfach ein
großes Thema.
Wenn es um KI auch immer geht,
oder dass wir uns die
Authentizität behalten, bei einer
Traditionsmarke in Österreich, die
ja gefühlt sehr authentisch ist,
ich glaube, es ist Mund auf, dass
man das auch... in der
Kommunikation rüberkriegt.
Also ich könnte mir schon
vorstellen, dass es nicht sehr
schlau ist, alles zu ersetzen.
Wir haben letztens das Thema
gehabt, Geo, als Thema natürlich.
Wenn ich jetzt in drei Jahren die
KI frage, ich hätte gern
Süßigkeiten vor meinem Urlaub in
Wien mitgenommen, was muss ich
kaufen?
Was muss jetzt man heute machen,
dass in drei Jahren nicht Sacha
Torte oder was wäre noch so ein
Beispiel aus Wien, Esterhazy
Schnitte kommt vielleicht, sondern
man auch.
Ist das ein Thema, mit dem man ja
schon aktiv auseinandersetzt?
Ja, natürlich.
Die Frage würde ich gerne
zurückstellen, wie relevant ist
eine Brand -Webseite heutzutage
noch?
Wenn wir auf eben Geo -Seo -Themen
eingehen, vor zehn Jahren oder
lass es fünf Jahren eine andere
Branche gewesen sein, in der ich
tätig war, ist das Thema Webseite
ein ganz anderes.
Heutzutage, ich sage das immer so
gern salopp.
Wir müssten unseren Konsumentinnen
und Konsumenten auch Gründe geben,
mit uns in ein Engagement zu
gehen.
Es wird niemand auf die Webseite
gehen und sich zum zehnten Mal die
Nährwerttabelle unserer
Neapolitaner -Schnitte durchlesen.
Verzeiht es diesen schlapsigen
Ausspruch.
Aber es ist genau das.
Da bin ich wieder bei dem, was ich
vorher gemeint habe, mit wie
verzahnt alle Dinge ineinander
greifen.
Ausspruch.
Aber es ist genau das.
Da bin ich verzahnt alle Dinge
ineinander greifen.
Ich kann auch Paid -Media
-Kampagnen.
de facto nur so stark meine KPIs
ansetzen.
Natürlich kann ich alle möglichen
Klickraten und View -Through
-Rates und all diese Dinge
hernehmen.
Aber wenn dann am Schluss auf der
Webseite nichts weiter passiert
nach dem Klick, weil ich auf der
Webseite nicht die Engagement
-Kanäle biete, dass die Leute mit
mir interagieren, ist es auch
genau der Punkt.
Das heißt, da sind wir jetzt auch
sehr stark dran zu arbeiten und
Dinge zu ändern.
Also unterschiedliche Ansätze
können wir auch nachher gerne,
unterschiedliche Ansätze können
wir auch nachher gerne, wenn es
für euch relevant ist, ins Detail
gehen.
Für mich der Punkt, den ich
rüberbringen möchte, ist, wenn die
Webseite, und das sehe ich einfach
in der Branche auch noch immer
sehr regelmäßig, als
digitalisierter Produktkatalog
verstanden wird und nicht als das,
was es sein soll, nämlich vielmehr
eine Plattform, die eine Nähe zu
einer Marke schafft und eine
Verbindung zu einer Marke aufbaut,
dann glaube ich, wird sie falsch
interpretiert.
Das heißt, Wichtig ist es bei uns
und eben noch zu dem, was KI nicht
kann.
KI schafft halt einfach noch, und
ich bin immer vorsichtig, was
solche Dinge betrifft, KI schafft
halt einfach noch nicht
unmittelbare Community -Building
zu bauen.
Und das, was wir eben angesprochen
haben, Werte wie Vertrauen, Werte
wie Nähe, all diese Dinge, da sind
wir auch sehr stolz darauf.
Wir haben einen Wanner -Club
beispielsweise mit... Über 60 .000
Mitglieder.
Wir haben unsere Fans auf
Instagram und auf den Social Media
Kanälen.
Da geht es um Reichweite, sondern
auch um Advocacy.
Also Leute, die einfach für die
Marke stehen.
Und selbst wenn wir auf Kanälen,
wo wir noch nicht so präsent sind
wie TikTok, wenn ihr reinschaut,
wie viel Content es über Manner
gibt, der von den Leuten generiert
wird, weil sie eben die Marke so
lieben, weil es Momente gibt, die
sie einfach teilen wollen, dann
ist das für mich auch ein Punkt,
wo die KI künftig auch einfach in
den Crawling hineingehen wird und
sagt, wie viel ist denn eine
Market Talk of Town und nicht wie
gut am Ende des Tages sind die
gesetzten Keywörter auf
unterschiedlichen Webseiten.
Ich würde den Jan freuen, dass ihr
euch da schon so viele Gedanken
macht, da schon so viele Gedanken
macht, letztes Mal bei uns zu
performancegetriebenes Ding, man
sieht gar nicht mehr, was
Gast.
Aber ist dann jetzt, weil es wird
oft davon gesprochen, KI ist dann
wieder auch ein bisschen ein
passiert.
Zero -Click -Strategie 53 % der
Suchanfragen sehen ja gar keine
Lösung, gar kein Klick mehr aus
etc. Siehst du dann, die KI wird
oft bezeichnet als Verhinderer des
digitalen Marketings ein bisschen?
Siehst du dann die KI nicht als
Chance für Marken, sich besser zu
positionieren wieder?
Also wird der Markenaufbau nicht
wichtiger in Zeiten von KI in
Zukunft sogar?
Und das sage ich jetzt natürlich
mit dem Brustton der Dankbarkeit
und Überzeugung, für eine
Lovebrand zu arbeiten.
Ich bin sehr dankbar, dass es
jetzt genau wieder darum geht,
Markenarbeit machen zu dürfen.
Und ich bin auch sehr dankbar und
froh darüber, dass bei uns im
Marketing wir ein sehr, sehr
starkes Team haben an Kolleginnen
und Kollegen und allen voran auch
meine Vorgesetzte, die Julia
Chrabal, die auch seit über 20
Jahren im Unternehmen ist, die du
auch kennst, Peter.
Sie und Ihre Kolleginnen, die auch
vor meiner Zeit schon da waren,
einfach die letzten Jahre genau
das gemacht haben.
Stringente Markenarbeit.
Und dieses Differenzieren
dazwischen, diese Stärkung von
Haltung, Beziehungen zu den
Konsumenten, eine gewisse
Persönlichkeit, die eine Marke
auch irgendwie mitbringt, das ist
etwas, was essentiell genau jetzt
ist, dafür zu sorgen, Peter.
wo es darum geht, wir haben vorher
angesprochen, eine Marke muss für
etwas stehen, eine Marke muss
Klarheit schaffen.
aber auch vor allen Dingen, wie
konsequent einfach Markenarbeit
auch gelebt werden muss, dass es
jetzt nicht jeder Trend ist, den
man mitmachen muss.
Ich habe vorhin TikTok
angesprochen.
Ich höre regelmäßig die Frage,
wieso seid ihr auf TikTok nicht
groß aktiv?
Die Antwort ist mannigfaltig, aber
ein Teil der Antwort darf und kann
auch sein, weil einfach nicht
jeder Kanal zu jeder Marke passt.
Ab dem Zeitpunkt, wo Marke zur
Inszenierung verkommt und Marke
keine Konsequenz ist und Marke
keine langjährige, bewusste
Entscheidung, bin ich überzeugt
davon, dass es eine große Gefahr
darstellen kann.
Und ich bin sehr stolz darauf,
dass wir bei uns diese Gefahr
definitiv nicht laufen, weil es
eben auch da in dem Sinne
Tradition verpflichtet, dass wir
vielleicht auch uns doppelt und
dreifach überlegen, was passt denn
zur Marke und was darf denn sein?
Was kann denn sein?
Wo wollen wir auch hin?
Und nicht aber unmittelbar jetzt
eben auf das Thema Sichtbarkeit zu
setzen, sondern eben auf das heute
viel angesprochene Wort Relevanz
auch zu setzen.
Jetzt habt ihr eine Love -Brand
schon.
Es gibt aber doch die ein oder
andere Unternehmen, das noch keine
Love -Brand ist.
über andere Kanäle, die abseits
von KI und vielleicht Social Media
Siehst du das dann als Chance,
sind, sich darüber zu
positionieren, um eine Love -Brand
zu schaffen, um dort in diesen
relevanten Kanälen dann wieder,
oder in den Kanälen wieder
relevanter zu werden?
Weil es ist ja der Media -Mix
wieder immer schwieriger und immer
breiter und immer größer.
Es gibt immer mehr Möglichkeiten
und das war jetzt in den letzten
Jahren sehr stark der Gedanke.
ich muss alles auf Performance
setzen und ich muss Social Media
und Google machen und der Klick
und der muss kaufen etc., ist
nicht die KI auch vielleicht ein
bisschen ernst zu sagen, okay, ja,
das ist der letzte Teil meiner
Customer Journey vielleicht in
vielen Sachen, aber eigentlich
muss ich jetzt wieder anfangen
oder beginnen, weiter oben
anzusetzen.
Für die, die es noch nicht haben.
Für die, die es noch nicht haben,
ist es definitiv, KI ist
heutzutage Notwendigkeit, aber die
Notwendigkeit ist definitiv,
vorher anzusetzen, nämlich wo
nehme ich die KI, wo lasse ich sie
mit rein in meinen
Entscheidungsprozess
beziehungsweise auch meinen
Erstellungsprozess.
Also ich bin der Meinung, die
Creatives sind heutzutage viel
wichtiger, als die es vor fünf
Jahren waren.
Vor fünf Jahren hat der
Algorithmus Zielgruppen hin
optimiert.
Wir kommen alle noch aus einer
Zeit, wo wir mit Personas und
Ellen Langen
Strategiepräsentationen gearbeitet
haben, wer unsere Zielgruppe ist
und wer reichen wollen.
Mittlerweile optimiert die KI.
auf Seiten von den Publishern
alles so automatisch hin, dass die
Leute es ausgespielt bekommen, die
damit am meisten engagen, die wir
als die Zielgruppe achten.
Das Alleinstellungsmerkmal ist
einfach die Qualität des Creatives
diesbezüglich.
Das heißt, definitiv da wieder
mehr reinzugehen.
Welche Emotionen möchte ich
erzeugen?
Was für Werbemittel erstelle ich?
Welche Breite möchte ich
erreichen?
Du hast Performance Marketing
angesprochen.
Ich finde es ja im Nachgang.
nahezu herzig, wenn wir geglaubt
haben, dass ein 300 mal 250 Pixel
großes Asset eine Emotion oder ein
Kaufverhalten auslösen soll.
Da muss ja alles de facto auch
schon aufeinander aufbauen.
Ich nenne es immer so gern die
heilige Dreifaltigkeit des
Digitalmarketings.
Nehmen wir den, nehmen vielleicht
auch schon Veralteten in der
Version, weil heutzutage reden ja
viele Leute von einem Loop und
nicht mehr von einem Funnel.
Nehmen wir den Funnel her, wenn
ich oben nicht Aufmerksamkeit
erzeuge und Reichweite generiere,
brauche ich dazwischen und nicht
erwarten, dass ich irgendwas
rausbekomme.
Umgekehrt brauche ich aber unten,
ich kann nicht unten Gas geben,
wie ich möchte mit Performance
-Dingen.
Wenn ich den Mittelteil vergesse,
nämlich das Thema Consideration,
also die Reason Why, frei nach
Simon Sinek, wenn ich den Leuten
nicht den Grund mitgebe, mit der
Marke zu interagieren und der
Marke oder für was die Marke
steht.
Da kann ich oben noch so viel
reinschütten, wird mir unten
keiner kaufen.
Ich kann aber unten noch, nehmen
wir Aktionen, Rabatte, alle diese
Dinge anbieten.
Wenn ich nicht weiß, für was die
Marke steht, dann werde ich sie
auch nicht kaufen.
Dann kann ich sie kennen, aber
wenn ich den Mittelteil vergesse,
ist auch genau das nicht gegeben.
Also ich bin 100 % der Meinung,
dass eine Marke als Ganzes wieder
ganzheitlich erlebbar werden muss.
Unter Gehörn, also heutzutage
Multi -Touchpoint -Advertising
auch genannt.
Ich finde es so lustig, wie
gewisse Begrifflichkeiten nach all
den Jahren in der Branche immer
wieder kommen.
Marketing hat sich ja, Marketing
hat sich ja, die Grundregeln haben
sich ja nicht verändert.
NTE nennen wir es jetzt.
NTE nennen wir es jetzt.
Wir haben das halt einfach 360
Grad genannt oder wie auch immer.
Wir haben das halt oder wie Ein
Beispiel, was ich sehr schön finde
diesbezüglich, wir haben in
Deutschland letztes Jahr ein
Neuprodukt auf den Markt gebracht,
was etwas für uns wirklich in der
Form noch nicht da gewesen ist,
war.
sind in Deutschland.
Deutschland ist ein Markt, wo wir
sehr stark im Media -Mix auch auf
digitale Kanäle gehen, aber
trotzdem sehr schnell
übereingekommen.
Es muss natürlich auch Dinge
geben, wie die älteste Form des
Marketings, Produkt -Samplings.
Und haben das ganze Woche auf
Social -Media -Kanälen
mitgenommen.
Und einer der Top -Ten -Performer
-Social -Media -Posts letztes Jahr
war das Posting zur Roadshow,
Sampling -Roadshow zu dem
Neuprodukt in Deutschland.
Weil die Leute trotzdem wieder so
stark auch interagiert haben mit,
wir wollen... das Produkt sehen
und wann kommt ihr nach Düsseldorf
und wieso seid ihr nur zwei Tage
in Hamburg und nicht fünf Tage und
wie lange seid ihr noch dort, ich
komme heute Nachmittag vorbei,
alle diese Dinge.
Also wir sehen einfach, wie auch
die Nähe, die die digitalen Kanäle
ja sowieso bieten, Hand in Hand
gehen mit dem, was die Leute
nämlich auch intrinsisch wollen,
nämlich mit der Marke auch sich
auszutauschen, die Marke zu
erleben, kennenzulernen, zu kosten
in diesem Fall.
Also zwei Dinge, Marke, Muss
nahbar sein, Marke muss erlebbar
sein, Marke muss greifbar sein und
muss dementsprechend aber auch so
konsequent ganzheitlich gedacht
werden im Media -Mix.
Weil sonst ist einfach eben genau
das nicht gegeben, dass du einfach
dieses Alleinstellungsmerkmal
hast, diese Austauschbarkeit.
Vielleicht auch noch Wum
herzunehmen als Beispiel.
Das sind einfach de facto die
besten Kinderfahrräder am Markt.
Punkt.
sind jetzt nicht die
preiswertesten am Markt, aber das
hat auch seinen Grund, weil die
Qualität entsprechend höher ist,
weil die Komponenten extra
entworfen und gefertigt werden
dafür.
Sowas erkläre ich nicht durch
Performance -Marketing.
Ich erzeuge keine Begehrlichkeit
durch Performance -Marketing.
Da muss ich weiter oben ansetzen.
Und genau das ist es, dass wir
nicht nur vor, wie auch
angesprochen, die Messbarkeit uns
auch gar nicht durchgängig
gelingen, sondern vor allen Dingen
auch die Kommunikation.
Für was steht denn die Marke?
Was kann die Marke?
Ich habe bei uns jetzt bei Manda
zum Beispiel, der aktuelle
Kampagnen -Claim ist Glück
verbindet.
Glück verbindet kann für so vieles
stehen.
Glück verbindet, wir sehen es auch
in den Spots, die wir dazu haben.
Glück verbindet Generationen.
Glück verbindet Distanzen.
Glück verbindet
zwischenmenschliche Beziehungen in
jeglicher Art.
Da kann so viel hineinfallen.
Nationalitäten kann hineinfallen.
Also kann alles hineinfallen,
diese Umbrella -Kampagne.
Aber genau da geht es eben darum,
diese Spielwiese mit Emotionen zu
besetzen, über digitale Kanäle auf
Social Media, über eben
Veranstaltungen, alle diese
Sachen, dass ich der Meinung bin,
man darf wieder eine Kampagne so
breit streuen und so groß denken,
weil es eben ja so viele Dinge
gibt, die auf Dinge einzahlen
dürfen.
Und wir oftmals in der
Vergangenheit erlebt haben, wie
Marken sich versucht haben, spitz
zu positionieren, um einfach ein
Einstellungsmerkmal zu schaffen.
in dieser Nische teilweise dann
auch irgendwie verhungert sind.
Jetzt hast du einen für mich
wichtigen Satz gesagt, oder ganz
am Anfang auch schon, die Leute
klicken ja nicht und kaufen bei
euch im Onlineshop direkt, sondern
die Vertriebskanäle auch, aber die
Vertriebskanäle sind ja eine
Nachhinein Kampagnen?
Also an was definiert ihr dann
andere.
Wie beurteilt ihr dann im
eine erfolgreiche Umsetzung?
Ist das dann... aber die wirklich,
ob der Umsatz im Handel gestiegen
ist oder ist es Sichtbarkeit, ist
es Markenumfragen, weil du vorher
von Umfragen gesprochen hast,
dieses Marktanteil, wie beurteilt
ihr das Ganze, weil ihr natürlich
auch einen gewissen Bruch
natürlich habt, so wie ihr gesagt
habt.
Das Schöne an der Geschichte ist,
ich bin immer der Meinung, data
beats opinion, aber am Ende des
Tages darf natürlich genauso der
qualitative Anteil jedes
Evaluierungsprozesses nicht
fehlen.
Bei uns sind es eben die von dir
angesprochenen Vielzahl an
Touchpoints.
Ich kann in der Kampagne alles
messen.
Ich kann schauen, wie hoch ist das
Engagement mit der Marke.
Ich nehme Social Media als bestes
Beispiel.
Früher haben wir alle geschaut,
möglichst viele Likes zu
generieren.
Mittlerweile sind Shares die
höchste Währung, wenn es darum
geht, wie shareable ist der
Content.
Also wie stark möchte ich auch
diesen Inhalt, mit dem ich mich
beschäftige, auch nach außen
tragen, weitertragen.
Das, was wir wahrscheinlich früher
irgendwie als die erhoffte
Viralität... gehabt hätten, ist
heutzutage eben im Kleinen.
Also wie stark teile ich auch das,
mit dem ich mich engage?
Bis hin beispielsweise, wie lange
werden Videos geschaut?
Das ergänzen wir aber natürlich
durch Absatzzahlen im Handel, die
wir durch unterschiedliche Daten
bekommen wie Nielsen, haben aber
auch regelmäßig in Österreich, in
Deutschland, in den anderen
Märkten, die aktiv sind,
unterschiedliche
Markencontrollings im
Marktforschungsbereich und gehen
da natürlich schon sehr stark eben
auch hinein.
Wie hoch ist die Wiedererkennung
der Marke?
Wie stark ist der Klemim?
Kopf geblieben, wie stark sind die
Kanäle, in denen wir agiert haben,
auch im Kopf geblieben und bauen
da in unterschiedlichen Dashboards
einfach ein sehr ganzheitliches
Bild auf, was es uns dann
einfacher macht, den
Kampagnenerfolg festzusetzen.
Ich sage es wissentlich einfacher
macht, weil am Ende des Tages gibt
es natürlich die Grauzone, die
überbleibt.
Ich bin aber auch definitiv der
Überzeugung, dass wir uns als
Branche sehr lange, als
Digitalbranche sehr lange hinter
Klicks versteckt haben,
beispielsweise oder KPIs versteckt
haben.
Gerade im Digitalmarketing, ich
nenne mich gerne den agnostischen
Digitalmarker per se, weil es mir
ganz egal ist, ob in einem Media
-Mix 30, 60, 80, 95 Prozent
Digitalmedia ein Teil davon ist
oder nicht.
Wir müssen das machen, was für die
Marke am besten ist.
Und wenn ich Klicks generiere und
einen Click -Through -Rate von,
ich sage jetzt eine...
Hausnummer von 1 ,5 Prozent ab,
aber am Ende des Tages kein
Kaufabschluss dahinter liegt oder
keine Verweildau auf einer
Website.
Also sind das für mich Klicks ohne
Mehrwert.
Und genau das ist es.
Also wir dürfen nicht nur auch auf
diese quantitativen Sachen
schauen, sondern müssen das um das
qualitative Gesamtwerk ergänzen,
um dann am Ende des Tages auch die
richtigen Ableitungen davon zu
ziehen.
Und zum gewissen Anteil gibt es ja
auch Testimonials.
Die Frage, die daraus resultiert,
ist eine Seitfrage.
Hedge -Sponsoring gibt es im
Sportbereich?
Aber da gibt es ja irgendwie einen
Arnold Schwarzenegger, der gerne
dann nicht nur den Apfelstrudel
mitnimmt nach Amerika, sondern
auch Mannerschnitten.
Die Frage natürlich, der macht das
aber wirklich aus eigenem Antrieb
oder habt ihr den auf der Payroll?
Vielleicht eine nicht ganz
legitime Frage.
ganz legitime Frage.
Hätten wir ihn, wäre ich die erste
Person, die sich gerne mit ihm ein
Mittag - oder Abendessen ausmacht.
Der Schöne an der Geschichte ist,
der Arnold Schwarzenegger steht.
exemplarisch von dir jetzt
angesprochen, für österreichischen
Erfolg im Ausland.
Und wir, gerade jetzt die Marke
Manner in unserem Portfolio, tun
das auch.
Also Dinge wie eine Platzierung
bei der Fernsehserie Friends in
der sechsten Staffel, in dem Café,
wo sie immer gesessen sind, oder
bei den Gilmore Girls, oder auch
beim Terminator, angesprochen vom
Arnold Schwarzenegger.
Das waren natürlich
marketingtechnische Versuche, im
Ausland einfach mehr
Aufmerksamkeit zu erzeugen.
wo sie immer Grundsätzlich ist
aber das, und das sehen wir sehr
stark auch durch User -Generated
-Content, wo wir getaggt werden
oder der uns zugeschickt wird, was
für eine Strahlkraft denn unser
Rosa auch international hat und
wie auch der Konsumanlass
beispielsweise eben mit Bringsl im
Ausland und gemeinsamer Genuss mit
Freunden auch ein wichtiger Teil
davon ist.
Die eigentliche Frage abgezielt,
eigentliche Frage abgezielt, wenn
der Arnold das macht irgendwie und
der das auf Instagram oder
Facebook auch immer auch teilt.
Wie stark ist es messbar für euch,
dass es einzahlt irgendwie?
Befeuert es eure Social Media
Kanäle auch?
Also zahlt direkt schon auch
digital ein?
Definitiv.
Wir sehen bei uns, Social Media
ist etwas, was letztes Jahr vor
allen Dingen bei uns, wir haben
sehr viel, ich würde sagen, sehr
viel Basis und sehr viel
Professionalisierungsarbeit
geschaffen im letzten Jahr.
Social Media war auch einer der
Teilbereiche, die einen starken
Fokus hatten.
Und gerade auch das Thema mit
diesem... gefühlten Stamp of
Approval, verzeiht es mir im
Anglizismus, aber den das in der
Community auch wieder auslöst,
ist, ah, diese Person ist gerne
Mannerschnitt, diese Person
konsumiert gerne Produkt XY, ist
natürlich wiederum auch etwas, was
das Thema Glaubwürdigkeit, was ich
vorher angesprochen habe,
natürlich auch wieder stärkt.
Oder das, was ich vorher auch
gesagt habe, es darf menscheln.
Also ich bin sehr stolz auf die
Qualität unseres Contents, den wir
wirklich als werblichen Content
auch ausbilden.
Ich bin aber auch sehr stolz.
auf unsere Social Media Postings
und unsere Social Media Formate in
unterschiedlichen Bewegtbild -
oder statischen Formaten, die auch
sehr teilweise humoristisch,
teilweise aber auch sehr nahbar
einfach genau das kommunizieren.
Und natürlich lässt sich bei uns
Reichweiten oder Engagementzahlen
Social Media mäßig nicht nur
messen, sondern auch sehr stark
befeuern davon, was Personen mit
viel Reichweite auch entsprechend
dann nach außen tragen.
Super.
Falls wir schon zum Ende kommen,
zwei nicht -digitale Nur bedingt
mag ich den fragen.
Neapolitaner gibt es in Nougat, in
Zitrone, in Kaffee und Kakao.
In Vollkorn?
Ja, nein, aber das sind
Sommersorten.
Man muss nicht zu kompliziert.
nein, aber das sind Sommersorten.
Man muss nicht zu kompliziert.
In Amerika habe ich auch gesehen,
in Delhi, ganz andere Sorten, die
es in Österreich gar nicht gibt.
Wie ist die Verteilung und gibt es
starke Unterschiede nach Nationen?
Ich glaube, das ist immer so eine
Streitfrage.
Es gibt ja dann bei Zitrone, hasst
man oder liebt man?
Ich gehöre zu den Vertretern von
Zitrone.
Ich mag es total gerne.
Ich liebe sie.
Ja, ich auch.
gerne.
Ich liebe sie.
Ja, ich Und die zweite Frage, weil
ich normalerweise nicht immer
Doppelfragen habe, die muss ich
jetzt gleich noch schießen.
Und das frage ich euch alle jetzt.
Also Thomas, Peter, Christian.
Und ich werde auch was sagen dazu.
Wie ist man Manner -Schnitte
richtig?
Auch das ist ja eine Philosophie
-Frage.
Das erste Mal zum Nachdenken
gebracht, das finde ich sehr
schön, am Ende des Podcasts.
Herrlich.
Ich schwanke zwischen, ich gebe
dir eine Definition von richtig
vor.
Wie ist das du?
ist das du?
Ich bin...
Grundsätzlich ein sehr
ungeduldiger und gieriger Mensch.
Also wie die angesprochenen
Totenpackung, wie isst man sie
richtig auf?
Nämlich eine ganze Taschenpackung
und nicht jetzt immer nur
irgendwie zwei Rittchen?
wie die angesprochenen nicht jetzt
Rittchen?
Achso, das geht sowieso nicht,
Rittchen?
Achso, das geht sowieso nicht, ja.
ja. Aber das habe ich auch nicht
gemeint damit.
Und vielleicht für die Hörerinnen
und Hörer, es gibt ja irgendwie
die Philosophie, man nimmt eine
Schnitte, beißt einfach ab und
fertig.
Und dann gibt es natürlich die
Menschen, die sehr
genussorientiert sind, die dann
Blättchen für Blättchen... die
Schnitte dann irgendwie
abknappern, damit man maximal
Genuss hat.
Ich bin ein Apeiser.
und das verbindet ja diese zwei
Fragen, die du auch gestellt hast,
Das mit den Plättchen.
Das Ich werde es der Ingrid sagen.
Plättchen für Plättchen.
Es wird auch immer diskutiert bei
uns zu Hause.
Das Schöne ist am Ende des Tages,
glaube ich ganz gut.
Es gibt so viele Möglichkeiten,
nicht nur im Produktportfolio,
sondern auch im Konsumverhalten
per se, dass das, was gefällt,
auch erlaubt sein darf.
Also ich würde dir jetzt keine
Anleitung hinlegen können, so
essen wir sie richtig, auch wenn,
glaube ich, ich bei einer
relevanten Schnittmenge an
Personen bei uns im Unternehmen
eine Inzidenz erkennen könnte.
so essen wir sie Schnittmenge an
Personen bei uns im Unternehmen
eine Inzidenz erkennen könnte.
eine Unser Produktportfolio ist
eines laufenden Prozesses,
Evaluierungsprozesses unterzogen
und wir schauen natürlich neue
Produkte auf den Markt zu bringen.
Wie gerade vorher angesprochen,
auch in Österreich passiert dieses
Jahr ein großer Produktlounge.
Dass wir schauen, dass wir einfach
Produkte erzeugen,
Geschmacksrichtungen produzieren,
die natürlich genau das
nachfragen, wo wir auch mit
unserer Innovationsabteilung, die
auch im Marketing angesiedelt ist,
nicht nur die nächsten.
Monate vorausdenken, sondern auch
die nächsten Jahre vorausdenken.
Da passiert sehr, sehr viel und
das ist super spannend.
Es gibt aber auch einfach diese
klassischen Kernsortimentsorten,
die bei uns auch eben, wie du sie
angesprochen hast, Zitrone,
Vollkorn, alle diese Dinge, die
sind auch da und bleiben da.
Aber es lässt sich natürlich in
jedem Markt Prioritäten erkennen.
Und aber auch natürlich, ich habe
das Thema...
Und in Österreich klingt das auch
so, als wäre es natürlich nahezu
Manna und dann halt sonst nichts.
Aber wir haben halt auch
Marktbegleiter in
unterschiedlichen Märkten, die
auch unterschiedliche
Positionierungen haben,
unterschiedliche Marktgrößen oder
Marktanteile haben.
Und da fokussieren wir uns
natürlich marktspezifisch auch auf
gewisse Produktgruppen, mal mehr,
mal weniger, um dort eben auch
Marktanteile dazu zu gewinnen und
vor allen Dingen eine
Durchdringung zu schaffen, die im
Handel... notwendig ist, um
Regalfläche zu bekommen und
Zweitplatzierungen zu bekommen, um
da einfach auch eben relevant zu
bleiben.
Aber ich denke, das ist auch der
schönste Beweis, dass es ein
Lovebrand ist, wenn das Thema, wie
ist man es richtig und was ist die
beste Sorte, schon so eifrig und
emotional diskutiert wird, das ist
eigentlich der beste Beweis.
Ja, danke.
Dann wissen wir es noch immer
nicht, wie wir es richtig essen,
aber das können wir ja.
Da viele Hörer, die die Hörer
ausprobieren oder uns social media
technisch user generated content
schicken, wir Da viele Hörer, die
die Hörer ausprobieren oder uns
social media technisch user
generated content schicken, wie
wir das gesagt haben.
gesagt Aufruf.
Also liebe Hörerinnen und Hörer,
Also Hörerinnen und Hörer, wir
haben es gehört, wir freuen uns
über alle Videos, die uns zeigen,
wie ich siehe, das ist ein
spannendes Produkt.
zu sich nehmen und diese
Hochemotionalität, die im Genuss
liegt, dann genießen.
Wir haben heute einen Podcast mit
einem ganz dichten Inhalt, um das
jetzt einmal frei zu formulieren,
Und nachdem ich gerne irgendwie
vor uns gehabt.
die Zusammenfassungen nicht immer
gleich mache, nehmen wir heute ein
paar Dinge raus, nämlich die
kontroversiellen Dinge.
Also zum Thema KI habe ich da
gehört, ein Mehrwert muss da sein.
Das finde ich einmal gut.
Dann, was mir ganz gut gefallen
hat, war dieses Deutschland ist
ein Beutelland.
Da kann man Sendungstitel draus
machen.
Dann dieses österreichische
Traditionshaus, das in der
medialen Wertschöpfungskette im
Marketing sich zu Österreich
bekennt.
man zu Österreich bekennt.
Das finde ich sehr, sehr spannend.
Dann, wie sich der Christians...
Schneider selber bezeichnet.
Er sei ein Mental Real Estate.
Das hat mir sehr gut gefallen.
Etwas, was ich noch gar nie gehört
Das Thema Marke und das klare
Markenbild.
habe.
Dann haben wir etwas gehört, was
sich durchzieht und wo der Petra
ein großer Verfechter ist.
Das ist praktisch aus jeder Pore
dieser Statements herausgekommen.
Was mir gut gefallen hat, ist
dieses Thema Community Building
und als Proof dieser User
Generated Content.
Das finde ich ist ein ganz
wichtiger Ansatz, der heute gerne
so vergessen wird, weil gerade die
Social Media sollten eigentlich
dazu einladen, das zu tun.
Dann auch das Bekenntnis als
österreichische Marke zu sagen,
nicht jeder Kanal passt zu jeder
Marke, das finde ich ziemlich gut.
Darf Kommunikation menscheln?
Das würde ich auch unterschreiben.
Und dann diese Fragestellung, was
ist die Aufgabenstellung einer
Brands Website, wo wir dann
durchaus spannende Antwort drauf
gekriegt haben.
Noch das allerletzte, das muss man
sich auch zergehen lassen auf der
Zunge ist, wir haben uns zu lange
hinter KPIs versteckt.
Das finde ich auch gut, weil das
ist ja eine Frage, die sich...
praktisch durch alle unsere
Podcasts sieht.
Und zum Abschluss, und da freue
ich mich drauf, es wurde ein
großer Produkt -Launch angekündigt
für Österreich.
Ich bin gespannt.
Gut, dann, liebe Hörerinnen und
Hörer, vielen Dank fürs Zuhören,
dass Sie wieder einmal lange
durchgehalten haben.
gekommen.
pakterweise ganz viel auf den
Und ja, es hat sehr viel
Tisch gelegt.
mitzunehmen wiedergegeben, weil
der Christian hat doch ins Jahr
Also bedanke ich mich bei unserem
Gast, bei Christian Schneider.
Vielen lieben Dank.
Danke euch.
lieben Und für die tiefen
Einblicke dann ein Dank an unsere
beiden Hosts, an den Willi Steindl
von Resync Consulting.
Danke, Willi.
Ja, danke, Thomas.
Und ja, danke, Christian.
War ein sehr interessanter
Austausch wieder.
Danke.
Kann ich nur zurückgeben.
Vielen Dank.
Nur Moldbot nicht wissen lassen,
dass die KI keine Communities
bilden kann.
Das geht schief.
Danke Willi für die Anleitung.
Danke an Peter Rosenkranz, auch
wieder für deine Brandfragen, die
wieder obligatorisch drin waren.
Danke fürs Tuchen und danke fürs
Kommen, fürs Tuchen und danke fürs
Kommen, Christian.
Danke herzlich.
Mein Name ist Thomas Nasswetter
vom Planet Podcast.
Ja, ich wünsche Ihnen eine gute
Zeit.
Machen Sie es gut und bleiben Sie
uns gewogen.
Sous -titres par Juanfrance par
par